Samstag, 12. September 2009

Ich ist geisteskrank! Und kauf mir rote Schuhe.


Weil mich gerade dieser blogtwitterische Beitrag beschäftigt.
Schreiben Frauen prinzipell frauengeprägte Bücher?
Kann es sein, dass wir eh meist mehr männergeschriebene Bücher lesen? Gibt es mehr Autoren als Autorinnen? Warum?

Die Liste. Die LISTE. Die Liste sagt, dass wir in diesem Jahr 14 Bücher gelesen haben (wir schweigen über die Menge. Gott, ist das wenig. Gott, ich schäme mich so. Gott, bin ich schlecht. Gott, ich stand gestern neben einem Pfarrer und ich spreche Primiz falsch aus und habe es auch noch falsch erklärt, aber das interessiert nicht), davon 8 von Frauen geschrieben. Das widerspricht nun der Theorie, oh nein! Warum denn nur?
Ich habe also zu viele Frauenbücher gelesen, dieses Jahr.
Und sind sie alle frauengeprägt?
Feuchtgebiete - joah. Ein wenig. Also - es geht um eine Frau, ne. Sehr spektakulär. Aber der Wahrheitsgehalt ist eher gleich null.
Bis(s) - ja! Ein großes Ja! Ein Mehdchenbuch! Ist ein Mehdchenbuch gleichzeitig ein Frauenbuch?
Die Eleganz des Igels - nein. Kein Frauenbuch, oder? Es geht um - zwei Frauen. Eine alt. Eine jung. Aber doch eher sehr allgemeingültigphilosophisch.
Das Lied der Rosen - Ja, weil historischer Roman mit ohne viel Sehks.
Ein komplizierter Akt der Liebe - sehr kompliziert das. Es geht schon wieder um ein Mädchen. Aber. Und überhaupt.
Heißt das jetzt - kurz zwischendurch gefragt - dass Frauen meist über Frauen schreiben? Weil das - einfacher ist? Ist es einfacher? Wahrscheinlich.
Die übrigen Bücher sind auch alle sehr Frauenbuchmäßig. Wie SCHRECKLICH!
Und jetzt sag ich noch was ganz schlimmes - die waren so leicht zu lesen, so für zwischendurch, ohne viel denken. Heißt das jetzt wenn Frauen Bücher schreiben, kommt es sehr oft vor, dass diese einfach zu lesende Frauenbücher werden? Oh, wie traurig! Wie dramatisch! Ich muss nun weinen.
Ich erwähne noch, dass ich mich sehr freue, wenn nächste Woche Frauenbuch Die Frau des Zeitreisenden ins Kino kommt. Das wird fein, ich werde weinen müssen.
Und Virginia Woolf ist anstrengend. Aber schön.

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