Sonntag, 13. Oktober 2013

Ein gehaltvolles Buch, das einem eingeklemmten Bären Hilfe und Trost spendet.

Wenn man keine Wohnung findet, dann kauft man sich eben Bücher, mit denen man die nichtvorhandene Wohnung füllen kann. Sehr schlau. Und so kam es, dass in den letzten Wochen ein paar Bücher neu eingezogen sind. Ein paar. Neun um genau zu sein. 


Aber Glavinic kennen wir ja schon und zu Pu der Bär wurde noch das Hörbuch käuflich erworben und "Berühre meine Seele" habe ich von Blogg dein Buch bekommen, sobald ich also mit dem jetzigen Lesebuch (Die Schönen und Verdammten von F. Scott Fitzgerald) fertig bin, werde ich mich diesem Buch widmen. Durch die bevorstehenden, häufigen Zugfahrten ergibt sich endlich auch wieder eine ideale Lesesituation. Der Empfang auf der Strecke Augsburg-München ist nämlich schrecklich, da hab ich keine Lust mich ständig über mein Handy zu ärgern (außer ich spiele mein neuestes Lieblingsspiel "Dumb ways to die" - nach dem gleichnamigen Lied. Empfehlung! Man muss gegen das Mikro pusten, um ein Flugzeug fliegen zu lassen. Macht sich super, wenn man in einem Zug sitzt und fremde Menschen einen anstarren). Aber vielleicht hat die Pendelei ja auch schon bald ein Ende. Nächste Woche steht die Entscheidung bei zwei Wohnungen an und vielleicht wählt man doch mal uns. Das wäre prima. Insbesondere bin ich immer noch für die Wohnung am Englischen Garten. Ich könnte dann so tun, als wäre ich übermotiviert und wieder meine Laufschuhe auspacken! Genauso wie ich derzeit übermotiviert bin und meinen Stundenplan mit unendlich vielen Zusatzvorlesungen vollpacke, obwohl es eigentlich nur sieben Veranstaltungen dieses Semester wären. Jetzt sind es gerade elf, aber bei einer weiteren Vorlesung bin ich noch am Überlegen, ob ich da vielleicht doch noch hingehen sollte. Wahrscheinlich stelle ich nach einem Monat fest, dass ich mich total übernommen habe, aber hey - das sind ja nur Zusatzveranstaltungen, ich krieg da keine Punkte, ich kann da auch sagen, dass ich doch nicht mehr hingehe. Rede ich mir jetzt ein. Machen werd ich das dann doch nicht. Ab Dienstag (8 Uhr!!!) werde ich also folgende Vorlesungen besuchen (kursiv bedeutet freiwillig):

Finnisch I 
Literaturbetrieb in den Medien
 Theorien und Methoden der empirischen Sozialforschung 
Verlagsmanagements
BWL in der Verlagspraxis
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Tutorium XML
Wissenschaftliches Schreiben und Argumentieren
Marke und Marketing in Zeiten der Digitalisierung (Blockseminar)
Markt- und Werbepsychologie (Blockseminar)
Projekt zur Marktforschung (Blockseminar)

Ich habe immer noch das Gefühl, dass das voll wenig ist. Aber ich bin wohl auch einfach volle Stundenpläne von BWL gewöhnt. Volle Stundenpläne, wo dann die Vorlesungen relativ arbeitsunintensiv sind. Das wird sich bestimmt ändern. Jawohl.

Kommentare:

  1. Warum klingen die Sachen so als würdest du immer noch BWL studieren? :ugly:

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  2. Hallo?? Finnisch? :P
    Und da steht doch sogar einmal "Literatur"! Nächstes Semester wird es besser, da lern ich, wie man Lektor wird.

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