Montag, 31. Dezember 2012

Jahresabschlusshauptversammlung 2012




Weil ich das letztes Jahr sehr schön fand, möchte ich dieses Jahr wieder mit einem Jahresabschluss abschließen. Dafür wühlte ich mich durch die Blogeinträge des vergangenen Jahres (und musste dabei feststellen, dass ich gerade in den letzten Monaten fast nichts mehr geschrieben habe, obwohl ich es mir immer vorgenommen habe …). 

Beginnen wir vorne mit dem Januar. Das Kind studiert noch ganz normal vor sich hin und geht allsonntäglich zum Tanzkurs, der ein Geburtstagsgeschenk für Herrn Hasö war. Spontan könnte ich wohl nur noch irgendeinen Standard-Walzer-Schritt, alles andere habe ich wieder vergessen. Vielleicht würde dieses Wissen wieder erwachen, wenn ich tanzen müsste. Muss ich ja glücklicherweise nicht. Beim Kraftklub-Konzert – gesponsort von Amazon – wurde nicht getanzt. Jedenfalls nicht Tanzkurskonform. Der Februar führte uns nach Hamburg. Zum ersten Mal seit der Schulzeit. Gatsby gab es im Theater und im Theater saß Gatsby neben mir. Im März wurden Haare abgeschnitten und erste Planungen in Richtung Bachelorarbeit angestoßen. Der April wurde von Erfurt geprägt. So sehr geprägt, dass Plätze in der Beziehungskiste getauscht wurden und die Bahn an teuren Fahrten nach Hamburg mächtig verdiente. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass ich auch im Mai wieder in Hamburg war. Dieses Mal mit einer extraspaßigen Unternehmung – einem Bewerbungsgespräch. Außerdem wurde ein fancy Smartphone gekauft. Braves Ding. Im Juni hatte ich Geburtstag, zum Geburtstag kam Herr Gatsby mit Gatsby im Gepäck und wir gingen alle in den Zoo. Außerdem wurde am 01.06. die Bachelorarbeit offiziell angemeldet, ein Fragebogen dazu veröffentlicht und überraschend gab es eine Zusage für die Praktikumsstelle in Hamburg. Hurra. Prüfungen im Juli, die nicht alle so besonders gut liefen und deswegen gibt es demnächst noch ein Nachspiel. Ein Stuttgartbesuch für Game of Thrones. Und dann ab August – Fünf Wochen Hamburg. Um die Bachelorarbeit zu schreiben und um Fernbeziehungen distanztechnisch zu verringern. Außerdem durfte ich in Hamburg dann mein Lieblingstaubenpärchen vor dem Fenster beobachten und wir fuhren an die Ostsee. Zum ersten Mal. Die Babytauben wurden flügge, meine Bachelorarbeit auch und Ende September wurde dann wieder gepackt. Für Hamburg. Dieses Mal für länger. Sechs Monate. Denn im Oktober war der erste Arbeitstag des Praktikums. Nach drei Wochen durfte ich dann schon die Abteilung wechseln. Zu unfassbar netten Kollegen. Und das ist nicht geschleimt, das ist ernsthaft so gemeint. Blogtechnisch wird es mager, der November bringt eine Bootsfahrt und die ersten Pralinenmachversuche. Schlussendlich dann im Dezember – Schnee. Ein bisschen jedenfalls. Schlechte Filme im Kino (Breaking Dawn 4.2 …), gute Filme im Kino (Hobbit), Heimfahrt, Weihnachten, Rückfahrt und jetzt dann – Silvester. Mit vielen Menschen aus dem Herr-der-Ringe-Film-Forum. Und deswegen passt Gimli als Bild sehr gut.

Zusammenfassend – Wuah. Achterbahnfahrt. Geplant war das so alles nicht. Und trotzdem bin ich sehr froh, dass es so ist, wie es ist. Auch wenn einige Teilbereiche meines Lebens gerade sehr anstrengend und deprimierend sind. Insbesondere deshalb, weil ich nicht gedacht habe, dass sie das mal werden. Dafür sind die positiven Bereiche umso schöner. 

Im letzten Jahresrückblick wollte ich noch reisen. Das tat ich ja dann auf jeden Fall sehr oft. Und habe gelernt – Zugfahren kann die Hölle sein. Das Studium ist zwar noch nicht fertig, dafür wollte mich doch jemand für ein Praktikum (in keiner Werbeagentur, trotzdem sehr fein). 

Was kommt dann 2013? 

Ich hoffe, dass ich die Prüfung in B2B-Marketing bestehe. Ich hoffe, dass mir demnächst eine Erleuchtung erscheint, die mir sagt, was ich danach machen soll. Ich hoffe, dass diese Erleuchtung dann auch sagt, wo ich das, was ich machen soll, dann mache. Denn geografisch bin ich gerade sehr zwiegespalten. Außerdem will ich, dass Mai ist, denn im Mai kommt endlich The Great Gatsby ins Kino. Und darauf freue ich mich gar sehr.

Bücherliste 2012

Auch in guter, alter Tradition folgt nun schwarz auf weiß das Ergebnis der diesjährigen Bücherleserei.

1.Bram StokerDracula3 von 5 Punkten
2.Suzanne CollinsDie Tribute von Panem - Tödliche Spiele5 von 5 Punkten
3.Suzanne CollinsDie Tribute von Panem - Gefährliche Liebe 3 von 5 Punkten
4.Suzanne CollinsDie Tribute von Panem - Flammernder Zorn4 von 5 Punkten
5.George R. R. MartinA Clash of Kings3 von 5 Punkten
6.George R. R. MartinA Storm of Swords3 von 5 Punkten
7.F. Scott FitzgeraldDer große Gatsby5 von 5 Punkten
8.E. L. JamesShades of Grey - Geheimes Verlangen2 von 5 Punkten
9.Johann Wolfgang GoetheDie Leiden des jungen Werthers2 von 5 Punkten
10.Sophie DahlDie Spiele der Erwachsenen3 von 5 Punkten
11.Arthur Conan DoyleSherlock Holmes - Der Hund von Baskerville4 von 5 Punkten
12.Heinz StrunkFleckenteufel3 von 5 Punkten
13.Willemsen, HildebrandtIch gebe Ihnen mein Ehrenwort!4 von 5 Punkten
14.Arthur Schnitzler Flucht in die Finsternis4 von 5 Punkten
15.Sarah KuttnerWachstumsschmerz5 von 5 Punkten
16.LaurenOliverBefore I fall4 von 5 Punkten
17.David Foster  WallaceSchrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich4 von 5 Punkten
18.David NichollsZwei an einem Tag3 von 5 Punkten
19.Jens PetersenDie Haushälterin4 von 5 Punkten


19 Bücher. Vier mehr als letztes Jahr. Fuck yeah. Außerdem lese ich gerade noch Nabokovs Lolita. Und eigentlich den Zauberberg, aber den werde ich wohl nie fertig lesen. NIE!

Die Durchschnittspunktzahl lag 2012 bei 3,58 Punkten. Falls das wen interessiert.

Für 2013 nehme ich mir vor, wieder etwas mehr zu lesen. Nachdem insbesondere die Bachelorarbeitszeit dafür gesorgt hat, dass ich so gut wie gar nicht mehr zum privaten Lesen gekommen bin, sollte das doch nächstes Jahr besser werden. Außerdem möchte ich gerne noch den großen Gatsby auf englisch lesen und bei A Song of Ice and Fire weiterkommen. Leseziele! 

Montag, 24. Dezember 2012

Traditions-Lästerei zu Weihnachten.


Seitdem es eine neue Krippe gibt und da Jens, der uneheliche Sohn von Josef, nicht mehr dazu passt, ist die traditionelle Weihnachtsecke um ein Highlight ärmer geworden. Dafür amüsiert mich der Vogel, der so guckt, als würde er gleich alle fressen. ALLE!

Über den Baum (Baum? Welcher Baum?) werde ich kein Wort verlieren ...

Ansonsten - packt die T-Shirts aus, es ist Weihnachten, hurra. Frohes Fest. Und so.

Samstag, 22. Dezember 2012

Bayern.

