Donnerstag, 31. März 2011

Streberverliebtheit.

Vor einigen Tagen schrieb ich den englischen Beitrag mit einem kurzen Text zu einem "typisch deutschen Satz". Wie ich damals auch geschrieben habe, war das Bestandteil eines Assignments für Intercultural Business Communication. Die anderen beiden Sätze bzw. Wörter waren "Oachkatzlschwoaf" und "Typisch deutsch!".

Heute bekam ich meine Note für das Assignment.

Eine 5! Mal wieder. Hach. Ich mag das Fach. Ich krieg da immer 5er. Es macht auch sehr viel Spaß Dinge zu schreiben und die Vorlesungen sind toll und der Dozent! Der Dozent ist Liebe. Insbesondere wenn man dann folgende Bewertungen neben seiner Note stehen hat:

"Lol! This is what I did when reading your examples - ausgezeichnet! But really, the gartenzwerg are quite typisch and oh so kitsch!"

Entschuldigung - aber ich muss kurz vor Freude quietschen!
Awwwwwwwww! ♥

sydän.

Ich wollte EIGENTLICH nur ein Geschenk kaufen, aber! Dings! Und überhaupt! Ich sah diese wunderbare Strumpfhose bei H&M. Und weil und überhaupt und Herzen und Monatsende und ich war sofort verliebt und so. Um das mal zu rechtfertigen. Hach.

Gefällt mir gar sehr.

Dienstag, 29. März 2011

Und essen.

Gestern schrieb ich noch von Schwimmen und Sport (und dem heimlichen Gedanken dadurch Gewicht zu verlieren), heute dachte ich mir "Fotos von Essen wären doch nett!" ...

(Ich möchte damit ja nur angeben, dass ich auch manchmal in gesund essen kann. Oder mir einfach vorsage, dass das gesund ist. Yay und so)

 Vollkommen ungesund fange ich mal an. Gestern im Cafe Java. Chai Latte mit Schokoladenmuffin. ♥

 Abendessen gestern. Salat!!! Ja! Ich habe SALAT gegessen! Mit Tomate, Mozzarella und Putenbruststreifen. Hurra.

 Abendessen today (wir ignorieren die Größe. Ich hab eh nicht alles gegessen und beim nächsten Mal kann ich die Portionsgröße dann besser abschätzen ... or so). Tiefkühlgemüse mit Nudeln. Und Sahne. Und Soja-Sauce. Sehr gesund. Egal. War ... okay. Vom Gemüse ist etwas mehr übriggeblieben ... Aber hey! Ich hab es gegessen! Ich finde das verdient Lob und Anerkennung! Danke.

Gerade eben. Grüner Tee. Weil der ist ja gut fürs Abnehmen und trinken ist immer gesund und sowieso. Und das Buch ist da nur so unauffällig im Bilde, damit das so aussieht als würde ich was tuen. Beispielsweise export phases raussuchen. Und mir überlegen wie ein "good offer" auszusehen hat. Fleissig war ich ja auch schon. Weil ich versucht habe auszurechnen wie viele Paletten auf einen LKW passen damit ich herausfinde wie viele LKWs man braucht um jede Woche 7000 Paletten von Finnland nach Dänemark zu bringen. Jawohl. Und das obwohl ich Mathe hasse ...

(Aber irgendwie ist dieses ganze Logistikgedöhns ja doch ein bisschen interessant. Gnah! Das darf ich nicht denken! Das macht die Schwerpunktswahl nur noch schwerer und ich will doch an sowas grad gar nicht denken. Das ist erst Ende Mai. Erst wenn ich wieder in Deutschland bin. Far away ...)

Montag, 28. März 2011

minä uin

Nachdem ich mir von Anfang an für Finnland vorgenommen habe regelmäßig schwimmen zu gehen, war es heute (nach mehr als 2 Monaten ...) endlich soweit. Ich bin schwimmen gegangen. Dings. Hurra.
Weil eigentlich ist die Schwimmhalle ja nicht weit weg (3 Straßenbahnstationen). Und es kostete "nur" 3 Euro für Studenten für 2 1/2 Stunden Schwimmen. Find ich okay. Für eine Großstadt. Für Finnland. Für die Zeit.

Ich ging da also ganz mutig hin, sagte der Kassendame, dass ich gerne schwimmen würde (Ach? Ich weiß. Dum und so, aber was soll ich denn sonst sagen?). Studentenausweis (okay, nicht wirklich, aber die Karte für den Zug, welche sagt, dass ich Student bin, ne) hergezeigt, bezahlt. Und erstmal blöde gefragt was ich denn jetzt genau tuen muss. Weil das hasse ich an mir unbekannten Schwimmbädern immer am meisten. Das ich nicht weiß wo was ist und wie man was tut und so. Dame erklärte mir, dass ich Magnetkarte an Automat halten muss um reinzukommen, Magnetkarte in ein Schliessfach stecke, Schlüssel umhänge und dann schwimme. Und dass ich  2 1/2 Stunden schwimmen darf. Und in die Sauna gehen kann. Und so. Machte ich aber nicht. Also Sauna. Nur schwimmen. Reicht für den Anfang mal.

Also Magnetkarte an Automat gehalten, reingegangen. Umkleide. Hnnnnnnnnnng. Prinzipiell find ich es ja nicht schlimm, aber irgendwie nervt es mich dann doch, wenn die keine Einzelumkleiden haben, sondern nur Sammelumkleiden. Die prüde Deutsche. Oder so. Naja. Geht ja schnell vorbei. 

Schwimmbecken.

Nachdem ich mich irgendwie nie am Anfang traue gleich zu den Bahnen zu gehen, besonders wenn ich das Schwimmbad nicht kenne und dann immer denke, dort sind voll die Leistungsschwimmer (auch wenn ich nur alte Menschen im Becken sehe ...), ging ich erstmal in so ein ... kleineres Becken. Mit Menschen drinnen. Ich schwamm  also. Meine üblichen deutschen Bahnen. Was man halt so tut. Irgendwann, so nach 10 Minuten fiel mir auf, dass die Menschen in dem Becken irgendwie - anders schwimmen. So ... in Runden. Nicht in Bahnen. Ausserdem trugen die Meisten komische Schaumstoffgürtel oder so Gewichtshandschuhe.
Das verunsicherte mich gar sehr.
Deswegen beschloss ich, es wäre nun doch Zeit in das größere Becken zu gehen und richtige Bahnen zu schwimmen.
Hurray.
Also Becken gewechselt.
Und erstmal alte Leute überholt.
Und was ist?
Die Menschen in dem anderen Becken schwimmen auch nicht wirklich Bahnen, sondern Runden. Also. Dings. Laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaange Bahn und dann drehen sie nicht einfach um an Ende der Bahn, sondern schwimmen ein bisschen nach rechts und schwimmen dann zurück. Das verwirrt mich!!! Warum???
(Diese Tatsache ist mein "Aufgefallen 004", weil ich das in Deutschland noch nie gesehen habe ... Runden schwimmen ...)

Jedenfalls schwamm ich heute 80 Minuten am Stück. Ich bin so gut! Jetzt fühle ich mich zwar total geplättet, aber auch so gut. Ha! Und ich habe mir fest vorgenommen mindestens einmal die Woche wirklich nun schwimmen zu gehen. Vielleicht kann ich mich dann auch steigern und länger am Stück schwimmen. Ziel und so.

Sonntag, 27. März 2011

In English please.

My English teacher in Munich said that I should try to improve my English by using it. And so I thought I could use this wonderful blog for some English exercises. I will try to write once a week in English and I would be glad if you correct my mistakes. Learning by doing. Or something like that.

I would like to start with a text I wrote for an assignment in Intercultural Business Communication about some typical German sentences. 


Bitte reservieren Sie die Liegen nicht mit Handtüchern -Please do not reserve the sun loungers with your towel


A typical holiday in a hotel resort. It is early in the morning, everyone is sleeping. Everyone? No! There is one group that is already awake. The Germans. And they have a special mission – to reserve the sun loungers with their towels to have the best place at the pool or at the beach. They place their towels and other personal stuff on the sun loungers, put a parasol to "their" place and then they go back to sleep or go to breakfast. When the other guests come to the pool or the beach they do not find a good place or even a free sun lounger because all the German guests have reserved them with their towels. On the other hand many Germans complain about their fellow countrymen because of this attitude. The culture of reserving sun loungers creates a "towel war" in the hotel resorts. Other guests try to stand up earlier than the Germans or put the towels in the pool to anger the Germans. Also some hotels try to avoid the German reservation culture and put up some signs with the sentence "Please do not reserve the sun loungers with your towel" (of course with the German translation). But Germans ignore this rule because they want their sun lounger. Even if this means that they have to stand up early in the morning. On vacation.

Samstag, 26. März 2011

wieder zurück

Die Woche in Deutschland ist vorbei. Ich bin nun wieder ... zu Hause. Oder so.
Am Flughafen in München waren sie dieses Mal richtig streng bei der Sicherheitskontrolle - ich musste meine Kamera nochmal extra durchleuchten lassen!!!!
Dafür habe ich aus Versehen ein Streichholzpäckchen in meiner Jackentasche gehabt und das hat niemand bemerkt!!!!!! Ich hätte das Flugzeug anzünden können!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Muhahahaha!

Tat ich aber nicht. Ich las schön brav "Vom Winde verweht" (Gott, wie mich Scarlett nervt ...) und trank ein Wasser (es gab gar nichts zu Essen!) und beim Landeanflug wurde mir etwas flau im Magen, weil das Flugzeug so gewackelt hat. Dafür war es schön Finnland wieder von oben zu sehen. So weiß. Hach. Aber ich hab auch festgestellt, ich mag vielleicht diesen Sommer noch an die Küste Deutschlands, da sah es auch sehr schön aus.

Mit Bus zum Wohnheim, irgendwie ist die Fahrt jedes Mal kürzer.
Wohnung steht noch (schockierenderweise ist vor dem Eingang Asphalt!!! Bisher war da immer nur Schnee), Koffer ausgepackt, Laptop angemacht, heimweh-Hasö-vermiss-mäßig rumgeheult, Pizza gegessen und jetzt liege ich im Bett und gucke Die Simpsons. Und ich bin müde. Sehr. Deswegen werd ich nun bald schlafen gehen. Morgen muss ich Essen kaufen, ich hab fast nichts mehr da.

Freitag, 25. März 2011

Augsburg gucken.

Nachdem ich gestern in München war für "Lieber Dozent, sage mir ob ich die Englischklausuren dieses Semester schreiben soll, auch wenn ich nur in die Vorlesungen im Juni gehen kann!", tat ich heute erfreulichere Dinge - mich mit Heidischatz in Augsburg treffen. ♥

Und es war so schönes Wetter (ist auch immer noch da) und ich trug mein neues Lieblingsröcklein mit großen Punkten (ohne Foto. Zu faul. Wann anders) und wir saßen am Rathausplatz und aßen Fladenbrot belegt mit Thunfisch und Mozzarella (einzeln, ne. Nicht gemischt. Aber dann gemischt, weil wir geteilt haben, hurra!) und tranken einen Frappe und ich machte Foto von Sonnenstrahl-Rathausplatz.


Und davor waren wir noch in Buchhandlung-of-Love und haben eine Stofftasche geschenkt bekommen, die sehr prima aussieht. Und einen Magneten. Yay! Und alle haben sich gefreut und so. Sehr allerliebst. Und ich war stark. Ich habe mir NICHT den neuen Glavinic gekauft! Jaha! Ich kann nämlich warten. Bis - bis ich nicht mehr so stark bin. Aber man muss das ja auch logistisch betrachten, ich habe keinen Platz in meinem Koffer um jetzt noch ein extra Buch mit nach Helsinki zu nehmen und ausserdem werde ich es dann in Helsinki eh wieder nicht lesen, also warten wir. Sehr klug.

