Dienstag, 4. Oktober 2011

Die Leiden der junge Hilfskraft.

Der erste Semestertag. Also. Für Erstsemester. Es gab trotzdem sehr, sehr viele Studenten, die ganz aufgeregt ins Sekreteriat kamen und dann ganz schockiert waren, dass heute wirklich noch keine Vorlesungen stattfinden.
Dum?
Ich meine - das steht im Internet! Warum können die das nicht lesen?

Meine Tagesaufgaben heute:
- Raumbelegungspläne aushängen
- Anmeldelisten für Vorlesungen aufbereiten und ausdrucken
- Anmeldungen für eine Absolventenfeier bearbeiten

Und irgendwie kam ich mir so langsam vor. Hnnnng. Und ich hab voll Angst, dass ich voll viel falsch gemacht habe. Mimimi.

Trotzdem bin ich etwas stolz auf mich, dass ich den Tag überhaupt überstanden habe. Denn ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen. Und zwar wirklich so gut wie gar nicht.
Warum?
Weil das kleine Mehdchen anscheinend zwei Tassen Kaffee nicht verträgt ...
Dabei habe ich eine Tasse vormittags und eine Tasse nachmittags getrunken!
Das ist echt schrecklich.

Deswegen gibt es heute nur noch ein Entspannungsprogramm mit Simpsons und House. Und Tee. Tee ist harmloser als Kaffee.

Und morgen dann - fängt mein Semester richtig an!
Mit so wohlklingenden Fächern wie Wirtschaftspolitik, Marktforschung, Entrepreneurship, Strategische Unternehmensführung und Monetäre Außenwirtschaft.

Hach. Von 8 bis 17 Uhr.

Samstag, 1. Oktober 2011

Himmelblau und wolkenweiß.



Da guckt man zufällig mal aus dem Fenster und dann sieht man da so ein riesen Ding plötzlich vorbei...schweben. Oder so.
Der Heißluftballon war wirklich sehr nah, das schockierte mich gar sehr. Aber hübsch sah es schon aus.

Freitag, 30. September 2011

Fucking, Fucking, Fucking Berlin.

Die Zugrückfahrt aus München ist sehr gut zum Lesen. Ha. Welch neue Feststellung. Jedenfalls ist dieser Umstand daran schuld, dass ein weiteres Buch fertig gelesen wurde. Yeah.

Und zwar: Fucking Berlin von Sonia Rossi.

Es geht um - Sex. Natürlich. Was auch sonst?

Ich hatte ja schon mal vor einiger Zeit ein ähnliches Buch gelesen (Nackt von Diablo Cody) und ich muss auch sagen, dass ich Nackt besser fand.
Fucking Berlin ist trotzdem ganz nett. Als Studentin den Lebensunterhalt durch Prostitution verdienen. Während man einen Freund/Mann hat, welcher früher Stricher war und dann manchmal gelegentlich Gelegenheitsjobs erledigt. Während man sich in einen verheirateten Mann verliebt und eine Affäre mit ihm beginnt. Lernen im Puff. Beziehungsweise im Massagestudio. Jawohl. Und trotzdem sehr gute Noten schreiben. Geldprobleme, Arbeitsreisen in andere Puffs um die knappe Haushaltskasse aufzubessern. Und plötzlich ist man schwanger. Ha. Vom Ehemann natürlich. Nicht was ihr denkt!
Kind wird geboren, es wird weiterstudiert und weiterprostituiert. Ein bisschen. Dann nicht mehr.
Und das wars dann.
Mit dem Buch.
Es gibt ein zweites Buch in dem Frau Rossi dann die perfekte Liebe in Berlin sucht (man ahnt es schon, von dem Ehemann trennt man sich).

Fürs kurze Zwischendurchlesen ganz ok.
Aber sehr amüsant die Mitreisenden zu beobachten wenn man dieses Buch liest. Hihi. Ich weiß nicht was die immer schlimmes denken wenn die den Titel sehen.

Propädeutikum ist aus, hurra-hurra. Der Lohn dafür - eine tolle Teilnahmebestätigung. Und das Referat lief sogar ganz gut.
3 Tage noch schön frei, dann arbeiten und dann, dann fängt das Semster richtig an.

Dienstag, 27. September 2011

Scharfes Teil.

Nach der Arbeit und der FH ging ich noch kurz zu Rossmann und kaufte einen neuen Tee. Weil, man kann ja nicht genug Tee haben. Ingwer-Lemon.
Ich trinke ihn nun gerade und ... hm ... weiß nicht ... ist ein komisches Gefühl einen scharfen Tee zu trinken. Vielleicht hätte ich den Tee kürzer ziehen lassen sollen. Aber ich bin ganz schlecht im Zeitmerken und so. Jedenfalls. Hm. Hm. Hm. Weiß noch nicht. Wenn die Tasse leergetrunken ist, kann ich vielleicht mehr dazu sagen.