Daheim. Daheim. Daheim. Es fühlt sich gerade sehr komisch an an meinem Schreibtisch zu sitzen. In meinem Zimmer. In Bayern. Im Zug von Ingolstadt sprachen die Menschen so komisch. So komisch vertraut. Und die Ortsnamen kannte ich alle. Und ich hab den Hund gestreichelt. Ganz viel. Der Hund ist immer noch sehr flauschig. Ich möchte viel öfter den Hund streicheln. Außerdem steht im Wohnzimmer ganz viel Weihnachtsdeko und in meinem Zimmer lag ein Paket von H&M und ein Paket voll mit Oreo-Keksen, die ich bei einem Gewinnspiel gewonnen habe. Eine schöne Begrüßung also. Auch schön war der Brief meiner Uni mit der Notenbescheinigung, die ich für die Bewerbung für einen Masterstudiengang brauche, denn da steht zum ersten Mal meine Bachelorarbeitsnote auf Papier. Ein interessantes gutes Gefühl. Wenn jetzt noch die Prüfung im Januar klappt (ich kenne jemanden, der mal mit Lernen anfangen müsste ...), dann gibt es bald ein Zeugnis, welches gerahmt an der Wand aufgehängt wird. Goldener Rahmen. Mindestens.

Und ich war nun schon fleißig und habe das Paket von H&M mit den Dingen, die ich nicht behalten möchte, zurückgebracht, war bei der Bank und habe das Geschenk für meine Eltern eingepackt und eine Weihnachtskarte geschrieben. Wenn ich jetzt noch zur Post gehe, einen Bilderrahmen und eine Geburtstagskarte kaufe, dann hab ich alle wichtigen Dinge erledigt. Sehr fleißig.

Es fühlt sich komisch an in meinem Bett zu schlafen, weil es klein ist und niemand da ist.

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Wiederholungstäter im Pralinengeschäft.


Wir haben es wieder getan. Rechtzeitig vor der morgigen Heimfahrt sind nun alle Pralinensorten fertig. Wir sind ja so gut. Und ich kann jetzt erstmal keine Schokolade mehr sehen ... 

Bisher habe ich nur die Pralinen mit Himbeer probiert und die fand ich unfassbar lecker. Wenn die Pralinen fertig verpackt sind, ist hoffentlich von jeder Sorte noch was übrig, damit ich den Rest auch mal probieren kann. 

Wie ich sechs Schachteln mit Pralinen morgen im Zug transportieren soll, ohne irgendetwas zu zerstören - es bleibt spannend! Bleiben Sie dran!

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Gewichtiges Gewichtel.

Ich habe Urlaub! Ein Grund zum Feiern. Von Freitag bis Mittwoch bin ich wieder in Bayern, morgen werden Pralinen gemacht. 

Und weil Arbeitsmenschen lustige Menschen sind (wie kommt man bitte auf die Idee, mir Rechenaufgaben zu stellen, wenn ich betrunken bin?), haben wir heute gewichtelt. Prinzipiell find ich Wichteln doof, aber so ganz ohne dämlichen Druck macht das ganze dann doch sehr viel Spaß.

Verwichtelt habe ich ein Buch mit Haushaltstipps von Oma und gewichtelt habe ich:


Eine Backmischung, gesundes Obst, Schokolade, Elchausstechform und Kerzenweihnachtsmann. Außerdem sieht man auf diesem Foto einen kleinen Bereich meines Schreibtischbereiches. Ich sitze rechts. Hihi. 

Fun Fact, der so gar nichts mit dem oben geschriebenen zu tun hat: Wenn ich so weitermache, kann ich zu Weihnachten als rotnäsige Rentier gehen, denn ich habe auf der Nase einen gar furchtbaren Pickel, der furchtbar weh tut und da muss ich ständig draufdrücken, weil das ja dann weh tut und so ist das ein ständiger Kreislauft. Furchtbar.

Und, oh weh, ich muss morgen noch meinen Koffer packen. Wahrscheinlich werde ich keinen Platz für meine Sachen haben, weil der Koffer voll mit Geschenken sein wird. Logistik ist nicht ganz so meins (wer muss ab demnächst für die B2B-Marketing-Prüfung lernen? Ja, wer muss das?).

Sonntag, 16. Dezember 2012

Quasi zwei Bücher in einem Beitrag.

Höhö. Der Titel ergibt nur Sinn, wenn ich jetzt noch sage, dass ich "Zwei an einem Tag" von David Nicholls fertig gelesen habe. Und "Die Haushälterin" von Jens Petersen. Zwei Bücher. Quasi. Nicht an einem Tag. Das funktioniert nicht, wenn ich immer nur auf dem Heimweg von der Arbeit lese. 

"Zwei an einem Tag" wurde mir schon vor langer Zeit einmal empfohlen. Ich habe den Film dazu nicht gesehen, werde das aber demnächt noch nachholen. Das Buch fand ich - ganz nett. Natürlich musste ich am Schluss dämlich heulen. Ich hatte irgendwie vergessen, dass diese Art von Büchern IMMER so endet. Ich fand aber den Schluss insgesamt etwas zu lang. Außerdem bin ich weder mit Emma noch mit Dexter besonders warm geworden. Natürlich muss man nicht alle Romanfiguren immer mögen, aber die beiden haben mich in ihren verschiedenen Altersstufen abwechselnd immer so dermaßen genervt, das war schon manchmal etwas schlimm. Gut. Dexter fand ich immer unerträglich. Zu sehr selbstverliebt. Zu sehr Jammerlappen, als es dann nicht mehr so gut läuft in seinem Leben. Was ich mochte, war Emmas Lebenwandel mit dem Umzug nach Paris. Und eigentlich auch schon davor. Sie wirkt relativ unabhängig. Und eigentlich würde ich ja gerne sagen, dass sie sich nicht von Dexter steuern lässt, aber eigentlich ist das ja doch so. Ein bisschen. Hm.
Die Idee, immer nur einen Tag aus einem Jahr zu beschreiben und das über 20 Jahre fand ich sehr gelungen. In einem Jahr kann sich doch eine Menge verändern. 
3 von 5 Punkten und ich merke schon wieder, dass die Punkteskala doof ist. Nächtes Jahr sollte da etwa dran geändert werden. Jawohl. 

(Oder auch nicht. Dann müsste ich ja allen alten Bücher neue Punkte geben und dafür eine Umrechnungtabelle erstellen. Bäh!)

"Die Haushälterin" stand schon länger auf der Wunschliste (hihi, wer wünscht sich nicht eine Haushälterin?), weil - mir das Cover gefallen hat. Na toll. Letztens habe ich das Buch dann gekauft und muss sagen, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat. Egal wie das Cover nun aussieht.
Ich bin ja nicht so die Freundin von Büchern, in denen nichts passiert (Der Zauberberg ...), und wenn man nun gemein sein möchte, dann könnte man sagen, dass in diesem Buch auch nichts passiert, denn - die Ausgangssituation und die Endsituation sind fast identisch. Vater und Sohn befinden sich in der selben Lage wie am Anfang. Dazwischen taucht Ada, die Haushälterin auf, verändert das Leben der beiden Männer, hinterlässt aber, wie eine gute Putzfrau keine Spuren, als sie dann wieder geht. Wobei. Innere Spuren vielleicht. Am Ende des Buches haben die aber keine wirklichen Auswirkungen auf das Verhalten von Vater und Sohn.
Was mir an diesem Buch besonders gefallen hat - es spielt in der Nähe von Hamburg! Ich kannte Ortsnamen! Voll lustig.
4 von 5 Punkten und ich muss noch einen Satz zitieren:
"Es schien eine Regel zu geben, die den Menschen vorschrieb, anderen ihre Gefühle als Rätsel mitzuteilen."

Nun stehe ich vor der schwierigen Entscheidung, welches Buch ich denn als nächstes lesen soll. 
  • "Der Übergang" von Justin Cronin
  • "A Feast for Crows" von George R. R. Martin
  • "Lolita" von Vladimir Nabokov
Oder ich leihe mir von Herrn Gatsby eine seiner unzähligen Hobbit-Ausgaben, denn ja, ich war gestern im Kino um die unerwartete Reise zu sehen. Darüber muss man auch noch etwas schreiben. Aber nicht heute. Heute werden noch Pralinen fertiggemacht. Also. Nicht gemobbt. Sondern mit Schokolade überzogen. Viel besser quasi.

Montag, 10. Dezember 2012

Gpunkt.


Herr Gatsby schenkt mir Gimli und das ist ganz schön groß! 

Sonntag, 9. Dezember 2012

Breaking Dawn - Wie mein Herz gebrochen wurde.

Bei jedem der letzten Twilight-Filme habe ich einen (meist) positiven Blogeintrag geschrieben (für die Archivfreunde: Twilight, New Moon, Eclipse, Breaking Dawn 4.1). Gestern Abend habe ich nun also Breaking Dawn 4.2 gesehen. Das Ende einer Saga. Ähnlich wie bei Harry Potter geht ein Teil einer liebgewordenen Geschichte zu Ende. Ich zitiere aus dem letzten Blogeintrag zu Breaking Dawn 4.1:

"Also. Man kann sagen, ich fand es wieder sehr nett.
Twilight ist bei mir wie Harry Potter. Ich kann es nicht schlecht finden."

