Donnerstag, 30. April 2009

Büchhändlerazubierlebniswelt.

Müde. Kaputt. Vollgefressen. Aber schee war es. Und sehr gewinnbringend für den Laden, da ich noch für 19,95 "Statistik ohne Angst vor Formeln" gekauft habe, welches sich bis jetzt sehr gut liest. Ja, ich habe im Zug gerade angefangen zu lesen. Das Vorwort. Was ja - sehr viel über ein Buch aussagt ... *hust*

Nun müde. Bett. Vielen lieben Dank für die Einladung als Special Guest und an die Erinnerung an die gute alte Zeit. Damals. Vor drei Monaten. In etwa. Ich muss mich daran nicht erinnern, an die letzten Tage, die waren schrecklichst. Heulflash.

Azubierlebniswelt!

Ich werde Azubis sehen! Ich werde Azubis sehen! Endlich wieder! Und sie werden Geschichten erzählen und ich werde bestimmt anfangen zu weinen, weil ich keine neuen Geschichten mehr zu erzählen habe. Jedenfalls keine, die Buchhändlerrelevant wären, ausser, dass wir in Bilanzierung ohne Kontenrahmenplan buchen müssen und das ich einmal erklären durfte was eine Auflage bei einem Buch bedeutet.

WIE TRAURIG! WIE FRUSTRIEREND! MEIN LEBEN, DIE HÖLLE!

Okay, vielleicht nicht ganz. Gestern habe ich einmal so herumgesucht ob den größere Verlage in München Praktika für kleine Studenten anbieten und habe ein, zwei, viele gefunden, bei denen das der Fall wäre. Für 6 - 8 Wochen beispielsweise im Lektorat, leider erst für "höhere" Semester, aber ich meine, nächstes Semester kann ich es ja mal probieren und fröhlichst mein Buchhändlerabschlusszeugnis denen unter die Nase halten. Ich habe Ahnung, Leut! Also - ein wenig.
Und dann noch ein Praktikum für ein halbes Jahr im Bereich Finanzierung & Controlling, was ja sehr den BWL-Faktor anspricht, was bedeutet - ha, vielleicht kann ich mein Praxissemester in einem Verlag machen, was sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr toll wäre. Weil. Wunschtraum.

Ansonsten möchte ich noch kurz Werbung für http://community.livejournal.com/_fandom_icons_ machen, wo ich gerade wieder sehr viel allerliebste Icons ... ausgeliehen habe. Very grandiöst, insbesondere, weil jetzt auf der linken Seite eine wirklich schöne Ordnung nach Themen ist.

Dienstag, 28. April 2009

3 Meter von uns entfernt.

Anscheinend hat Bummelbähnchen meinen Heul- und Motzeintrag gelesen, heute kam sie zwar mit einer Minute Verspätung (aber erfahrene Pendler zählen das ja gar nicht als Verspätung ...), hat es aber noch geschafft rechtzeitig in Augsburg anzukommen, ich bin zu Gleis 6 gespurtet und der IC ist eingefahren. Yay me.

Jetzt würde ich ja gerne sagen, morgen versuchen wir es noch einmal, aber leider, leider, leider fällt morgen Statistik aus, und da die Statistikvorlesung meine einzige Vorlesung morgen ist, heißt das - ich habe frei. Yay me.
Habe mir aber vorgenommen mal das Statistikbuch anzufangen zu lesen. Oh ja. Fleissiges Mehdchen.

Was mich gerade etwas durcheinandergebracht hat.
Ich habe ja neue Schreibtischlampe. Mit Anfassdings. Also anfassen zum einschalten. Nun sitze ich im Moment im Bett und nicht am Schreibtisch. Plötzlich geht die Lampe an, probiert alle drei Dimmstufen durch und schaltet sich wieder aus. Ohne Berührung ... ich habe Angst. Ein wenig.

Muss Vater fragen. Vater muss mich beruhigen. Vater ist Elektriker. Außerdem muss ich ihn fragen ob es normal ist, dass die Steckdose blitzt wenn ich den Stecker vom Laptopladegerät einstecke.

