Mittwoch, 1. Oktober 2014

Worte, nur Worte, nur Worte. Tag 1.


Nanu, was ist denn das? Das ist ein Projekt. Ein Oktober-Projekt. Meine hochgeschätzte liebe Freundin Koffer kam vor gut einem Monat auf die Idee, dass wir mehr bloggen müssen. Und entschied, dass wir das im Rahmen eines Projektes machen. Und zwar musste sich jede von uns 31 Wörter (also für jeden Tag des Oktobers ein Wort) ausdenken, diese der anderen schicken und die muss dann darüber bloggen. Einen Text mit mindestens 200 Wörtern. Ausgefuchst! 

Jetzt ist das ganze so ausgefuchst, dass sowohl mein Brief an Kofferschatz, als auch ihr Brief an mich noch nicht angekommen ist. Ansonsten hätte ich jetzt am ersten Tag ein voll gutes Video gemacht, wie ich einen Zettel mit einem Wort aus dem Briefumschlag ziehe und den Zettel in die Kamera halte und dabei das Wort laut sage. 

Schade. Geht nicht. Ist vielleicht auch ganz gut. Denn wir sind ja nicht doof. Wir haben uns jetzt einfach so jeweils ein Wort geschrieben (dummerweise habe ich meine Wörter vor ewig langer Zeit schon auf die Zettel geschrieben, sodass ich mich eigentlich gar nicht mehr richtig an die Wörter erinnern kann. Hoffentlich kommt der Brief morgen an). Und mein heutiges Wort kann ich leider nicht wirklich aussprechen. Das Wort ist: Jukebox.

(Übrigens sind das jetzt schon 201 Wörter, ich kann also quasi schon wieder aufhören!)

Wenn ich Jukebox sage, klingt das so, als würde ich Jud-Box sagen. Das ist doch dumm. Ich habe noch nie eine Jukebox bedient und wahrscheinlich auch noch nie in freier Wildbahn (also in Diners, Autobahnraststätten oder Kneipen) gesehen. Nur in Filmen und Serien. Ist das traurig? Hab ich was verpasst? Gibt es überhaupt noch irgendwie Jukeboxen? Hat irgendwer da draußen schon mal eine benutzt?
Ich weiß, dass da früher Platten drinnen waren, die man auswählen konnte, nachdem man Geld eingeworfen hat und dann wurde das ganze Lokal mit der Musik beschallt. Quasi ein bezahltes "Wünsch dir was". Man kann damit wunderbar seine Umgebung nerven, indem man sich vor die Jukebox stellt und immer und immer und immer wieder das gleiche Lied auswählt. Als wäre Zwangsmusikbeschallung an öffentlichen Orten nicht eh schon schlimm genug. Die Musik ist immer zu laut. Immer. 
In Filmen und Serien wird (in meiner sehr schlechten Erinnerung) oft eine Jukebox benutzt, um die Hintergrundmusik einzuleiten. Also, eine blondgelockte Cheerleaderin kaut Kaugummi, sucht sich ein Lied aus der Jukebox aus, drückt den Knopf, wippt im Takt der Musik, läuft zu ihrem Platz zurück, die Kamera folgt ihr und bleibt dann beim Hauptdarsteller hängen. 
Bei den Simpsons steht in Moe's Taverne eine Jukebox! Da steht aber auch ein Love Tester. Vielleicht verwechsle ich das gerade. 

Morgen gibt es dann ein anderes Wort. Davor gibt es noch Koffers Text zu meinem Wort auf ihrem Blog. Lest das auch! Das wird bestimmt toll!

Kommentare:

  1. In Düsseldorf gibt's an der Eislaufbahn in Benrath eine und da kann man tolle Musik auswählen und dann dazu eislaufen, das ist sehr cool.

    Und in "Der Mann ohne Vergangenheit" kommt auch eine vor und der Film ist megasuperduperkrassgut. Guck den mal an! (Den kann man auch ruhig auf finnisch gucken, die reden eh nicht)

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  2. Ich muss dabei an das Lied "Junebug" denken. Dabei mag ich das nicht mal.

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