 Und nun? 

Ich suche seit gestern nach den richtigen Worten. Doch das einzige, was mir in den Sinn kommt, ist:

Oh mein Gott. Was war das? Warum? Warum? Warum war das so schlecht? Warum war das so dermaßen schlecht? Warum habe ich das Bedürfnis mich zu duschen, um diese Schande wegspülen zu können? Warum? Immer nur "Warum?". 

(Außerdem fällt mir beim Lesen der alten Blogeinträge auf, dass ich manchmal ganz schön gefühlsschwanger bin, wenn es um Twilight geht ...)

Also.

Ich muss also leider (und zwar wirklich leider, ich habe mir während des Films wirklich alle Mühe gegeben ihn gut zu finden. Wirklich! Doch es ging nicht) sagen, dass ich Breaking Dawn 4.2 dermaßen schlecht fand, dass er schon fast wieder unterhaltsam war. Auf eine traurige Art und Weise. 

Stichpunktartig einige der Dinge, die mich gestört haben:

- Bella kommt ein einziges Mal in die Situation, dass sie einen Menschen beißen will. Danach wird das ganze "Neugeborene Vampire haben immer Hunger, IMMER!"-Thema nicht mehr thematisiert. Ich hab das Buch jetzt nicht mehr so genau im Kopf, ich weiß, dass sich da Bella auch relativ schnell im Griff hat, aber - so schnell?
- Bella trifft auf ihren Vater und bekommt vorher gesagt, auf was sie achten muss, damit sie menschlich wirkt. Abgesehen davon, dass es ja jetzt anscheinend kein Problem mehr für sie ist, wenn sie mit einem Menschen in einem Raum sitzt (und ihn umarmt!!!) (siehe Punkt 1), wird während des Gesprächs überhaupt nicht mehr darauf eingegangen, dass sie sich besonders verhalten muss. Wow, perfekte Tarnung!
- Jacob ist also auf Nessie geprägt. Aha. Als Buchleser weiß ich das, als Filmgucker hätte ich keine Ahnung, welche Konsequenzen das hat
- Nessie ... oh mein Gott. Hässliches Baby, schreckliche Perücke bei dem Kleinkind ... warum? 
- auf Nessies Ernährung wird auch nicht eingegangen. Warum auch? :D
- Bella besorgt Pässe für Nessie und Jacob. Ah ja. Irgendwie ist dieser Ausflug so aufgesetzt, dass ich den nicht gutfinden kann. Klar, ergibt er Sinn. Man hätte ihn aber nicht zeigen müssen ...
- Warum muss Aro so dumm lachen? :(
- Warum ist Jane so schrecklich geschminkt (haha, bei einem Twilight-Film über das Make-up lästern ...)? Ich meine ... eisblauer Lidschatten? Dafuq?
- Warum muss sich Garrett (Lee Pace) so unmotiviert in eine von den blonden Vampir-Frauen verlieben und warum sagt er dann "Weib" zu ihr?
- die Schlacht. Die ganze verdammte Schlacht. Sinnlose, dämliche 30 Minuten, nur weil man in Hollywood-Filmen immer einen Höhepunkt braucht und der Höhepunkt muss IMMER eine Schlacht sein ... 
- Warum müssen sich so viele nach der Schlacht küssen?
- laut Wikipedia-Inhaltsangabe machen sich die Cullens Sorgen, dass Nessie nicht besonders alt wird - hab ich im Film nicht mitbekommen
- Bella stellt ihr Schutzschild ab und Edward kann ihre Gedanken lesen - Wow. Youtube-Fanmade-Trailer oder was sollte das? Selbst mein Twilight-Lieblingslied rettet diese Szene nicht.


Positive Dinge:
- Jacob zieht sich vor Charlie aus. Sehr dämliche Szene, bei der man sich eigentlich fremdschämen möchte, aber Charlie rettet die Szene durch seine Reaktion. Weil er das sagt, was ich gedacht habe
- Bella verprügelt Jacob, weil der sich auf Nessie geprägt hat. Bwahahaha.
- die Vampire Alistair und Garrett


Zusammenfassend kann ich sagen - Meh. Ich bin enttäuscht. :/

Der Film wirkte für mich so lieblos zusammengestückelt. Und ich verstehe überhaupt nicht, warum man das Buch zweiteilen musste. Denn bei 4.2 passiert so gut wie gar nichts, das hätte man auch noch in den anderen Film packen können. 
Und stelle fest: Ich kann einen Twilight-Film doch schlecht finden. Warum das ausgerechnet der letzte sein muss, weiß ich nicht. Vielleicht bin ich langsam zu alt. 

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Spontanverschneeung.


Und dann lag da gestern plötzlich nach der Arbeit Schnee auf dem Boden. Verwirrend. Fanden wohl auch alle Norddeutschen (Achtung, es folgt: Norddeutschland-Bashing). Denn heute in der Früh fuhren alle Autos extrem langsam, weil da ja Schnee auf der Straße lag (vielleicht zwei Zentimeter) und bei allen Zügen stand, dass sie Verspätung haben. Über 30 Minuten. Mindestens. Ich fuhr dann mit einem Zug, der angeblich 60 Minuten Verspätung hatte und ich war überpünktlich um 8:45 Uhr im Büro. Magie!
(Ich vermute, dass es sich bei dem Zug einfach um den Zug handelte, der eigentlich eine Stunde früher fährt. Nur stand das eben an der Anzeigetafel nicht so dran.)

Auf dem Heimweg heute herrschte dann Chaos am Hamburger Hauptbahnhof, Menschen standen mit Koffern im Weg (eigentlich wie immer), Menschen brüllten sich gegenseitig an und mein Zug, mein Zug fuhr pünktlich ab. Man muss das alles nicht verstehen.

Außerdem machten wir heute eine Exkursion zum Unilever-Advents-Azubi-Spenden-Werksverkauf und ich kaufte Tee. Sehr viel. Und Rahmsaucenpulver. Wie eine gute Hausfrau das eben so macht. Dafür habe ich nun auch einen schmucken blauen Plastikeinkaufskorb. Allzeit bereit. Auch im Schnee.

Und was ich vergessen habe zu erwähnen - teilweise sieht man dann auf den Gehwegen keinen Schnee mehr, weil da so viel Sand liegt. SAND! Ich fühle mich wie bei einer Beachparty ... was soll das denn?

Samstag, 1. Dezember 2012

Verfrühte Geschenke und der Advent.


Überall sieht man Weihnachtsdinge, überall rieseln Schneeflocken auf Internetseiten, deswegen kann ich auch meinen Adventskalender herzeigen. Und beim nächsten Mal: Erst Foto vom Inhalt machen, dann essen. Eigentlich war es mal ein Schneemann, aber wenn der Kopf fehlt kann man das nicht so gut erkennen.

Außerdem gibt es so viele tolle Dinge zu berichten!
Der Gerät ist da! 
Denn Herr Gatsby und ich haben uns eine Sandwichmaker-Waffeleisen-Grill-Kombination gekauft. Und heute ist sie endlich in der Packstation angekommen und wir freuten uns gar sehr. Insbesondere war ich begeistert davon, wie liebevoll das ganze eingepackt wurde. Jedes Plattenduo (den für die Sandwiches gibt es andere Platten als für die Waffeln als für das Grillzeug) wurde in extra Amazonkartonagen gepackt und es ist ganz viel Füllmaterial dabei. Sehr nett auf jeden Fall. Wir mussten dann beim Einkaufen auch gleich ganz viel Toast kaufen. Und Käse. Sehr viel Käse. Und ein bisschen Kleinkram als Alibifüllung, falls man doch nicht so viel Käse möchte. Falls. Bei mir kommt das sicherlich nicht vor. 

Des Weiteren bin ich nun stolze Besitzerin einer blauen Pausenbrotbox, welche ich in einem 1-Euro-Laden gekauft habe, bei dem ich zusätzlich einen Silikonpinsel (für das Bestreichen von Plätzchen, denn vielleicht backen wir am Wochenende noch Plätzchen) und einen Adventskalender für die Arbeit erworben habe. So viele schöne Dinge. 

Und Blätterkrokant gibt es auch noch. 

(Wenn man das so liest, könnte man fast denken, dass ich nur esse ...)

5-Sterne-Küche deluxe


Was die Küche heute empfiehlt (eigentlich war es ja Donnerstag, aber!):



Scheiben vom Erdapfel, gratiniert mit geriebenem Käse.

Samstag, 24. November 2012

Ich war auf einem Boot.