Technik. Muss das so?

Montag, 27. April 2009

Traveling.

Ich bin ja eigentlich ein kleines Fangirl der Bahn. Weil Zugfahren ist so herrlichst entspannend. Man kann lesen, Landschaft angucken, Menschen beobachten und das ganze GLEICHZEITIG! Nur leider kommt es in letzter Zeit immer wieder häufiger vor, dass sich die Entspannung nicht so recht einstellen will.
Was größtenteils an der bummeligen Bummelbahn von Städtchen nach Augsburg liegt.
Ich, pflichtbewusst wie ich bin, stehe pünktlich am Städchens Bahnhof, Bummelbähnchen kommt (wir gehen einmal davon aus, dass sie pünktlich kommt ...), Bummelbähnchen fährt los, Bummelbähnchen ist fast in Augsburg, aber eben nur fast, denn jetzt fällt Bummelbähnchen ein, dass man ja eigentlich noch ein bisschen bummeln kann, ach es ist schon 08:30? Da sollten wir schon am Bahnhof Augsburg sein? Ach, Schnickschnack, die ein, zwei, drei, vier Minuten, die schaden doch niemand, außerdem - sieh dir doch mal die schöne Landschaft ... äh, die schönen Gleisanlangen an, ach ist das nicht herrlich, Augenblick, verweile doch!
Nun ist es aber so, dass mein Zug - der einzige Zug der mich pünktlich bis nach München-Pasing bringen kann, da er um 09:02 ankommt (ankommen sollte ...) und ich um 09:45 in der FH sein sollte - der liebe IC von Gleis 6 um 08:35 losfährt. Und leider finde ich es dann nicht so schön, wenn der Augenblick verweilt, weil Bummelbähnchen, wenn sie denn dann mal doch nach Augsburg Hauptbahnhof einfährt, auf Gleis 2 einfährt, was bedeutet, ich muss:
Mich an die Türe kämpfen, Menschen auf dem Bahnsteig ausweichen, die Treppe hinunterrennen, 20 Meter geradeaus rennen, die Treppe wieder hochrennen und dann - dann hoffen, dass ich Glück habe und der IC steht da noch.
Die letzten Wochen ging das ganze sehr gut, meistens musste ich nicht einmal rennen, weil der Zug noch gar nicht da war, damals hat auch das Bummelbähnchen noch nicht so gebummelt.
Letzte Woche und heute aber ...
IC war weg, meine gute Laune auch. Und Bummelbähnchen grinste vor sich hin.
Das letzte Mal stieg ich dann einfach in den RE, ohne zu ahnen, dass diese nicht in München-Pasing hält.
Diesesmal machte ich den Fehler nicht noch einmal. Ich wollte erst zu einem Schalter gehen und fragen wieviel Aufschlag es denn kosten würde, wenn ich mit ICE fahren würde (meine Monatskarte gilt nur für IC und Nahverkehr, und ich habe gerade geguckt wieviel die Monatskarte für den ICE kosten würde ... 199 Euro ...), da erblickten meine müden Augen. Erstens eine lange Schlange vor dem Schalter und zweitens das heute anscheinend ausnahmsweise noch ein IC fährt. Um 08:52. Der normalerweise ein ICE wäre, aber wie gesagt. Ausnahmsweise heute nicht. Das Schicksal mag mich doch, und so setzte ich mich in diesen IC, kam mit 5 Minuten Verspätung in München-Pasing an, durfte 10 Minuten auf den Bus zur FH warten und kam nur 3 Minuten zu spät in die Vorlesung. Bin ich nicht ein feines Mehdchen?

Mein Grundproblem bleibt aber ungelöst.
Wie schaffe ich es, dass entweder das Bummelbähnchen nicht mehr bummelt und ich den IC bekomme? (Um das noch zu erwähnen, die Bahnseite schlägt mir sogar diese Verbindung vor, also ist die Bahnseite der Meinung, dass ich es theoretisch schaffen müsste!)
Oder.
Woher bekomme ich 199 Euro für die ICE-Monatskarte, wenn ich bis jetzt immer noch nichts vom Bafög-Amt gehört habe?
Oder.
Soll ich jetzt immer früher aufstehen um ein früheres Bummelbähnchen zu nehmen und dann eine halbe Stunde sinnfrei, aber mit der Gewissheit den IC zu bekommen, am Bahnhof rumstehen?