Dieses Foto mag ich ganz arg, auch wenn ich diesen Brillentyp sehr schrecklich finde. Aber! Glitzersteinchen! Bunt! Und so! Hab ich schön gemacht. Also das Foto. Hurra.

Nun werde ich meinen Koffer packen, damit ich dann morgen um 10:45 wieder zurück nach Finnland fliegen kann. ♥

Und ich wollte noch erwähnen, dass heute auf dem Nachhauseweg ein Teenager vor mir lief mit einer eingewickelten Rose, welche ein Entschuldigung-Schild um sich gewickelt hatte und da musste ich schon lachen, weil wenn ein Typ mit so einer Plastikfolien-Rose mit "Entschuldigung!" vor mir stehen würde, dann müsste ich auch lachen. Denken Männer, dass Frauen wirklich auf sowas anspringen? Oder gibt es wirklich Frauen, die auf sowas anspringen und nur ich bin da komisch? Höchstwahrscheinlich letzteres. Mist.


Mittwoch, 23. März 2011

Die Auswahl

Ich schäme mich ja schon so ein bisschen. Ein bisschen sehr. Es ist Ende März. Und ich habe gerade erst mein erstes Buch 2011 beendet. Deswegen musste ich auch gerade erst eine Bücherliste 2011 erstellen. Das ist so - weird. Wirklich.

Deswegen hier nun - mit Scham, Schande und Traurigkeit - das erste Buch welches ich 2011 fertig gelesen habe (auch wenn ich im Dezember 2010 schon damit angefangen habe):

Die Auswahl. Cassia & Ky - Ally Condie.


Cassia lebt in einer perfekten Gesellschaft. Denkt sie. Schließlich wird auch von ihr verlangt, dass sie das denkt. Alles ist vorherbestimmt. Geplant. Von Funktionären. Ihr Essen wird für sie direkt hergestellt und nach Hause geliefert. Ihre Freizeitaktivitäten werden überwacht. Ihr Partner wird ihr in einer festlichen Paarungszeremonie (Ohne Paarung. Nur Ver-Paarung. Dings.) mitgeteilt. Ihre zukünftige Arbeitsstelle wird ihr zugewiesen. Alles, damit die Gesellschaft so perfekt funktioniert. Denn es gibt keine Krankheiten mehr. Die Menschen haben eine sehr lange Lebenserwartung. Alles wunderbar prächtig. Und Cassia hatte bis jetzt auch noch nie einen Grund an diesem wunderbaren System zu zweifeln.
Bis nach ihrer Paarungszeremonie, wo sie eigentlich mit ihrem besten Freund Xander (wie klischeehaft … bester Freund …) verpaart wurde, auf ihrem Paarungsmikrochip mit den Informationen ihres zukünftigen Partners das Bild eines anderen Jungen erscheint.
Aber! Dings! Das kann doch nicht möglich sein! Es gibt doch nur einen Partner, für den man bestimmt ist!!!!111einseins
Und plötzlich beginnt Cassia langsam aber stetig am System zu zweifeln.

Abgesehen davon, dass mir natürlich auch das Cover wieder ganz arg gefällt, muss ich sagen, den Inhalt finde ich auch ganz schick. Natürlich springt dieses Jugendbuch auch auf den beliebten "Fantasy-oder-auch-nicht-Fantasy-Liebesgeschichte-mit-drei-Beteiligten"-Zug auf, aber hey – ich kann damit leben.
Disney hat sich schon die Filmrechte gesichert, hurray!

Und ich bin jetzt ganz entsetzt, dass der zweite Teil (weil – natürlich ist es eine Trilogie!) erst im November auf Englisch erscheint!!! Das geht ja mal gar nicht! Das dauert ja dann noch EWIG, bis der zweite Teil auf Deutsch erscheint! Ich glaube aber fast das hier ist ein Buch, bei dem ich irgendwie fast nicht warten kann. Es ist nämlich schon – naja. Spannend ist ein bisschen zu hochgegriffen. Interessant. Ja, ich finde die Grundidee des Romans sehr interessant und möchte deswegen gerne weiterlesen, vielen Dank.

4 von 5 Punkten. (Wollte ich nicht auch irgendwann mal das Punktesystem ändern?)

Und nun nehme ich mir ganz fest vor, dass ich in Finnland mehr lesen werde. Jawohl!

Auftragsarbeit

Kampfhunde, Rosenblätter, Männermagazine, Orangensaft, Fensterputzmittel. 

Diese Wörter wurden mir von Frau Haferflocke genannt um darüber zu bloggen. Damit sie etwas zu lesen hat und damit ich was zu tun habe. (Nicht, dass ich noch ein Essay schreiben muss über drei deutsche Wörter oder Sätze. Aber dafür hab ich ja noch Zeit bis Sonntag)

Meine Mama hat mir gestern von einem Kampfhund erzählt, der in die selbe Hundeschule geht wie unser Hund. Der Hund ist ein Bullterrier und ist in dieser Hundeschule schon seitdem er (bzw. sie, weil Emmi) ein Welpe ist. Und obwohl meine Mama sonst diese Rasse nicht so toll findet, ist sie doch ganz arg begeistert von der Emmi, weil sie so niedliche Äuglein hat und immer nur spielen will. Oder Bademeister spielt, wenn alle anderen Hunde im Wasser sind. Dann steht nämlich Emmi am Rand und guckt zu und überwacht das ganze. Und anscheinend besteht sie nur aus Muskeln. Und ist schwer. Wurde mir berichtet. Ich habe sie noch nicht gesehen, weil ich noch in der Hundeschule dabei war. 

Ich bin ja in Romantikdingen eher schlecht und irgendwie verknüpfe ich Rosenblätter ganz arg damit. Deswegen fällt es mir jetzt hier schwer irgendetwas zu schreiben. Dabei hängt direkt vor meinen Augen eine getrocknete Rose, welche ich letztes Jahr zum Valentinstag von einer Freundin geschenkt bekommen habe. Diese Rose hat auch Rosenblätter verloren. Aber sie ist immer noch als Rose erkennbar. Auch wenn getrocknet. Rosen find ich eh nicht so toll. Ich mag die Orchidee in meinem Zimmer viel lieber, die blüht gerade so schön. Irgendwie macht sie das aber nur wenn ich nicht da bin ...


