Freitag, 30. Mai 2014

Liebster-Award. Schon wieder.

Habt ihr auch dieses merkwürdige Gefühl, dass euch die Situation bekannt vorkommt? Ein Déjà-vu? Ja. Richtig. Ich habe bereits im Februar an diesem eigenartig-benannten Frage-Blog-Award teilgenommen. Aber dieses Mal bekam ich den Stock von einer anderen Richtung gegen den Kopf geworfen, nämlich von Curima. Und weil ich schließlich immer mache, was man mir sagt, beantworte ich auch diese Fragen wieder brav. Auch wenn ich zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Ahnung habe, welche Fragen ich selber formulieren und wen ich bitteschön nominieren soll, wenn doch schon ALLE Menschen nominiert wurden. Drama meines Lebens. 



1. Hast du eine typische Redewendung, die du ständig verwendest?
Ah, sowas darf man mich doch nicht fragen. Das ist genauso wie mit „Wie sprichst du Wort X aus?“. In dem Moment, in dem ich gefragt werde, weiß ich das nicht mehr. Letztens meinte man, dass ich „KartoN“ sage und nicht „KartoNG“. Keine Ahnung. Kann sein. Ich höre mir selten beim Reden zu. Dazu müssen andere Menschen was sagen. Andere Menschen? Was sagt ihr?

2. Arbeitest du am besten/liebsten allein und abgeschottet oder mit anderen Leuten um dich herum?
Wenn es jetzt rein um die Arbeitsumgebung geht, mag ich es lieber, wenn Menschen um mich herum sind. Bei meiner neuen Werkstudentenstelle sitze ich alleine in einem Raum mit Ordnern, auf Dauer finde ich das etwas eintönig (Ich kann mich mit dem Plakat von Elyas M’Barek unterhalten. Keine Ahnung, warum das da hängt). Bei  Gruppenarbeiten fällt meine Antwort dagegen eher negativ aus, im Studium hatte ich einfach zu viele anstrengende Gruppenarbeiten. Wobei Gruppenarbeit mit den richtigen Menschen auch richtig Spaß machen kann.

3. Auf einer Skala von Scooby-Doo bis GrumpyCat – wie kontaktfreudig bist du?
GrumpyCat. Ich mag keine fremden Menschen. Ich bin furchtbar schüchtern und fühle mich in neuen Situationen unwohl. Wenn ich Menschen kenne und mag, ist das was anderes. Dann glaubt man mir immer nicht, dass ich schüchtern bin.

4. Würdest du für ein tolles Jobangebot ins Ausland oder ans andere Ende von Deutschland ziehen?
Ja. Warum nicht? Bisher hat es sich für mich immer gelohnt, wenn ich aus meiner comfort zone rausgegangen bin.

5. Fährst du lieber Auto oder lieber Bahn?
Bahn. Ich bin seit fast zwei Jahren nicht mehr selber Auto gefahren, eigentlich sollte mein Führerschein wegen Nichtnutzung verfaulen. Im Zug kann man lesen, essen, Internetkrams machen, sich über die Bahn/Mitreisenden aufregend. Perfekt.

6. Würde es dir schwer fallen, eine Woche komplett auf Internet zu verzichten?
Ja. Sehr. Letztens bin ich zum Joggen in den Olympiapark gefahren (von dieser neuen Änderung in meinem Laufverhalten habe ich noch gar nichts erzählt – es ist so toll! Viel besser als hier an der Straße laufen. Und verschwitzt U-Bahn fahren ist auch amüsant) und hatte mein Handy nicht dabei, weil ich das nie zum Laufen mitnehme. Aber in der U-Bahn hatte ich dann ständig das Bedürfnis mein Handy rauszuholen. Obwohl es nicht da war. Wie furchtbar langweilig die 5 Minuten U-Bahn-Fahrt doch waren.

7. Würdest du jemanden anlügen, um ihm eine unangenehme Wahrheit zu ersparen?
Weiß ich nicht.

8. Dein Traumurlaub?
Überhaupt Urlaub machen wäre ein Traum.

9. Du sitzt bei einem Essen mit wichtigen Leuten (aktueller oder zukünfiger Chef, Schwiegereltern des/r Partners/in, wichtiger Geschäftspartner) und dein Gegenüber benimmt sich daneben oder äußert sich (für dich) indiskutabel über etwas. Was machst du?
Wahrscheinlich nichts, weil ich unfassbar konfliktscheu bin.

10. Wenn dein Leben ein Film oder eine Serie wäre – welcher Song liefe in den Opening Credits?
Entweder „Hier ist alles super!“ oder „Brüten, brüten, brüten“


Fertig. Bekomme ich jetzt ein Eis? Und weil ich gerade keine Ideen für neue Fragen und Antwort-Menschen habe, darf sich bei Interesse jeder gerne an meinen alten Fragen vom Februar (siehe oben) bedienen.

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