Samstag, 25. April 2009

Unaufgeforderte Badmöbel.


Gut, eigentlich nicht wirklich von heute, aber. Dafür mit wunderbarem Hintergrund, ich darf präsentieren: Das Bad. Wunderbarst. Und ich liebe diesen pixeligen Look ... *kicher*

Top: jungstil
Bluse: mr&lady jeans (oder so ähnlichst)
Kette: jijikiki
Jeans: s.Oliver (nicht im Bild, ne)

Und ich mag den Duschkopf im Hintergrund. Das wirkt so - oldschool. *hust*
Was ganz schrecklichst ist. Der Nachbarsjunge (Wenn ich Nachbarsjunge höre, denke ich an kleine Jungs um die 8, der Bub ist aber ein Jahr älter als ich ...) hat sich nun ein Tattoo stechen lassen. Hier vor Ort. Und nicht mal extremst teuer. Für ca. 15 Zentimeter chinesisches Schriftgedöhns 160 Euro. Ich mag kein chinesisches Schriftgedöhns. Wer sagt mir, dass das wirklich das heißt was ich denke was es heißt und nicht "Nr. 3 - Gebratene Nudeln mit Gemüse - scharf"?
Aber nun überlege ich wieder ob ich vielleicht nicht doch ... ich meine ... so ein ganz kleiner niedlicher Stern? Am Ellenbogen. Also ein Stück überm Ellenbogen. Wie Sarah Kuttner :P Oder doch im Arminnenraumdings.
Aber!
Wenn ich denn dann mal Topmanager bei der Bahn bin ... hm. Hm? Hm!
Ich überlege schon viel zu lange. Wenn ich es wirklich wollen würde, hätte ich es schon machen lassen.

Krank mit Stromladung.

Manchmal tut man Dinge, weil man Menschen mag.
Und da das Schicksal es so wollte, dass ich Hasö mag, sehr-sehr-sehr-sehr mag, ging ich gestern mit ihm und drei Mitschulmenschen (wobei es mich auch nicht wundern würde, wenn sie zusammen einen Kindergarten besuchen würden - zu viel männliche Hormone auf zu wenig Platz. Kinder! Mehr als das ...) ins Kino um Crank 2 anzusehen.


Hm. Hasö mag den Hauptdarsteller. Sehr sogar. Ich finde den Hauptdarsteller etwas zu - muskulös. Er erinnert mich von der Schulterbreite an mein Billyregal ... aber ich darf nicht vergessen, Hasö hat sich mit mir Twilight angesehen, Hasö übersieht liebenswürdig das High School Muscial Plakat in meinem Zimmer, ich werde mich also hüten irgendetwas negatives zu sagen.
Aber der Film war - oh Wortwitz - krank.
Der erste Teil war ja schon sehr an der Grenze des Eigenartigen, frauenfeindlich, gewaltüberzogen, aber doch noch irgendwie ansehbar. Also. Ich denke es macht sehr viel Spass einen solchen Film sich auszudenken bzw. dann zu drehen.
Der zweite Teil - hat die Grenze des Eigenartigen überschritten, was die Frauenfeindlichkeit angeht steht er auf einer Stufe mit Hip-Hop-Musikvideos (Yay, der einzige Berechtigungsgrund einer Frau in diesem Film ist, dass sie sehr, sehr wenig an hat, ihre sekundären Geschlechtsteile und/oder ihre Gesäß in die Kamera hält, sie auf der Rennbahn durchge... wird. Muss das sein?), Gewalttechnisch habe ich öfter einmal die Decke des Kinosaales angeguckt weil ich muss es nicht sehen wie jemanden der Ellenbogen abgeschnitten wird und/oder die Brustwarzen. Bei einem Mann natürlich. Oder wie zum xten Mal einem Mann in seine Schrittgegend getreten/gequetscht/gebissen/anderweitig zerstört wird. Nein-Nein. Muss ich nicht. Will ich nicht. Handlungstechnisch ... lassen wir das. Wenn selbst Hasö meint, er ist enttäuscht dass sie Hauptdarsteller für sowas hergibt, muss ich ja nichts mehr sagen.