 




Arbeitsstellen, die über ein eigenes Boot verfügen, verfügen auch über einen gewissen Vorteil. Man kann zum Beispiel - Boot fahren. Ich durfte auch das Steuerrad, welches ich eigentlich gerne Lenkrad nennen würde, halten. Ich würde das nicht als steuern bezeichnen, weil ich nur geradeaus gefahren bin. Obwohl. Ich habe das Steuerrad auch bewegt, weil ich nicht wirklich geradeaus fahren konnte. Egal. Ich durfte auch durch einen Tunnel fahren. Spannung. Spannung!

Und dann ...


... stand da noch eine Leinwand in der U-Bahn rum.

Montag, 19. November 2012

Angeberpost zum Thema Pralinen.

Man kann Fotos nicht oft genug zeigen. Neinnein, das kann man nicht. Deswegen präsentiere ich nun auch hier die Foto-Love-Story "Herr Gatsby und ich machen Pralinen". Davor möchte ich noch darauf hinweisen, dass es nicht meine Idee war, so viele Fotos zu machen. Jawohl. Außerdem durfte ich zum ersten Mal mit einer digitalen Spiegelreflexkamera fotografieren. Voll spannend. Aber in erster Linie geht es um die Pralinen. Und zwar nur um die Pralinen. Nicht um Kameras. Oder um das Messer. Es geht NIEMALS um das Messer. Um das gleich mal zu sagen. Wehe, ich bekomme Kommentare, in denen das Messer erwähnt wird ...


Fangen wir an mit einer formschönen Drapierung der Zutaten. Wunderschön. Und so viel Schokolade. Davon werden wir noch mehr sehen. Noch sehr viel mehr. Außerdem mag ich die Silikonförmchen. Nur frage ich mich, wer auf die dumme Idee kam, Pralinensilikonförmchen in braun herzustellen. Ich will ja nix sagen, aber - wenn die mit Schokolade gefüllt sind und man möchte die Form abmachen, dann muss man schon sehr genau hingucken, um zu sehen, an welcher Praline jetzt noch so eine Silikonform dran ist und an welcher nicht ... 


Haselnüsse wurden geröstet. In der wunderschönen Pfanne, die ich von Familie geschenkt bekommen habe, um sie mit nach Hamburg zu bringen. Sie hat einen roten Kreis in der Mitte und wenn man das Muster im Kreis nicht mehr sieht, dann ist die Pfanne heiß. Sehr praktisch. Bei den Haselnüssen handelt es sich um genau vierzig Haselnüsse, denn laut Rezept reichen die Zutaten für genau (GENAU!) dreißig Pralinen. Aber irgendwie kam uns das schon etwas komisch vor und nachdem wir extrem rebellisch sind, entschieden wir uns für mehr Haselnüsse.


Hier wird die Schokolade für den Schokomantel der Pralinen gerade von Herrn Gatsby formschön zerkleinert. Niemand achtet jetzt auf das Messer. Danke. Noch ist der Berg klein, aber schon bald ...


... sind 400 Gramm Schokolade kleinholzähnlich zerkleinert. Ha! Weiter geht es mit der Schokoladenquälerei im ...


... Wasserbad. Nein, der kleine Topf berührt niemals den großen Topf. Tut er nicht. Weil ICH nämlich aufgepasst habe. Wie ein Luchs habe ich aufgepasst! 


Flüssige Schokolade sieht dann übrigens so aus. Braucht auch gleich viel weniger Platz in dem kleinen Topf. Sieht schon sehr lecker aus. 


In der Zwischenzeit warten dreißig kleine Pralinensilikonformen auf ihren großen Auftritt. Der jetzt stattfinden wird. Hurra!


Gefüllt werden sie jetzt nämlich! Aber nur zur Hälfte! Und dann werden sie lustig gedreht, die Schokolade schön verteilt und die überflüssige Schokolade (Schokolade kann überflüssig sein???) wird wieder in den Minitopf gekippt. Und das jetzt bitte bei 29 weiteren Förmchen, dankeschön!


Sieht dann quasi so aus. Und wie man vielleicht erkennt, haben wir dann noch Papierförmchen benutzt. Denn - und das verrate ich jetzt exklusiv - die Schokoladenmasse reicht nicht für dreißig Förmchen. Die reicht für mindestens fünfzig Förmchen ... Geschätzt. Niemand von uns hat gezählt, aber es sind auf jeden Fall sehr, sehr, sehr viel mehr Pralinen als nur dreißig. Glaubt mir das, Kinder.

Nach dem Schokomantel kam dann die Füllung dran. Dafür hieß es wieder:


Schokolade haken! Das kann der Herr nämlich super. Und das liegt nicht nur am Messer. 


Ein zweiter Berg Schokolade. Dieses Mal  nur lächerliche 250 Gramm Schokolade. Von der guten Kuvertüre. Preisfrage: Wie kann man Schokoladendinge noch kalorienreicher machen?


Mit Sahne! Und deswegen wurde die Sahne heißgemacht und über die Schokolade gekippt. Hehe. Und wenn man das Ganze schön umrührt und die Schokolade dann geschmolzen ist, dann sieht das quasi so aus:


Hmmmm. Schokolade! Ein bisschen abkühlen lassen und schwupps ...


... werden die bemantelten Förmchen mit der Ganache (ich habe ein neues Wort gelernt!) befüllt.

Zum Schluss wird den Pralinen noch ein Deckelchen verpasst und die gerösteten Haselnüsse (wir erinnern uns?) bekommen ihren Auftritt.


Fertig! 10.000 Kalorien in Miniform gepresst. Eine Augenweide! Und das beste daran - sie schmecken! Ich finde sie zwar ein bisschen bitter (hm, könnte daran liegen, dass es Bitterschokolade ist!), aber trotzdem sehr fein. Insbesondere gefällt mir, dass die Füllung weich ist. Hach. 

Wir als Hersteller, BRIGITTE, Elke Heidenreich, Stiftung Warentest und TÜV Rheinland sind uns einig: Leider geil.

Die formschönen Edelpralinés können unter der kostenpflichtigen E-Mail-Adresse schokoorgasmus@fickdichlindt.de bestellt werden. Die Lieferzeit schwankt nach Lust und Laune.


Sonntag, 18. November 2012

Überall und jetzt auch hier.


Ich habe ja die starke Vermutung, dass 50 Prozent aller deutschen Haushalte diese Bettwäsche von IKEA besitzen. So oft, wie ich sie schon im Hintergrund von Modeblogmehdchenfotos oder Kleiderkreiselanzeigen gesehen habe. Und jetzt - wuhu - kann ich endlich auch in diesen elitären Kreis aufsteigen. Muss mehr Fotos im Schlafzimmer machen. Oder. Vielleicht auch lieber nicht. Es nervt mich nämlich schon ein bisschen sehr, dass ich alle Fotos mit dem Handy machen muss und das Handy so unfassbar mies ist, sobald mal nicht die Sonne mit voller Leistung scheint (und wenn dann die Sonne scheint, dann krieg ich Fotos, bei denen die Farben ultraextrem sind. Auch ein Spaß). 

Jammer. Jammer. Jammer.

Es ist Mitte November (oder ein paar Tage nach Mitte November) und ich habe schon erste Weihnachtsgeschenke gekauft. Ich Held. Doch ich bin auch ein bisschen geknickt, weil meine tollsten Einfälle nicht funktionieren, weil die Dinge immer ausverkauft sind. Das geht doch nicht. So kann man doch nicht arbeiten. Und schönes Geschenkpapier hab ich auch noch nicht gefunden. Alles Mist.

Freitag, 9. November 2012

Reiterturnen deluxe - Turmspringen.


Ich kenne zwei Menschen, die es manchmal beim Einkaufen ein bisschen übertreiben ...

Mittwoch, 7. November 2012

Aufgeblasene Elefanten im Vestibül


Weiterhin versuche ich mich durch den Zauberberg zu kämpfen. Ich stelle aber fest - das ist kein gutes Buch, um es Abends nach der Arbeit im Zug zu lesen. Neinnein. So komme ich da nicht weiter. Traurig, traurig. Dafür war der Weg vom Bahnhof zum Haus sehr amüsant, weil dort Stühle eines Straßeneiscafes herumstehen, die mit einer graugrünbraundunklen Plane zugedeckt sind und diese Plane bewegte sich lustig im Wind (denn es ist windig hier, liebe Kinder!) und plusterte sich dabei auch sehr nett auf. Und als ich vorbeilief, sah das ganze aus wie ein großer Elefant. Jawohl. Hihi.

Sonntag, 4. November 2012

Bald ist Nikolausabend da. Nicht.



Der Winter naht dann doch wohl noch nicht so wirklich, wenn noch Marienkäfer im Zimmer herumkrabbeln. Und zwar sehr energisch, denn dieses Exemplar wurde schon einmal aus dem Fenster geschmissen und tauchte dann doch wieder bei uns auf. Meine Theorie: Der Marienkäfer wartet dann immer vor der Tür, bis ich von der Arbeit komme und schleicht sich mit mir rein. Jawohl.

Außerdem konnte man heute traurig feststellen: Es gibt wohl keine Plätzchenbackbücher von Parragon mehr. Dabei war doch die Kaufabsicht eines solchen Buches der Hauptgrund heute nach Hamburg zu fahren, denn dort fand ein verkaufsoffener Sonntag statt. Ein weiterer Grund war die Kaufabsicht von einem weißen und einem schwarzen Langarmshirt für mich, was aber auch etwas traurig endete, denn H&M findet wohl, dass schwarze Langarmshirts kleiner ausfallen müssen als weiße Langarmshirts und das macht mich dann auch sehr traurig.

Und bald werde ich mit haufenweisen Pralinen versorgt sein, weil Herr Gatsby ein Pralinenherstellungsset gekauft hat und da braucht man ja dann auch potentielle Testkandidaten. Mich. Beispielsweise. Ich freue mich schon einmal vor.

Donnerstag, 1. November 2012

Neue Rezeptur - Wieder gut!


Wartezimmer-Romantik. Es lief irgendeine ARD-Daily-Soap mit so schönen Weisheiten wie "Flucht ist ein menschliches Bedürfnis und deshalb nicht strafbar. Fluchthilfe schon!". Außerdem erhielt ich meine erste offizielle Krankschreibung, was für ein Spaß. Bevor nun alle Menschen weinen, dem Kind geht es schon wieder gut. 

Ansonsten sucht das Kind seit gerade eben nach Weihnachtsgeschenken und Adventskalendern. Eine unfassbar schwierige Aufgabe, denn es gibt so viele Adventskalender. So viel Auswahl! Ich kann mich micht entscheiden. Ich kann mich auch nicht entscheiden, ob es vielleicht doch ein selbstzusammengestellter Adventskalender werden soll. Oder der wunderhübsche Pärchenadventskalender von Lindt. Klischee, ahoi! Außerdem sahen wir heute einen Adventskalender "Für Tag und Nacht". Tagsüber gibt es alkoholfreie Pralinen, nachts dann die harten Drogenalkoholpralinen. Könnte man auch super zu einem Pärchenadventskalender umfunktionieren. Ha. Warum gibt es überhaupt Pärchenadventskalender? Muss das so? (Mein Favorit: Der Playmobil Adventskalender Prinzessinnen-Hochzeit! Ich glaube, das ist eine große lesbische Hochzeit, das find ich gut von Playmobi, dass die da so tolerant sind)

Außerdem habe ich fix eine Excelliste (Fuck yeah!) für Weihnachtsgeschenke erstellt. 24 Personen stehen da drauf, 12 davon bekommen eine Postkarte. Das ist doch voll gut! Und bei fünf stehen schon erste Ideen drinnen. Ha! HA! Voll gut. So kann es weitergehen.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Supporte deine Bahn!

Und schwupps, sind 118,50 Euro weg. Zugtickets sind so teuer. Hmpf. Und letzte Woche hätte ich nur 90 Euro bezahlt. Naja. Was macht man nicht alles, um an Weihnachten auch nach Hause zu fahren? Eben. Eben. Nun werde ich also vom 21.12. bis zum 26.12. im dann bestimmt verschneiten Bayern (weil meine Mutter hat mir heute schon Fotos von unserem schneeweißen Garten geschickt) weilen. Ein Spaß, ein Spaß.

Das englische Buch hab ich fertig gelesen und mal wieder zeigt sich - bei englischen Büchern brauch ich immer länger. Immer. Trotzdem war "Before I fall" von Lauren Oliver ein netter Zeitvertreib. Teenager! Highschool! Cliquen! Und trotzdem sehr nett, weil es einen kleinen Blick hinter die Fassade von perfekt wirkenden Menschen wirft. Jeder hat einen Schatten. Quasi. Nett also insgesamt. Auch wenn ich den Schluss - mal wieder - nicht ganz verstanden habe. Also. Schon. Ich denke, ich habe ihn verstanden, aber es steht so komisch da und überhaupt. Hmpf! Außerdem musste ich weinen, das ist doch doof. 4 von 5 Punkten, und ich sollte öfter englische Jugendbücher lesen. Jawohl. 

Und weil es so spannend ist - ich hab gestern zum ersten Mal Pizza online bestellt! Wuhu! Wunderwelt Internet. Oder so. Sie war auch sehr lecker. Also die Pizza. Pizzen. Weil waren ja zwei. Und wir haben geteilt. Hihi. Und dabei "Die Tribute von Panem" angeguckt. Hach. Guter Film, jaja. Wir mögen Jennifer Lawrence. Sehr.

Vielleicht sollte man nun Abend essen. Das klingt nach einem guten Plan. Ich muss mich doch ablenken. Dann vergesse ich die horrende Geldausgeberei. Hoffentlich.

(Und das - meine Lieben - ist übrigens mein 900. Blogeintrag. Bäm!)


Dienstag, 23. Oktober 2012

Sneak Preview - Kostümbastelei.


Donnerstag ist die Halloween-Partey in der Arbeit und nachdem heute endlich das Kleid ankam, konnte ich mit Basteln anfangen. Oder eher Malen. Malen ohne Zahlen! Hihi. Und ich habe noch Juteband gekauft für Dekorationszwecke. Hach, wird das lustig. Falls ich durch eigenartige Zufälle einen Preis für das beste Kostüm bekommen sollte, dann muss ich ganz arg lachen. Weil mein 5,95 Euro-Kostüm irgendwie meiner Meinung nach nicht so besonders toll ist. Lustig, ja. Aber nicht toll-preisverdächtig.

Montag, 22. Oktober 2012

Palimpalim.

Die Hex ist tot. Eigentlich nicht. Die Hexe (hihi, am Donnerstag ist Halloween-Partey in der Arbeit und ich werde als Kürbis gehen. Hoffentlich. Wenn das Kleid rechtzeitig kommt ...) muss arbeiten, arbeiten, arbeiten und ist deswegen immer so müde, wenn sie nach Hause kommt. Ein Trauerspiel. Aber ein schönes. Weil Arbeit sehr fein ist. Arbeit ist sogar so fein, dass ich jetzt die Abteilung wechseln durfte. Oder das Projekt. Wie man will. Keine Ferienhäuser mehr. Fahrräder sind jetzt der heiße neue Shit. Jawohl. Nun versuche ich also die besten SEO-Texte der Welt zu schreiben. 
Und mit dem Bus fahre ich nicht wirklich, wir fuhren nur mit dem Bus zu IKEA, aber das ist schon Ewigkeiten her. Mindestens zwei Wochen! Die Hexe ist halt auch langsam. 


Sonntag, 14. Oktober 2012

Wochenbuchrückblick.

Eine Woche ist vorbei und schon wieder kann ich mit stolzgeschwellter Brust sagen - ich habe zwei Bücher fertig gelesen! Nein, der Zauberberg war nicht dabei. Der Zauberberg ist mein ... Dings. Wie heißt das? Ein Ding, an dem man immer scheitern wird? Gibt es dafür überhaupt ein eigenes fancy Wort?

Jedenfalls habe ich ja schon letztes Mal gesagt, dass ich Schnitzlers "Flucht in die Finsternis" angefangen habe. Jetzt ist es beendet und ich fand es wirklich gut. Ich mag Schnitzlers Art zu schreiben. Innenansichten! Gedankengänge! Insbesondere in diesem Fall irre Gedankengänge. Trotz dieser vielen inneren Dinge könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass das Buch auch einen interessanten Film geben würde (und bestimmt gibt es schon längst einen Film davon, nur bin ich gerade zu faul zum Suchen). 4 von 5 Punkten. Ich bin mir nicht mehr genau sicher, warum nur 4 Punkte, aber ich glaube, ich hätte mir noch ein bisschen mehr Wien gewünscht. Wien geht doch immer. Dachte ich. 

Und dann.

Sarah Kuttners "Wachstumsschmerz". 
Nein. Meine Vorfreude wurde nicht enttäuscht. Eigentlich so gar nicht. Außer am Ende. Das Ende mag ich nicht. Aber erstmal:

"Es fehlt eigentlich nur noch ein Poster von Audrey Hepburn, und ich kann gleich einen Mode-Blog eröffnen und anhand kleiner Videos Schminktipps geben."

