Montag, 9. September 2019

Fotobreze - August 2019


// Das aufregende Abenteuer meines ersten Sauerteigsversuchs Teil 1 // Und so sah dann das fertige Brot aus // Belegen kann man das Brot auch sehr gut. Schmeckte ganz nett. Vielleicht etwas zu herb. Kann man nochmal mit anderem Mehl versuchen (ein bisschen Grundteil lebt ja jetzt noch im Kühlschrank) // Besser als Brot sind immer Zimtschnecken // Ein weiteres Abenteuer: Wand streichen. Aus dieser blauen Wand ... // ... wurde erst eine sehr fleckige blau-weiße-Wand ... // ... und dann doch eine sehr ansehnliche weiße Wand // Macht sich auch super als Fotohintergrund. Wer mich als Malerin mieten will: Call me later! // Mal wieder dieses regnerische München gut gefunden // Neues Hobby: Instagram-Fotos abmalen // Beste Idee im August: Zum Starnberger See fahren und damit das Meer-Weh etwas stillen // Was ich auch wirklich wieder öfter machen sollte: In der S-Bahn lesen. I know: Schockierend //

Der August markierte das Ende des Dicke-Bücher-Camps 2019 und war dementsprechend vollgepackt mit dicken Buchseiten. Und tollen Ideen, wie dem Ausflug zum Starnberger See. Falls ich das noch nicht erwähnt habe. Man braucht schockierenderweise nur eine Stunde mit der S-Bahn und dann ist man an einem See, der an manchen Stellen wunderschön und anderen Stellen fürchterlich ist. Auch mal nett. Plan für die nächsten Monaten also: Öfter mal in die S-Bahn setzen und zu Endhaltestellen fahren.  

Der letzte gelesene Satz:
"Als sie das Haus erreichen, ist das Licht schon senfgelb und die Schatten sind lang."
aus "Kintsugi" von Miku Sophie Kühmel, Seite 7.

Nächsten Monat und so:
Hamburg, baby! Oh, wie habe ich diese Stadt vermisst. Nach viel zu vielen Berlin-Ausflügen kommt im September endlich wieder Hamburg dran. Ja, ich war Anfang des Jahres in Hamburg. Das ist jetzt aber auch schon wieder 8 Monate her und wer weiß, ob Hamburg überhaupt noch steht. Muss ja auch mal kontrolliert werden. 

Sonntag, 8. September 2019

Neu im Bücherregal - Die August-Bücher 2019

Wieder ist ein Monat vergangen und wieder einmal sind neue Bücher bei mir eingezogen. Dabei habe ich erst vor kurzem das Bücherregal mit den ungelesenen Büchern radikal aussortiert. Radikal in Anführungszeichen. Aber wenigstens ein paar Bücher sind rausgeflogen und finden nun hoffentlich ein neues, besseres Zuhause. So wie diese zehn Bücher nun bei mir ein hoffentlich besseres Zuhause haben. Mit frischer Luft, Pflanzennachbarn und genügend Zuneigung. Sehen wir mal, wo sich die Bücher in einem Jahr befinden. 

Mittwoch, 4. September 2019

Deutscher Buchpreis 2019 - Die Longlist #dbp19

Never change a running system. Deswegen: It's the most wonderful time of the year! Seit dem 20. August 2019 steht die Longlist des Deutschen Buchpreises 2019 fest und wie schon in den vergangenen Jahren hibbelte ich diesem Ergebnis mit viel Vorfreude entgegen (am 20. August sah ich um 09:57 Uhr auf die Uhr, schrie kurz freudig auf und öffnete die Seite des Deutschen Buchpreises, um sie dann alle 30 Sekunden zu aktualisieren. Meine Kolleg*innen haben entgeistert den Kopf geschüttelt, aber man muss tun, was man tun muss).


Traditionell versuche ich nach der Bekanntgabe der Longlist das dazugehörige Leseproben-Heft in Münchner Buchhandlungen zu erjagen. In diesem Jahr fiel die Jagd aus, weil ich das Glück hatte, bei einer Verlosung das Leseproben-Heft zu gewinnen. Nur hat dann die Post von meinem Fluch bezüglich des Heftes Wind bekommen und der Versand dauerte einfach mal viel länger als gewohnt. Doch was lange währt, wird endlich gut, das Heft ist hier und ich habe bereits letzten Sonntag alle Leseproben gelesen und bei Twitter mit gifs kommentiert (unterstützt von Ramona). 

Hier folgt nun die Bewertung der Leseproben anhand der offiziellen Smiley-Skala  (😃, 😐, ☹️) inklusive einer Zusammenfassung des jeweiligen Textes in einem Satz und einem Lieblingssatz. Wir nennen es:

Nordbrezens Deutscher-Buchpreis-Longlist-Leseproben-Lese-Erfahrung

Sonntag, 1. September 2019

Abschlussparty im Dicke-Bücher-Camp 2019

Es ist verrückt! 2 Monate Dicke-Bücher-Camp sind vorbei, über 1.000 Beiträge wurden unter dem Hashtag #dickebüchercamp gepostet, es haben sich verschiedene kleine Lesegruppen gebildet (Hallo an meine Mitstreiterinnen, die "Die Wohlgesinnten" gelesen haben!) und überhaupt – es wurden dicke Bücher gelesen! Und zwar ganz schön viele. 

Ich bin verdammt glücklich, dass das Dicke-Bücher-Camp auch im zweiten Jahr so großartig bei euch angekommen ist. Aus einer spontanen Zahnputz-Idee im letzten Jahr ist eine kleine, aber feine Bewegung entstanden, die sich in den Sommermonaten bewusst für dicke Bücher (ab 500 Seiten) entscheidet. Ich kann nur freudig "Danke!" an alle sagen, die den Spaß wieder mitgemacht und mitgetragen haben. Es war mir ein Fest! Und ich freue mich schon auf die Wiederholung 2020, denn ich habe mal wieder so viele tolle Bücher entdeckt, die ich auch unbedingt lesen will (Brilka, zum Beispiel!).

Doch welche Bücher habe ich nun im Dicke-Bücher-Camp 2019 gelesen?


Samstag, 10. August 2019

Hunger von Roxane Gay.


Originaltitel: Hunger. A Memoir of (My) Body - Aus dem amerikanischen Englisch von Anne Spielmann - Erschienen im btb Verlag - Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar!

Sie schreibt die Geschichte ihres Hungers. Sie schreibt die Geschichte ihres Körpers. Es ist keine Erfolgsgeschichte. Aber eine, die erzählt werden muss.

Roxane Gay gilt als eine der wichtigsten US-amerikanischen Stimmen zu gesellschaftlichen Themen und ist mir bisher aber nur über ihre Bücher "Hunger" und "Bad Feminist" (welches noch auf der Merkliste steht) bekannt. Um mich also einmal der Person Roxane Gay zu nähern, habe ich vor einer Weile "Hunger" gelesen. Ein sehr persönliches Buch, in dem die Autorin über ihren Körper spricht und über das, was ihrem Körper passiert ist.

Freitag, 9. August 2019

Fotobreze - Juli 2019


// Schnitzelbooks goes Schnitzelmovie, aber bevor man "Menschen im Hotel" guckt, muss erstmal gegessen werden. So will es das Gesetz // Bücher, Pflanzen und Marina, die auf dem Boden sitzt. Sehr gute Kombination // Fast schon wieder vergessen: Anfang Juli war ich für ein paar Tage in Stuttgart – Business-Brezen-Style! // Filmfest in München und insgesamt habe ich 4 Filme gesehen: "Vita & Virginia", "Une Jeunesse Dorée", "The Art of Self-Defense" und "This is not Berlin" // Ein neuer Laptop ist in der Stadt. Das wurde auch mal Zeit. Hoffentlich steigt nun auch die Motivation für Blogbeiträge // Neues Lieblingscafé entdeckt: Im Fika gibt es nämlich auch Zimtschnecken. Und man kann draußen ganz famos sitzen // Uh, heaven is a place on earth ... // ... They say in heaven plants comes first, we'll make heaven a place on earth! // Kulturbreze in der Residenz, um ... // ... den Münchner Symphonikern bei einem Filmmusik-Konzert zu lauschen // Danach noch zur Akademie der Bildenden Künste ... // ... zur Jahresausstellung. Bisher war ich noch nie in der Akademie, was ist das nur für ein verrücktes Gebäude. Geht da mal hin //


Der Juli ist irgendwie viel zu schnell vorbeigegangen. Und war dabei auch noch randvoll mit Kalendereintragungen. Und wenn man dann auch erst im August dazukommt, den Monatsrückblick zu schreiben, darf man sich dafür schon mal eine große Tasse Kaffe genehmigen.