Was ich aber sagen muss - interessant ist er schon gemacht. Also. Dings. Die Anfangsszene wirkt wie aus einem Computerspiel. Counterstrike oder so. Ich habe davon ja eigentlich keine Ahnung. Die Farben sind schön. Die Untertitelungen sind witzig. Also nicht die übliche weiße Schrift am Bildrand, sondern der Text IM Bild. Die Szene aus Hauptdarstellers Jugend ist süß. Irgendwie. Die alte Dame an der Pferderennbahnstrecke "Er sieht aus wie der Mann aus dem Kino. Der Fahrer. Von Transporter!" *kicher*
Aber diese positiven Dinge gehen leider unter in der Flut der negativen, abstoßenden Szenen. War die "Oh-lass-uns-in-der-Öffentlichkeit-DINGE-tun!!!" Szene im ersten Teil noch irgendwie - naja, spontanlustig, wirkt sie hier nur noch gewollt. Yay, lass uns Dinge zeigen! Lass uns Frauen zu Sexobjekten runterstufen.

Das Ende. Das Ende ist dumm. Nein, einen dritten Teil braucht es nun wirklich nicht, außer die Verantwortlichen kommen weg von ihrer HipHop-Musikvideokopie und bringen wieder sowas wie Handlung in den Film.

Donnerstag, 23. April 2009

Psychogedöhns.

Enneagramm-Typ 5 - Der Forscher

"Denker", die zum Rückzug und zum Beobachten neigen

Der Forscher 5.
Menschen dieses Persönlichkeitstyps fürchten tief im Inneren, dass sie nicht genug Stärke haben, um dem Leben standzuhalten. Deshalb neigen sie dazu, sich zu entziehen und den Rückzug in die Sicherheit und Geborgenheit ihres eigenen Bewusstseins anzutreten, wo sie sich geistig auf ihren Eintritt in die Welt vorbereiten können. Fünfen fühlen sich im Bereich des Denkens wohl und zuhause. Im Allgemeinen sind sie intelligent, belesen und nachdenklich und werden häufig zu Experten in den Bereichen, für die sich interessieren.Während einige von ihnen eine naturwissenschaftliche Orientierung haben, insbesondere jene mit einem Sechser-Flügel, fühlen sich genauso viele von ihnen zu den Geisteswissenschaften hingezogen, und es ist nicht ungewöhnlich für Fünfen, eine künstlerische Neigung zu besitzen. Fünfen sind häufig ein wenig exzentrisch; sie verspüren wenig Neigung, ihre Überzeugungen zu ändern, um sich der Mehrheitsmeinung anzupassen. Sie lehnen es ab, ihre Freiheit, zu denken wie es ihnen beliebt, zu kompromittieren. Fünfen fühlen sich im Bereich des Denkens wohl - problematisch und weit weniger angenehm wird es für sie, wenn es um ihre Gefühle geht, wenn die Beziehung Anforderungen stellt oder sie einen Platz in der Welt für sich finden müssen. Fünfen sind tendenziell schüchtern, unaufdringlich und unabhängig. Sie sind zögerlich, um die Hilfe zu bitten, die andere ihnen sehr gerne geben würden.

Fünfen sind empfindlich; sie fühlen sich gegen die Welt nicht ausreichend gewappnet. Um ihre Sensitivität zu kompensieren, übernehmen sie manchmal eine Haltung teilnahmsloser Gleichgültigkeit oder intellektueller Arroganz, was leider zur Folge hat, dass dies eine Distanz zwischen ihnen und den anderen schafft. Diese Distanz zu überbrücken, kann für Fünfen schwierig werden, weil sie ihrem sozialen Geschick nicht sehr vertrauen. Aber wenn es ihnen gelingt, dann sind sie wirkliche Freunde und lebenslange Verbündete.

