Montag, 4. Januar 2016

Die Kehrwoche von und mit Herzpotenzial



Es ist wieder soweit! Wie bereits im letzten Jahr beteilige ich mich wieder an der Kehrwoche von und mit Herzpotenzial. Diese Woche soll dazu dienen, ein wenig auf dem Blog und im Bücherregal auzuräumen, um frisch und frei ins neue Jahr zu starten. In den nächsten Tagen folgen hierzu verschiedene Aufgaben. den krönenden Abschluss bilden wiederum die Lange Nacht der aufgeschobenen Bücher.

Nachdem ich erst letztens mein Bücherregal aufgeräumt bzw. ausgeräumt habe, will ich mich in der Kehrwoche auf den Blog konzentrieren, hier ein wenig Ordnung schaffen und mir überlegen, wie ich den Blog besser aufbauen kann. In letzter Zeit fehlt mir irgendwie der rote Faden, vielleicht hilft mir die Kehrwoche, diesen wieder zu finden. Dieser Beitrag dient als Sammelbeitrag über die gesamte Kehrwoche hinweg, es lohnt sich also, immer mal wieder vorbeizuschauen oder bei Twitter darauf zu warten, dass ich eine Aktualisierung ankündige.

Schwingt den Besen, seid bereit! Ich freu mich schon.

Dienstag, 05.01.2016 – Die Blogroll aufräumen 

Eine hervorragende Idee! Meine Blogroll auf der rechten Seite zeigt nur einen Bruchteil der Blogs, die ich lese. Mein Feed-Reader Feedly verrät mir, dass ich derzeit 132 Blogs abonniert habe. Das sind ganz schön viele. Da muss sich etwas ändern. Deswegen werde ich nun die Blogs durchgehen und ein wenig aussieben. Sicherlich versteckt sich dort der ein oder andere Staubfänger und das ein oder andere Juwel, welches ich direkt verlinken möchte.
...
So. Nun sind es nur noch 77 abonnierte Blogs. So bin ich. Hart, aber fair. Schließlich waren da auch Blogs dabei, die seit mehr als einem Jahr keinen neuen Beitrag mehr geschrieben haben. Weg damit, weg damit. Und in diesem Zuge dürfen diese vier neuen Blogs in meine Blogroll einziehen, weil ich sie sehr gerne mag:

Mittwoch, 06.01.2016 – Aufgeschobene, abgebrochene und quälende Bücher 2015 

Oh, die dunkle Seite der Buchliste. Daran erinnert man sich wirklich ungern. Und in meinem Fall erinnert man sich auch einfach gar nicht daran. Ich weiß nämlich wirklich nicht mehr, ob ich 2015 ein Buch abgebrochen habe. Bei "Mein Herz und andere schwarze Löcher" war ich kurz davor.

Und wie man der Bücherliste entnehmen kann, gab es so einige Bücher, bei denen ich in der Rückschau die Lektüre als "quälend" bezeichnen würde. Darunter beispielsweise "Der Sommer, in dem es zu schneien begann" oder "Die Schatten von Race Point"

Bei einem 174-Bücher-hohem Stapel (Regal) ungelesener Bücher könnte man natürlich sagen, dass ich die alle aufgeschoben habe. Aber das zählt ja nicht. Wirklich "aufgeschoben" habe ich dieses Jahr "Am grünen Rand der Welt" von Thomas Hardy. Ich habe nach dem Film direkt begonnen das Buch zu lesen und mag die Geschichte auch sehr, aber irgendwie passt das gerade nicht so wirklich. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, dieses Buch noch 2015 zu beenden, um keine Altlasten ins neue Jahr mitzunehmen. Hat - wie man sieht - super geklappt. 

Andere Bücher, die ich angefangen, aber immer noch nicht beendet habe:
- Living History von Hillary Rodham Clinton
- Berlin Alexanderplatz von Alfred Döblin
- Die Wohlgesinnten von Jonathan Littell
- Der Zauberberg von Thomas Mann (mein all time favorite, wenn es um aufgeschobene Bücher geht)
- A Feast for Crows von George R. R. Martin
- Nur zur Ansicht von Roger Willemsen
- Ein Zimmer für sich allein von Virginia Woolf


Donnerstag, 07.01.2016 – Fünf Lesehighlights aus 2015 

Schon vor einer Weile hab ich bei Instagram meine fünf Lieblingsbücher 2015 präsentiert. Es wäre jetzt ein wenig gemein, plötzlich andere Titel zu nennen (obwohl es mich schon in den Fingern juckt. Alleine, um zu überprüfen, ob hier jemand aufpasst ...). Deswegen wiederhole ich nun einfach:

Ein von Marina Nordbreze (@nordbreze) gepostetes Foto am

- Bora von Ruth Cerha. Mein Sommerbuch. Mein Inselbuch. Immer, wenn ich das Cover sehe oder vom Buch spreche, wächst mein Wunsch, diesen Sommer auf einer kroatischen Insel zu verbringen.
- Das Licht der letzten Tage von Emily St. John Mandel. Die Endzeit ohne Knallpengbumm.
- Der Marsianer von Andy Weir. Für dieses Buch würde ich gerne mein Gedächtnis löschen, um es noch einmal jungfräulich lesen zu können.
- Vor dem Fest von Saša Stanišić. Die schönste Geschichte, verpackt in den schönsten Wörtern.
- Morgen ist es vorbei von Kathrin Weßling. Ein Buch voller Trennungsgeschichten, bei denen einem das Herz bricht. Und man suhlt sich in diesem Schmerz und freut sich auf die nächste Attacke.

Freitag, 08.01.2016 – Die lange Nacht der aufgeschobenen Bücher

Zum Abschluss der Kehrwoche gibt es nun die Lange Nacht der aufgeschobenen Bücher. Ich musste erst noch essen und eine Folge Sopranos gucken, aber jetzt, jetzt kann ich mich voll und ganz aufs Lesen konzentrieren.

19 Uhr – Mit welchem Buch startet ihr in den Abend und warum?
Ich hatte ja bereits eine Liste der angefangenen Bücher hier gepostet. Da die meisten der Titel aber keine Huschhusch-Zwischendurch-Bücher sind, werde ich mich heute Abend voll und ganz auf "Am grünen Rand der Welt" konzentrieren, um dort endlich mal von Seite 42 wegzukommen. Vielleicht entwickelt sich daraus auch spontan eine Weiterleselust. Man weiß ja nie.

20 Uhr – Wie steht es um das aktuelle Buch? Kann es euch fesseln oder greift ihr nun zu einem neuen?
Da ich erst jetzt anfange, kann ich noch nichts dazu sagen. Aber gleich dann. Später. Ganz aktuell berichte ich bei Twitter davon. 

21 Uhr- Blicken wir doch noch mal auf das letzte Jahr zurück: welches war das letzte Buch, dass ihr abbrechen musstet? Oder passiert euch so etwas einfach nicht?
Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, ob ich wirklich ein Buch abgebrochen habe, aber bei "Mein Herz und andere schwarze Löcher" war ich wirklich kurz davor. Das Buch hat es bis zum Schluss nicht geschafft, mir die Geschichte glaubwürdig rüberzubringen und war gleichzeitig erfüllt von vorhersehbaren Wendungen. Die Zeit, die ich zum Lesen investiert habe, hätte ich gerne wieder zurück. 

22 Uhr – Es wird langsam spät. Bei uns setzt jetzt das traditionelle Müdigkeitstief ein. Deshalb unsere Aufgabe: Zeigt uns eure Verpflegung! Wir möchten ein Foto von euren Wachmachern in der Lesenacht sehen. Ob Schokolade, Wein, Kaffee, Tee oder Chips – wir sind gespannt auf eure Bilder!
Nachdem ich heute im Laufe des Tages mehrere Schokoladenpackungen leer- und damit dem armen Herrn Gatsby weggegessen habe, bestrafe ich mich nun selber mit einer Null-Diät während der Lesenacht. Tee und Wasser müssen genügen. 

23 Uhr – Jetzt mal Hand aufs Herz: Wenn ihr euch eure aufgeschobenen Bücher so anseht, erkennt ihr da Gemeinsamkeiten?
Ich würde mal sagen, sobald ein Buch einen gewissen Umfang vorweist, ist die Chance, dass ich das Buch auf die lange Bank schiebe, relativ hoch. Wobei es meistens eine Kombination aus Umfang und Niveau ist. Kein Wunder, dass der Zauberberg schon gefühlt hundert Jahre halbgelesen bei mir im Regal steht. 

1 Kommentar:

  1. Ohh da hast du ein paar interessante Blogs aufgelistet, finde sowas immer wieder spannend! Und jetzt husche ich gleich mal rüber zu deiner 180 Grad Meer Rezension :) weiterhin viel Spaß und Freude in der Kehrwoche!

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