Montag, 11. August 2014

Kopenhagen - Tag 5 & 6


An Tag 5 besuchten wir einen Park namens Superkilen, den verschiedene Kulturen zusammen gebaut haben. Und lustigerweise kann ich mich an diesen sehr extremen roten Teil überhaupt nicht mehr erinnern, obwohl wir ganz sicher aus der Richtung gekommen sind. Auf jeden Fall hat jede Kultur etwas für den Park beigetragen und es gibt eine große Tafel, wo steht, wer was gesponsort hat. Deutschland war mit einer Lichtinstallation und einer Lampe vertreten. Ich konnte aber nicht genau sagen, welche der Lampen/Lichtinstallationen aus Deutschland kommt, da waren so viele an dem ausgewiesenen Ort. 

Der Hügel mit den Linien war auf jeden Fall sehr schick und da waren auch sehr viele Skateboarder, die coole Skateboarddinge gemacht haben. 

Danach liefen wir noch über einen Friedhof, den die Kopenhagener eher als Park nutzen und sich auf die Wiese setzen und Parkdinge machen. 

Am Abend ging es dann ins Kino. Man kann ja auf dem Ticket lesen, was wir geguckt haben, dann muss ich das hier ja nicht nochmal schreiben. Sådan Træner Du Din Drage! Und der Film war sehr gut und erwachsen. Ich hab sogar alles verstanden. Was jetzt nicht so schwer war, denn schließlich lief der Film auf Englisch ... Nur die Werbung war Dänisch. 

Irgendwie wirkt dieser Tag so leer. Aber wir waren immer beschäftigt. Dafür ist ... 


 ... Tag 6 wieder voll mit Touristendingen. Denn wir gingen ins Schloss! Amalienborg! Ich mag Königshäuser. Ich mag schöne Kronprinzenfamilien. Und ich mag Amalienborg. Die hatten deutsche Bücher im Regal stehen! Schiller! Goethe! Und eine sehr schicke Ausgabe der Märchen von Andersen. 
Im oberen Stockwerk musste man Plastiküberzieher anziehen, eine deutsche Familie (die fast unser Selfie-Projekt zerstört hätte - dazu in Kürze mehr) hat die später auch noch in der Fußgängerzone getragen ... 


In der Fußgängerzone liefen auch immer mehr schöne Menschen rum. Das lag entweder an der Fashion Week oder die Dänen sind von Natur aus einfach schöner. Deutsche Touristen hat man auf jeden Fall sofort erkannt. Mich bestimmt auch. 

In einem Büchercafé (Paludan Bogcafe - sehr zu empfehlen!) erkannte ich dann überraschenderweise einen Mitstudenten aus Finnland. Komplette Überforderung, denn wer rechnet schon damit, in Kopenhagen jemanden zu treffen, den man kennt? Aber es war sehr nett und der Kuchen schmeckte sehr lecker. 


Zum Abschluss des Tages unternahmen wir noch eine Hafenrundfahrt, dieses Mal aber nicht mit einem Wasserbus, sondern mit einem Touristenschiff. Ich möchte niemals den Job der Schiffsreiseführerin haben, obwohl es lustig ist, wenn sie auf Dänisch, Englisch und Deutsch unterschiedliche Dinge sagt. 

Außerdem - Premiere: Wir haben gekocht! Kochen können wir! 

Kommentare:

  1. Ich glaube, wir sind sogar zwei oder dreimal durch den roten Teil gelaufen!

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  2. Dann bin ich wohl leider rotblind.

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