Fünfen sind für gewöhnlich etwas gehemmt, wenn es um den emotionalen Ausdruck geht, aber sie haben oft stärkere Gefühle, als sie sich anmerken lassen. Nur wenige Menschen wissen, was unter der Oberfläche vorgeht, weil Fünfen oft ein übertrieben starkes Bedürfnis nach Abgrenzung und eine tief sitzende Angst vor Zudringlichkeit haben. Wegen ihrer Sensitivität und ihrer Angst vor Unzulänglichkeit fürchten sich Fünfen davor, überwältigt zu werden: sei es durch die Anforderungen anderer oder von ihren eigenen Emotionen. Manchmal gehen sie so damit um, dass sie einen minimalistischen Lebensstil entwickeln, durch den sie wenig von anderen verlangen und im Gegenzug wenig von ihnen verlangt wird. Andere machen ihren Frieden mit der Unübersichtlichkeit des Lebens und engagieren sich mehr, aber sie behalten zumeist ihre Angst, dass das Leben irgendwie mehr von ihnen fordern könnte als sie bieten können.

Fünfen - besonders die mit einem Vierer-Flügel - halten sich manchmal irrtümlich für eine Vier. Solche Fünfen erkennen, dass sie starke Gefühle haben, und sie identifizieren sich nicht mit dem oftmals extrem "hirnigen" Bild der Fünf. Aber die Fünfen, anders als die Vieren, behalten immer einen Rest Unbehagen, wenn es darum geht, ihre emotionale Befindlichkeit auszudrücken. Und ganz gleich, wie viel Geschick sie darin erwerben - die Sprache der Gefühle ist nicht ihre Muttersprache.


http://www.eclecticenergies.com/deutsch/enneagramm/einfuehrung.php

Und das alles nur wegen dem ganzen Psychogedöhns bei Germanys Next Topmodel.

Gnah.

Dieses Bedürfnis von hier wegzugehen, auszuziehen wird in letzter Zeit immer größer. Ich habe keine Ahnung was ich falsch mache, aber anscheinend mach ich grundwegs alles falsch, selbst wenn ich nur atme ist es falsch. Und wenn ich dann in meinem Zimmer bin, spielen sie heile Familie. Vati, Mutti, Sohn, Hundi.


Wir haben eine Tochter????

Gnah.

Montag, 20. April 2009

Einmal linker Mittelfinger, zweimal rechter Zeigefinger, einmal rechter Mittelfinger.

Da dachte ich, irgendwie bin ich aus dem Schwung. Ich kann es nicht mehr. Ich habe es verlernt. Habe die Grundlage verlegt. Kann in Bücher nicht mehr eintauchen.
Und dann - dann kommt dieses kleine Büchlein daher, ganz unschuldig als Mängelexemplar bezeichnet, deswegen preisreduziert, 7 Euro, die alles - alles - alles wieder richtig gemacht haben.
Am Samstag gekauft. Heute Mittag beendet. Und das auch nur, weil man ja nicht den ganzen Sonntag lesen kann, man hat ja Verpflichtungen dem Sozialleben gegenüber.
Daniel Glattauer - Gut gegen Nordwind ist beschämenderweise erst das fünfte Buch welches ich dieses Jahr beendet habe (Und es ist April! Das ist wirklich beschämend ...) und erst das zweite welches 5 von 5 Punkte bekommen hat. Und das mit ganzem Herzen.
Es ist so einfach, so schnell zu lesen durch die Emailform, welche ich immer wieder faszinierend finde, wie damals bei Für Immer Vielleicht von Cecilia Ahern (Ja! Frauenromangedöhns, welches herzallerliebst ist), nur ist Gut gegen Nordwind so - spontan. So zufällig. Aus einer falsch gesendeten Email entwickelt sich eine unklasische Liebesgeschichte ohne Küssen, ohne Sex, nur mit Buchstaben!