Der letzte gelesene Buch-Satz:
"Seit meiner Kindheit trieb mich der leidenschaftliche Wunsch nach dem Absoluten und nach Grenzüberschreitungen; jetzt hatte mich diese Leidenschaft an den Rand der Massengräber in der Ukraine geführt."
aus "Die Wohlgesinnten" von Jonathan Littell, Seite  137.

Nächsten Monat und so:
Der August hat direkt mit Urlaub begonnen, der bisher sehr produktiv, aber weniger entspannend war. Ich habe nämlich die vormals blaue Wand im Wohnzimmer weiß gestrichen. Ein Punkt auf der To-Do-Liste ist damit schon mal angehakt. Ein weiterer Punkt - Sauerteigbrot backen - befindet sich gerade in der Umsetzung, mal sehen, ob mir das Ansetzen von Sauerteig gelingt. Der Punkt "Blog auf Wordpress umziehen" wird aber wohl noch eine Weile warten müssen. Aber falls jemand Tipps und Tricks hat, wie man am schmerzlosesten einen Blogger-Blog auf Wordpress umzieht: Immer her damit! 

Sonntag, 4. August 2019

Neu im Bücherregal - Die Juli-Bücher 2019.

Nein, ich habe nicht aus lauter Scham den größeren Teil der neuen Bücher im Juli auf diesem Foto versteckt. Es ist nur so, dass ich anscheinend im Juli keine Gelegenheit hatte, Bücher anzusammeln. Wie auch immer das geschehen ist. Es sind also nur vier Bücher in mein Bücherregal gezogen, was prinzipiell eine gute Sache ist, da ein Regal nun schon zweireihig steht, was die Suche nach neuer Lektüre etwas erschwert. Oder auch nicht, schließlich hänge ich noch mitten im Dicke-Bücher-Camp, genauer gesagt in "Die Wohlgesinnten" von Jonathan Littell. Da dauert es erstmal noch eine Weile, bis ich ein neues Buch anfangen kann. Wobei ... heimlich habe ich eines der neuen Juli-Bücher schon fast wieder beendet ...


Samstag, 27. Juli 2019

Vier (plus 1) Bücher für ... das Dicke-Bücher-Camp.

Die ersten vier Wochen im Dicke-Bücher-Camp liegen hinter uns und wie das so bei Feriencamps ist, schleicht sich vielleicht bei der ein oder anderen ein wenig Heimweh ein. Doch mal lieber ein dünnes Buch mit weniger als 500 Seiten für die Fahrt zum See? Aber klar doch! So ging es mir in den letzten Tagen auch. Doch nach diesem kleinen Snack geht es direkt weiter mit dem nächsten dicken Buch (in meinem Fall "Jonathan Strange & Mr. Norrell" von Susanna Clarke).

Ihr seid euch nicht sicher, welches dicke Buch ihr als nächstes im Camp lesen sollt? Dafür gibt es heute nach langer Zeit wieder einmal einen neuen Beitrag aus der Kategorie "Vier Bücher für ..." – in der special Edition zum Dicke-Bücher-Camp und deswegen auch geschummelt mit nicht nur vier, sondern fünf Tipps. Eines der Bücher habe ich beim letzten Dicke-Bücher-Camp gelesen und deswegen bekommt es einen Ehrenplatz. Meine Kategorie, meine Regeln.

Sonntag, 7. Juli 2019

Neu im Bücherregal - Die Juni-Bücher 2019.

Während die erste Woche im Dicke-Bücher-Camp schon fast vorbei ist, stapeln sich die neuen Bücher aus dem Juni noch fröhlich auf dem Wohnzimmertisch. Der Turm auf der rechten Seite wurde bereits gelesen (oder wenigstens teilweise gelesen. Irmgard Keun wird wohl eher ein Jahrzehnte-Projekt), die Titel auf der linken Seite müssen sich noch etwas gedulden. Und zwar wahrscheinlich bis in den Herbst hinein. Außer, ich lese die wirklich dicken Bücher doch schneller als gedacht. Mit dem ersten Buch ("Fräulein Nettes kurzer Sommer" von Karen Duve) bin ich sogar bereits fertig. Wie auch immer das funktioniert hat. Jetzt werden erstmal die Bücher ins Regal gestellt. Wenn noch irgendwo Platz sein sollte ... 


Montag, 1. Juli 2019

Das Dicke-Bücher-Camp 2019


Im vergangenen Jahr ist das Dicke-Bücher-Camp als spontane Idee während des Zähneputzens entstanden und hat sich schnell zu einer famosen Bewegung entwickelt. Über 400 Beiträge sind 2018 bei Instagram unter dem Hashtag entstanden. Nachdem das Dicke-Bücher-Camp Ende August 2018 seine Pforten geschlossen hat, wurde ich immer wieder gefragt, ob es eine Wiederholung geben würde.

Selbstverständlich!

Im vergangenen Sommer hatte ich so viel Spaß mit all den dicken Büchern, die ihr gelesen und empfohlen habt, ich hibble selbst seit einigen Wochen fieberhaft dem Juli entgegen.

Nun ist es soweit.

Vom 01.07.2019 bis 31.08.2019 läuft das Dicke-Bücher-Camp und ihr könnt alle mit dabei sein. Wie schon im vergangenen Jahr gilt: Das ist kein Wettbewerb, es gibt keine Regeln, lest einfach dicke Bücher (die selbstauferlegte Definition sagt, das Buch sollte mehr als 500 Seiten haben).

Ihr wollt mit dabei sein? Dann schnappt euch ein dickes Buch und lest. Keine Ausrede, das Buch wäre zu schwer zum Mitnehmen oder würde zu viel Zeit fressen. Jetzt ist die perfekte Zeit! 

Postet eure Bücher, eure Lesefortschritte, euren Muskelkater mit dem Hashtag #dickebüchercamp bei Instagram und Twitter, stöbert durch die Beiträge anderer Leser*innen und entdeckt dabei ganz groß-artige neue Bücher.

Als Camp-Leiterin habe ich sehr lange überlegt, was ich denn in diesem Jahr lesen will. Am Ende standen acht dicke Bücher mit insgesamt mehr als 5.750 Seiten zur Auswahl. Schlussendlich habe ich mich für diese Bücher entschieden:

"Die Wohlgesinnten" von Jonathan Littell. Das Buch steht seit 2009 in meinem Bücherregal, ich habe es mir zum Abschluss meiner Buchhändler-Ausbildung gekauft und auch mal reingelesen. Aber weit bin ich nicht gekommen. Das Dicke-Bücher-Camp ist nun eine sehr gute Gelegenheit das zu ändern. Über 1300 Seiten sind zwar eine Ansage, aber hey. Warum einfach, wenn es auch schwer sein kann?

"Jeder stirbt für sich allein" von Hans Fallada. Bisher habe ich noch nichts von Hans Fallada gelesen, das soll sich nun aber endlich ändern, nachdem Mia von Paper and Poetry schon lange von ihm schwärmt. 

"Fräulein Nettes kurzer Sommer" von Karen Duve. Zum Ausgleich für die anderen Bücher mal was kürzeres mit nur 580 Seiten und der Hoffnung, mehr über Annette von Droste-Hülshoff zu erfahren.

