Samstag, 25. Juli 2015

Das SuB-Buch der Woche - Folge 32.


Jetzt, da ich in die Freiheit entlassen bin und keine MA mehr schreiben muss und damit mehr Zeit zum Lesen habe, sollte das Regal mit den ungelesenen Büchern ja bald leer sein. Haha. Ich muss schon ein bisschen lachen, wenn ich das so schreibe. Schließlich fängt der Arbeitsalltag mich schon am Montag ein. Und irgendwie habe ich so den leisen Verdacht, dass es durch die Arbeit eher mehr, denn weniger Bücher werden. Das bedeutet, der Vorrat an SuB-Büchern der Woche wird sichergestellt. Wie schön. Wie unschön für das Bücherregal, diese Woche mussten Herr Gatsby und ich nämlich schon feststellen, dass wir keinen Platz mehr in den Bücherregalen haben. Deswegen steht nur ein Teil der Bücher im Schlafzimmer auf der Kommode, wo bisher meine MA-Unterlagen lagen. Deswegen steht auch der Briefwechsel zwischen Zuckmayer und Bermann Fischer wieder im Schlafzimmer, neben dem Schreibtisch. Gruselig. Der wurde doch verbannt, schließlich bin ich fertig damit. Fertig! Aber ein Buchregalneukauf ist schon in Planung, ein schmales Billy-Regal müsste nämlich noch neben den Esstisch passen. Auch, wenn ich dafür meine schöne Bilderwand abhängen muss.Vielleicht wandern die Bilder stattdessen an die Fernseher-Wand. Darf man an einer Fernseher-Wand Bilder aufhängen oder lenkt das zu sehr ab? Oder lassen wir das mit dem Billy-Regal gleich sein und befestigen im gesamten Wohnzimmer kurz unter der Decke Regalbretter, sodass sich die Bücherreihe durchs Wohnzimmer zieht? Andere haben sowas als Katzenkletterdings. Bücher möchten vielleicht auch hoch hinaus. 

Ja. Zurück zum heutigen SuB-Buch der Woche, welches ich erst einmal suchen musste, weil der Sprung von F wie Forster zu H wie Hoppe so weit war. Mindestens 30 Zentimeter! 

Im Jahr 1412 wird Johanna von Orléans im lothringischen Domrémy geboren. Keine zwanzig Jahre später wird sie als Ketzerin verbrannt. Felicitas Hoppe erzählt mit historischer Genauigkeit und poetischer Intensität von einem Leben zwischen Kühnheit und Angst, kurz aber ewig.

"Johanna" von Felicitas Hoppe, also. Das Buch ist blau, das ist doch nett. Und hat 2,95 Euro gekostet, was mir der pinkfarbene Preisaufkleber verrät. Mängelexemplar (ich könnte mal eine Aufstellung machen, wie viele Mängelexemplare ich in meinem Bücherregal habe. Die Antwort: Viele. Sehr viele)! Gekauft habe ich es noch in Hamburg. Und ich weiß noch, dass ich beim Kauf nichts über das Buch und nichts über die Autorin wusste, mir aber einbildete, dass Hoppe irgendwas mit Augsburg zu tun hat. Bisher habe ich diese Einbildung nicht bestätigen können, falls jemand weiß, warum ich denke, dass Felicitas Hoppe und Augsburg zusammengehören, würde ich mich sehr über eine Antwort freuen. Derweil (was für ein schönes Wort) wandert das Buch zurück ins Regal. Obwohl es arg dünn ist und damit wohl schnell gelesen wäre, verspüre ich derzeit keine Lust es zu lesen. Aber es kommen auch wieder andere Zeiten. 

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