So viel Liebe. Wie schafft es Frau Kuttner nur immer wieder solche schönen, weil wahren Sätze zu schreiben? Warum hat man ständig das Gefühl, man müsste immer mit dem Kopf nicken, wenn die Protagonistin Luise denkt? Gut, könnte an den relativ normalen Denkproblemen liegen, die Luise hat, weil die wohl eher typisch sind für diese Generation, die erwachsen spielt und es nicht ist und nicht weiß, was als nächtes kommen wird/soll/muss/kann/dings (ich habe mir ja bis Ende Dezember verboten über irgendwelche Zukunftsdinge nachzudenken, jawohl. Danach kann ich panisch im Kreis rennen, weil ich nicht weiß was ich will). 

"Man kann ja gar nicht mehr gegen das Establishment sein, wenn besetzte Häuser als nonchalant gelden, die eigenen Eltern sich bei uns Gras ausleihen, Nena penentrant Chucks und Charlotte Roche Schluppenblusen und Gretchenfrisur trägt."

Wie amüsant ist es denn bitte, wenn Sarah Kuttner Charlotte Roche in ihrem Buch erwähnt? Wenn doch die beiden ständig verwechselt werden. 

Zur Geschichte. Luise liebt Flo, Flo liebt Luise, Luise ist ein bisschen unzufrieden mit der Gesamtsituation ihres Lebens, weil sie nicht wirklich weiß, was sie noch machen soll/muss/kann/will. Ihre Arbeit als Herrenschneiderin gefällt ihr, aber sie hat das Gefühl, sie müsste noch mehr machen. Irgendetwas größeres erreichen. Luise und Flo ziehen zusammen und dann, irgendwie, passt das alles nicht mehr. Luise ist genervt von so viel Wir und so wenig Flo-Ich. Weil der sich immer lieber verkriecht und Problemen aus dem Weg geht. Bei der Hochzeit eines befreundeten Paares fließen Tränen, aber nicht aus Rührung. Alles doof dann irgendwie, Luise möchte eine Pause, bemerkt, wie sehr sie Flo vermisst und dann.
Ja. 
Man weiß eigentlich von Anfang an, dass das Buch kein wirklich glückliches Ende haben wird, weil immer wieder Memo-Kapitel kommen, in denen Luise alleine in der gemeinsamen Wohnung sitzt. Und alles doof ist. Sehr. Trennungskram. Obwohl ich ja voller Hoffnung mir eingeredet habe, dass Flo vielleicht stirbt. Irgendwie fand ich das dann etwas weniger schlimm als eine Trennung. Was Quatsch ist. Sehr. Manchmal denke ich dumme Dinge. Und zum Glück stirbt er nicht. Er mag nur irgendwie nicht mehr. Und das ist traurig. Und das Ende ist deswegen auch traurig, weil ich nicht weiß, was es bedeuten soll. Luise bringt Flo (der zu Freunden gezogen ist) Winterklamotten vorbei, sie reden nicht, Luise geht wieder, steht unten auf der Straße, weint und - wird dann von hinten umarmt. Ende. Beziehungsweise nicht ganz, weil dann noch ein Memo-Kapitel kommt, wo Luise meint, dass sie mit jemanden anderen geschlafen hat. 

Toll.

Und jetzt? Was soll das bedeuten? Ja oder nein? Alles gut oder eher nicht? Mich verwirrt das. Ich wünsche mir ein gutes Ende, weil das sonst so traurig ist.
Deswegen wusste ich auch nicht, wie viele Punkte ich vergeben sollte. Ich mochte das Buch. Sehr. Aber das Ende. Das Ende! Ich bin jetzt aber einfach zu sehr ein Fangirl von Sarah Kuttner und vergebe 5 von 5 Punkten, weil ich sie liebe. Auch wenn ich das Ende wohl noch ein bisschen überdenken muss.

Weil jetzt nur der Zauberberg zum Lesen übrig bleibt, habe ich mir panisch schnell zwei Bücher gekauft. "Before I fall" von Lauren Oliver (angeblich die erste Autorin mit O in meiner Bücherinventarliste. Seltsam), welches ich auf Englisch lese, weil mir das Cover sehr gut gefällt und weil der deutsche Titel mit "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" extrem dämlich und sperrig ist. Und dann noch "Lolita" von Vladimir Nabokov in einer Ausgabe der BILD. Ich schäme mich zwar, aber! Die normale Ausgabe von Lolita finde ich so hässlich. Bei dieser hier ist die komische Sonnenbrille zwar auch noch drauf, aber ansonsten gefällt sie mir sehr gut. Rotschnitt! Gebunden! Und so! Es gibt auch einen Schuber mit allen Ausgaben dieser "Skandal!"-Reihe der BILD, die mir auch gut gefällt, wobei ich nicht ganz verstehe, was an diesen Büchern so skandalträchtig ist. Naja. Egal. Hauptsache ich hab ne schöne Ausgabe. Hehe.


Mal gucken, wie lange die Bücher dann reichen. Wenn ich heute noch daran denke, dann werde ich meiner Frau Mutter noch schreiben, dass ich einen Büchernachschub brauche. Einen, den ich mir nicht erst hier zusammenkaufen muss, sondern der schon in meinem Zimmer steht.

Sonntag, 7. Oktober 2012

Ehrenwörter vom Fleckenteufel Holmes.

Die Zugfahrten/U-Bahn-Fahrten zur Arbeit bescheren mir ein neues Zeitfenster, welches durch Lesen gefüllt werden möchte. Deshalb habe ich in der letzten Woche schon zwei Bücher fertig gelesen. Plus noch eines, welches ich auf der Fahrt von Augsburg nach Hamburg vorletzte Woche gelesen habe. 

Sherlock Holmes - Der Hund von Baskerville von Arthur Conan Doyle.
Mein zweites Buch über Sherlock Holmes und ich glaube, dieses hier hat mir ein bisschen besser gefallen als das erste. Weil es eine zusammenhängende, längere Geschichte war und ich kann mich mit kurzen Geschichten, Kurzgeschichten, Episodendings und so eh nicht so anfreunden. Außerdem erfreute ich mich sehr daran, immer zu raten, wie die Geschichte wohl ausgeht, weil ich immer den Serien-Sherlock im Hinterkopf hatte, aber die Umsetzung in der Serie ja doch eine andere ist als in den Büchern. Was es nicht schlechter macht. Im Gegenteil. Fand ich sehr unterhaltsam. 4 von 5 Punkten.

Fleckenteufel von Heinz Strunk.
Ich schrieb ja schon, dass mir von dem Buch ein bischen schlecht geworden ist, aber ich vermute, das lag eher an der Situation und nicht am Buch. Eigentlich wollte ich mich noch darüber informieren, ob Fleckenteufel vor oder nach Feuchtgebiete erschienen ist, denn es gibt ja noch eine Ausgabe, welche dem Cover von Feuchtgebiete sehr ähnelt und da könnte man ja auch dann vermuten, dass der Verlag auf den damaligen Trendzug aufspringen wollte. Denn ein bisschen erinnert mich Fleckenteufel schon an das Buch von Charlotte Roche (welche ich seit einigen Wochen sehr liebe, weil mich Herrn Gatsby mit Roche & Böhmermann, einer Talkshow bei ZDF.kultur, bekannt gemacht hat und ich diese Sendung sehr liebe. Dazu passt auch, dass ich Heinz Strunk für mich entdeckt habe, weil ich ihn bei Kurt Krömer gesehen habe, eine weitere Sendung, die ich erst durch Herrn Gatsby kennengelernt habe). Nur beschäftigt sich vielleicht Fleckenteufel ein bisschen mehr mit den Auswirkungen der Pubertät. Entdecke deinen Körper! Und so. 3 von 5 Punkten.

Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort von Roger Willemsen und Dieter Hildebrandt (und Traudl Bünger hat wohl auch noch irgendwie am Text mitgeschrieben).
Ha! Ich fühlte mich wahnsinnig gut unterhalten durch dieses Buch. Nebenbei lernte ich noch ein paar Lügengeschichten der Weltgeschichte kennen und mag das Zusammenspiel zwischen Willemsen und Hildebrandt gar sehr. Hier würde mich die wirkliche "Aufführung" des Textes auf der Bühne sehr interessieren, da es sich bei dem Text um eine - ich würde mal sagen - Diskussion zwischen den beiden Herren handelt. Wirklich sehr fein und wieder frage ich mich, warum ich mit dem anderen Buch von Willemsen (Nur zu Ansicht), welches ich nun schon seit mindestens 4 Jahren versuche zu lesen, einfach nicht weiterkomme. 4 von 5 Punkten.


