Sonntag, 26. Oktober 2014

Worte, nur Worte, nur Worte. Tag 26.


Das heutige Wort finde ich doof. Haarspitzenkatarrh. Ich könnte nun einfach 200 Mal das Wort schreiben und jedes Mal würde ich das Wort anders schreiben. Haarspitzenkathar zum Beispiel. Oder Haarspitzenkartha. Ich bin da sehr kreativ. Gestern hab ich im Blockseminar "Durchtrug" geschrieben. Eigentlich sollte da "Durchdruck" stehen, ich hab keine Ahnung, warum sich das Wort so verwandelt hat.
Wenn ich Google glauben darf, gibt es Haarspitzenkatarrh wirklich. Wenn man Haarspitzenkatarrh hat, tun einem die Haare weh, sobald man diese berührt. Stell ich mir sehr unangenehm vor. Haare sind doch totes Gewebe, die sollen nicht mehr weh tun. 
Meine Haare tun nicht weh, wenn man diese berührt. Meine Haare tun weh, wenn ich mir die irgendwo einklemme oder man sich draufsetzt oder ich in den Spiegel schaue. Denn irgendwie machen meine Haare nie das, was sie machen sollen. Das tut schon irgendwie weh. So viel sollen meine Haare ja auch eigentlich gar nicht machen. Sich nicht locken. Das wäre schon mal ein guter Start. Machen sie aber trotzdem. Bevorzugt wenn es draußen regnet oder es nebelig ist oder sonstwie Feuchtigkeit in der Luft herumschwirrt. Schwupps - Locken. Aber nicht die schöne Art von Locken, die jeder immer haben will. Sondern die Klobürstenvariante von Locken. 
Nachdem ich mir im Frühjahr die Haare hab abschneiden lassen, hätte ich jetzt gerne wieder längere Haare. Wenigstens das machen meine Haare sehr gut. Wachsen. Ohne Schmerzen. 

Kommentare:

  1. Der Duden sagt: "Kopfschmerzen [nach durchzechter Nacht]"

    Das weiß doch jeder!

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