Mittwoch, 8. Oktober 2014

Worte, nur Worte, nur Worte. Tag 8.


Das Semester ist gerade mal zwei Tage alt und schon komm ich erst abends zum Wortetext-Schreiben. Oh weh. Wobei ich irgendwie dachte, dass es schon später wäre. 20:30 Uhr ist ja sogar noch eine halbwegs okaye Zeit. 

Mein heutiges Wort ist Irving. Ich bin einmal so frei und schreibe dann über John Irving, denn sicherlich hat Josefina diesen Autor gemeint. 
Jahrelang wollte ich mir "Gottes Werk und Teufels Beitrag" nicht kaufen, weil mir das Cover nicht gefiel. Dieser komische Apfel. Hässlich. Aber ich hab das Buch auch nie in einer anderen Ausgabe entdeckt. Irgendwann hat mein ästhetisches Auge dann doch ein Auge zugedrückt und ich habe es gekauft und gelesen und für gut befunden. Die Verfilmung habe ich vermutlich davor bereits gesehen. Ich kann mich aber nicht mehr so richtig daran erinnern. 
Außerdem habe ich von John Irving "Die wilde Geschichte vom Wassertrinker" gelesen und auch dieses Buch für gut befunden. Was ich gar  nicht per Blogeintrag mitgeteilt habe. Furchtbar. Auf jeden Fall mochte ich das Buch, war aber am Anfang etwas verwirrt vom ständigen Wechsel zwischen Briefkapitel und Nicht-Briefkapitel. Aber letztendlich wurde alles gut. 
Daneben stehen noch ungelesen im Regal: "Zirkuskind" und "Die vierte Hand".
Die letztgenannten zwei Bücher habe ich von eben jener Josefina geschenkt bekommen, die mir auch jetzt wieder Irving zugeteilt hat. Ein Muster! 
Ich weiß auch, dass Josefina Irving ganz furchtbar gut findet. Ich weiß aber nicht mehr, was ihre Rechtfertigung dafür ist.
Immer geht es ums Ringen!

Kommentare:

Koffer hat gesagt…

Lustig, ich finde das das beste Cover aller Zeiten.
Ich habe das Buch übrigens auch als diogenes-Taschenbuch mit einem anderen Bild vorne drauf, haha! (Okay, das hat Isidor seit hundert Jahren, aber es gibt das jedenfalls).

körsbär hat gesagt…

Das Apfel-Cover war der Grund, warum ich mir die Ausgabe gekauft hab ;).

Ich mag an Irving, dass ich bei seinen Werken zwar oft anfangs denk "hnnnnrhg ... naja ...", und dann so nach den ersten 100 Seiten will ich's nicht mehr aus der Hand legen. Da kann ich mich quasi drauf verlassen. Bis auf "Das Hotel New Hampshire" war das bisher bei allen so. Abgesehen von "Gottes Werk & Teufels Beitrag", das mochte ich von Anfang an. Und könnte es mal wieder lesen.