Nun stehen noch zwei Bücher im Regal.
Der Zauberberg von Thomas Mann. Zwar schon angefangen, aber irgendwie passt das zwischen dem Buch und mir immer noch nicht so gut. Ich tu mir wahnsinnig schwer da weiterzulesen. Hmpf.
Wachstumsschmerz von Sarah Kuttner. Da freue ich mich schon sehr, habe aber auch gleichzeitig Angst, dass meine Vorfreude dann enttäuscht wird. Kann ja immer vorkommen.
Und dann lese ich noch seit gestern ein Buch von Arthur Schnitzler. Flucht in die Finsternis. Die Hälfte ist schon weggelesen und ich darf sagen, dass ich das Buch sehr nett bisher finde. Ich mag Schnitzlers Schreibweise.

Doch dann - dann hab ich keine Bücher mehr hier und ich muss wohl mal den Auftrag geben, dass man mir von daheim Bücher schickt. Ich muss mich dann nur noch entscheiden, welche ich lesen mag. Oh weh, oh weh.

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Der Feiertagsregen.

Es regnet, es regnet, die Erde wird nass. Ein herrlicher Zeitpunkt dafür, da ich heute das Haus nicht verlassen muss, weil selbst hier im Norden die Vereinigung der beiden deutschen Staaten als Feiertag anerkannt wird. Hurra. Deshalb nun hier:
Die ersten zwei Arbeitstage im neuen Praktikum. Eine Zusammenfassung.
Am Montag war mir erstmal schlecht. Und zwar so richtig. Das neugekaufte Buch von Heinz Strunk - Fleckenteufel, weil am Sonntag hier in der Stadt verkaufsoffener Sonntag war und wir eigentlich den Stadtpark suchten (und auch fanden, aber eigentlich ist das ja eher ein Wald) und dann an einer Buchhandlung vorbeiliefen und die hatte preisreduzierte Mängelexemplare (mein Lieblingsstempel) draussen stehen, weswegen ich mir Strunk und ein Buch von Willemsen übers Lügen kaufen musste - verstärkte ungewollt die Übelkeit bei der Zugfahrt nach Hamburg. Aber! Das war schließlich nicht mein erster erster Arbeitstag und ein bisschen weiße Gesichtsfarbe hat noch nie jemanden geschadet. Und außerdem - war wie immer die Aufregung umsonst. Niemand hat mich aufgefressen! Schockierend. Immer wieder. Dafür hörte ich bei der Vorstellungsrunde durchs Büro (erwartet irgendjemand ernsthaft, dass man sich die ganzen Namen merken kann?) sehr häufig den Satz "Man hört gar nicht, dass du aus Bayern kommst!". Hach. Auch schön. 
Ansonsten bin ich nun zwei Wochen in der Kundenbetreuung und darf danach in die Marketingabteilung. Mal sehen, mal sehen wie das dann so wird. Es gibt auf jeden Fall sehr viele Praktikanten, das ist doch schon mal ganz nett. Und jeden Tag an der Alster vorbeifahren und jeden Tag den Hafen sehen, das ist schon sehr schick. Ja. Doch. Gefällt. 
Und der Zwergentee* ist auch ganz nett.



_______________________
* Buy all the merchandising products!

Mittwoch, 26. September 2012

Bitte Fluchtwege freihalten.



Der Koffer ist gepackt. Heute fahr ich wieder nach Hamburg und bleibe dort die nächsten sechs Monate. Und obwohl ich mich freue, weil dann 745 Kilometer wegfallen und das Praktikum endlich losgeht und das alles ja furchtbar aufregend ist, hab ich doch auch furchtbare Angst. Und ich rede mir die ganze Zeit ein, dass ich ja schließlich auch schon in Finnland war und überlebt habe. In Finnland war ich zwar nur fünf Monate, aber dafür war es auch viel weiter weg. 1965 Kilometer! Da kann man bestimmt die Zeit und die Kilometeranzahl miteinander verrechnen und schon ist alles wieder prima. Fühlt sich aber nicht so an. Im Gegensatz zu Finnland habe ich dieses Mal das Gefühl, dass ich allen beweisen muss, dass ich das kann. Dass ich mich immer noch für den Entschluss rechtfertigen muss. Und deswegen habe ich unfassbare Angst, dass ich versage. Wie auch immer dieses Versagen dann aussieht. Das andere, fantasievolle Bild, welches sich mein Hirn ausmalt, ist das einer Flucht. Ich flüchte aber nicht. Ich will nicht, dass ich denke, dass das eine Flucht ist. Andererseits verlange ich auch nicht, dass alle das supertoll mit Schlagsahne finden. Ich finde ja auch nicht immer alles toll, was Menschen machen. Ich bin mir auch sehr sicher, dass ich bei anderen Menschen die vollkommen gleiche Situation irgendwie auch nicht besonders supertoll mit Schlagsahne finden würde. Denn ich weiß, dass ich gerade innerhalb von kürzester Zeit mein gewohntes Leben umgedreht habe. Ob das jetzt gut oder schlecht ist - mal sehen. Es ist auf jeden Fall anders. Und trotz all der Bedenken und Ängste und Dingen, ist es doch auch aufregend. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass ich jederzeit zurückkommen kann. Ist ja schließlich nicht ein Aufenthalt in einem anderen Land. Züge fahren immer und nehmen auch spontane Menschen mit. Zu denen ich nicht gehöre. Ha.

Samstag, 22. September 2012

Fortsetzung der Tauben.


Ich bin zwar nicht in Hamburg, aber trotzdem gibt es ein Update in Richtung Tauben. Günther und Pfannkuchen werden flügge. Oder wohl eher nur Pfannkuchen. Der ist nämlich auf dem Foto und ist davor schon ein paar Minuten gegen die Scheibe geflogen, wie mir Herr Gatsby mitgeteilt hat. Von dem ist auch das Foto, vielen Dank hier.
Die beiden Geschwister sind aber anscheinend grundverschieden, Pfannkuchen ist eher der Draufgängertyp, Günther dagegen eher das intellektuelle Mamasöhnchen, welches eher im Nest sitzen bleibt. Oder, wenn er dann rausgeht, gleich wieder zurückflüchtet. Auch schön. Ich habe das ganze mal hier zeichnerisch dargestellt:


Ich hoffe gar sehr, dass ich die beiden Taubenkinder noch zu Gesicht bekommen werde, wenn ich ab Mittwoch dann wieder in Hamburg bin. Das wäre sehr fein.

Donnerstag, 20. September 2012

Fertig. Und zwar so richtig.

Genau 111 Tage ist es her, da habe ich meine Bachelorarbeit angemeldet. Heute habe ich sie abgegeben. Einen Tag vor meiner internen Deadline. 10 Tage vor dem offiziellen Abgabetermin. Ich bin unfassbar stolz auf mich, dass ich mal nicht, wie sonst immer, alles auf den letzten Drücker gemacht habe. Ich bin auch sehr stolz auf mich, dass ich halbwegs nervlich noch okay bin. Auch wenn ich gestern von falsch ausgedruckten Arbeiten mit gezeichneten Walen (der Markenwal! Warum ich plötzlich ein anderes Thema hatte? Keine Ahnung. Was der Markenwal macht? Keine Ahnung. Wenn ich einmal eine angesehene Marketingexpertin bin, werde ich mir eine supertolle Marketingtheorie ausdenken und die nenne ich dann so. Ha!), hässlichen Bindungen, herausfallenden Blättern und meiner Handschrift als Schriftart geträumt habe. Jetzt. Jetzt bin ich gerade unfassbar froh. Und glücklich. Und mir ist zum Heulen zumute. Und für die nächsten paar Monate kann ich das Wort "E-Book" nicht mehr sehen. Ich kann auch nicht in meinem Exemplar der Bachelorarbeit rumblättern, sonst finde ich garantiert einen Fehler und breche einfach so zusammen.  Okay. Soviel zu "halbwegs nervlich noch okay". Egal. Egal. Egal. Egal. 

Bewundert nun meine wunderschönen, gedruckten Exemplare plus das unfassbar hässliche originelle Cover der CD. Mit einem PDF drauf. Wuhu. Platzverschwendung, ahoi!


Jetzt erstmal. Nichts. Nichts tun. Nichts schreiben. Gar nichts. Vorfreuen auf nächsten Mittwoch. Und dann. Kommt der 01. Oktober und damit der erste Arbeitstag im Praktikum. 