"Schreiben Sie mir, Emmi. Schreiben ist wie küssen, nur ohne Lippen, schreiben ist wie küssen mit dem Kopf"

Das ist - das ist schön. Leo Leike ist so hoffnungslos romantisch ohne Kitsch, er ist so - hach. Emmi Rothner ist dagegen so spontan, so impulsiv. Hach. Eine allerliebste Mischung. Die Mischung des Buches. Immer wenn man gerade denkt "Ha!", dann kommt es doch wieder anders als man denkt und das Ende! Das Ende ist gemein! Und so darf das nicht sein! Deswegen bin ich nun sehr stark am überlegen ob ich mir den Fortsetzungsband jetzt gleich sofort holen soll oder doch noch warten kann bis er als Taschenbuch rauskommt, ja ich werde jetzt auch wieder so ein Kunde, weil als Nicht-Mehr-Buchhändlerin und Studentin mit ausgeprägter Büchersucht (endlich wieder!) ist es doch für den Kontostand doch etwas erträglicher wenn man Taschenbücher kauft. Mal sehen. Wie lange ich es aushalte ohne Emails. *kicher*

Jetzt habe ich - wenn ich schon einmal wieder den Schwung gefunden habe - Die Eleganz des Igels angefangen, sehr nett das ganze. Ich mag altkluge 12jährige. Sie sind allerliebst. Sie wissen über alles Bescheid. Hach. Niedlich.

Hoffen wir einmal, dass der Schwung dableibt.

Schmuckmehdchen.

Awwww! Dinge sind gekommen - Dinge sind gekommen. Und es ist herrlichst und kitschig und es hatte eine pinke Schleife aussenrum (im oberen Bild links unten) und auf dem Umschlaf war ein Glitzerpilzsticker und hach. Ganz-ganz toll. Im Moment tragen wir (passend zum T-shirt) die kleine Geishafigur. Ich bin mal gespannt wann mich die Glöckchen nerven ... :ugly:

Samstag, 18. April 2009

Kurzzeitige Begeisterung.


Dinge! Möchte bitte darauf hinweisen, dass ich das ganz alleine mit Hilfe von Google gemacht habe. Also. Bilder, ne. Wobei vier selbergeschossen sind. Von einem Geishabuch und von dem neuen T-shirt. Und ich hätte gerne so eine Flasche wie ganz rechts unten. Egal was drinnen ist, ich liebe das Flaschendesign. Das ist mal Marketing!

Wochenend-Watte.

Oh, ich wie diesen Weltbild-Lagerverkauf doch hasse. Die Bücher! Die armen Bücher! Ich kann doch nicht alle retten, aber ich MUSS! Es wurden dann drei. Die Eleganz des Igels, Die Wahrheit meines Vaters (weil wegen Jodi Picoult) und Gut gegen Nordwind. Nebenbei habe ich die Regale aufgeräumt ... Ja, ich weiß. Lagerverkauf bedeutet, dass da ruhig alles chaotisch rumliegen darf, aber es sind Bücher!!! Und - weil ich besonders toll bin, habe ich noch rein zufällig ein Buch verkauft. Also. Dings. Ich habe gesehen, dass das Bis(s) zum Morgengrauen als TB für 4 Euro rumliegt. Weit hinten. Dann habe ich es nach vorne gezerrt, es mit dem Cover nach vorne ins Regal gestellt und mit meinem Bruder gewettet, dass das Buch gleich weggenommen wird.

Einige Minuten später kam ein Mehdchen, sah das Buch, nimmt es in die Hand, geht weg. YAY!
Blöderweise hat sie es dann wieder zurückgelegt. Mein Bruder reagierte sehr schadenfroh.
Aber!
Ich versuchte es noch einmal, nahm das Buch noch einmal, stellte es so hin wie davor und ... *trommelwirbel* eine Frau um die 30 nahm das Buch und legte es in ihren Einkaufswagen!
YAY!
Ich kann immer noch Bücher verkaufen! Ich bin so kluk! K-L-U-K!

