Sonntag, 5. Dezember 2010

Verkopfte Wassermusik.

Ich musste gestern ganz arg lachen und das lag nicht nur an den sieben Glühweinflaschen, welche wir zu sechst getrunken haben als Freund von Freundin eine Geschichte erzählte, welche sich vor seinen Augen im Toys"R"Us zugetragen hat.
Musikinstrumenteabteilung.

Zwei Kinder hämmern bzw. blasen in Musikinstrumente.
Einmal das Klischee-Unterschichtenkind, welches ein Keyboard bearbeitet.
Einmal das Klischee-Oberschichtenkind, welches in eine Flöte reinbläst.

Beides hört sich schrecklich an.

Die beiden Kinder hören zeitgleich zu musizieren auf, gucken sich an und es entspinnt sich folgender Dialog:

Oberschichtenkind: "Du hast ja gar kein Taktgefühl!"
Unterschichtenkind: "Ey, deine Musik ist voll verkopft!"

Classic moment!

Ausserdem bin ich nun mit "Wassermusik" von T. C. Boyle fertig, ein "wuchtiger Barockroman" über die Entdeckungsfahrten des Mungo Parks ins Innere Afrikas. Sehr wuchtig. Sehr ausgeschmückt. Ständige Orts- und Personenwechsel. Interessante Schreibweise auf jeden Fall.

Schreiben tue ich meinen Praxisbericht immer noch nicht. Zu faul. Zu wenig Zeit. Schlafen! Dafür sollte ich mal mein Zimmer aufräumen, aber! Keine Zeit! Zu faul! Und überhaupt. Schlafen!

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