Mittwoch, 31. März 2010

Was so nicht im Lehrbuch steht

Ich möchte hier der Welt etwas kundtuen, was ich heute in den 3 Stunden Finanzierung und Investition gelernt habe. Aus erinnerungstechnischen Gründen fasse ich das ganze in ein Zitat zusammen, auch wenn es eigentlich nicht zusammengehört, aber ich kann den genauen Wortlaut nicht mehr wiedergeben:

"Machen wir mal ein Beispielchen mit einer griechischen Insel - Mallorca!"
Die darauf folgende Wiederholung des Wörtchens "Beispielchens" sorgte bei mir für Lachanfällchens.
Aber ich möchte betonen, dass ich mich hier nicht über meinen Dozenten lustig machen will. Ich halte den Mann für sehr klug. Ausserdem sagte er heute auch noch:

"Philosophische Fragen werde ich hier nicht beantworten!"
Das fand ich auch schön. Weil es darum ging, dass er uns das Werkzeug zum Finanzieren und Investieren in dieser Vorlesung gibt, aber nicht darüber diskutieren wird ob das Kaufen von Unternehmen und die Bereicherung durch den Verkauf einzelner Unternehmensteile moralisch verwerflich ist. Kann jetzt jeder denken was er will, ich finds gut, weil das kommt schließlich nicht in der Prüfung dran. Wenn ich da mal so böse denken darf.

Und nun freue ich mich gar sehr über mein verlängertes, freies Wochenende. Hach. Wobei ich mir vorgenommen habe ein bisschen in die Studienbücher hineinzulesen und die Kernaussage für unsere Gruppenarbeit ein wenig zu formulieren. Desweiteren versuche ich ein Praxisbeispiel für Führungsinformationssysteme zu finden und bin am überlegen bei ArbeitArbeit anzurufen, habe aber Bedenken, weil ich irgendwie die Vermutung habe, dass die nicht mal wissen was das ist ...
(Ich habe den verborgenen Wunsch eines Tages dorthin zurückzukehren und - Arbeitspläne für Azubis am PC zu schreiben! Die Revolution schlecht hin!)

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