Montag, 9. Januar 2017

Neu im Bücherregal - Die Dezember-Bücher 2016

Mit den Büchern, die im Dezember bei mir eingezogen ist, endet die Reihe "Neu im Bücherregal" für 2016. Und macht Platz für neue Bücher 2017. Schließlich ist der Monat schon 9 Tage alt und selbstverständlich habe ich schon das ein oder andere Buch käuflich erworben. Doch dazu dann in einem Monat mehr. Nun widmen wir uns erst einmal all den Büchern, die seit Dezember frisch dazugekommen sind. Als Ausrede für die hohe Anzahl dient mir wie immer Weihnachten, auch wenn ich an Weihnachten selten Bücher geschenkt bekomme. Jedenfalls nicht von meiner Familie. Doch Herr Gatsby enttäuscht mich in dieser Hinsicht nicht und auch durch das LovelyBooks-Weihnachtswichteln kamen direkt drei Bücher hinzu.


Ein wenig Leben von Hanya Yanagihara. Dieses Buch! Ich muss hektisch mit den Armen wedeln. Ich habe vergangenes Jahr damit begonnen (Höhö) und es ist so wahnsinnig intensiv und anstrengend und beunruhigend und gut! Wenn ich diesen Beitrag geschrieben habe, muss ich direkt weiterlesen, weil ich die letzten Tage pausiert habe, denn niemand möchte dieses Buch im Handgepäck im Flugzeug dabei haben. Mit dem Ziegelstein kann man Menschen erschlagen. Innerlich wie äußerlich. 

Die Haltlosen von Oğuz Atay. Gatsby-Weihnachtsgeschenk Nummer 1. Ich hatte das Buch schon sehr lange auf meinem Wunschzettel, aber als ich es dann zum ersten Mal in einer Buchhandlung gesehen habe, war ich enttäuscht. Und ja, das ist fies, aber ganz ehrlich – das Buch sieht echt nicht gut aus. Man denkt, es wäre ein Leineneinband und dann ist es nur Pappe. Ich hätte lieber 5 bis 10 Euro mehr für das Buch bezahlt und dafür ein schmuckes Exemplar von "Die Haltlosen" im Regal stehen. Ich mach dann beim Lesen einfach die Augen zu, dann geht es hoffentlich. 

Euphoria von Lily King. Wichtelgeschenke sind schöne Geschenke! Auf die Geschichte rund um drei Ethnologen in Neuguinea bin ich schon sehr gespannt.

Bienensterben von Lisa O'Donnell. Weil ich ja Anfang Dezember noch nicht damit rechnen konnte, dass ich Ende Dezember Bücher geschenkt bekomme (...), habe ich  eine kleine Bestellung bei Arvelle getätigt. Dabei wurde beispielsweise eines der Bücher gekauft, die ich bei einer Bookshelf-Tour bei Tina entdeckt habe. Famos!

Mr Norris steigt um von Christopher Isherwood. Gatsby-Weihnachtsgeschenk Nummer 2. Eine traurige Geschichte zu diesem Buch. Herrn Isherwood mag ich recht gerne. Das weiß auch Herr Gatsby, weswegen er sich schon diebisch darauf freute, mir dieses Buch zu Weihnachten zu schenken. Denn ich hatte es nicht auf meinen Wunschzettel gepackt, weil ich von der Existenz der Ausgabe nichts wusste. Anscheinend habe ich "Mr Norris steigt um" nicht in der Vorschau von Hoffmann & Campe gesehen. Doch dann kam eines Tages eine Mail vom Presseverteiler, der mich über das Erscheinen des Buches informierte. Und ich hüpfte freudig herum und erzählte Herrn Gatsby davon. Der dann sehr traurig wurde, weil die ganze Überraschung dahin war. Oh weh. Geschenkt hat er mir das Buch trotzdem und ich freute mich gar sehr. 

Sweet Lies von Lili Peloquin. Ebenfalls ein Arvelle-Kauf. Weil ich "Solange wir lügen" so großartig fand und ich das Buch sowohl inhaltlich als auch optisch in diese Kategorie schieben würde, freu ich mich schon auf den Sommer, damit ich das Buch lesen kann.

The Revenant von Michael Punke. Und noch einmal Arvelle. Den dazugehörigen Film fand ich recht gut (auch wenn ich immer noch der Meinung bin, dass Leonardo DiCaprio für ganz andere Filme einen Oscar verdient hätte), deswegen werde ich demnächst auf eine Abenteuerreise in Lektüreform gehen.

Was uns bleibt ist jetzt von Meg Wolitzer. Wichtelgeschenk Nummer 2. Wie kann man zu einem Buch "Nein" sagen, auf dessen Cover eine Ausgabe von "The Bell Jar" abgebildet ist?

Six of Crows von Leigh Bardugo. Wichtelgeschenk Nummer 3. Hier musste ich beim Auspacken des Wichtelpaketes ebenfalls hektisch mit den Armen wedeln (damit schließt sich quasi der Kreis), weil ich mir "Six of Crows" einige Tage zuvor fast selbst gekauft hätte. Meine aktive Fantasy-Lesezeit ist eigentlich schon länger vorbei, aber Twitter und Instagram haben mich in diesem Fall beeinflusst und so breche ich mit dem gewohnten Lesemuster und wage mich auf eine fantastische Quest. 

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