"Jonathan Strange & Mr. Norrell" von Susanna Clarke. Das Buch steht seit Jahren anklagend im Regal der ungelesenen Bücher. Die Serie zum Buch mochte ich sehr und Herr Gatsby ist großer Befürworter dieser Lektüre. 

Vier Bücher sind für acht Wochen wahrscheinlich etwas arg ambitioniert (im letzten Jahr habe ich zwei Bücher geschafft), aber es handelt sich hierbei auch erstmal nur um eine Vorauswahl. Unter Druck kann ich eh nicht lesen, also lass ich mich einfach durch die Seiten treiben und freue mich außerdem viel, viel mehr über all die Bücher, die ich durchs Dicke-Bücher-Camp entdecken werde.

Gewinnspiel-Zeit

Als kleines Dankeschön für die überwältigende Resonanz aus dem letzten Jahr habe ich mir noch etwas Besonderes einfallen lassen. Das Logo zum Dicke-Bücher-Camp habe ich auf Sticker drucken lassen, die ihr nun gewinnen könnt. Wie? Postet einfach einen Beitrag mit dem Hashtag #dickebüchercamp bei Instagram oder Twitter und schon seid ihr im Lostopf. Jeden Sonntag ziehe ich 5 hoffentlich sehr glückliche Gewinner*innen, die ein Stickerpaket bestehend aus 5 Stickern erhalten. Für noch mehr Dicke-Bücher-Camp-Liebe!

Rechtliche Hinweise zu Gewinnspiel:

- Um an diesem Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr über 18 Jahre alt sein oder die Erlaubnis eurer Eltern haben
- Teilnahmebedingung ist das Posten eines öffentlichen Beitrages bei Twitter oder Instagram mit dem Hashtag #dickebüchercamp
- Das Gewinnspiel endet am 01.09.2019
- Im Zeitraum vom 01.07.2019 bis 01.09.2019 werden jeden Sonntag fünf Gewinner*innen gezogen, die ein Stickerpaket bestehend aus 5 "Dicke-Bücher-Camp"-Stickern erhalten
- Die Gewinner*innen werden bei Instagram bekannt gegeben
- Eine Barauszahlung ist nicht möglich
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Sonntag, 30. Juni 2019

Fotobreze - Juni 2019


// Berlin in der Sonne ist schon arg schön, jetzt reicht es aber erstmal wieder // Und dann ist man zügig in Frankfurt und sitzt im Literaturhaus Frankfurt // Aber home is where the plants are. Und deswegen wohnt hier nun eine Monkey Mask. Ist sie nicht wunderschön? // Zum Abschluss des Monats legt sich München auch noch extra ins Zeug. Wahrscheinlich ist das die Eifersucht, weil ich jetzt so oft weg war. Aber keine Sorge, jetzt ist es erstmal gut mit Arbeitsausflügen. Fast, jedenfalls // Hotelfrühstück Teil 1 - Frankfurt am Main. Zum Geburtstag viel Glück // Hotelfrühstück Teil 2 - Leipzig // Kein Hotelfrühstück, dafür ein sehr famoser Nach-Geburtstagsbrunch // Und Donuts gab es auch noch zum Geburtstag // Neue Bücher für den Bücherclub // Neue Bücher vom Bücherflohmarkt mit besten Kaffeegrüßen // Private Buchvorstellung zu "Lvstprinzip" von Theresa Lachner mit famoser Verköstigung und einer sehr sympathischen Autorin. Das Buch erscheint im September, dann berichte ich auch davon // Filmfest München! Film 1 von 4 wurde gestern besichtigt: Vita & Virginia. Kommt offiziell im Oktober ins Kino. Wunderschön – sowohl optisch als auch inhaltlich (hier ein paar Abzüge in der B-Note, weil es teilweise schon arg glatt geschrieben ist) und der Soundtrack ist ein Sahnehäubchen. Weckte bei mir die Lust, wieder mehr von Virginia Woolf und endlich mal was von Vita Sackville-West zu lesen //

Geburtstagsjuni – Reisejuni. Nur eben keine privaten Reisen, sondern berufliche. Berlin, Frankfurt, Leipzig. Uff. Ich mag es zwar, den Schreibtisch mal zu verlassen, aber in diesem Monat war das ein bisschen zu viel. Also erstmal runterfahren und entspannen. 

Der letzte gelesene Buch-Satz:
"Alles Liebe, Sharon."
aus "Jakob der Heiler" von Aldous Huxley und Christopher Isherwood, Seite 38.

Nächsten Monat und so:
Wie war das nochmal mit dem runterfahren und entspannen? Pustekuchen. Eine Reise steht nämlich noch an. Stuttgart. Und zwar heute direkt bis Mittwoch. Und dann, dann ist wirklich erstmal Schluss. Und es geht weiter mit Filmfest-Kino-Ausflügen und dem Dicke-Bücher-Camp (morgen mehr!). Und hoffentlich vielen Leseeinheiten draußen auf dem Balkon. 

Sonntag, 9. Juni 2019

Die DO BOOKS-Reihe – Dinge, die das Leben ausmachen: Story, Atmen, Zuhause sein und Sauerteig


Herzlichen Dank für die Rezensionsexemplare an den Atlantik Verlag bzw. Tempo Verlag!

Bereits im Oktober 2018 zog das erste "DO"-Buch bei mir ein: Story. Nach einem kurzen Blick hinein landete das Buch aber vorerst im Regal der ungelesenen Bücher und hätte dort wahrscheinlich noch eine sehr lange Zeit verbracht, wenn nicht im Mai 2019 drei weitere geschwisterliche Bücher der Reihe bei mir gelandet wären: Atmen, Zuhause sein und Sauerteig. 

Mit wenig Erwartungen las ich "Atmen" und ehe ich mich versah, hatte ich alle vier Bücher weginhaliert (absichtliche Wortwahl) und überlege nun, welche der anderen Themen der Reihe mich noch interessieren, damit ich mir mehr Bücher besorgen kann.

Was steckt nun hinter den "DO BOOKS"?

Die Bücher sind ein Nebenprodukt der DO Lectures, einer Art Konferenz für Menschen, die Dinge tun – und damit andere Menschen inspirieren wollen. Neben der jährlichen Konferenz gibt es auch die Möglichkeit, sich online Talks zu allen möglichen Themen anzugucken (was jetzt auf meiner langen "Wenn ich mal Zeit habe, mach ich das!"-Liste steht). 

Die Autor*innen fokussieren sich bei den Büchern – auf Deutsch erschienen im Atlantik Verlag bzw. Tempo Verlag – auf ihr Spezialthema und geben den Leser*innen einen bequemen Einstieg, der Lust wecken soll, selbst aktiv zu werden.


Bisher habe ich folgende Bücher gelesen:

Story – Wie man eine Geschichte richtig erzählt von Bobette Buster (aus dem Englischen von Tino Hanekamp)
Storytelling! Schon lange liegt es nicht nur bei Autor*innen, gute Geschichten zu erzählen – wir sind umringt von Geschichten, die uns beeindrucken, verführen, unterhalten, zum Kauf anregen wollen. Aber woraus besteht eine gute Geschichte? Das zeigt Bobette Buster sehr anschaulich an unterschiedlichsten Stories, die von ihr analysiert werden. Ihre zehn Grundsätze des Storytellings find ich ganz spannend, dafür gab es ein Eselsohr zum Merken. 

Atmen – Entspannen, den Fokus finden und Sachen anpacken von Michael Townsend Williams (aus dem Englischen von Cornelius Reiber)
Atmen, ey. Ich erwische mich häufig dabei, wie ich unbewusst die Luft anhalte. Sobald ich darüber nachdenke, scheint es eine schier unmöglich zu lösende Aufgabe zu sein. Wie ging das gleich nochmal mit dem Einatmen? Michael Townsend Williams zeigt einige Tipps und Tricks auf, wie man lernen kann, gleichmäßiger zu atmen und so entspannter zu werden. Mal sehen, wie lange ich es aushalte, auf meinen Atem zu achten. 

Sauerteig – Zeit für Brot in einem rastlosen Leben von Andrew Whitley (aus dem Englischen von Anabelle Assaf)
Die wohl größte Überraschung liegt in diesem kleinen Büchlein. Ich habe noch nie so gerne Rezepte gelesen wie hier. Ich meine ... Rezepte! Andrew Whitley schafft es mit seinem unterhaltsamen und anschaulichen Schreibstil, dass man sich sofort Mehl und Wasser schnappen will, um einen Sauerteig anzusetzen. Freut euch also schon mal auf baldige Sauerteig-Experimente meinerseits.

Zuhause sein – Einrichten für ein kreatives, entschleunigtes Leben von Sue Fan und Danielle Quigley (aus dem Englischen von Sabine Kray)
Geschmäcker gehen weit auseinander – deswegen kann ich mir gut vorstellen, dass dieses Buch nicht jeden anspricht. Die beiden Autorinnen versuchen zwar stil-unabhängig Tipps für Wohnungseinrichtungen zu geben, die Fotos zeigen aber doch recht ähnliche Zimmer mit einer natürlichen, modernen, klaren Einrichtung. Gefällt mir auch sehr gut, ich hätte mir daher viel mehr Fotos gewünscht, was aber nicht wirklich zum Konzept der Reihe passen würde. 

Insgesamt gefällt mir an der "DO BOOKS"-Reihe besonders, dass die Themen der einzelnen Bücher zwar unterschiedlich sind, die gemeinsame Klammer aber doch zu erkennen bleibt: "Tu dir selbst etwas Gutes!". Die einzelnen Autor*innen zeigen dafür verschiedene Perspektiven auf und schrammen dabei mal mehr, mal weniger die Grenze zur esoterischen Feelgood-Lebenseinstellung.

Für neue Einblicke in unbekannte Themen eine leichte Einstiegsmöglichkeit, die Lust auf mehr macht. Und – Atmen nicht vergessen! 

Weitere Bücher der Reihe:
Anpflanzen, Imkern, Einmachen, Design, Bestimmung

Sonntag, 2. Juni 2019

Neu im Bücherregal - Die Mai-Bücher 2019.

Da hatte ich letztens noch von dem Porzellan-Dackel gesprochen, ihn aber gar nicht gezeigt. Das geht ja überhaupt nicht. Deswegen ist hier nun der Dackel mit den neuen Büchern, die im Mai hinzugekommen sind, zu sehen. Sechs der abgebildeten Bücher habe ich sogar schon gelesen, was hauptsächlich daran liegt, dass es sich hier um dünnere Bücher handelte (apropos: Im Juli startet wieder das Dicke-Bücher-Camp und ich freu mich schon gar sehr!). Davon unabhängig lädt der Balkon zur Eröffnung der Draußen-Lese-Saison ein. Solange ich mich mit reichlich Sonnencreme ausstatte, sollte das doch eine nette Abwechslung werden. 

Vielleicht darf ja auch schon direkt eines der folgenden neuen Bücher mit nach draußen auf den Balkon:


Glück von Gaito Gasdanow. Ein Geschenk von Herrn Gatsby, um meine Sammlung der Edition 5plus-Bücher zu erweitern. Mehr kann ich dazu noch nicht sagen. Aber irgendwann wird die Zeit kommen und ich kann auch diese Reihe hier vorstellen. Bestimmt.

Ostende von Volker Weidermann. Beschämenderweise hatte ich das Buch nämlich bisher noch nicht. Und bevor jetzt bald ein neues Buch von Volker Weidermann erscheint ("Das Duell" – keine Sorge, es fließt kein Blut, es geht um Günter Grass und Marcel Reich-Ranicki), les ich endlich mal "Ostende". So will es der Plan.

Lance von Vladimir Nabokov.
Dark Days von James Baldwin.
Africa's Tarnished Name von Chinua Achebe.
The Missing Girl von Shirley Jackson.
Ich habe eine neue Sammelleidenschaft, die sich hauptsächlich in Berlin befriedigen lässt. Denn bei Dussmann gibt es haufenweise Bücher aus der kleinen "Penguin Modern"-Reihe, die mich nicht nur farblich, sondern auch inhaltlich begeistert. Jedes Büchlein weckt den Wunsch, mehr vom jeweiligen Autor/von der jeweiligen Autorin zu lesen. Ein Bändchen davon habe ich bereits gelesen, nämlich "Lance" von Vladimir Nabokov. Die erste Geschichte "The Aurelian" ist so großartig, ich möchte sie mir gerne auf den Rücken schreiben. Geht das vielleicht?

Morgen irgendwo am Meer von Adriana Popescu. Die Sommerlektüre vor dem eigentlichen Sommer lesen. Kann ich. Vielleicht kommt der Sommer auch erst deswegen. Das Buch weckt auf jeden Fall ganz schlimmes Meerweh und verknüpft damit eine Geschichte mit viel Gefühl, aber ohne Kitsch.

Schöner als überall von Kristin Höller. Hallo? Ein Buch, das von Fenchelfeldern erzählt? Count me in. Ich mag zwar keinen Fenchel, aber das kann sich ja noch ändern. 

Atmen von Michael Townsend Williams.
Sauerteig von Andrew Whitley.
Zuhause sein von Sue Fan und Danielle Quigley.
Drei Bände aus der "Do"-Reihe (woher diese Reihen-Häufung kommt, weiß ich leider auch nicht), die ich in den letzten Tagen auch alle bereits weginhaliert habe (was lustig ist, weil ein Buch "Atmen" heißt, ne). Und auch hierzu ist ein Beitrag geplant. Deswegen nur kurz: Die Bücher sind wirklich sehr nette Einstiegsmöglichkeiten in die jeweiligen Themen. Und jetzt will ich Sauerteigbrot backen.

Irgendwann wird es gut von Joey Goebel. Ein Arbeitsbuch, welches ich noch lesen möchte, bevor es zur Lesung mit Joey Goebel geht. Bisher habe ich nichts vom Autor gelesen, was umso tragischer ist, weil wohl Benedict Wells großer Fan von ihm ist. Und ein kurzer Ausflug in mein Bücherregal verrät mir, dass ich sogar schon ein Buch von ihm habe ... nämlich "Ich gegen Osborne". Nur halt ungelesen.

Suhrkamp Verlagsgeschichte 1950-1990. Meine Schwäche für Verlagsgeschichte hatte ich schon des Öfteren angesprochen. Gerade bei den Verlagen S. Fischer und Suhrkamp geht mein Herz auf. Umso größer war die Freude, als ich dieses Buch in einem Antiquariat in Berlin gefunden habe. Beim Durchblättern habe ich auch schon ein sehr reizendes Foto gefunden, welches ich bitte gerne als Druck über meinem Sofa hätte: "Das Lektorat auf dem Weg zum Mittagessen, 1953: Siegfried Unseld, Peter Suhrkamp, Friedrich Podszus" (ebenfalls in der Suhrkamp Vorschau 2014 auf Seite 29 zu bewundern)  

Sexuell verfügbar von Caroline Rosales. Kennt ihr das, wenn ihr in einer anderen Stadt zu Besuch seid (in diesem Fall Berlin) und dann unbedingt ein Buch kaufen müsst, obwohl es das Buch selbstverständlich auch in eurer Heimatstadt gibt und ihr eigentlich gar keinen Platz im Koffer habt? Japp. So ein Buch ist "Sexuell verfügbar". Manchmal braucht es für den Kauf eines Buches eben auch die richtige Atomsphäre in einer besonderen Buchhandlung. Was jetzt nichts mit dem Thema des Buches zu tun hat.

Crazy Rich Asians von Kevin Kwan. Schon seit längerer Zeit steht die englische Ausgabe dieses Buches auf meiner Wunschliste. Als ich dann die Büchersendung von Kein & Aber geöffnet habe, musste ich ein bisschen irre kichern, denn erst am Tag zuvor habe ich entdeckt, dass der Verlag alle Bücher der Reihe (schon wieder ...) veröffentlicht. Gelesen habe ich das Buch auch schon und kann es nur ans Herz legen. Eine unterhaltsame Sommerlektüre mit Anspruch und Köpfchen. Und ein großartiger Crahkurs in Geografie und Kultur (jedenfalls für mich ...).

Ludovika von Christian Sepp. Was für ein Buch! Ich bin sehr angetan vom Farbschnitt und den vielen Abbildungen und der Mühe, die der August Dreesbach Verlag in dieses Buch gesteckt hat (und mir wurde Schokolade mit Ludovika geschickt, das ist auch immer gut). Als leidenschaftliche "Sissi"-Filmguckerin habe ich so gar keine Ahnung, wer Ludovika eigentlich wirklich ist und werde mich deswegen demnächst dieser Geschichtsstunde widmen. 

Donnerstag, 30. Mai 2019

Fotobreze - Mai 2019


// Och, Berlin. Du haust aber auch echt alles raus, um mich um den Finger zu wickeln, oder? // Meine Lieblingsgeschichte vom letzten Berlin-Besuch: Ich wollte unbedingt Lars Eidinger in "Hamlet" sehen. Karten gab es nur noch an der Abendkasse. Wir also eine Stunde vor Vorstellungsbeginn hin. Warteschlange. Warten. Wartenummer ziehen. 10 Minuten vor Vorstellungsbeginn nochmal hin. Und dann, dann wurde die Nummer 4 aufgerufen und wir hatten die 4 und wir durften Karten kaufen und es war so famos, ich habe kurz jubiliert, was die Frau an der Kasse wohl nachhaltig verstört hat. Das Stück war auch fein, btw. // Cafés mit Bären und Kuchen – sehr gute Kombination // Und dann, dann war ich noch bei einem Konzert von Olli Schulz und überhaupt muss ich viel öfter Olli Schulz hören // Zurück in München. Zurück ins Literaturhaus. Zurück mit Saša Stanišić in die Heimat // Die Saison im Residenztheater schließt dieses Jahr etwas früher und so sahen wir zum Abschluss endlich "Die Räuber". Crazy. Diese übergroßen Laufbänder. Der Chor. Sehr großartig // Seitdem ich die Pho Bo bei Fei Scho gegessen habe, will ich keine andere mehr essen. Wie krieg ich jetzt einen 10 Liter-Kanister davon zu mir nach Hause? // Der Buchclub hat wieder getagt und die nächste Lektüre steht fest: "Gilgi" von Irmgard Keun // Meine Damen und Herren, halten Sie sich fest: Ich habe ein Fahrrad. Mal wieder. Nach der traurigen Episode von vor zwei Jahren, habe ich nun wieder ein Fahrrad erstanden, um damit zur Arbeit zu fahren. Schicken wir viele Gebete an den Fahrrad-Gott, dass ich dieses Mal auch wirklich mit dem Fahrrad fahre und es nicht monatelang an einer U-Bahn-Station steht ... // Frankfurt mit Dachterrasse ist schon auch sehr schön // Moderations-Breze – Daran werde ich mich wohl nie so ganz gewöhnen. Aber bei tollen Büchern und tollen Autorinnen macht es ganz besonders viel Spaß // Nach so viel Trubel besonders wichtig: Waffel-Party //

Jubel, Trubel, Heiterkeit. Der Mai war voll mit Reisen und Menschen und Kultur und Büchern und Dingen. Umso schöner ist es, dass der Mai mit freien Tagen endet, bevor es dann mit Volldampf weiter in den Juni geht. 

Der letzte gelesene Buch-Satz:
"Du kommst zur Tür herein, ziehst deine Schuhe aus, legst deine Tasche auf die antike Gebetsbank und deinen Schlüssel in den Flechtkorb, hängst deine Jacke über den Messingelefanten an der Wand und möchtest das Haus am liebsten nicht mehr verlassen."
aus "Do – Zuhause sein" von Sue Fan und Danielle Quigley, Seite 7.

Nächsten Monat und so:
Geburtstagsjuni! Erstmal geht es wieder nach Berlin. Man könnte meinen, ich habe dort eine heimliche Zweitwohnung. Ist aber nicht so. Jedenfalls nicht, dass ich wüsste. Stattdessen managen wir weiter die Buchbranche, fahren weiter nach Frankfurt und essen dann hoffentlich Kuchen zum Geburtstag. Ansonsten ist der Juni voll mit Feiertagen, was für viel Lesezeit spricht. 

Dienstag, 7. Mai 2019

Neu im Bücherregal - Die April-Bücher 2019.

Kurzes Buchregal-Update: Noch gibt es keine Bücherregale hinter der Couch. Dafür füllt sich meine Pinterest-Pinnwand mit Beispiel-Fotos, wie das ganze denn aussehen könnte. Sehr buchig, auf jeden Fall. In der Zwischenzeit befülle ich die vorhandenen Bücherregale nicht nur mit Büchern, sondern auch mit anderen dekorativen Stücken. Zum Beispiel einem kleinen Porzellan-Dackel, der jetzt die suhrkamp taschenbuch wissenschaft-Reihe bewachen darf. Dazu gibt es noch kleine Vasen mit Schleierkraut, ein gerahmtes Foto von einem Dackel, ein LEGO-Big Ben, ein Kleingeld-Glas und ein "Blogger"-Schild, welches ich bei der letzten Preiverleihung des Bayerischen Buchpreises mitgenommen habe. Damit die Bücher nicht so alleine rumstehen. Habt ihr neben den Büchern noch andere Gegenstände zur Auflockerung im Bücherregal stehen? 

Der Porzellan-Dackel muss sich nun auf jeden Fall den Platz mit folgenden Büchern, die im April dazugekommen sind, teilen: 



Kinderland von Mawil. Auf der Leipziger Buchmesse bei einer Lesung neugierig entdeckt und dann direkt verschlungen. I like! Mir gefällt die Fokussierung auf die kindliche Perspektive – und dann fällt halt einfach mal die Mauer. Dazu ein sehr schöner, einfacher Zeichenstil. Mawil behalte ich mal im Kopf!

Schäfchen im Trockenen von Anke Stelling. Ich sags direkt an dieser Stelle: Ich hatte die beiden Bücher, die auch im Literarischen Quartett besprochen wurden, schon vor der Sendung, ne! Okay, bei "Schäfchen im Trockenen" war es nur ein Tag im Voraus, aber trotzdem. Die Schäfchen habe ich auch schon gelesen und fand es doch erstaunlich nicht. Könnte thematisch sehr viel mehr Gejammere sein, die Autorin hält hier aber gut die Waage, wie ich finde. Und dann stehen da halt auch so gute Sätze wie "Und du verspürst Mitleid mit Opa Raimund, siehst ihn bei uns am Kaffeetisch sitzen und Käsekuchen essen und erkennst, dass Kuchen nicht ausreicht, um den Hunger seines Herzens zu stillen." (Seite 82)

Das Leben ist eins der Härtesten von Giulia Becker. Die Autorin mag ich ja auch echt gern, umso gespannter war ich nun auf ihren ersten Roman. Denn so eine Fahrt ins Paradies Tropical Island ist viel amüsant-melancholischer als man vielleicht denkt. Einziger Kritikpunkt: Das Buch hätte gerne noch ein paar Seiten länger sein dürfen, um den Charakteren mehr Raum zu geben. Beim nächsten Mal dann bitte!

Das Herz kommt zuletzt von Margaret Atwood. Weil ich wirklich viel mehr von Margaret Atwood lesen sollte, musste dieses Mängelexemplar bei texxt mit. Für noch mehr Atwood-Lektüreempfehlungen bin ich sehr dankbar!

Herz aus Eis von Isabelle Autissier. Ebenfalls ein Mängelexemplar-Kauf bei texxt. Für mehr Meer-Bücher und so. Dazu könnte man auch mal einen Lesemonat machen ...

Der Lärm der Zeit von Julian Barnes. Der dritte und letzte Mängelexemplar-Kauf. Bei "Der Lärm der Zeit" denke ich jedes Mal, wenn ich es in einer Buchhandlung stehen sehe, dass ich das Buch schon habe. Habe ich aber gar nicht. Jetzt schon. Hoffentlich werde ich mich beim nächsten Mal daran erinnern ...

GRM von Sibylle Berg. Das Internet hat sich zu diesem Buch überschlagen, plötzlich war es überall ausverkauft und mit dem Hashtag #findyourGRM konnte man Sichtungen in Buchhandlungen festhalten. Eine Hugendubel-Filiale in München hatte anscheinend vorsorglich die Bücher gebunkert, weswegen ich dem Gruppenzwang erlegen bin. Außerdem ist Sibylle Berg eh ein ganz großartiger Mensch, ne. (Und mal so nebenbei: Warum ist das Buch so schwer? So dick ist es jetzt auch wieder nicht, aber mein Arm fühlt sich etwas überfordert, wenn ich es aus dem Regal nehme)

Love. Her. Wild. von Atticus. Ich bin nicht unbedingt der Lyrik-Leser (dazu hatten wir ja erst letztens einen Beitrag zum Welttag der Poesie), aber diesen Gedichtband habe ich nun bei Instagram gewonnen (mit meiner großartigen Ergänzung des Gedichts "Poesie ist für mich, im Dunkeln zu tappen auf der Suche nach Worten für das Gefühl ..." mit "von Brausestäbchen auf der Zunge" – merkt euch meinen Namen, wenn ich bald einen Lyrik-Preis nach dem anderen abräume!). So richtig versteh ich den Hype um Atticus nicht, aber gucken kann man ja mal.

Herkunft von Saša Stanišić. Wer immer noch kein Buch von Saša Stanišić gelesen hat, der klickt jetzt direkt auf diesen Link, liest die Rezension zu "Herkunft" und kauft im Anschluss das Buch. Herzlichen Dank. 

Nicht im Bild (weil nachhaltig an weitere Leser*innen weitergegeben):

Umweltliebe von Jennifer Sieglar. Das Buch ist  umweltfreundlich gedruckt und wohl auch biologisch abbaubar (hab ich nicht getestet, ne!), was ich bei dem Thema für eine gute Entscheidung halte. Inhaltlich hab ich ein paar Anregungen mitnehmen können, es war mir aber insgesamt fast etwas zu "einfach" geschrieben. Gurken ohne Plastikfolie kaufen, Kinder! Ich kauf einfach gar keine Gurken, weil mir die nicht schmecken.

Montag, 6. Mai 2019

Fotobreze - April 2019


// Hochkultur in der Bayerischen Staatsoper: In diesem Fall "Spartacus" als Ballett // Meine Beobachtung: Menschen gehen ins Ballett, um dann sehr viele Fotos von sich selbst in den Erfrischungsräumen zu machen. Wir passen uns diesem Trend mal an // Frau Passmann bei einer Lesung zu "Alte weiße Männer" gesehen und mein Fangirl-Herz ist hocherfreut // Noch mehr Kultur! Im Museum Brandhorst kann man Bilder von Alex Katz bewundern. Schon schön // Mein April-Highlight: Ich habe einen Corgi gesehen. Einen Corgi, Kinder. Einen echten Corgi in München! // Food Content: Linsen-Bolognese. Kann man mal machen // Food Content: Sehr viele Brotaufstriche für das letzte Buchclub-Treffen // Guter Kaffee und Norwegen-Häuschen // Ich war wieder mal beim Flohmarkt auf der Theresienwiese und ... // ... habe einen kleinen Dackel gekauft. Kitschig, niedlich, notwendig! // Neue Freizeitbeschäftigung: Aquarellmalerei. Üben, üben, üben. // Und dann hab ich mir noch einen Bioabfall-Eimer besorgt. Auch schön //

Samstag, 27. April 2019

Herkunft von Saša Stanišić.


Originalausgabe - Erschienen im Luchterhand Literaturverlag - März 2019 - Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar!

"Herkunft" ist ein Buch über den ersten Zufall unserer Biografie: irgendwo geboren werden. Und was danach kommt.

Saša Stanišić gehört zu meinen persönlichen Lieblingsautoren – und das schon sehr lange wie ein Blick ins Archiv zeigt ("Vor dem Fest" im Januar 2015, "Fallensteller" im Mai 2016, Lesungsbericht im Juni 2016). Nun ist also mit "Herkunft" ein weiteres Buch von ihm erschienen, welches ich mit viel Vorfreude erwartet habe. "Herkunft" also. Schweres Thema. Großes Thema. 

In "Herkunft" verwebt Saša Stanišić Realität und Fiktion zu (s)einem persönlichen Herkunftsmythos, erzählt, erfindet, erschafft einen eigenen Herkunftsteppich voller Geschichte und Geschichten. Und Drachen.

"Früher hatte Großmutter behauptet - da war ich zehn oder fünf oder sieben -, ich würde niemals täuschen und lügen, sondern immer nur übertreiben und erfinden." (S. 19)

Wohl jeder Text über Stanišić spricht nicht nur vom "Sprachzauberer", sondern auch von seiner Herkunft – Jugoslawien wohl. Oder halt auch nicht. Vielleicht Višegrad, vielleicht Oskoruša, vielleicht Heidelberg, vielleicht Hamburg. Vielleicht einfach alles davon und noch mehr oder weniger. 

Nun spricht Stanišić selbst über Herkunft und was das überhaupt ist und bedeutet. Erzählt die eigene Familiengeschichte, die sich so oder so ähnlich zugetragen hat oder haben könnte. Kein roter Faden führt uns, sondern ein unzuverlässiger Erzähler, der sich selbst und seinen Erinnerungen nicht geheuer ist. Und erschafft dabei wieder diese Sprachbilder (Zauberer, ne!), bei denen mein Bleistift hektisch zuckt, weil sie so schön sind. 

Stanišić spielt nicht nur mit den Erinnerungen, sondern auch mit seinen Leser*innen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Am Ende des Buches gibt es kein Ende. Jedenfalls kein einheitliches. Denn der/die Leser*in entscheidet selbst, wie die Geschichte endet – "Choose your own adventure". So wie damals bei "Die Insel der 1000 Gefahren". Das hat mich schon als Kind fürchterlich gestresst. Ich will alle Enden kennen! Das gilt auch für "Herkunft". Wobei ich mich bisher zusammengerissen habe und nur eine - meine - Version gelesen habe. 

"Literatur ist ein schwacher Kitt. Das merke ich auch bei diesem Text. Ich beschwöre das Heile und überbrücke das Kaputte, beschreibe das Leben vor und nach der Erschütterung, und in Wirklichkeit vergesse ich Geburtstage und nehme Einladungen zu Hochzeiten nicht wahr. Ich muss nachdenken, um mich zu erinnern, wie die Kinder meiner Cousinen heißen. An den Gräbern meiner Großeltern mütterlicherseits habe ich noch kein einziges Mal eine Kerze angezündet." (S. 212)

"Herkunft" erzählt davon, wie es ist mit 14 aus einem kriegserschütterten Land zu fliehen. Wie man versucht, in einem Land Fuß zu fassen, das einem so fremd und kühl erscheint. Wie man die eigene Herkunft bewahren will und sich deswegen eine neue erfindet. 

Eselsohren pflastern meinen Weg durch dieses Buch und ich finde, das ist ein gutes Zeichen. 

Auf der Leipziger Buchmesse habe ich die Lesung mit Saša Stanišić leider verpasst (was dann aber doch noch passiert ist, kann man hier nachlesen), umso mehr freue ich mich auf die Lesung im Literaturhaus München am 08.05.2019. – ich werde dann noch davon berichten (soweit ich gesehen habe, kommt das Wort "Brezel" bzw. "Breze"  nicht vor. So schlimm wie beim letzten Mal kann es also nicht werden). 

Sonntag, 21. April 2019

Der Buchclub – Menschen, Bücher, Weißwein.

