Sonntag, 13. Januar 2013

Dantons Tod.


Der Herr und die Dame gingen heute ins Theater, nachdem der Herr heute Geburstag hat und man dann schöne Dinge tut. Beispielsweise auch schönen Kuchen essen. Ich sollte unbedingt noch mit dem Kuchen angeben. Auch wenn die Grundlage nur eine Backmischung war.


Und schmecken tut er vorzüglich. Jedenfalls gingen der Herr und die Dame heute ins Theater und sahen sich das Stück "Dantons Tod" an. Ich kann leider nur sagen, dass ich das Bühnenbild (riesige Dinge, die sich bewegen!) schön fand und ich mochte den intensiven Musikeinsatz (Schlagzeug! Mehrzahl! Schlagzeuge!). Nur für den Text - bin ich leider zu dumm. Ich weiß, dass das Stück nach der Französischen Revolution spielt. Meine Erinnerungen an den Geschichtsunterricht sind aber in der Hinsicht relativ mager, als dass ich keine Ahnung habe, welche Rolle Danton denn damals hatte. Wikipedia hilft mir da jetzt auch nicht weiter. Die Menschen auf der Bühne redeten viel und ich mochte den Schauspieler von Robespierre am liebsten. Der hatte eine ulkige Brille auf, die er ständig abnahm und wieder aufsetzte und abnahm und wieder aufsetzte. Herrlich. 

Hinter uns saßen Menschen, die erst über Jugendliche in der S-Bahn lachten ("Isch geh heut Sonnenbank und knall mich 30!") und später hörte man während des Theaterstückes Musik aus dieser Richtung. Entweder rief da jemand penetrant an oder jemand hat heimlich Musik gehört. Was man eben so macht. Diese Jugend von heute. Tse! 

Und mir fällt gerade auf, dass meine Kleidung zum Kuchen passt!


Das weiße Shirt und das braune Top muss man sich jetzt hinzudenken, aber ansonsten - bin ich ein Donauwellen-Schneewittchenkuchen!

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