Samstag, 18. April 2015

Das SuB-Buch der Woche - Folge 18.


Richard Powers erzählt eine Geschichte voll Anmut und Schönheit über eine Familie mit zwei Hautfarben und einer Leidenschaft: Ein chinematographischer Roman über Amerikas jüngste Vergangenheit, über die Lüge, auf der seine Gegenwart baut, und eine einzigartige Liebeserklärung an die Musik.

Das ist - laut Klappentext - "Der Klang der Zeit" von Richard Powers. Elke Heidenreich sagt auf dem Cover dazu: "Ein wunderbares Buch.". Sagt sie das nicht immer, wenn sie ein Buch gut findet? Ich mag es auch, dass der Heidenreich-Sticker schon fast abfällt und umgeknickt ist. Das Buch wehrt sich! 

Ich weiß, dass ich dieses Buch von einer Forumsfreundin gekauft habe. Und nachdem in meiner Bücherliste steht, dass ich das Buch seit 2011 habe, muss das wohl 2011 gewesen sein. Was ich ganz besonders an dieser Ausgabe mag, ist das Lesebändchen. Ich kenne Lesebändchen nur von Hardcover-Büchern, aber dies hier ist ein Taschenbuch und ich weiß nicht, ob die Vorbesitzerin das Lesebändchen selbst eingeklebt hat oder ob das vom Verlag ist. Auf jeden Fall wertet es das Taschenbuch auf. Lesebändchen für alle! 

Mehr kann ich auch nicht zu "Der Klang der Zeit" sagen. Ich weiß nicht mehr, warum ich das Buch haben wollte. Ich weiß, dass ich das in nächster Zeit nicht lesen werde, weil es schon arg dick ist und mich das Thema derzeit nicht reizt. Bestimmt ist das ein furchtbarer Fehler, wie mir jetzt alle Menschen sagen werden, die das Buch schon gelesen haben. Aber dann - überzeugt mich. 

Ich sollte nämlich gerade eigentlich nicht fremdlesen, sondern mich auf die verbliebenen 300 Seiten meines Briefwechsels konzentrieren. Und auf die drei Biografie-Erinnerungsbücher, die ich noch lesen muss. Muss. Muss. Muss. Im Muss-Lesen war ich schon in der Schule sehr schlecht. Aber ich habe mir vorgenommen, bis Ende nächster Woche den Briefwechsel zu beenden und nebenbei kein Freizeit-Buch zu lesen. Als Ablenkung gibt es nur Erinnerungen von Brigitte Bermann Fischer. Und wenn ich nicht gestorben bin, dann lese ich noch heute. Oder so ähnlich.

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