Ansonsten habe ich Angst vor diesem Lagerverkauf, lauter Irre und die meisten haben es gar nicht auf die Bücher abgesehen, sondern auf diesen komischen Schrott, der auch noch verkauft wird. Kaffeemaschinen, Toaster, Drucker, Vorhänge, Puzzle, Kinderrutschen, Bilderrahmen. Zeugs halt. Und überall hängen Schilder, dass man von jedem Artikel nur 3 Exemplare mitnehmen darf und dass es keinen Verkauf an Wiederverkäufer gibt. Jo! Weil nämlich die Leute gerne da Dinge kaufen und dann bei ebay versteigern ...

Danach haben wir noch ein USB-Kabel für neuen Drucker gekauft, weil es wäre ja wirklich dumm wenn im Lieferumfang ein USB-Kabel dabei wäre ... Gnah. Muss ich nicht verstehen.
Dafür noch allerliebstes T-shirt mit Geishadingen gefunden. Hach. Große Liebe. Und ein Laden hatte eine Winkekatze, aber aus Porzellan mit fester Pfote und dann ist es ja dumm. Ja, ich hätte gerne eine richtige Winkekatze mit Winkepfote.

Sowas eben. Richtig dummer, sinnfreier Kitsch!

Und nun sitze ich daheim, wollte eigentlich Wirtschaftsmathe machen, aber irgendwie will mein Kopf nicht, der fühlt sich so wattig an. Und mir ist heiß. Also richtig heiß. Ich sitze hier im Top! Schockierend. Und meine Nase läuft. Hatte ich erwähnt, dass ich nicht krank werden möchte? Gut.

Blödes Wirtschaftsmathe. Wie kann es sein, dass mein y richtig ist, aber das x falsch? Blöde Zahlen. Blöde Buchstaben.

Freitag, 17. April 2009

Faules Schlampenleben.

Keine Sorge. Keine 39 Fotos. Dafür ein Einblick was die Dame so alles macht wenn ihr in der Marketingvorlesung etwas ... langweilig ist. Nur ein bisschen. Ganz klein wenig. Minimalistisch. Abgesehen davon sagt der Dozent manchmal Dinge, die muss man einfach grafisch festhalten. Beispielsweise.

"Wenn Sie und Ihre 6 Kumpels mit dem Panda zu einer Party wollen ..." - ich weiß nicht mehr um was es genau ging, aber ich fand die Vorstellung amüsant. Auch wenn mir sehr wohl bewusst ist, dass der Dozent ein Auto meinte. :P Deswegen steht da auch "Sehr hässlich gepimpter Panda", was man nicht lesen kann. Egal.

Dem Harald sein Töpfer. Klar, oder? Dem Wilhelm sein Schmidt hat etwas länger gedauert von Mitstudentin. Sie meinte Will Smith. Ich meinte, sie meint Will Turner. *hust* Wobei wir Dem Wilheim sein Dreher dafür auch sehr lustig finden ...

Fiese Mietz halt. Aber hier habe ich geschummelt, das ist schon von einer Zugfahrt. Ich glaube es war Mittwoch.
Ein dummer Witz, geklaut bei Germanys Next Topmodel. Aber man erkennt es wohl nicht so gut. Ein Mann mit zwei linken Füßen kommt in einen Schuhladen und möchte ein Paar Flip Flip ...

Ein Baum. Hier sollte eigentlich ein lustig-bewegliches Bild der Entstehung des Baumes sein. Aber ich bin gerade zu dumm dafür. Ich mag den Baum. Sehr hübsch das. Auch wenn Mitstudentin meinte, es sieht aus wie ein Logo für Toilettenpapier ...

Mittwoch, 15. April 2009

Das y verkleidet sich im Fasching als b.