Machen wir doch weiter mit dem Rückwärtserzählen.
Arbeitsmäßig habe ich heute zum ersten Mal Klischeedinge getan. Kopieren! Drucken! 28mal! Für Begrüßungstaschen, welche ich am Donnerstag zusammenpacken darf für die neuen Studenten. Also, Dings. Nur für einen Studiengang. International Business. Ausserdem durfte ich für eben jene Studenten einen Zettel schreiben, dass noch eine extra Begrüßung für die zusätzlich stattfindet. Yeah! Ganz toll mit transparentem Bild im Hintergrund! Ich bin ja so toll!
Die Vorlesung war heute sehr, sehr, sehr langweilig. So langweilig, dass ich gar keine Motivation hatte mich zu melden. Ausser einmal, weil da haben wir über die Unterschiede B2B-Marketing und B2C-Marketing gesprochen und so eine Tabelle hatten wir auch in Finnland und dann wusste ich Dinge! Natürliche und juristische Personen! Und schon meinte der Dozent, ich bin ja voll der Rechtsexperte ... haha.

Und nun, nun bin ich müde. War aber noch in der Bibliothek, weil ich Dinge aus Büchern kopieren musste für das Referat am Freitag und dieses Referat sollte ich nun langsam mal anfangen. Aber.
Müde!

Ausserdem heute Abend Simpsons und House! Und Dusche! Und Haare zähmen! Weil immer in der Früh locken sich meine Haare wegen der doofen Luftfeuchtigkeit und ich hasse-hasse-hasse-hasse-hasse es!

Montag, 26. September 2011

Mein allererster Propädeutikum-Tag.

Uh, wie war das doch interessant heute.

Mal wieder so früh aufstehen und mit vielen Pendlern nach München fahren. Hab ich ja schon lange nicht mehr gemacht und erinnerte mich sehr an Praktikumszeiten. Gott, wie ich das frühe Aufstehen hasse!
Und der Zug hatte natürlich wieder Verspätung, aber damit hatte ich ja gerechnet und ausserdem war das nicht so schlimm, der Kurs fing ja erst um 8:15 an.
Und ich hatte keine Oktoberfest-Menschen im Zug, yeah!

Im Bus überlegte ich dann immer welche Menschen so aussehen als würden sie auch zu dem Propädeutikum fahren. War aber gar niemand dabei.
Im Raum selber saßen bei meinem Eintreffen gerade mal 4 Leute.
Ehm. Ja.
Und ich war nicht besonders früh! Ganz normal! Und überhaupt.
Es wurden dann schockierenderweise noch 16 Leute.
Der Dozent hat sich ewig viel Zeit gelassen bis er endlich mal angefangen hat. Mit seinem Lebenslauf. Und dann durften wir sagen warum wir Marketing gewählt haben und wann wir unsere Bachelor-Arbeit schreiben wollen und ob wir schon Themenideen haben.
Ehm ... nein????
Weder habe ich Ahnung wann ich das schreiben soll noch weiß ich über was!
Geh mir weg damit!
Keine Ahnung ob es besser ist das während des 7. Semesters zu schreiben oder erst danach (obwohl danach eher kacke ist, da muss ich ja dann nochmal Studiengebühren zahlen!).
Ich bin doch noch viel zu klein für sowas!

Naja.

Ansonsten war das heute erstmal nur so Allgemein-Blabla. Wissenschaftliches Arbeiten!
Und ganz stolz bin ich auf die Tatsache, dass ich mich relativ häufig zu Wort gemeldet habe. Ich bin ja so toll. SO toll!

Als Extra-Überraschung meinte der Dozent dann wir dürfen bis Freitag ein Referat zu einer Marketing-Theorie vorbereiten.
Das freut mich - eher nicht so.
Insbesondere hat mich die Themenauswahl etwas überfordert, mir hat keines der Themen irgendetwas gesagt und jetzt wurde es die Prospect Theory. Anscheinend geht es da darum, dass der Mensch Verluste stärker empfindet als Gewinne. Glaub ich. Mal gucken.

Geh ich da also dann mal morgen wieder hin. Hurra. Und danach dann schön noch Arbeiten. Man ist ja fleissig. Und geldfixiert.

Eine schöne Nachricht - ich habe meinen Wunsch-Modulkurs bekommen. Braves Bruderherz hat mich angemeldet. Sehr wunderbar. Damit steht nun mein Stundenplan und ist relativ voll. Plus die beiden Online-Kurse, die ich noch nett-freundlich-freiwillig mache.
Und der Dozent von heute meinte noch, dass es einen Bachlor-Arbeit-Themen-Kurs geben wird, das wäre dann auch noch interessant. Beziehungsweise nicht interessant, sondern notwendig.

Das heißt wohl dieses Semester sollte es mir nicht langweilig werden.