Montag, 19. November 2012

Angeberpost zum Thema Pralinen.

Man kann Fotos nicht oft genug zeigen. Neinnein, das kann man nicht. Deswegen präsentiere ich nun auch hier die Foto-Love-Story "Herr Gatsby und ich machen Pralinen". Davor möchte ich noch darauf hinweisen, dass es nicht meine Idee war, so viele Fotos zu machen. Jawohl. Außerdem durfte ich zum ersten Mal mit einer digitalen Spiegelreflexkamera fotografieren. Voll spannend. Aber in erster Linie geht es um die Pralinen. Und zwar nur um die Pralinen. Nicht um Kameras. Oder um das Messer. Es geht NIEMALS um das Messer. Um das gleich mal zu sagen. Wehe, ich bekomme Kommentare, in denen das Messer erwähnt wird ...


Fangen wir an mit einer formschönen Drapierung der Zutaten. Wunderschön. Und so viel Schokolade. Davon werden wir noch mehr sehen. Noch sehr viel mehr. Außerdem mag ich die Silikonförmchen. Nur frage ich mich, wer auf die dumme Idee kam, Pralinensilikonförmchen in braun herzustellen. Ich will ja nix sagen, aber - wenn die mit Schokolade gefüllt sind und man möchte die Form abmachen, dann muss man schon sehr genau hingucken, um zu sehen, an welcher Praline jetzt noch so eine Silikonform dran ist und an welcher nicht ... 


Haselnüsse wurden geröstet. In der wunderschönen Pfanne, die ich von Familie geschenkt bekommen habe, um sie mit nach Hamburg zu bringen. Sie hat einen roten Kreis in der Mitte und wenn man das Muster im Kreis nicht mehr sieht, dann ist die Pfanne heiß. Sehr praktisch. Bei den Haselnüssen handelt es sich um genau vierzig Haselnüsse, denn laut Rezept reichen die Zutaten für genau (GENAU!) dreißig Pralinen. Aber irgendwie kam uns das schon etwas komisch vor und nachdem wir extrem rebellisch sind, entschieden wir uns für mehr Haselnüsse.


Hier wird die Schokolade für den Schokomantel der Pralinen gerade von Herrn Gatsby formschön zerkleinert. Niemand achtet jetzt auf das Messer. Danke. Noch ist der Berg klein, aber schon bald ...


... sind 400 Gramm Schokolade kleinholzähnlich zerkleinert. Ha! Weiter geht es mit der Schokoladenquälerei im ...


... Wasserbad. Nein, der kleine Topf berührt niemals den großen Topf. Tut er nicht. Weil ICH nämlich aufgepasst habe. Wie ein Luchs habe ich aufgepasst! 


Flüssige Schokolade sieht dann übrigens so aus. Braucht auch gleich viel weniger Platz in dem kleinen Topf. Sieht schon sehr lecker aus. 


In der Zwischenzeit warten dreißig kleine Pralinensilikonformen auf ihren großen Auftritt. Der jetzt stattfinden wird. Hurra!


Gefüllt werden sie jetzt nämlich! Aber nur zur Hälfte! Und dann werden sie lustig gedreht, die Schokolade schön verteilt und die überflüssige Schokolade (Schokolade kann überflüssig sein???) wird wieder in den Minitopf gekippt. Und das jetzt bitte bei 29 weiteren Förmchen, dankeschön!


Sieht dann quasi so aus. Und wie man vielleicht erkennt, haben wir dann noch Papierförmchen benutzt. Denn - und das verrate ich jetzt exklusiv - die Schokoladenmasse reicht nicht für dreißig Förmchen. Die reicht für mindestens fünfzig Förmchen ... Geschätzt. Niemand von uns hat gezählt, aber es sind auf jeden Fall sehr, sehr, sehr viel mehr Pralinen als nur dreißig. Glaubt mir das, Kinder.

Nach dem Schokomantel kam dann die Füllung dran. Dafür hieß es wieder:


Schokolade haken! Das kann der Herr nämlich super. Und das liegt nicht nur am Messer. 


Ein zweiter Berg Schokolade. Dieses Mal  nur lächerliche 250 Gramm Schokolade. Von der guten Kuvertüre. Preisfrage: Wie kann man Schokoladendinge noch kalorienreicher machen?


Mit Sahne! Und deswegen wurde die Sahne heißgemacht und über die Schokolade gekippt. Hehe. Und wenn man das Ganze schön umrührt und die Schokolade dann geschmolzen ist, dann sieht das quasi so aus:


Hmmmm. Schokolade! Ein bisschen abkühlen lassen und schwupps ...


... werden die bemantelten Förmchen mit der Ganache (ich habe ein neues Wort gelernt!) befüllt.

Zum Schluss wird den Pralinen noch ein Deckelchen verpasst und die gerösteten Haselnüsse (wir erinnern uns?) bekommen ihren Auftritt.


Fertig! 10.000 Kalorien in Miniform gepresst. Eine Augenweide! Und das beste daran - sie schmecken! Ich finde sie zwar ein bisschen bitter (hm, könnte daran liegen, dass es Bitterschokolade ist!), aber trotzdem sehr fein. Insbesondere gefällt mir, dass die Füllung weich ist. Hach. 

Wir als Hersteller, BRIGITTE, Elke Heidenreich, Stiftung Warentest und TÜV Rheinland sind uns einig: Leider geil.

Die formschönen Edelpralinés können unter der kostenpflichtigen E-Mail-Adresse schokoorgasmus@fickdichlindt.de bestellt werden. Die Lieferzeit schwankt nach Lust und Laune.


Kommentare:

  1. Hmmm... sieht sooo lecker aus! Zum Glück gabs dann doch mehr Haselnüsse als im Rezept vorgesehen. :)

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