Samstag, 19. August 2017

Kukolka von Lana Lux.


Originalausgabe - Erschienen im Aufbau Verlag - 2017 - Vielen herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar! 

Ukraine, 90er Jahre. Große Party der Freiheit. Manche tanzen und fressen oben auf dem Trümmerhaufen der Sowjetunion, andere versuchen noch, ihn zu erklimmen. Auch Samira. Mit sieben Jahren macht sie sich auf die Suche nach Freiheit und Wohlstand. Während teure Autos die Straßen schmücken, lebt Samira mit ein paar anderen Kids in einem Haus, wo es keinen Strom, kein warmes Wasser und kein Klo gibt. Aber es geht ihr bestens. Sie hat ein eigenes Sofa zum Schlafen und eine fast erwachsene Freundin, die ihr alles beibringt. Außerdem hat sie einen Job, und den macht sie gut: betteln. Niemand kann diesem schönen Kind widerstehen, auch Rocky nicht. Er nennt sie Kukolka, Püppchen. Wenn Kukolka ihn lange genug massiert, gibt er ihr sogar Schokolade. Alles scheint perfekt zu sein. Doch Samira hält an ihrem Traum von Deutschland fest. Und ihr Traum wird in Erfüllung gehen, komme, was wolle. 

Zum ersten Mal bin ich froh, dass ich die Rezension zu einem Buch nicht direkt nach dem Lesen geschrieben habe. Schon vor 3 Monate habe ich "Kukolka" von Lana Lux gelesen und hätte danach wohl nur Ausrufezeichen und aufgeregte gifs hier einbauen können. Obwohl. Moment. Warum eigentlich nicht?


via GIPHY

Auch jetzt nach 3 Monaten ist es schwierig in Worte zu fassen, was "Kukolka" so anziehend macht. Denn die Ausgangslage ist alles anderes als sympathisch. Samira ist Waise und lebt in einem Kinderheim in der Ukraine. Ihre beste Freundin wird von einem deutschen Ehepaar adoptiert und ab diesem Zeitpunkt gibt es für Samira nur noch einen Traum: Deutschland. Eines Tages wird sie dort leben. Komme, was wolle. Und es kommt so einiges. Samira läuft weg und lebt von nun an auf der Straße, schließt sich einer Kinder-Bettel-Gruppe an, lernt dort das kleine 1x1 des Stehlens und Bettelns und darf schmierigen Anführer Rocky zu schmierigen Partys begleiten. Denn Samira ist eine Schönheit – Für Rocky eine Kapitalanlage. Und so wird Samira zu Kukolka, einem Püppchen, das man schön anzieht und seinen reichen Freunden zeigt und ihnen zum spielen überlässt.

"Liebe ist Vertrauen. Das habe ich mal auf einer Werbung für Kondome gelesen." (Seite 308f.)

Die Kaltblütigkeit (und ich meine das im besten Sinne des Wortes), mit der Lana Lux das Leben eines Straßenmädchens beschreibt, macht diese Geschichte so einzigartig. Es gibt nichts Gutes, nichts Schönes im Leben von Samira, das weiß sie selbst. Und so macht sie sich die Welt, wie sie ihr gefällt. Eine Barbiepuppe wird zum Heiligtum. Die Hausarbeit zur tröstenden Konstante. Und wenn man eine Nacht nicht zusammen mit Rocky auf der Matratze schlafen muss, ist das ein Freudenfest.

Lana Lux gelingt es, dieses Leid nicht zu verkitschen, nicht eine anrührende Geschichte zu erzählen, die den Leser betroffen macht und nach dem Ende des Buches wischt man sich die Träne aus dem Gesicht und geht in die Küche um Kartoffelpüree zu kochen. Nein. "Kukolka" bleibt wie Samira steif, neutral und nimmt die Dinge, wie sie sind. Ohne die rosarote Brille. Was den Kontrast zum sehr überzogenen Cover noch viel großartiger macht. Überhaupt. Dieses Cover. Diese Buchgestaltung! Kann ich bitte ein Poster mit dem gruseligen Blick des puppenhaften Mädchens haben?

"Kukolka" ist keine einfach Lektüre, fordert den Leser heraus und ist gerade deswegen ein vorzügliches Vergnügen. Bitte mehr davon Frau Lux! 

Sonntag, 6. August 2017

Neu im Bücherregal - Die Juli-Bücher 2017


Haltet euch an eurem Kissen oder Smartphone fest, setzt euch lieber und holt nochmal tief Luft: Was Herr Dachs sagt, ist die Wahrheit. Ich habe im Juli kein Buch gekauft, kein Buch geschenkt bekommen, kein Rezensionsexemplar erhalten oder irgendwie sonst ein buchiges Etwas bei mir einziehen lassen. Keins. Kein einziges! 

Wie kam es dazu?

Eine richtige Erklärung habe ich nicht. Vielleicht mangelte es mir an Möglichkeiten. Wenn man eine Woche in Marokko ist, kann man schon mal eine Woche lang keine Bücher kaufen. Davor und danach scheint nie die richtige Gelegenheit gekommen zu sein, um neue Bücher zu erwerben. Und in der letzten Woche des Julis hat mich dann der Ehrgeiz gepackt. Schaffe ich einen Monat ohne Bücherkauf? 

Wie man sieht – ich habe es geschafft. Gut, dafür sind bereits in der ersten Woche des Augustes drei neue Bücher bei mir eingezogen, aber davon soll an dieser Stelle noch nicht die Rede sein. 

Eine spontane Verlängerung des buchkauflosen Monats wird es dementsprechend nicht geben. Dafür ist meine Merkliste viel zu lang und in den verschiedensten Buchhandlungen weinen die Bücher bestimmt schon, weil sie sich meine Aufmerksamkeit wünschen. Oder so ähnlich.

Deswegen auch gleich die Frage: Habt ihr euch im Juli ein Buch gekauft, welches ich mir unbedingt näher angucken sollte? Und habt ihr auch manchmal Phasen, in denen der Bücherkauf nebensächlich wird? 

Freitag, 4. August 2017

Vier Bücher für ... Feminismus Level 1.

"Feminismus, der: eine Ideologie und gesellschaftliche Bewegung, die die Gleichberechtigung der Frau in allen Lebensbereichen und eine Veränderung der gesellschaftlichen Rollen von Frauen anstrebt." 

So sagt es Google, so wird es wohl sein. Auch ohne Emma-Abo und verbrannten BHs ist es doch so, dass mir doch immer wieder Merkwürdigkeiten auffallen. Und dafür muss ich nicht weit gucken, mein Arbeitsumfeld reicht dafür schon – wie kann es sein, dass in der Buchbranche 80 % der Beschäftigten weiblich sind, aber nur 34 % der leitenden Postionen von Frauen besetzt sind (Quelle: Bücherfrauen)? Ganz praktisches Beispiel: In meinem Studienjahrgang waren ungefähr vier männliche Studenten bei einer Studiengruppe von ungefähr 40 Studierenden. Das heißt, diese vier Kommilitonen werden mit einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit mal meine Vorgesetzten. Weil sie – im Gegensatz zu mir – einen Penis haben. Irgendwie ein komischer Grund.

Für alle Frauen (und Männer), denen solche Merkwürdigkeiten auch schon mal aufgefallen sind, das aber nicht wirklich richtig benennen können, gibt es nun einen Einstiegskurs ins feministische Denken. DEN einen wahren Feminismus gibt es nämlich nicht. Überraschung! Deswegen hier nun vier sehr subjektive Empfehlungen für feministische Bücher. Über noch mehr Tipps, Meinungen und Anregungen freue ich mich gar sehr! 



Wenn Männer mir die Welt erklären von Rebecca Solnit
Wenn mir Bücher (in diesem Fall "Untenrum frei", siehe zwei Plätze weiter unten) andere Bücher empfehlen, dann ist das schon sehr nett. In diesem Fall ist es auch ein echter Glücksgriff, denn die Essays von Rebecca Solnit beschäftigen sich mit unterschiedlichsten Aspekten des Frau-seins in einer patriarchischen Welt. Allein der erste Text lässt einen mit Kopfschütteln zurück. Und nach der Lektüre möchte man unbedingt wieder mehr von Virginia Woolf lesen. Ein ewiger Lesekreis des Lebens!   
Originaltitel: Men Explain Things to Me - Aus dem amerikanischen Englisch von Kathrin Razum und Bettina Münch - Erschienen bei btb - 2017
Der Report der Magd von Margaret Atwood
"Ach, ist doch alles nicht so wild. Wird schon seine Gründe haben, warum Frauen nicht im Aufsichtsrat von BMW sitzen. Und wenn Mama daheim bleibt, geht den Kindern eh einfach am besten. Weiß man doch! Hat doch bisher auch alles super funktioniert!"
Wohin dieses Denken führen kann, erzählt Margaret Atwood in "Der Report der Magd" eindrucksvoll und beängstigend realistisch. 
Originaltitel: The Handmaid's Tale - Aus dem kanadischen Englisch von Helga Pfetsch - Erschienen im Piper Verlag - 2017
Untenrum frei von Margarete Stokowski
Nach "Weil ein Aufschrei nicht reicht" von Anne Wizorek mein zweites modernes Feminismus-Sachbuch, wobei mir dieses hier ein klein wenig besser gefällt. Wahrscheinlich, weil es weniger ein Sachbuch als ein persönlicher Leitfaden in den Feminismus ist. Was ich daraus mitnehme: Jeder kann Penisse malen, aber niemand eine erkennbare Vulva (im Selbstversuch getestet!), Feminismus sollte nicht als neuer heißer Scheiß betrachtet werden, mit dem man Follower bei Instagram sammeln kann und "wir können untenrum nicht frei sein, wenn wir obenrum nicht frei sind. Und andersrum." (Seite 7). 
Originalausgabe - Erschienen im Rowohlt Verlag - 2016
The Power von Naomi Alderman
Eigentlich wollte ich in diese Liste nur Bücher aufnehmen, die ich bereits gelesen habe. Aber bei "The Power" muss ich eine Ausnahme machen, weil mich alleine Karla Pauls kurze Vorstellung bei Instagram Stories so neugierig gemacht hat, dass ich das Buch direkt bestellt habe. Um was gehts also? Eines Tages stellen alle Frauen fest, dass sie THE POWER haben. Was auch immer das sein mag, es sorgt dafür, dass die Männer plötzlich richtig Angst haben ... und die Kontrolle verlieren. Klingt nicht gerade nach Gleichberechtigung, ich werde aber nach meiner Lektüre noch einmal darüber berichten, ob das Buch hier richtig steht oder nicht. 
Originalausgabe - Erschienen bei Penguin - 2017

Sonntag, 30. Juli 2017

Panikherz von Benjamin von Stuckrad-Barre.


Originalausgabe - Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch - 2016

Benjamin von Stuckrad-Barre erzählt eine Geschichte, wie man sie sich nicht ausdenken kann: Er wollte den Rockstar-Taumel und das Rockstar-Leben, bekam beides und folgerichtig auch den Rockstar-Absturz. Früher Ruhm, Realitätsverlust, Drogenabhängigkeit. Udo Lindenbergs rebellische Märchenlieder prägten und verführten ihn, doch Udo selbst wird Freund und später Retter. Und dann eine Selbstfindung am dafür unwahrscheinlichsten Ort – im mythenumrankten Hotel »Chateau Marmont« in Hollywood. Was als Rückzug und Klausur geplant war, erweist sich als Rückkehr ins Schreiben und in ein Leben als Roman. Drumherum tobt der Rausch, der Erzähler bleibt diesmal nüchtern. Schreibend erinnert er sich an seine Träume und Helden – und trifft viele von ihnen wieder, am Ende auch sich selbst.