Da dachte ich letzten Mittwoch (also letzten Mittwoch, als die Vorlesung nicht ausgefallen ist. Also eigentlich vorletzten Mittwoch), ich hätte die schlimmste Statistikvorlesung schon gehabt. Heute wurde ich eines besseren belehrt. Ich habe nur noch versucht das abzuzeichnen was der da vorne an die Folie hinkritzelt, denn schreiben kann man das nicht nennen, welcher normale Mensch kriegt es hin, dass ein y aussieht wie ein b? Das ist - krank. Sehr. Und seine ^ (Dach) und ~ (Schlange) machten es nicht besser ...
Werde mir später das Statistikbuch angucken, ich hoffe, dass ich dann verstehe was der Herr da überhaupt uns erklären wollte. Jetzt wird mir auch klar, warum er kein Skript hat. Denn im Skript könnte man es ja lesen und dann würde wahrscheinlich keiner mehr in seine Vorlesung gehen ...

Dienstag, 14. April 2009

Wörnitzwörth. Falsch benanntes Städtchen und herumspringende Mehdchen.

Ein schöner, sonniger Tag geht vorbei und ich habe viele hübsche Fotos gemacht. Und ich finde Donauwörth ist ein nettes Städtchen, auch wenn wir meistens nur die Wörnitz gesehen haben und ich deswegen stark dafür bin, die Stadt umzubenennen.

Ansonsten folgt nun Picspam! Und übrigens habe ich absolut gar kein Problem damit 50 Fotos hier einzufügen ... Jetzt wünschte ich mir gerade, dass das irgendwie - einfacher gehen würde. Als Fotoalbum und dann das man Fotos auch einzeln kommentieren kann ... Sorry. Es ist viel. Ich schäme mich. Ein wenig. Oh, und es sind nur 39 Fotos. Also doch noch human. *hust*

Sehr wichtig das. Eigentlich nur ein Testbild. Ob die Batterie hält und so.
Werbung. Weil wir uns ja alle Hubschrauber leisten können. Wie mir Heidi verriet war heute Horst Köhler dort. Spannend ne!


Die wichtigsten Dinge gleich am Bahnhof genannt, damit man nicht lange überlegen muss warum man überhaupt in Donauwörth ist.

Deswegen nämlich!
Emokinder schaukeln einsam.Der kopflose Geiger, der nur Geigen im Kopf hat.Noch mehr von diesen schrecklichen Puppen ...Das hat der Geigenkopf komponiert. Leider habe ich es nicht um 16 Uhr gehört.Eis! Schokoladenriegeleis. Einmal Mars. Einmal Yoghurette.Hochwasserdinge! Wie ich sowas liebe.Ich muss zugeben, Donauwörth hat niedliche Häuschen am Fluss.Und so hoch war das Wasser 1994. Hat mir Heidi erklärt.Fluss. Welcher auch immer. Wörnitz. Donau. Ist doch eh alles das selbe.Eisbecher. Und NATÜRLICH haben wir sie aufgeräumt!


Kopfüber auf der Wiese.
Hippie-Mehdchen-Fotos. Gefällt mir sehr gut.So viel Natur ... viel zu viel für ein Stadtmehdchen.Diesmal ohne gleiche Schuhe. Sehr traurig dieser Umstand.
Ich mag das Foto. Ich mag den unbekannten Menschen, der die Blumen einfach abgerissen und dann an die Brücke gelegt hat.
Watch out! Here comes the Spiderman!Das ist Onkel Ludwig. Onkel Ludwig gründete eine Schule und erzählte den Kindern pädagogisch wertvolle Geschichten. Und deswegen steht da dieses Denkmal.Vögel haben in einer Kirche nichts zu suchen! Irgendwie schon komisch. Dafür lagen in der Kirche dann Skelette, was ich sehr faszinierend fand.
Kirchenbänke sind ja sowas von untollig.
Frappe of Love. Wenn ich einmal groß bin will ich eine Frappe-Maschine! Und endlich kann ich es trinken ohne eine jahreszeittechnisches schlechtes Gewissen zu entwickeln!
Emo-Bahnhofsfotos!
Hintergrundstechnisch großes Damentennis. Vordergründlich auch.
Ich frage mich wirklich - wirklich - wirklich, wie ich es hinbekommen habe ein so überbelichtetes Foto hinzukriegen ...Hatschi!Alter! Even more scharf than you!
Und Schluss ist. Mit Donauwörth. Und mit den Fotos. Schön war es.