Ich möchte mich dann auch noch ganz toll bei Menschen bedanken. Menschen, die an der Umfrage teilgenommen haben und mir so die unfassbare Anzahl von 400 ausgefüllten Fragebögen beschert haben (80% Frauen! Wie soll ich denn so repräsentativ sein?!). Menschen, die die Arbeit Korrektur gelesen haben. Menschen (oder eigentlich nur eine Menschin), die mein Abstract durchgelesen haben (hat). Menschen, die mich die letzten 111 Tage ertragen mussten. 
Danke. Und so. (Hihi, hat eigentlich jemand gemerkt, dass ich den Titel des Blogs geändert habe?)
Und danke an Herrn Gatsby. Aus Gründen.

Mittwoch, 12. September 2012

Einkaufsrettungsaktion


 

Oh, ich war ja schon so lange nicht mehr beim Weltbild-Lagerverkauf und deshalb, ja deshalb musste ich heute wieder ein paar mehr Bücher retten. Obwohl ich eigentlich lieber mich selber gerettet hätte, denn es waren schon sehr viele Menschen heute dort und sehr viele volle Einkaufswägen und sehr viele dumme Menschen, die immer-immer-immer dumm vor den Regalen stehen und nicht weiterlaufen oder konfus laufen oder mich in irgendeiner anderen Art und Weise nerven. Jawohl. 
Erstaunlicherweise gab es sehr viele Biss-Bücher. Und anderen Vampirkitsch. Wenn ich mich richtig erinnere, dann geht es bei "Der Übergang" auch um Vampire, also sollte ich eigentlich nichts sagen. Und bei "Bel Ami" ist der Glitzervampir ja auf dem Cover. Hihi. Ich hoffe, dass Thomas Mann das wieder ausgleichen kann. Jawohl. Bestimmt. Und Herrn Eugenides mochte ich schon mit den Selbstmord-Schwestern und dem Middlesex, da wird doch die Liebeshandlung auch in Ordnung sein. Hoffe ich. 
Ich musste aber feststellen, dass die Bücher dort auch etwas teurer geworden sind. Die meisten Taschenbücher kosten jetzt vier Euro. Ich habe für diese vier Bücher insgesamt 19,90 Euro gezahlt. Was ich sehr okay finde, denn der Eugenides würde alleine schon über 20 Euro kosten. Jawohl. So ist das nämlich.

Dienstag, 11. September 2012

Frühe, alte Sommerzeit.

Die letzten zwei Tage terrorisiere ich meine Umwelt mit einer Dauerschleife von Lana Del Reys Summertime Sadness. Wobei ich gestern voll nett war und Kopfhörer am Laptop eingesteckt hatte, damit ich niemanden nerve. So nett kann ich sein, jawohl! Dabei kann ich nicht mal sagen, warum ich gerade dieses Lied mag, weil, wenn ich ehrlich bin, dann hören sich alle Lieder von Lana Del Rey irgendwie ähnlich an. Und die Videos gleichen sich auch alle. Hipster-Retro-Instagram-Zeugs mit Rauch. 

Jedenfalls.

Ein bisschen traue ich der Sache ja noch nicht, aber. Eigentlich bin ich jetzt mit der Bachelorarbeit fertig. Ich muss noch ein Abstract schreiben, die Kommentare durchgehen, den Anhang und den Hauptteil miteinander verbinden, Kleinkram erledigen, aber dann. Dann wäre ich fertig. Und wenn ich all diese Dinge in dieser Woche schaffe, dann bin ich zwei Wochen vor dem offiziellen Abgabetermin und eine Woche vor meiner internen Deadline fertig. Irgendwie kommt mir das ... falsch vor. Irgendwas hab ich vergessen. Bestimmt. Abgesehen davon, dass ich den Text eh extrem doof und langweilig und kacke finde. Ich kann das nicht mehr lesen. Ich mag auch das Wort "E-Book" nie wieder schreiben. Ich mag viel lieber Vanilleeis mit heißen Himbeeren essen. Was ich jetzt auch tun werde. Ha!

Samstag, 8. September 2012

Ein Samstag.

Also fuhr ich mal wieder in die Stadt. Ich kann das sogar sehr professionell rechtfertigen, ich musste nämlich für meine Bacheloarbeit recherchieren. Feldexperiment. Quasi. Oder so. Egal. Gute Ausrede und ich kann noch einen Absatz einfügen, hurra. Aber nicht heute. Morgen vielleicht. Dann sollte ich auch bald fertig sein, obwohl ich noch zwei Wochen Zeit hätte. Ist das nicht toll? 

Jedenfalls. Stadt. Nachdem H&M für meine Onlinebestellung so lange brauchen würde, dachte ich mir "Kind, geh doch mal offline in einen Laden!" und nachdem es dort alles gab, was ich haben wollte (und noch viele schöne Dinge mehr), konnte ich soeben die Bestellung stornieren, weil ich jetzt schon alles habe. Ha! (Nicht auf dem Bild befindet sich Unterwäsche, eine graue Strumpfhose, eine schwarze Strumpfhose und der Rest von dem Sockenpaket, weil das interessiert niemanden)


Außerdem gab es dann noch einen Besuch in der Lieblingsbuchhandlung, weil ich noch einen Gutschein hatte und so als "Vorbelohnung" für die Bachelorarbeit darf ich mir schon mal ein Buch kaufen. In dem Fall zwei, weil eines war nur aus der Restekiste und kostete nur 2,99 Euro. Ha! Sophie Dahl. Die Spiele der Erwachsenen. Auf meiner Wunschliste stand das Buch zwar mit einem anderen Cover, aber ich mag dieses Cover auch sehr gerne, weil ich eh meistens die Buchcover vom Berlin Verlag mag. Und Reclam geht immer. Schnitzler mochten wir ja schon mit der Traumnovelle, mal gucken ob wir ihn in der Finsternis auch mögen.


Hihi, mein Finger.

Dienstag, 4. September 2012

Daheim.

Ein bisschen fad ist mir jetzt schon. Ein bisschen wenig Motivation hab ich jetzt schon. Ein bisschen traurig bin ich jetzt schon. Und eigentlich kann man auch das "ein bisschen" streichen. Seit gestern wieder daheim, aber irgendwie ist es - hm. Wenigstens über den Hund kann ich mich freuen. Und über das gewohnte Geräusch des Postfahrrads um 10 Uhr. Und über die Spülmaschine.

Dafür habe ich gerade überhaupt keine Lust mehr meine Bachelorarbeit fertigzuschreiben. Eigentlich fehlt ja "nur noch" die Einleitung. Und Korrekturen. Viele davon. Und ich hab noch 3 Wochen Zeit. Aber ich will das eigentlich relativ schnell fertig kriegen. Dann kann ich noch andere Dinge tun. Was auch immer. Koffer vorpacken. Hihi, ich habe gerade einen Koffer bei ebay ersteigert. Der ist hellblau. Und eigentlich ein Koffertrolley, falls das einen Unterschied macht. Jedenfalls sieht er aus, als wäre er besser zu transportieren, denn mein Koffer, den ich in Hamburg dabei hatte, der war eher doof. Und hat mir ständig blaue Flecke auf den Beinen verpasst. Sehr schick.

Und schick ist auch mein neuer Rock, der mich gar sehr amüsiert. Tüll-Ballerina-Rock! Mal sehen, wie oft ich den Rock "ernsthaft" anziehe. Nicht nur im Haus.


Sonntag, 2. September 2012

Backen.

Der Foto-August ist vorbei, hurra. Ich hab nur 25 Fotos geschafft in einem Monat mit 31 Tagen, aber! Dafür ist jetzt Schluss. Oder auch nicht. Also. Schon. Aber heute sind wir aufgewacht und dann dachte ich mir so "Oh, wir haben ja noch Croissant im Kühlschrank" und dann habe ich diesen Gedanken an Herrn Gatsby geäußert und so kam es, dass wir heute Croissants gebacken haben. Ganz alleine! Ohne Hilfe! Niemals würden wir Croissants aus einer blauen Ploppdose machen und dann den Teig in Croissantform rollen. Neinnein.


Rollen-rollen-rollen-rollen-rollen-rollen-rollen-rollen-rollen-rollen-rollen-rollen-rollen-rollen-rollen-rollen.

Herr Gatsby war dann so motiviert und musste gleich noch mehr Dinge rollen. Und dafür eignet sich die Bettdecke doch ganz hervorragend! Hihi. (Mich amüsiert der dunkelblaue Kreis links, weil das dann aussieht wie ein Auge)


 Und dann! dann waren die Croissants fertig! Hier!

Und sie waren sehr lecker. Mit Nutella. Mit Nutella schmeckt eh alles gut. Der Boden der Croissants war ein biiiiiiiischen dunkel, aber das kann man ja prima abkratzen. Und beim nächsten Mal lassen wir die Teigdreieckrolldinger einfach nur 10 Minuten im Backofen und nicht 12. Ganz einfach.