Samstag, 14. März 2015

Das SuB-Buch der Woche - Folge 13.


Wunder der Technik! Ich bin auf der Buchmesse und trotzdem erscheint ein Blogeintrag. Ohne mich! Ausgefuchst! Wie schön es doch ist, wenn man Blogeinträge vorschreiben und mit einem zukünftigen Datum versehen kann. 

Während ich also gerade in Leipzig weile und vielleicht irgendwo rumstehe oder rumsitze oder mir jemand auf die Füße tritt, stellt mein Vergangenheits-Ich von vor einer Woche das SuB-Buch der Woche vor. Und zwar "Briefe an einen jungen Schriftsteller" von Mario Vargas Llosa. 

"Man kann niemandem beibringen, schöpferisch tätig zu sein; höchstens, wie man schreibt und liest. Den Rest bringt man sich selbst bei, indem man immer wieder stolpert, stürzt und aufsteht. Darum sollten Sie endlich anfangen, Romane zu schreiben."

Mario Vargas Llosa beantwortet in diesem Bändchen die Briefe eines jungen Mannes, der gerne Schriftsteller werden möchte und erteilt diesem Unterricht im Schriftstellertum. Dieses Buch hab ich auch schon angefangen und nachdem das Buch sehr dünn ist, bin ich quasi eigentlich schon fertig. 

An den Kauf kann ich mich ausnahmsweise genau erinnern. Während meines Praktikums bei Amazon hat Herr Mario Vargas Llosa den Literatur-Nobelpreis gewonnen und man konnte sehr lustig beobachten, wie nach und nach seine Bücher von "lieferbar" auf "nicht mehr lieferbar" sprangen. Beflügelt von dieser Kauflust kaufte ich also auch ein Buch von Mario Vargas Llosa. Vielleicht war meine Wahl ein bisschen ungünstig, weil man das preiswürdige seiner Werke (Die Begründung für die Verleihung des Literatur-Nobelpreises war folgende: "für seine Kartographie der Machtstrukturen und scharfkantigen Bilder individuellen Widerstands, des Aufruhrs und der Niederlage" Quelle: Wikipedia) wohl nicht in einem Briefwechsel erkennen wird. Obwohl, eigentlich ist das auch egal. Ich fand es interessant, wie ein etablierter Schriftsteller einem angehenden Schriftsteller an der Hand nimmt und ihm die große, weite Welt der Literatur erklärt. Egal, ob das jetzt preiswürdig ist oder nicht.

Und nachdem mir bei dem Buch wirklich nicht mehr viele Seiten fehlen, sollte ich das demnächst einmal beenden.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen