Sonntag, 17. Juli 2016

Die Buchparty zu "Einfach beste Freundinnen"

Buchparty! Da klingt man schon mal bei Facebook auf "Zusagen". Natürlich macht man das so. Schließlich sollten viele großartige Menschen kommen (beispielsweise Karla Paul, Sarah Elise Bischof, Melanie Raabe, Anne Freytag, um nur einige zu nennen), es wurde Glitzer versprochen (Moment, wo war mein Glitzer eigentlich?), die Location (das Ladencafé Marais) sollte eh viel öfter frequentiert werden und außerdem wurde aus einem Buch gelesen: "Einfach beste Freundinnen", herausgegeben von Saskia Stöcker und Claudia Feldtenzer, die auch durch das Partyprogramm führten. 

Ein Buch für Freundinnen, also. Von Freundinnen. Und so erzählte Karla Paul in ihrem Text, warum Freundschaft auch über kilometerlange Entfernungen mit gif-Sammlungen und Emojis bestehen kann. Bei Lea Streisand spielte sich die Freundschaft in der Bibliothek ab. Einem Ort voll versteckter sexueller Spannungen. Und Saskia Stöcker las einen Text von Doris Lessing vor, in dem eben jene unverhofft eine Freundin findet (erinnere ich mich richtig daran? Oder bilde ich mir das gerade nur ein?). 


(Ich habe ein Zubat gefangen! Hinter dem Rücken von Anne Freytag!)

Persönliches Highlight: Als musikalisches Rahmenprogramm war Robert Redweik angekündigt. Und als er das erste Lied anstimmte, musste ich mir ein lautes "Huch!" verkneifen, denn ich musste feststellen, dass da gerade der Sänger eines meiner Lieblings-Spotify-Lieder vor mir sitzt. "Chapeau" höre ich nämlich sehr gerne. Beim Zähneputzen. Und so. Eigentlich nur beim Zähneputzen, weil ich in letzter Zeit (also eigentlich die letzten zehn Jahre) fast gar nicht mehr Musik höre. Da soll es also was heißen, dass ich ausgerechnet dieses Lied von diesem Sänger zum Zähneputzen hören und dann sitzt der da plötzlich mit seiner Gitarre bei einer Buchparty und ich kann nicht laut "Huch!" sagen. Sonst hätte ich vielleicht gestört.

Auf jeden Fall war es ein Fest! Eine sehr kurzweilige Teeparty. Kann man ruhig öfter machen. Egal, ob mit oder ohne beste Freundinnen. Denn – Geständnis: Ich glaube, ne richtige beste Freundin hab ich gar nicht. Ich habe Freunde, die ich sehr gerne mag. Aber so wie früher in der Schule die Eine, die gibt es nicht mehr. Ist aber auch okay. Bleibt mehr Liebe für alle anderen übrig.

Sonntag, 3. Juli 2016

Neu im Bücherregal - Die Juni-Bücher 2016

Der Juni ist für die Buchneuzugänge-Statistik immer eher schlecht. Geburtstag, Geburtstag, oh, du Geburtstag. Oder so. Aber ich finde auch ohne Geburtstag genug andere Gelegenheiten, neue Bücher einzustecken. Hier deswegen nun elf Bücher, die im Juni neu hinzugekommen sind: 


Ich wuchs auf einem Schrottplatz auf, wo ich lernte, mich von Radkappen und Stoßstangen zu ernähren von Antonia Baum. Frau Pixel schwärmt von diesem Buch, doch eigentlich möchte ich von Antonia Baum ihr zweites Buch lesen, weil Tony Soprano im Titel vorkommt. Ich nähere mich dem Baum jetzt aber doch vom Schrottplatz aus. Der Kauf dieses Buches hat auch sehr lange gedauert, weil ich mich sehr lange nicht entscheiden konnte, welches Buch ich denn nun in der Buchhandlung (Buch & Bohne) käuflich erwerben möchte. Schließlich durfte es kein Titel von meiner Wunschliste sein. Nicht, dass ich durch das Midsommar-Wichteln das Buch dann doppelt hätte. Oh weh, oh weh.

Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte von Crystal Chan. Noch ein Buch mit langem Titel. Und wie die meisten Magellan-Titel hat auch "Bird und ich ..." ein gar wunderbares Cover. Buchkauf auf dem Bücherflohmarkt an der Isar. Ich konnte nur an den Ständen stehenbleiben, die im Schatten lagen. Ansonsten war es zu heiß zum Bücher gucken.

Frank von Richard Ford. Hände hoch, wer auch immer denkt, der Autor heißt "Richard Ford Frank". Begrüßt außerdem das erste Buch, welches ich aus dem neuen Bücherschrank in Moosach mitgenommen habe. Es wird nicht das letzte bleiben ... 

Fruchtfliegendompteur von Christian Pokerbeats Huber. Herrn Pokerbeats mag ich ja bei Twitter (und bei Snapchat! Der "Leckermäulchentipp" ist meine Bibel) sehr und wenn man schon mal wieder in die alte Heimat fährt und dort in der alten Ausbildungsbuchhandlung steht, muss man auch einfach mal ein Buch kaufen. Ohne viel Nachdenken.

Der begrabene Riese von Kazuho Ishiguro. Ich liebe "Alles, was wir geben mussten" und es ist ein bisschen traurig, dass ich Kazuho Ishiguro so komplett aus den Augen verloren habe. Das wird sich nun ändern. Die Geschichte von "Der begrabene Riese" unterscheidet sich gar sehr von "Alles, was wir geben mussten", ich bin gespannt, ob mich Ishiguro trotzdem weiterhin überzeugen kann. Auch dieses Buch durfte vom Isar-Bücherflohmarkt in mein Regal wandern.

Washington Square von Henry James. Derzeit veranstalten die deutschen Verlage einen lustigen Wettbewerb – wer bringt die meisten Henry-James-Ausgaben in diesem Jahr heraus? Und deswegen ist es auch sehr schwer, sich für einen Verlag, d.h. für ein Coverdesign zu entscheiden. Herr Gatsby hat mir die Entscheidung abgenommen und mir einfach die dtv-Ausgabe von "Washington Square" zum Geburtstag geschenkt.

Die Wahrheit über Alice von Rebecca James. Noch so ein Bücherschrank-Mitnehm-Buch. Ich kann mich noch erinnern, dass zum Erscheinen des Buches überall riesige Plakatwände dafür herumhingen. Und weil ich derzeit auf dem "Protagonisten, denen man nicht trauen kann"-Thriller-Trip bin, passt doch das Buch hervorragend.

1984 von George Orwell. Noch ein Geburtstagsgeschenk von Herrn Gatsby. Und hier eine wichtige Mitteilung: Science-Fiction-Bücher haben IMMER hässliche Cover. Warum nur? 

"Du bist nicht so wie andre Mütter" von Angelika Schrobsdorff. Ich habe bereits ein Buch von Angelika Schrobsdorff im Regal stehen, bei dem ich nicht weiß, warum ich es mal lesen wollte. Hier genauso. Aber schon wieder bin ich auf den Bücherschrank reingefallen. Kann man ja mal mitnehmen. Und bevor böses Blut aufkommt: Ich habe bereits 10 Bücher in den Schrank reingestellt. Gute Bücher! Gute Bücher, die innerhalb eines Tages alle von glücklichen Lesern mitgenommen wurden. Hoffe ich jedenfalls. 

Dämmerschlaf von Edith Wharton. Ein weiteres Gatsby-Geburtstagsgeschenk, ein weiteres Buch, um meine Leidenschaft für die Roaring Twenties zu befriedigen. 

Moomin and the sea by Tove Jansson. Den ersten Teil der Mumins habe ich auf Finnisch in meinem Regal stehen, ob ich das Buch jemals lesen werde, ist wohl eher unwahrscheinlich. Umso schöner ist es, dass mir die beste Josefina zum Geburtstag einen Comic geschenkt hat. Jetzt kann ich die Mumins angucken. Viel schöner als ohne Mumins! 

Freitag, 1. Juli 2016

Fotobreze - Juni 2016

Learning aus der letzten Woche: Bei einer Woche Urlaub vergeht die Zeit wahnsinnig schnell und gleichzeitig wahnsinnig langsam. Ich konnte sehr viel lesen, aber den Balkon hab ich weiterhin ignoriert. Also. Ich lag schon mal draußen und hab mir einen Sonnenbrand geholt. Aber ich habe nicht das gemacht, was ich eigentlich machen wollte. Nämlich den Balkon mal schick machen. Wobei die Weinkisten nun abgeschliffen und lackiert sind. Nur müsste jetzt irgendwer mal das Holzbrett mit den Scharnieren anbringen, um aus den Weinkisten Sitztruhen zu bauen. Müsste. Müsste. Müsste. Dafür hab ich neue Balkonblumenkästen gekauft, damit ich den armen Nachbarn unter uns nicht immer die Terrasse mit Wasser volltropfe. Ich guter Mitmensch! Und sonst so:


// Letztens haben wir ein Hörspiel gehört und ich habe dazu ein Ausmalbild ausgemalt. Mein Leben ist schon sehr spannend //
// Konfetti zur Eröffnung von ... //
// ... dem Bücherschrank in Moosach. Nehmt ihn mir weg! Er ist jetzt schon mein Untergang! //


// Geburtstag! Geburtstag! Und weil ich die besten Kollegen habe, gab es Kuchen und Blumen und ein Dachskissen //
// Weiß, weiß, weiß, sind alle meine Dinge //
// Noch mehr Geschenke! Und eben jenes Dachskissen //



// Denn Liebe geht immer durch den Magen //
// Obwohl das Foto schon über zwei Wochen alt ist, kann ich sagen, dass ich heute schon wieder Donuts gegessen habe //
// Manchmal muss man in der Mittagspause auch mal etwas weiter fahren, um etwas zu schnabulieren //


// Pro-Tipp: Während der Mittagssonne sollte man keine Ausflüge zum Baumarkt machen //
// Und Midsommar-Wichteln war ja auch noch! //
// Madame Bovary macht mich sehr glücklich //


// Hallo, du wunderschönes selbstgemachtes Pesto mit Ingwer, Walnüssen und Limonen //
// Das, liebe Menschen, sind zwei Erdbeeren von meinem Balkon. Meine Erdbeeren! //
// IKEA Hot Dogs in der Mittagspause. Das Party-Set macht es möglich //


Montag, 27. Juni 2016

Vier Bücher für ... einen Tag

Ich bin ein wahrer Held darin, mir spontan lustige Reihen für den Blog auszudenken und sie dann nicht fortzuführen. Wo sind nur die Brezen hin? Wo sind sie geblieben? Aber ich versuche es einfach weiter. Try and error oder so. Und deswegen gibt es hier nun:

Vier Bücher für ...

Man errät nie, um was es hier geht. Deswegen eine kleine Erklärung. Ein Thema. Vier Bücher. Eine subjektive Auswahl aus Büchern, die zum Thema passen. Oder auch nicht. Die von mir bereits gelesen wurden. Oder auch nicht. Kommt aufs Thema an. Themenvorschläge und ergänzende Buchtitel sind immer erwünscht! 

Als Startbeitrag gibt es direkt vier Bücher für alle Leute, die keine Zeit haben. Oder keinen Platz für viele Bücher in der Tasche haben. Bücher, die man innerhalb von 24 Stunden lesen kann. Jedenfalls Bücher, die ich innerhalb von 24 Stunden gelesen habe. Hier also:

Mein bester letzter Sommer von Anne Freytag.
Wer einen Tag am See verbringt, sollte "Mein bester letzter Sommer" von Anne Freytag einpacken. Aber vorsicht: So sehr ich Wasser liebe, für dieses Buch würde ich meinen Platz unterm Sonnenschirm (Sonnenbrand-Gefahr!) um nichts in der Welt tauschen wollen. Anne Freytag packt genau die richtigen Zutaten für ein perfektes Tages-Buch zusammen: Zarte Liebe, Sommergefühl und ein Road Trip nach Italien. Die Seiten fliegen nur so dahin. Was neben den Buch unbedingt auch in die Handtasche muss: Taschentücher!
Originalausgabe - Erschienen bei Heyne fliegt - März 2016
Raum von Emma Donoghue.
Ich bin erst durch die diesjährige Oscar-Verleihung so richtig auf das Buch gestoßen, aber als ich dann anfing, konnte ich nicht mehr aufhören. Ungelogen. An den ungewohnten Stil muss man sich gewöhnen, ja. Aber dann packt einen die intensive Situation und man muss während des Lesens hektisch mit den Armen wedeln. Für einen verregneten Sonntag – aber geht danach bitte ein paar Schritte vor die Tür! 
Originaltitel: Room - Aus dem Amerikanischen von Armin Gonterman - Erschienen im Piper Verlag - Dezember 2012
Vierundzwanzig Stunden von Guillaume Musso.
It's funny, because it's true! Das Buch trägt einfach die maximale Lesezeit schon im Titel. Mit Musso hab ich es schon einmal versucht und war nicht so wirklich begeistert ("Nacht im Central Park" war mir irgendwie zu platt). Aber "Vierundzwanzig Stunden" konnte ich nicht aus den Händen legen. Die Story mit den Zeitsprüngen erinnert an "Die Frau des Zeitreisenden" (eins meiner Nostalgie-Lieblingsbücher). Und ehe man sich versieht, hat Musso einen eingewickelt. Man muss dieses Buch innerhalb von vierundzwanzig Stunden beenden. Wer weiß, was danach passiert? 
Originaltitel: L'instant présent - Aus dem Französischen von Eliane Hagedorn und Bettina Runge - Erschienen im Piper Verlag - Juni 2016 
Blauschmuck von Katharina Winkler.
"Blauschmuck" kann man zwar an einem Tag lesen (in meinem Fall waren es wohl nur drei Stunden, die ich für die Lektüre brauchte), damit ist es aber noch lange nicht vorbei. "Beklemmend" war alles, was mir nach der Lektüre von "Blauschmuck" eingefallen ist. Beklemmende Geschichte, beklemmend schöne Sprache. Nehmt euch also ruhig etwas mehr Zeit, um Katharina Winklers Roman nachwirken zu lassen. Und haltet einen Bleistift bereit! 
Originalausgabe - Erschienen im Suhrkamp Verlag - Februar 2016 
Und nun – die Zuschauerfrage: Welches Buch habt ihr zuletzt innerhalb von 24 Stunden gelesen? 

Samstag, 18. Juni 2016

Nachlese – Saša Stanišić im Literaturhaus München.

Herz, schweig still! Sonst verschrecken wir die Menschen vor lauter Glücksseligkeit. Denn der gestrige Abend im Literaturhaus München war ein Freudenfest. Saša Stanišić war zu Gast und die Fangirl-Front versammelte sich. 

Pro-Tipp: Wenn man etwas bei Twitter schreibt, lesen das auch Menschen, man sollte sich also darauf gefasst machen, dass man im real life darauf angesprochen wird (means, es gibt Menschen, die einen wiedererkennen und dann lachen müssen). 

So gesehen am gestrigen Abend. Aufgrund dieses Twitter-Dialoges packte ich voller Vorfreude meine Ausgabe vom "Fallensteller" ein. Die Stelle hatte ich ja schon extra im Buch markiert. Und nun ist die Stelle auch höchstpersönlich vom Autor korrigiert worden. Mein Fangirl-Herz explodierte vor Freude. Und vor Scham, denn ich möchte lieber nicht wissen, was die ganzen anderen Menschen dachten, was wir da beim Signieren gerade machen. Das hat schließlich hundert Jahre gedauert. Oder so ähnlich. Die exklusive Marina-Ausgabe ist nun auch unverkäuflich, aber ich hätte die eh niemals nie bei eBay zum Kauf angeboten. Wer weiß, ob ich die überhaupt vererben möchte, vielleicht haben meine Erben keinen Sinn für den Sprachzauberer (alle Zeitungen schreiben das. Dann schreib ich das auch. Obwohl es in meiner Rezension "Sprachdompteur" hieß, aber ich passe mich da gerne dem Duktus an) Stanišić. Aber dann werden sie eh enterbt und ich nehm das Buch mit ins Grab! 

So viel also zum interaktiven Teil mit dem Autor. Die herzensgute Tina hat den Spaß auch für die Nachwelt festgehalten. Kommen wir zur Lesung selbst. 


Die Lesung teilte sich in drei Leseabschnitte auf, zwischendurch gab es Gespräche mit dem Moderator Jörg Magenau (der auch schon bei der Lesung von Martin Walser moderiert hat, woran ich mich sofort wieder erinnert habe.) Gelesen wurde "Georg Horvath ist verstimmt", "Die Fabrik" sowie auszugsweise "Fallensteller".

Bei allen Geschichten mit Georg Horvath war ich beim Lesen etwas skeptisch, weil ich den alten Mann nicht ganz so viel abgewinnen konnte, bei der Lesung hingegen fand ich alles sehr großartig, weil Saša Stanišić wahnsinnig mitreißend lesen kann. Es wirkte auch weniger wie lesen, es wirkte wie Anekdoten erzählen. Deswegen steht da auch im Notizbuch "körperlich lesen", ein hingeschludeter Gedanke, der festhalten sollte, dass Stanišić den Text lebendig macht. Auf jeden Fall ist es ein großer Spaß ihm beim Lesen zuzusehen. 

Bei der zweiten Geschichte "Die Fabrik" dachte ich erst, dass sie nicht so richtig zur Lesung passt, denn im Gegensatz zu "Georg Horvath ist verstimmt", wo das Publikum immer wieder laut lachen musste, ist "Die Fabrik" doch eher eine ruhige, ernste Geschichte. Aber im Nachhinein muss ich sagen, dass gerade dieser Kontrast sehr großartig war, damit hier niemand denkt, Stanišić wäre Klamauk. Ist er nicht. Wirklich nicht. 

Und schließlich, als Abschluss – "Fallensteller". Heim nach Fürstenfelde. Jetzt möchte ich erst recht in die Uckermark fahren, denn in Fürstenfelde gibt es wohl "Vor dem Fest"-Führungen. Saša Stanišić war mal bei einer dabei und vergnügte sich wohl sehr. Disneyland ist mir hier eingefallen.

"Fallensteller", also. Großer Spaß, weil es in der Geschichte (wenn ich das richtig verstanden habe, findet Saša Stanišić den Begriff "Geschichte" besser als "Erzählung") eine Episode gibt, bei der Lada einen Literaturpreis bekommt und dafür nach Hamburg fährt. Also, jedenfalls macht er das im Buch so. In der Lesung fuhr er nach München und trug einen Pullunder. Irritationsmoment. Großes Kino. 

Zusammenfassung: Saša Stanišić beweist bei seinen Lesungen, was seine Bücher so großartig macht – er zieht einen direkt in seinen Bann, verzaubert mit Worten, zieht ein Kaninchen aus dem Zylinder und sorgt dafür, dass man sich sofort wieder in seinem Sätzelabyrinth verirren will.

Denn am Ende wissen wir alle nicht, wo wir sind. Where are you?