Über Männermagazine haben wir letztens in Helsinki gesprochen bzw. da nannten wir es liebevoll Herrenmagazin. Weil so heißt das nämlich in Tankstellen, wenn man die Zeitschriften einräumt. Habe ich gelernt. Bei Hasö liegt gerade neben dem Bett ein "Männermagazin", weil er nämlich von einem Freund einen Playboy fürs Krankenhaus geschenkt bekommen hat. Sehr nett. Als ich den gestern angeguckt habe ist mir auf der ersten Seite die etwas arg schwul-wirkende Modewerbung aufgefallen. Weil da nämlich ein männliches Model in weißer Hose und weißen Sakko und ohne Hemd, also nacktem Oberkörper lassziv auf einem Sessel saß. Oder so. Hatte ich jetzt nicht wirklich im Playboy erwartet. Ausserdem gab es eine Natalia Woerner, fotografiert von Karl Lagerfeld. Die Fotos waren extremst nebelig. Besonders erotisch fand ich die Fotos jetzt auch nicht. Dafür stand das Playmate dann komplett nackt im Schnee. 


Um mich pseudo-gesund in Helsinki zu ernähren, trinke ich Orangensaft. 1 Liter für 79 Cent von Lidl. Weil die 1-Liter-Packung billiger ist als die 1,5-Liter-Packung, auch wenn ich dann öfter welchen kaufen muss. Traurig. Der Orangensaft, der im Wodka-O drinnen war, als wir im Tiger welchen tranken, war teurer. Gut, dass ganze Getränk war teurer. 17 Euro für zwei Wodka-O, die nich besonders groß waren. Aber hauptsache Alkohol, nicht wahr. Sollte ich mir jetzt dann wirklich mal abgewöhnen. Was sich jetzt so anhört, als würde ich wahnsinnig viel trinken. Tu ich gar nicht. Wirklich. Trotzdem. 


Gestern hat Hasös Mutter die Fenster geputzt, dabei ist mir eingefallen, dass ich gar kein Fensterputzmittel in Helsinki habe. Ich habe bis jetzt auch noch nie die Fenster geputzt in meiner Wohnung. Oh, wie schrecklich! Vielleicht sollte ich das mal tuen. Frühjahrsputz. Hurra. Vielleicht auch nicht. Vielleicht eher ganz am Ende des Semesters, wenn ich eh die ganze Wohnung nochmal putzen darf. Aber dafür will ich mir dann kein Fensterputzmittel extra kaufen. Kann man da auch irgendwas anderes nehmen? Ich hätte noch sehr viel Salz übrig von der gescheiterten Ofenreinigungsaktion. Und ich möchte noch kurz erwähnen, dass ich es wirklich liebe das Bad zu putzen, weil das ist so herrlich einfach. Sprühkopf nehmen, alles nass sprühen, Putzmittel verteilen, nochmal alles nass sprühen, mit dem Wischer alles zum Abfluss wischen, trocknen lassen, fertig. Große Liebe. Selbst Toilette sauber machen ist so extremst einfach. Hach. Warum gibt es in deutschen Bädern keinen Abfluss am Badezimmerboden?

Freitag, 18. März 2011

Koti

So. Nun also bin ich zurück in Deutschland. Für eine Woche.

Und es fühlt sich gerade so komisch an.


Also. Dings. Erstmal am Flughafen in München, als ich plötzlich alles und jeden wieder verstehen konnte. Das war irgendwie ein - Schock. Reizüberflutung.
Daheim dann - awwww! Wauwau! So allerliebst. Sie hat nicht mal gebellt! Sie kannte mich noch! ♥
Das Wohnzimmer kam mir plötzlich so beige vor, nachdem ich aus dem Studentenzimmer nur weiß gewöhnt bin. Das Bad ist so - klein. Mein Zimmer so vollgestopft (ich müsste ECHT aufräumen, aber ich hab keine Lust ...) und auch so klein.
Und irgendwie ... es fühlt sich halt gerade irgendwie komisch an. Als wäre ich hier jetzt nur zu Urlaub und in Finnland daheim ... und das sag ich nach nur 2 Monaten. Das ist beängstigend irgendwie. Vielleicht ist das auch einfach nur heute und morgen fühl ich mich schon wieder ganz normal wie daheim.

Heute erstmal mit Hasö später essen gehen. ♥
Morgen dann ganz fleissig Hausarbeit schreiben, ne. Wir sind hier ja nicht nur zur Entspannung hier!

Was ich noch zum Flug sagen kann bzw. zum Wetter eher. In Helsinki scheinte die Sonne ganz fein (und es ist soooo toll über ein zugefrorenes Meer zu fliegen!), dann kamen wir in eine große Wolkendecke und irgendwann kamen wir dort wieder raus und waren im grauen München. Meeeeeeh. Warum ist hier alles so grau? Oder eher matschig-grün-braun? Ich mag mein weißes Finnland wieder!

Donnerstag, 17. März 2011

Hvyää päivää!

Letzter Unitag für diese Period. Wir hatten nur Finnisch und dort haben wir unsere Note für das Exam bekommen.
5-

Hurra!!! :D
Ich bin so klug!
(Also. Dings. Hier ist das Notensystem verkehrt herum. 5 ist das Beste, 1 ist schlecht und 0 ist durchgefallen)
Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung wie ich das hinbekommen habe, weil so gut finde ich mein Finnisch jetzt auch nicht, aber hey!

Und damit alle Anderen jetzt auch Finnisch lernen - Video gucken, Text lernen, freuen. Ich versteh nichts. Ausser "Hvyää päivää". Da kann man ja mal herausfinden was das bedeutet.


