Mittwoch, 20. Mai 2015

Aufbrezeln in München - Teil 17.

Auch, wenn ich gleich die gegessene Breze negativ bewerten werde (Hätte ich das jetzt als Spoiler markieren müssen?), so muss ich doch ein Loblied auf die Bäckerei Kistenpfennig singen. Während der letzten zwei Studienjahre verbrachten meine Kommilitoninnen und ich gefühlt jede dritte Pause dort. Wenn man einmal von der manchmal etwas chaotischen Selbstbedienungssituation absieht, ist der Laden wirklich zu empfehlen. Preislich okay, Allergiker bekommen die laktosefreie Milch ohne Aufpreis, ich mag das Thunfisch-Baguette gar sehr und gemütlich eingerichtet sind die Sitzplätze auch noch. Bisschen shabby chic, aber nur dezent. Zur Mittagszeit ist immer relativ viel los, trotzdem habe ich bisher immer einen Platz gefunden. Gestern habe ich dort ein Thunfisch-Baguette gegessen und mit meinem Bruder zusammen ein Himbeer-Mascarpone-Kuchenstück gegessen. Vorgestern habe ich dort ein Thunfisch-Baguette gegessen und mich von meiner Bibliothekseinheit erholt.

Also. Geht da hin. Esst Baguette oder Salat oder das Mittagsgericht oder Kuchen. Aber nehmt mir keinen Platz weg! 

Name: Breze
Preis: 0,60 Euro
Kaufort: Kistenpfennig in der Amalienstraße
Optik: mittelgroß, schöne Brezenfarbe, sehr wenig Salz, leicht aufgesprungener Bauch innen, dicke Ärmchen
Konsistenz: sowohl innen als auch außen relativ hart
Geschmack: durch das wenige Salz auch wenig Brezengeschmack
Gesamturteil: Meh. Selbst wenn ich noch gnädig bin und die Brezenhärte damit entschuldige, dass ich die Breze nicht sofort gegessen habe, kann ich aufgrund des wirklich laschen Geschmacks  nur 2 Brezenpunkte vergeben.

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