Donnerstag, 25. März 2010

"Gut. Ich dich auch."

Wenn ich als erste Handlung, nachdem ich nach Kinobesuch nach Hause gekommen bin (okay, ich hab vorher noch was gegessen, aber) meinen Desktop-Hintergrund ändere und meine über alles geliebte Kristen Stewart eintausche - was sagt das über den Film?

Hach. ♥

Denn das kleine Mehdchen war gerade im Kino und sah sich "Remember me" an. Mit Robert Pattinson und einer umwerfend-bezaubernden Emilie de Ravin.
(Ich werde ganz böse über Ende des Filmes spoilern, wer den Film also noch gucken möchte, sollte dies nicht lesen, denn ich finde man sollte sich da überraschen lassen. So wie ich.)

NaTÜRlich mussten wir uns Film angucken. Nach der Vorlesung, weil ja Donnerstag ist und somit ein Konnerstag. Dieses Mal ohne Ente. Dafür war ich davor noch bei H&M (...) und kaufte mir endlich MEINE Tasche. Groß. Geräumig. Grandiöst. Da passt mein großer Ordner rein. Und viele Bücher. ENDLICH kann ich zum Zugfahren wieder ein Buch mitnehmen. Das verhinderte meine bisherige Tasche aufgrund des mangelnden Platzangebotes.

Zurück zum Kino. Es überraschte mich ehrlich gesagt, dass der Kinosaal so gut wie leer war. Okay, könnte vielleicht an der Uhrzeit gelegen haben. 14 Uhr ist normalerweise keine normale Uhrzeit um ins Kino zu gehen. Ausser für uns.
Ich muss zugeben, ich sah von Film nur einmal einen Trailer und ging eigentlich nur hinein weil Robert Pattinson mitspielt. Geb ich auch offen zu. Ich bin nunmal ein Fangirlie. Hab ich ja bei Zac Efron auch gemacht (Muss über meine Interessen nachdenken ...).
Das heißt, eigentlich wusste ich nicht wirklich um was es in dem Film geht. Ich wusste nur, dass Herr Robert einen jungen Menschen spielt (lustigerweise heißt der junge Mensch "Tyler", was mich wahnsinnig amüsiert), welcher einen reichen, beruflich erfolgreichen Vater hat und eigentlich die Schnauze voll hat von diesem "goldenen Käfig-Leben" und dann warum auch immer mit einer sehr allerliebsten jungen Dame, welche Ally heißt, anbändelt. So groß war also mein Wissensstand.

Ich wusste nicht, wie bezaubernd diese Ally ist.
Hach. Große Liebe. Und weil sie in dem ganzen Film so herrliche Locken trägt (wer mich kennt, weiß, dass ich sowas nicht oft sage bei Locken. Denn ich mag meine Locken nicht und überhaupt), habe ich mir nach dem Film einen Lockenschaumfestiger gekauft um zu probieren ob ich meine Locken nicht doch ansehnlich hinbekomme.


Der nette Tyler, welcher so ein wenig studiert und nebenbei in einem Buchladen arbeitet (!!!) ist ein wenig komisch. Nach einem Parteyabend prügelt er sich auf der Straße, legt sich mit einem Polizisten an und landet zusammen mit seinem Freund, dessen Namen ich vergessen habe, hinter Gittern. Diesen Gittern, wo man wegen Untersuchungszeugs hinkommt, ne. Vater von Tyler (ich erwähnte schon. Reich. Beruflich erfolgreich) holt sie dort dank Anwälte wieder raus. Wir bemerken, dass der Tyler ein wenig traurig ist immer. Und seinen Vater nicht wirklich mag. Und der Tyler hat noch eine Schwester, welche auch sehr bezaubernd ist.

Aus Gründen, die ich nicht ganz verstanden habe, schmeißt sich nun der Tyler an die Ally ran, weil nämlich Freund von Tyler herausgefunden hat, dass die Ally die Tochter von dem Polizisten ist mit dem sich Tyler angelegt hat. Hurra. Obwohl die Ally vorher nicht so begeistert von diesem sehr eigenartigen Menschen ist, so mag sie ihn dann doch sehr schnell sehr gern. Schließlich kriegt sie von ihm einen Panda. Hallo??? Wenn das kein Grund ist jemanden zu mögen!
Nun verrate ich einfach mal ganz böse die tragische Hintergrundsgeschichte der Beiden. Allys Mutter wurde bei einem Raubüberfall erschossen und Ally war dabei. Das liegt nun 10 Jahre zurück.
Tylers großer Bruder hat sich an seinem 22. Geburtstag erhängt und der Tyler ist deswegen immer noch sehr traurig und glaubt, dass es seinem Vater egal ist und ausserdem wird der Tyler selber bald 22 und fühlt sich deswegen sehr stark an seinen Bruder erinnert. Jawohl.
Natürlich kommen die Beiden zusammen. Wäre ja auch traurig wenn nicht.
Die kleine Schwester von Tyler denkt immer, dass ihr Vater sie hasst, und irgendwie hat er auch nie Zeit für sie, weil der Vater geht dann auch nicht zu einer Ausstellung seiner kleinen Tochter, weil die zeichnet nämlich ganz hervorragend. Und der Tyler rennt deswegen in sein Büro und macht dort eine Szene und das ist sehr amüsant, weil da gerade eine Besprechung ist und die ganzen Menschen möchten aus der Besprechung gehen, aber Vater lässt sie nicht. Kähähähä.

Dann kommt es natürlich wie es kommen muss, der Vater von Ally findet heraus wer denn da der neue Freund seiner Tochter ist und ist wenig begeistert davon und dann sagt der Tyler der Ally, dass er ja eigentlich nur mit ihr zusammen ist um ihren Vater zu ärgern (echt? Interessant) und die Ally findet das voll doof und macht Schluss.

Trotzdem kommen die Beiden wieder zusammen, weil. Das muss ja so sein, nicht wahr.
Die Geschichte rund um Tylers Schwester find ich etwas traurig, die wird nämlich in der Schule geärgert und so und dann zu einer Geburtstagsfeier eingeladen mit Übernachtung und in der Nacht schneiden die fiesen Mädchen der Schwester einfach die Haare ab. Und das finden alle sehr amüsant, ausser die Schwester und dann ist die ganze Familie sehr besorgt und sogar der Vater und Ally auch, weswegen sie sich dann mit Tyler wieder verträgt und der Tyler zertrümmert noch ein Fenster in der Schule seiner Schwester. Jawohl.

Und dann. Dann kommt der Schluss. Und ich HASSE diesen Schluss, weil ich ein wenig weinen musste und ich mag nicht ständig wegen Filmen weinen.

Wegen der Sache mit dem Fensterzertrümmern trifft sich Tyler mit den Anwälten seines Vaters (weil jetzt haben sich ja wieder alle lieb) und dafür befindet sich Tyler in dem Büro seines Vaters. Ohne Vater, weil Vater gerade Schwester zur Schule fährt.
Wir befanden uns die ganze Zeit in New York und das Büro des Vaters befindet sich im World Trade Center und wie wir durch die Tafelanschrift der Lehrerin in der Schule der Schwester erfahren ist heute der 11. September 2001.

Ich müsste jetzt gerade fast wieder anfangen zu weinen, weil. Das ist so - meh. Traurig. Ich möchte niemals-nie erfahren müssen, wie sich Menschen in dieser Situation fühlen, wenn sie einen geliebten Menschen verlieren. Mir tut die Ally so leid. Mir tut die ganze Familie so leid. Und das schlimme ist, das ist zwar nur ein Film, aber es gibt sicherlich viele Menschen, denen so etwas oder so ähnlich passiert ist durch die Terroranschläge am 11. September. Und deswegen musste ich da fast weinen. Weil es eben doch irgendwie echt ist.

Mir hat der Film sehr gefallen. Auch wenn er viele Hollywood-Klischees in sich trägt. Es ist trotzdem ein sehr feiner Film. Und der Herr Robert, der kann nicht nur Vampir spielen oder Hogwartsschüler, sondern auch solche, doch etwas tragischen Rollen. Das hat er sehr fein gemacht. (Ausserdem hat er anscheinend eine Vorliebe für Rollen wo er stirbt. Oder untot ist ...)
Und auch die Emily fand ich wirklich sehr grandiöst. Hach.

Ein sehr schöner, rührender Film. Welchen ich mir sicherlich auf DVD kaufen werde. Und dann hemmungslos weinen werde.

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