Dann war ich heute noch ganz arg fleissig. Und das sogar auf mehrere Themengebiete verteilt!
Erst war ich in der Bibliothek (kirjasto) und habe ein paar Bücher gesucht für das Home Exam.
Dann hab ich daheim die Wohnung sauber gemacht. Damit ich in einer Woche nicht in einer Staubhöhle ankomme.
Später durchsuchte ich die Bücher nach Dingen, die ich fürs Home Exam auch brauchen kann. Und bin dann nochmal zurück zur Uni um diese Dinge rauszukopieren und die Bücher wieder zurückzubringen. Damit ich nicht die ganzen Bücher mitschleppen muss nach Deutschland.
(Ja, ich hätte auch schon im ersten Schritt die betreffenden Stellen suchen können und gleich kopieren, aber! Das wäre ja langweilig gewesen!)

Jetzt werd ich die Stellen nochmal genauer durchgucken und unterstreichen (Ein Mädchen studiert nicht, ein Mädchen malt alles bunt an!). Kann ich auch vielleicht noch morgen im Flugzeug fortsetzen. Hach. Ich fühle mich irgendwie zum ersten Mal als richtiger Student. Weil in München musste ich bis jetzt ja eigentlich nie was schreiben. Also. Dings. Hausarbeiten und so. Leider.

Koffer ist auch schon gepackt. Köfferchen. Ist dieses Mal sehr viel kleiner. Eigentlich sollte ich dafür das Geld zurückerstattet bekommen, welches ich beim Hinflug fürs Übergepäck zahlen musste. Aber es ist auch wirklich sehr fein zu packen wenn man weiß, dass am Ankunftsort alles da ist. Unterwäsche. Klamotten. Hach. So mag ich das.

Dann mal: huomenna - Näkemiin Suomi, hyvää huomenta Saksa! :D

(Mein armes Suomi :( ... )

Mittwoch, 16. März 2011

Done

Exams sind vorbei! Hurra.
Waren jetzt nicht so berauschend, aber das war mir von Anfang an klar. Ich hoffe einfach mal das Beste und das ich wenigstens bestehe.
Jetzt noch das Home Exam für Cross-Cultural-Management. Very interessant.
Über jedes Topic mindestens 3-5 Seiten schreiben. Topics habe ich mir jetzt folgende ausgesucht:
- Cultural dimensions and the use of them whle comparing different cultures
- Stereotypes and their meaning while comparing different cultures
- Finnish culture, its appearance and individuality

Hurray. Mal sehen was da rauskommt.

Und dann - morgen Abend packen, übermorgen in der Früh heimfliegen! :D
Ich freu mich so. Ich mag gar nicht. Schrecklich, ne.

Dienstag, 15. März 2011

Minä puhun vähän suomea!

Erste Klausur geschrieben. Hurray.

Finnisch, wie man vielleicht an dem Titel bemerken könnte. Titel heißt "Ich spreche ein bisschen finnisch". Ist vielleicht ein  bisschen übertrieben, aber!
Ich konnte die Zahlen in der Prüfung!
Ich konnte einen kleinen Text über mich schreiben!
Ich konnte die Wochentage schreiben!
Ich konnte keine Fragen bilden, aber hey! Wen interessieren schon Fragen?

Lief so insgesamt ganz in Ordnung.
In den Online-Quizzes habe ich 91%, das hört sich auch ganz gut an.
In der Presentation haben wir 3.5 Punkte bekommen (Hallo??? Wir haben über eine Kuh gesprochen! Da hätten schon mehr Punkte rausspringen können!).
Wenn ich jetzt also die Klausur nicht total versaut habe, dann müsste da eine einigermaßen gute Note rausspringen. Hurray! Ich kann besser Finnisch als Englisch! Vielleicht. Unter Umständen.

Ich kann auch ganz toll die Monate aufsagen, aber danach wurde ja nicht gefragt. Tse!

Dann eben hier:

Tammikuu
Helmikuu
Maaliskuu
Huhtikuu
Toukokuu
Kesäkuu
Heinäkuu
Elokuu
Syyskuu
Lokakuu
Marraskuu
Joulukuu

Schön, ne? Ohne zu gucken!

Nun werde ich etwas essen (Nudeln mit Pilzen und Käse. Yummie!)  und dann wird brav für die beiden Prüfungen morgen gelernt.
Dann ist die "Prüfungswoche" auch schon vorbei, ich muss nur noch ein Home Exam schreiben und - dann ist bald Freitag! :D

Sonntag, 13. März 2011

Mansikka

Der erste Ernst des Auslandssemesters steht bevor. Uuuuuuuuh. Prüfungswoche! Also. Die erste Prüfungswoche. Weil ja zwei Phasen und so.

Irgendwie ... ich mein, ich bin ja in Deutschland schon immer etwas arg zu viel entspannt wenn es um die Prüfungen geht und fange vielleicht zwei Wochen vorher an zu lernen.
Aber hier ...
Ich hab vor zwei Wochen noch nicht einmal gewusst in welchem Fach ich jetzt überall eine Prüfung schreibe.
Ich hab noch nicht wirklich was gelernt. Nur Dinge zusammengefasst.
Und dann hab ich heute beim wiederholten Lesen einer Mail von einem Dozenten herausgefunden, dass die eine Prüfung, die ich in International Economics haben werde, eine Open-Book-Klausur ist. Cool!

Der Plan für nächste Woche ist dann also:

Montag: Intercultural Business Communication - Spiel mitbringen (in dem Fach schreibe ich in dieser Phase noch keine Prüfung, sondern erst in der zweiten. Es gibt aber Punkte für das Spiel! Ich werde Topfschlagen mitbringen. Weil es soll ein Spiel sein, wo man sich bewegen muss und mit Anderen in Kontakt tritt und so)

Dienstag: Finnischprüfung, Abends Präsentation in International Business

Mittwoch: Intercultural Business Communication - Essen aus der eigenen Kultur mitbringen und vorstellen (Brezen. Auch dafür gibt es Punkte. Ist das nicht fein?), Open-Book-Klausur in International Economics, Klausur in Entering Target Markets (da weiß ich noch nicht ob das nicht auch eine Open-Book-Klausur ist ... mal gucken)

Fertig. Hihihihihihi.