Zum Einstieg: Ich bin kein Fan von Udo Lindenberg. Ehrlich gesagt habe ich den Herren mit dem Hut und der Sonnenbrille und dem Wohnsitz im Hotel nicht wirklich als Musiker in meinem Kopf gespeichert. Der tritt manchmal im Fernsehen auf, oder? Und will mit einem Sonderzug nach Pankow. Musicalreif. Mehr Assoziationen gibt es bei mir nicht. 

Bei Benjamin von Stuckrad-Barre sieht das schon anders aus. Während der Ausbildung zur Buchhändlerin hat mir ein lieber Kollege sowohl "Soloalbum" als auch "Livealbum" ans Herz gelegt. Das ist nun aber fast 10 Jahre her, 2008 wurden die beiden Bücher mit Freude von mir gelesen. Danach ebbte die Beziehung zwischen Stucki und mir ab. Zuletzt habe ich ihn in einer alten Folge der Harald Schmidt Show gesehen, eine gar großartige Folge, in der Harald Schmidt als Claus Peyman mit Benjamin von Stuckrad-Barre eine Hose kaufen geht (mit der Chronologie hab ich es nicht so, Herr Gatsby und ich gucken uns häufig sehr alte Folgen von Harald Schmidt an). 

"Ich habe einen Knoten im Kopf: Wenn Ellis etwas vorgeblich Selbstbezeugtes live überträgt, ohne selbst dabei zu sein, und wenn ich hier auf dem Balkon stehe, auf dem sein Held stand in dem Buch, das es gar nicht gibt, und wenn Knausgård jetzt also 600 Seiten lang Milch einkaufen ginge – was zur Hölle würde das dann alles bedeuten?", Seite 212.

Nun also "Panikherz", Stuckrad-Barres Denkmal an Udo Lindenberg. Denn genau das ist es. Ein Denkmal an einen Künstler, der ein ganzes Leben geformt hat. Unbewusst. Und so sehr der Spruch auf dem Cover-Sticker am Anfang noch absurd wirkt ("Es ist schon ein Flash, das mal so im Ganzen zu lesen, wie meine Songs da durch ein ganzes Leben geistern." – Udo Lindenberg), so wahr ist er doch, wenn man die 564 Seiten beendet hat. 

"Ich sitze mit Udo auf dem Balkon, wir schauen auf den Pool. Nichts ist ja schöner als ein beleuchteter Pool bei Nacht, dieses schimmernde Türkis, automatisch blickanziehend, wie ein Glas Absinth oder das grüne Licht im großen Gatsby.", Seite 67.

Benjamin von Stuckrad-Barre (darf ich an dieser Stelle kurz erwähnen, dass ich mir bei diesem Namen ein wohliger Schauer über den Rücken fährt? Kann man in einen Namen verliebt sein? Anscheinend schon) entblößt sich bis aufs Letzte und macht den Leser zum heimlichen Beobachter eines Verfalls, eines Absturz mit Ansage. Vom Plakatekleber zum Gag-Schreiber für Harald Schmidt, vom Bestseller-Autor zum Patienten in einer, nein, mehreren Entzugskliniken. Benjamin von Stuckrad-Barre ist magersüchtig, kokainabhängig, musikbegeistert, talentiert, nervlich am Abgrund. Und im Gegensatz zu anderen Romanen über Drogenabhängigkeit schafft es Stucki mich mit jeder Seite, mit jeder Zeile mehr an sich zu fesseln. Und dann ist da noch Udo Lindenberg.

"... und obwohl selbst in der niedersächsischen Einöde aufgewachsen, empfand auch ich mich als Gesinnungsnorddeutscher und Kind des Nordseestrandes, der Hafen war auch mein Sehnsuchtsgebiet, da bekam ich Heimweh der verlässlichsten Sorte, nämlich nach einer Heimat, die es nie gegeben hat.", Seite 134.