Es fehlt dann noch Cross-Cultural-Management, aber da hab ich mich dafür entschieden ein Home Exam zu schreiben, weil ich die Dozentin etwas verwirrend finde und deswegen lieber daheim ein Essay schreibe anstatt eine Prüfung zu schreiben wo ich nicht weiß was sie fragt.
Und mein Essay für Intercultural Business Communication (nein, ich muss da nicht nur Dinge mitbringen, ich muss auch was tuen ...) ist auch schon fertig. The ritual of food - Feuerzangenbowle. Sehr kreativ. Und ich habe es sogar geschafft eine Seite darüber zu schreiben.

Donnerstag habe ich also dann frei (Home exam schreiben!) und dann - dann fliege ich am Freitag in der Früh für eine Woche heim nach Deutschland. ♥

Donnerstag, 10. März 2011

Statistiken

Sehr ungewohnt mal nicht über Finnland zu schreiben, aber - das amüsiert mich gerade sehr:

Die häufigsten Suchbegriffe zu diesem Blog:


Ähm ... möchte man mir irgendwas sagen mit "Beziehung", "Jahrestag" und "Hasö"?
Vielleicht sollte ich viel mehr darüber schreiben. *hust*

Montag, 7. März 2011

Besuch

Nach Lappi ging der Terminkalender gleich weiter. Zwar nicht mit einer Reise für mich, aber trotzdem mit Touristendingen, weil ich Besuch habe. Und mit Besuch tut man Touristendinge hier in Helsinki. Schockierenderweise war in den letzten Tagen das Wetter auch vollkommen Helsinki-untypisch - Sonnenschein! Blauer Himmel! Und nicht extrem kalt!

Ding, am Hafen. Für den Zaren Alexander. Wenn ich mich richtig erinnere. Steht ja auch drauf, ne. Ich mag den Himmel und die Wolken auf dem Foto. Alle anderen Fotos, die ich bis jetzt von der Statue (ist das eine Statue oder ist eine Statue nur dann eine Statue wenn es ein Mensch ist?) gemacht habe, waren so grau. So ist es aber doch gleich viel netter.

Ausserdem waren wir im naturhistorischem Museum in Helsinki, weil das hat nämlich am Donnerstag die letzten zwei Stunden freien Eintritt. Hurra! Und es ist auch wirklich sehr fein dort. Ausgestopfte Tiere! Irgendwie hört sich das jetzt nicht so toll an wie es dann wirklich war. Jedenfalls will ich dort noch einmal hin um mir auch die anderen Stockwerke noch anzugucken, weil wir hatten nämlich nur eine Stunde Zeit weil spät und so.


Am Samstag waren wir dann mit einigen anderen Mitstudenten in Porvoo. Porvoo ist 50 Kilometer von Helsinki entfernt. Und - das muss ich leider sagen - etwas langweilig. Also. Dings. Ich mochte die kleinen Häuschen am Fluss und so. Und die haben auch viele niedliche Geschäfte. Aber studieren möchte ich da nicht.
Sehr leckere heiße Schokolade in dickflüssig. Und Kuchen. Ich habe vergessen was es für einer war (ich glaube irgendwas mit weißer Schokolade), jedenfalls war mir danach schlecht, weil es so viel und so lecker war und so magenfüllend. Sehr empfehlenswert. Ausserdem bin ich nun stolze Besitzerin eines Schildes mit der Aufschrift "Tervetuloa", was so viel heißt wie "Willkommen". Im Moment hängt es über meinem Schreibtisch, eigentlich sollte es ein Geschenk für Eltern sein, aber irgendwie mag ich es behalten und in eigene Wohnung (sofern es sie irgendwann gibt) hängen. Oh, the drama. Vielleicht finde ich ja nochmal ein ähnliches Schild hier in Helsinki.

Am Sonntag dann waren wir mit anderen Mitstudenten auf der kleinen Insel Seurasaari. Diese gehört zu Helsinki, liegt westlich und ist sehr klein und niedlich.

Wichtig in Helsinki, trotz Sonnenschein: Handschuhe, Kaffee und Taschentücher. Insbesondere ohne Taschentücher gehe ich im Moment nicht aus dem Haus, weil ich eine ganz fiese Schnupfennase habe, die sich jetzt schon zum zweiten Mal häutet. Sehr dämlich das. Aber jetzt ist es schon sehr viel besser als letzte Woche, da war ich nämlich etwas arg kaputt.

Langsam nähert sich die Prüfungsphase, ich darf ganz viele Gruppenarbeiten mit Präsentationen vorbereiten (hurray ...) und dann in 262 Stunden (ausgerechnet von Hasö persönlich) darf ich endlich-endlich-endlich-endlich wieder Hasö sehen. Sehr fein das. Und Hasö darf auch morgen endlich aus dem Krankenhaus raus. Weil Arzt sagt alles ist fein. Fein! Hurra!

Sonntag, 6. März 2011

In love with Lappi - Part 4

Kommen wir nun endlich zum letzten Tag in Lappland. Leider stimmt hier zum größten Teil das "In love" nicht, weil.
Aber fangen wir von vorne an.

Der Morgen war der Erste, an dem die Sonne strahlte, weswegen ich nach der Hüttenputz- und Kofferpackaktion noch einmal rausgeeilt bin um Fotos zu machen.
Schnee! Sonne! Keine Menschen! Natur!




 War schon schön, ne. Wirklich.

Dann fuhren wir zum Weihnachtsmann. Ich muss leider sagen, dass das der dämlichste Teil der ganzen Reise war. Kommerzscheiß! Total! Plastik! Weihnachtslieder im März! Schrecklich! Und für dieses dämliche Gruppenfoto mit dem Weihnachtsmann (tollster Job ever - den ganzen Tag blöd rumsitzen) wollten die 25 Euro! Wir haben es dann genommen, jeder hat einen Euro bezahlt und bekommt ein eingescanntes Foto, aber trotzdem. Die spinnen, die Weihnachtsmanndorf-Besitzer :P

 Das Postamt war ganz nett, weil man dort dann einen Stempel vom Weihnachtsmann auf seine Karten bekommt, das erfreut doch die lieben Menschen daheim. Und das sind die Briefe an den Weihnachtsmann. Saksa ist Deutschland.
 Hurra!
 Kommerzkitsch. Kommerzkitsch. Kommerzkitsch. Kommerzkitsch. Kommerzkitsch. Kommerzkitsch.
 Hier musste ich dann fast brechen ...

Glücklicherweise fuhren wir dann auch irgendwann wieder zurück nach Rovaniemi. Dort gingen wir dann auf Wunsch zweier Mitfahrer in ein Burger-Restaurant von ... Lordi. Finnische Kultur pur und so!

 Mit lecker Hamburger.
 Und Lordi-Deko. Das ist jetzt noch die langweiligste Deko. Die ganzen lebensgroßen Figuren mit den Lordikostümen waren schon auch sehr amüsant, nur leider sind alle meine Fotos davon eher nicht so toll. Pech.


Abends um 18 Uhr fuhren wir dann wieder heim nach Helsinki. Dort kamen wir so um ... 7 Uhr an. Und ich war dann ganz fies und gemein und habe die erste Vorlesung ausfallen lassen, saß dann aber verschlafen in Finnisch. Prioritäten setzen und so!

Fazit: Lappi ist Liebe ♥
Und nachdem ich kein Polarlicht gesehen habe, muss ich dort unbedingt noch einmal hin. Jawohl. Vielleicht zu einer 5-Tage-Husky-Schlittentour. Wenn ich dann mal reich bin. Das wäre fein.

Samstag, 5. März 2011

In love with Lappi - Part 3

An Tag 3 waren wir in Pyhä, einem Skiressort. Was natürlich etwas dumm ist wenn man nicht Ski fährt. Deswegen gab es dort auch einen Nationalpark. Durch den wir dann durchgelaufen sind. Hurra-Hurra. 
Es gab:
Viel Schnee.
Steile Treppen (Ja, wir sind dort runter. Und auch wieder hoch!)
Lustige Gruppenfotos mit eingefrorenem Wasserfall (rechts im Bild - was man ihn nicht sieht. Tarnt sich ja auch so schön)

Schön, ne? Ich bin auch begeistert.

Mehr spannende Dinge gab es an dem Tag nicht - ach, halt! Doch!

Ich präsentiere:
Rentierfleisch!
Yummie! Wirklich! Sehr allerliebst. Sehr lecker. Wirklich. Sehr zart.
Danach gab es noch einen allerallerallerallerleckersten Kuchen.
Sehr lecker. Danach war mir fast schlecht. Trotzdem musste ich noch Fotos von dem Speisesaal, weil toll.

Und was ich bis jetzt noch gar nicht erwähnt habe - ich war jeden Abend in der Sauna! Und sogar auch öfter in dem Eisloch zum abkühlen. Irgendwann war das dann auch gar nicht mehr so schlimm. Wirklich nicht. Auch wenn es etwas dämlich ist mit Bikini und Socken (weil an den Füßen ist es doch immer kalt) dann da rauszurennen. Trotzdem ganz nett.

Donnerstag, 3. März 2011

In love with Lappi - Part 2

 Mit Verspätung geht es nun weiter mit Tag Zwei in Lappi. Wie schon gesagt habe ich mich für die 5-Kilometer-Huskyschlitten-Tour angemeldet, diese fand dann aber erst am Nachmittag an und deswegen taten wir am Vormittag was anderes. Und zwar Schneeschuhe laufen. Eine sehr - eigenartige Tätigkeit. Wir sind am Anfang immer noch sehr tief in den Schnee gesunken. Auf dem See ging es dann. Wahrscheinlich weil der Schnee dort etwas fester war. Egal. Es war sehr arg anstrengend. Trotzdem konnte ich noch lustige Emo-steht-im-Schnee-Fotos machen. Nicht MySpace, weil ist ja nicht von links schräg oben.



Nachmittags dann - Huskys! Dieses Mal halte ich mich etwas mit den Fotos zurück ... aber nur ein bisschen ...
 Awwwwwwwwwwwwwwwwwww!!!! Wie sie gucken! Mami und Baby.
 Schlittenparade. Der letzte Schlitten war dann meiner. Hurra, hurra. So wurde schon mal sichergestellt, dass mir niemand reinfahren kann. Gute Idee.

 Awww! Awwwww! Guckt doch mal! GUCKT!!! Guckt wie es - rumliegt! Und wie es flauschig ist! SOOOOO flauschig! Ich durfte es streicheln! Soooooo toll. Hachdihach.

Die Tour selber war - ich glaube das allerallerallerallerallerallerallerallertollste was ich seit langer Zeit gemacht habe. Es war so ein schönes Gefühl da auf dem Schlitten zu stehen und sich mit den Hunden in die Kurven zu legen und den Fahrtwind zu spüren (wenn ich die Hunde denn mal schnell laufen lassen konnte, die meiste Zeit musste ich leider auf die Bremse drücken, weil meine Vorfahrer so langsam waren ...) und die Hunde zu sehen und die Natur und den Schlitten "unter Kontrolle" zu haben (ich weiß, dass das kein richtiges Hundeschlittenfahren war, weil die Hunde ja nur ihrer Führerin nachgelaufen sind und ich keine Befehle geben musste, aber trotzdem!) und überhaupt. ♥
Toll.

Leider war es viel zu schnell vorbei. Meh.

Danach gingen wir ... naja. Eigentlich hieß es Cross-Country-Skiing. Ich glaube aber wir haben eher Free-Style-Skiing gemacht. War trotzdem toll. Und tat in den Füßen weh. Deswegen dann danach voll entspanntes Sitzen in einem Schlitten. Mit einem Minihügelchen. Hach, was war das lustig.
 Gut, dass da so viel Platz ist, da kann man sich nicht weh tun.