Udo Lindenberg ist nicht Benjamins Retter in strahlender Rüstung. Er ist selbst kaputt und schafft es doch auf seine ganz eigene verquere Weise dem jungen Mann die Hand zu reichen, um den Aufprall etwas abzumildern. Benjamin von Stuckrad-Barre mag seinen Kindheitshelden glorifizieren, macht das aber so herrlich sympathisch, dass man nichts zu meckern hat. 

Und weil ich gerade von Kindheitshelden gesprochen habe, möchte ich eine Episode aus dem Buch hervorheben, die mir das Herz gebrochen hat. Benjamin von Stuckrad-Barre guckt sich im Drogenrausch eine neue Folge von Harald Schmidt an, in der sich diese Lichtgestalt über ihn, den gefallenen Sohn, öffentlich lustig macht. Was macht es mit einem, wenn der eigene Held einen selbst als Witzfigur betrachtet? Diese Frage stellt sich Benjamin Jahre später wieder als er mit Bret Easton Ellis in Hollywood sitzt. Was man eben so in den USA tut. 

Und so zieht sich durch "Panikherz" nicht nur die Bewunderung zu Udo Lindenberg, sondern zu so vielen Berühmtheiten, die das Leben von Benjamin von Stuckrad-Barre auf die eine oder andere Weise berührt haben. Eine vorzügliche Biografie, der man ein gutes Ende wünscht. Wie auch immer das aussehen mag. 

"Gut gepasst hätte jetzt diese dezent eingeschnappt klingende Navigationssystemstimme: 'Sie haben Ihr Ziel erreicht'.", Seite 66.

Sonntag, 16. Juli 2017

Eine Reise-Breze in Marokko

Der Koffer ist ausgepackt, die Mitbringsel präsentiert und die Fotos durchsortiert – nach einer Woche Marokko mit Ayla und Tina (unter dem Hashtag #atmgoesmorocco findet man bei Instagram und Twitter noch weitere Einblicke) bin ich zurück voller neuer Eindrücke und Erinnerungen.

Was haben wir doch alles im Voraus gehört. Passt auf euch auf! Cremt euch alle 5 Minuten mit Sonnencreme LSF 100+ ein! Fahrt nicht in die Wüste und bringt (keine) Kamele mit nach Hause.

Und was ist passiert?

Wir wurden nicht entführt, ich hatte nur einmal panische Angst, dass in unsere airbnb-Wohnung eingebrochen wird (weswegen Tina mit mir Händchen haltend ins Erdgeschoss laufen musste), selbstverständlich habe ich  gestreiften Sonnenbrand an den Beinen, wir waren in einer Steinwüste und sind mit Dromedaren (Kamele gibt es nicht, so heißt nur die Tierfamilie. Dromedare gehören zu den Altweltkamele und haben einen Höcker, Trampeltiere hingegen zwei #wikipedia) über die Autobahn geritten.

Wir wurden wahlweise als "Snow White", "Lady Gaga", "Spice Girls" oder "Hannah Montana" betitelt, meistens noch mit den Adjektiven "lovely" oder "nice" verziert. Wir haben fantastisch gegessen, egal ob Kefta Tajine, Sfenj, Orangen mit Zimt oder Linsen und Bohnen als Vorspeise. Vitamin C gab es in Form von Orangensaft für 5 Dirham.

Wir flanierten durch den Garten von Yves Saint Laurent, lagen gemütlich in unserem Riad am Mini-Pool in Marrakesch, am nebligen Strand und auf der beeindruckenden Dachterrasse unserer airbnb-Wohnung in Essaouira. Selbstverständlich habe ich es geschafft viel zu wenige Bücher mitzunehmen (dafür waren die beiden Bücher ausgesprochen gut, dazu aber demnächst mehr), saß deswegen auf dem Trockenen und musste mich mit E-Books auf meinem Handy trösten.

40 Grad sind in Marrakesch gar nicht so unangenehm durch die schattigen Gassen und in Essaouira gab es Gänsehaut unterm Sonnenschirm.

Trotzdem oder gerade deswegen – ein sehr entspannter Urlaub.