Der Tag ging dann auch wieder ganz schnell vorbei und zum Abendessen gab es: Lachs mit Kartoffeln und als Dessert Leipäjussto. Da wir ja alle perfekt Finnisch sprechen, wisssen wir, dass Leipä Brot heißt und juusto Käse. Also - Brotkäse. Ich muss leider sagen mir hat das nicht so gut geschmeckt. Aber die Moltebeerenmarmelade die war toll. 

Dienstag, 1. März 2011

In love with Lappi - Part 1

Hereinspaziert in den Nachtzug von Helsinki nach Rovaniemi, der Hauptstadt Lappland. Das war mein erstes Mal in einem Nachtzug und ich muss sagen - schrecklich. Also. Dings. Ich konnte da so gut wie gar nicht schlafen.


Weil es nämlich so eng in den Kabinen war. Man kann nicht mal toll ein Foto davon machen, weil nicht alles draufpasst. So eng ist das. Über 13 Stunden saßen wir in dem Zug bzw. Nachts habe ich versucht irgendwie doch zu schlafen.
Mit dem Bus ging es dann in Rovaniemi weiter zu - Lidl! Und Alko. Was wäre eine Studentenfahrt auch ohne Alko ...
Zurück zum Bus und eine Stunde Fahrt durch schneebedeckte Landschaft. Schnee haben die Finnen ja sehr viel, ne.
Der Busfahrer hätte es auch fast noch geschafft einen Unfall zu bauen, weil auf der Straße ein Auto stand (warum auch immer) und er sehr spät gebremst und dann sehr spät erst ausgewichen ist. Sehr spaßig. Ich verkneife mir jetzt jeden bösen Kommentar zu Alkohol am Steuer. Schließlich sind Stereotypen ganz böse.

 Dieser Miniraum dort oben ist unser Schlafraum in unserem Cottage. Denn irgendwann kamen wir dann an unserem Bestimmungsort an - im Nirgendwo. An einem See. Mit vielen Bäumen aussenrum. Direkt an der "Haupt"-Straße, die man absolut gar nicht gehört hat. War schön. Auch wenn das Cottage sehr klein war für fünf Menschen. Ja. Fünf. Das da oben sind nur vier Betten, ich weiß. Person Nummer 5 durfte auf der Schlafcouch im Wohnzimmer schlafen. Wohnzimmer hört sich auch lustig an. Da war ja nur ein Raum. Ich glaube das ganze Cottage war so groß wie mein Zimmer hier im Studentenwohnheim. Aber ich will mich nicht beschweren, für die paar Tage war das schon okay.
Ich glaube auch, dass der Ort dort wirklich voll toll wäre für Familienurlaub mit Kindern und so. Weil Schnee. Nur Schnee. Und Platz. So viel Platz. Und überhaupt. Sehr fein dort.

Nachdem wir dort also angekommen sind, ausgepacket hatten und so, ging es zum ersten Programmpunkt - eine Mini-Huskyschlittentour!
Huskys!!!! Auf die habe ich mich ja schon ganz arg gefreut. Und habe damit alle Menschen hier genervt. Egal. Endlich konnte ich sie sehen. Und hören! Weil die hatten ihr Gehege nämlich direkt hinter unserem Cottage. ♥

Jetzt folgt eine Menge an flauschigen Flauschefotos von Huskys:


 In Baby!
 ♥

 Awwwwwwwwwww!!! Wies guckt!!!
 *fiep*
 Das rote Ding dort bin dann mal ich. Mit unheimlich-grandiöser "Schnee"-Hose. Voll gefakt. Ist eigentlich nur eine gefütterte Sporthose, aber egal.

Ähm - ja. Schlittenfahrt mit Huskys also. Hier das dazu passende Video. Und ich kann sagen es war wunderwunderwunderschön. Weswegen ich mich dann auch angemeldet habe für die 5-Kilometer-Husky-Tour an Tag 2, aber dazu dann später mehr. 

video


Es gab aber nicht nur Huskys. Es gabe auch - Rentiere! Und von dem Rentier-Hütemensch wurden uns zwei philosophische Weisheiten beigebracht. Zwei Weisheiten, die man auf sein ganzes Leben beziehen kann und welche ab sofort mein Lebensmotto repräsentieren:

 ♥
Findet wahrscheinlich niemand anders so toll ausser wir. Wir können uns aber dafür jedes Mal kaputtlachen, wenn das jemand sagt. Was wir in den letzten Tagen irgendwie ständig gemacht haben. Muss deswegen kurz sagen, dass ich die Gruppe in Lappland sehr arg lieb habe.

Nach der unglaublich spannenden Rentierschlittenfahrt (laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangsam) tobten die kleinen Kinder etwas im Schnee. War ja genug da.

 Totes Mehdchen.

Nach diesen anstrengenden Tätigkeiten gab es dann am Abend Essen. RICHTIGES ESSEN! Weil wir nämlich bekocht wurden von Seppö, dem Eigentümer dieser ... heißt das Ferienanlage? Dings. Ferienhausanlage. Whatever. Chef halt. 

Meatballs mit Kartoffelpüree. Die Finnen können ja nur mit Kartoffeln. Um nämlich eines schon mal vorweg zu nehmen - auch bei den nächsten Abendessen wird immer etwas mit Kartoffeln dabei sein.
War trotzdem lecker.
Speisesaal mit Vögelchen. Alles sehr hübsch. Wirklich.

Abends nach dem Essen dann - Sauna! Hurra! War warm. Ach? Joah. Schon. Aber nett. Danach konnte ich sogar sehr hübsch einschlafen.

Was ich jetzt hoffentlich auch tuen kann - ich habe nämlich einen sehr blöden Schnupfen mit nach Hause genommen aus Lappland ...
Wenn ich nicht so müde wäre, würde ich auch noch die nächsten Teile von der Lapplandreise schreiben, aber. Geht nicht. Muss warten.