Dass ich gerne und viel lese, sollte man bei der Lektüre meines Blogs bereits mitbekommen haben. Damit gehöre ich - laut der Studie "Buch und Buchhandel in Zahlen" zu einer angeblich aussterbenden Gruppe. Immer weniger Menschen lesen (54,5% der Deutschen zählen als Selten- und Nichtleser. Quelle: Börsenverein des Deutschen Buchhandels). Ich befinde mich aber in der glücklichen Situation, einen belesenen Freundes- und Bekanntenkreis zu haben – Birds of a feather flock together. Und so kommt es auch, dass ich seit Oktober 2017 Teil eines Buchclubs bin.


Buchclub? 

Sonntag, 7. April 2019

Neu im Bücherregal - Die März-Bücher 2019.

Ignorieren wir einfach mal die exorbitante Anzahl von vierzehn neuen Büchern im März, sondern wenden uns viel interessanteren Fragen zu: Was haltet ihr von einem Bücherregal hinter der Couch? Neuer Platz quasi. Und man kann direkt von der Couch aus neue Lektüre greifen. Und man hätte neuen Stellplatz für neue Pflanzen. Und neue Lego-Kästen. Alles neu also! Blöderweise habe ich anscheinend kein kreatives räumliches Vorstellungsvermögen, denn ich weiß wirklich nicht, wie das aussieht, wenn die Couch nicht direkt an der Wand steht. Und wenn die Couch plötzlich keine Eckcouch mehr ist, sondern eine ohne Ecke (denn eine Eckcouch würde bei der Buchregal-Lösung nicht mehr ins Zimmer passen). Hat man auf einer Couch ohne Ecke nicht auch viel weniger Platz? Wie soll man denn ohne Platz gemütlich auf der Couch sitzen und eines der neuen Bücher lesen? 


Sonntag, 31. März 2019

Fotobreze - März 2019


// Glitzer auf dem Boden ist immer ein gutes Zeichen. In diesem Fall bezeichnet es sehr gut das Florence + The Machine-Konzert am Anfang des Monats. Was für ein Spaß! // Bücherflohmarkt in Gröbenzell und ich habe nur zwei Bücher gekauft. Dafür aber zwei sehr feine Bücher, die dann im nächsten Blogbeitrag gezeigt werden // Und dann kam im März irgendwie plötzlich die Sonne raus (Mütze muss trotzdem sein) // Bloggermarket, Kinder! Da lernt man was über Smartphone-Fotografie, Whatsapp-Chatbots und gute Getränke! // Und dann natürlich: Die Leipziger Buchmesse. Mit neuem Stand an einem neuem Ort und viel Programm // Und großartige Menschen treffen // Und mit Büchern natürlich! // Und dann, dann sitzt man plötzlich beim "50 Jahre Der Herr der Ringe"-Abend in der ersten Reihe // In München fand eine Dackel-Parade statt und ich wollte einfach alle Dackeltierchen mitnehmen // Bei der "Garten München"-Messe duften wir uns als Florist*innen versuchen und mein Blumenstrauß besteht möglicherweise hauptsächlich aus Eukalyptus, weil Eukalyptus einfach wunderbar ist // Die Vorliebe für weiße Sneaker zeigt sich auch in Hotelbars in Leipzig // Und dann war da noch so ein Hund, den ich gerne einfach mitnehmen wollte, stattdessen habe ich mich auf die Blumen konzentriert, was ja auch ganz nett ist //

Von der Leipziger Buchmesse habe ich nicht nur ungeplant vier Bücher, sondern auch eine fiese Erkältung mitgebracht, die mich in der letzten Woche komplett lahmgelegt hat. Braucht auch echt kein Mensch. Dafür bräuchte man auf der Buchmesse so viel mehr Zeit und Körper, um alle Menschen, die man gerne sehen möchte, auch zu sehen. War aber trotzdem wieder sehr prima. Bei einem Community-Treffen zum Thema Fantasy vor 300 Leuten stehen und sagen, dass man keine Fantasy-Bücher liest, ist auch mal was anderes. Und dann gab es noch Sonne und Blumen und überhaupt. Guter März, würde ich sagen. 

Der letzte gelesene Buch-Satz:
"Er verortete ihn erneut im Zentrum der drei Hauptströmungen der hellenistischen Philosophie, die sich mit der Frage beschäftigt hatten, wie man leben soll."
aus "Wie soll ich leben? oder Das Leben Montaignes in einer Frage und zwanzig Antworten" von Sarah Bakewell, Seite 172.

Nächsten Monat und so:
Warum ist denn plötzlich schon April? Wir hatten doch gestern erst Februar, oder? Jedenfalls widme ich mich der Hochkultur und gehe ins Ballett! Außerdem kommt Sophie Passmann nach München und der Welttag des Buches ist auch noch im April! 

Samstag, 30. März 2019

Zum Welttag der Poesie ... #vikingworldpoetryday

Dieser Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung von Viking Österreich entstanden, die mir das Material für die kreative Umsetzung zur Verfügung gestellt haben.

"Herz, mein Herz, sei nicht beklommen, und ertrage dein Geschick ..." Wenn mich jemand spontan auf der Straße nach einem Gedichtvortrag fragen würde (kommt sicherlich häufiger vor als man denkt), könnte ich exakt diese eine Zeile von Heinrich Heine wiedergeben. Mehr Lyrik hat sich mein Kopf nicht gemerkt (und auch diese eine Zeile kenne ich nur von einer sehr schönen Grußkarte, die ich mir mal selbstgekauft habe). 

Zum Anlass des Welttag der Poesie am 21.03. habe ich nun dank Viking Österreich die Gelegenheit, meine rudimentären Poesie-Kenntnisse der Welt zu offenbaren. Oder so ähnlich. Um das schöngeistige Thema passend umzusetzen, wurden mir ausgewählte Produkte aus dem Sortiment von Viking zur Verfügung gestellt. Insbesondere das Kalligrafie-Set  hat es mir sehr angetan. Gleichzeitig hatte ich erstmal sehr viel Respekt vor den unterschiedlichen Federn, die man in den Halter einklemmen (Fachbegriffe kann ich ...) kann. Doch die Tintenkleckse haben sich netterweise nur auf meinen Händen und nicht auf dem Papier verteilt. Das "Poetry"-Notizheft gefällt mir auch außerordentlich gut, mal sehen, wann ich mich traue, dort etwas reinzuschreiben (Kennt ihr diese Angst vor den weißen Seiten eines neuen Notizheftes? Man könnte den Reiz ja mit banalen Aussagen zerstören. Aus diesem Grund habe ich einen Schuhkarton voll mit unbenutzten Notizheften).

Das Material für eine (hoffentlich) kreative Poesie-Gestaltung lag also bereit. Was fehlte, war ein passendes Gedicht. Und mein Bücherregal gibt lyrikmäßig leider nicht so viel her ... dachte ich! Bis mir eingefallen ist, dass ich von einer meiner liebsten Lieblingsschriftstellerinnen einen Gedichtband besitze! "Der Koloss" von Sylvia Plath (in der übertrieben schönen Letterpress-Ausgabe). Bisher ungelesen, doch bei einem kurzen Durchblättern fand ich ein sehr passendes Gedicht und habe mal wieder festgestellt, dass Sylvia Plath einfach eine großartige Schreiberin ist, deren Sätze einendirekt ganz tief in der Seele packen und die gleichzeitig so viel Humor und Düsternis in ihre Texte packt,wie ich es selten erlebt habe. 


Die Interpretation von "Metaphern" überlasse ich den Profis, aber alleine, dass in dem Gedicht das Wort "hefig" vorkommt, spricht für sich. 

Auf jeden Fall lasse ich den Gedichtband von Sylvia Plath direkt mal draußen liegen, um noch das ein oder andere Gedicht darin zu lesen. Vielleicht weckt es ja eine spontane Poesie-Liebe in mir. 

Oder habt ihr andere Empfehlungen für mich? Die Bücher von Ruby Kaur hatte ich zwar schon öfter in der Hand, der Funke ist aber bisher nie wirklich übergesprungen. 

Donnerstag, 7. März 2019

Alte weiße Männer von Sophie Passmann.


Originalausgabe - Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch - März 2019

Sophie Passmann ist Feministin und sie fragt sich, ob der alte weiße Mann wirklich an allem schuld ist. Um das herauszufinden, trifft sie bekannte deutsche Männer, um mit ihnen über Sexismus, Feminismus, Chancengleichheit und die Frauenquote zu sprechen. Sie beobachtet mit Robert Habeck an der Spree den Kormoran, picknickt mit Claus von Wagner im Englischen Garten, teilt sehr unfreiwillig ihr Essen mit Rainer Langhans, sie trifft Peter Tauber in der Eisdiele, Kevin Kühnert im Studentencafé, lässt sich von Kai Diekmann auf Frühlingsrollen einladen und pocht bei all den Treffen darauf, Lösungen zu finden auf die Frage: Wie können wir den Geschlechterkampf beenden?

Auf der Frankfurter Buchmesse 2018 lief ich gerade von einem Termin zum nächsten, als mein Fangirl-Radar plötzlich Alarm schlug. Spotted: Sophie Passmann. 5 Sekunden überlegte ich, was ich jetzt machen soll. Und ich entschied mich schlussendlich für die ungewöhnlichste Variante: Ich sprach Sophie Passmann an. Crazy. Und nur ein bisschen creepy (wenn ich mich richtig erinnere sagte ich "Ich kenn dich von Instagram!" oder irgendetwas anderes Bescheuertes). Dafür unterhielten wir uns im Anschluss kurz über ihr bald erscheinendes Buch und ihre Buchempfehlungen bei Instagram (zu dem Zeitpunkt hatte ich wegen ihr "Hochdeutschland" gelesen und fand es ganz furchtbar ...). Und weil ich ein bescheidener Mensch bin und nicht weiß, wie man seriös danach fragt, gibt es von dieser kurzen Begegnung keine Fotos. Dafür sehr viel Liebe in meinem Herzen.

Denn, ja. Ich schwärme für Sophie Passmann. Egal, ob sie bei Instagram mit Alltagsgegenständen politische Zusammenhänge erklärt, im Neo Magazin Royale einen Bericht über Sexismus bei der Berlinale zeigt oder im Zeit-Podcast "Alles gesagt?" vier Stunden lang über Wein redet – count me in!

Nun also ein Buch von Sophie Passmann. Über den alten weißen Mann. Oder mit alten weißen Männern, die mit Sophie Passmann darüber gesprochen haben, was das überhaupt sein soll: ein alter weißer Mann. 

"Nicht jeder Mann, der alt und auch weiß ist, gehört automatisch zum Feindbild 'alter weißer Mann'. Das Gefühl der Überlegenheit gepaart mit der scheinbar völligen Blindheit für die eigenen Privilegien macht für mich eher dieses Feindbild aus." (Seite 10)

Dazu hat sich Sophie Passmann mit sechzehn ganz unterschiedlichen Männern getroffen, die verschiedene Machtpositionen besetzen, um zu klären, was sie eigentlich unter einem "alten weißen Mann" verstehen, welche Haltung sie zu Sexismus und Feminismus haben und was man denn jetzt mal tun sollte für die Gleichberechtigung der Geschlechter.

Herausgekommen sind sechzehn ganz unterschiedliche Porträts. Dabei gelingt es Sophie Passmann sogar Männer, die man selbst für unsympathische Gesprächspartner hält (siehe Kai Diekmann, Micky Beisenherz etc.), interessant darzustellen. Man muss ihnen deswegen aber noch lange nicht zustimmen.

Besonders schön sind die Texte dann, wenn Sophie Passmann nicht nur die Argumente wiedergibt, sondern mit den kleinen Beobachtungen spielt, die zwischen den Sätzen des Gesprächs liegen. Wenn Robert Habeck über einen Zaun springt, um den perfekten Ort für das Gespräch zu finden und anschließend verträumt über Vögel spricht (und dann so Sätze sagt wie "Ich wollte nicht Teil der patriarchalen Machtdominanz sein.", was ich für einen großartigen T-Shirt-Spruch halte). Wenn Claus von Wagner im Englischen Garten über die berittene Polizei in München spricht. Und wenn Sophie Passmann versucht, mit ihrem Vater beim Steak-Essen über Feminismus zu sprechen und dabei noch ganz andere Hürden auftauchen als nur, wer jetzt den Wein aussuchen darf. 

Nein, nach der Lektüre von "Alte weiße Männer" ist nicht abschließend geklärt, was ein alter weißer Mann überhaupt ist und was wir gegen ihn unternehmen können. Dafür dürfen wir einige Stunden mit der bezaubernden Sophie Passmann verbringen und ihren sehr klugen Gedanken folgen.

Denn, auch wenn es vielleicht anders erscheinen mag: Für mich stehen in "Alte weiße Männer" nicht die Männer im Vordergrund. Sondern Sophie Passmann, die sich als Feministin positioniert, den Männern zuhört, aber auch Contra gibt und dabei nie ihren ganz eigenen Witz und Charme verliert. 

Sonntag, 3. März 2019

Neu im Bücherregal - Die Februar-Bücher 2019.

Der Februar hat 28 Tage. Meistens jedenfalls. Dieses Jahr auf jeden Fall. Der Februar ist damit der kürzeste Monat im Jahresverlauf. Und trotz (oder gerade wegen?) dieser schlechten Ausgangslage, hat sich hier mal wieder ein Stapel an neuen Büchern angesammelt. Und wie so oft, möchte ich alle Bücher direkt sofort und jetzt gleich lesen. Mal sehen, wie gut das in einem Monat mit einer anstehenden Buchmesse klappt. 


(Man könnte mal wieder die Fenster putzen. Man könnte in der Zeit aber auch lesen und das gefällt mir sehr viel besser)

Samstag, 2. März 2019

Eure Heimat ist unser Albtraum herausgegeben von Fatma Aydemir und Hengameh Yaghoobifarah.


Originalausgabe - Erschienen bei Ullstein fünf - 2019

Was bedeutet es, sich bei jeder Krise im Namen des gesamten Heimatlandes oder der Religionszugehörigkeit der Eltern rechtfertigen zu müssen? Wie viel Vertrauen besteht nach dem NSU-Skandal noch in die Sicherheitsbehörden? Und wie wirkt sich Rassismus auf die Sexualität aus? Dieses Buch ist ein Manifest gegen Heimat. 14 Autor_innen geben in persönlichen Essays Einblick in ihren Alltag und halten Deutschland den Spiegel vor: einem Land, das sich als vorbildliche Demokratie begreift und gleichzeitig einen Teil seiner Mitglieder als "anders" markiert, kaum schützt oder wertschätzt.

Bei einem gemeinsamen Livestream von Tina und Anne wurde nach Büchern gefragt, die die eigene Sichtweise verändert haben. Als ich danach mein Bücherregal angestarrt habe, um die Frage für mich selbst zu beantworten, wusste ich erst nicht so recht, nach was ich suchen sollte Ich bin nicht Vegetarier geworden, nachdem ich "Tiere essen" von Jonathan Safran Foer gelesen habe. Ich hab schon vor meiner feministischen Lektüre ein Unbehagen bei der vermeintlichen Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau gespürt (kann es jetzt aber besser benennen, soviel Credit muss sein). Doch dann ist mir ein Buch aufgefallen und ich habe mich geschämt, dass ich es vergessen habe, denn Vergessen und Ausblenden ist hier ein standardisiertes Symptom: "Ellbogen" von Fatma Aydemir. Nach der Lektüre ist mir zum ersten Mal bewusst geworden, dass ich bisher so gut wie keine ... nein ... keine deutsch-türkische Literatur gelesen habe, dass diese Literatur weder in meinem Bücherregal noch in der öffentlichen Wahrnehmung wirklich stattfindet.

Wie kann das sein?

Freitag, 1. März 2019

Fotobreze - Februar 2019


// Lieblingsding im Februar: Das Pommes-Treffen mit lieben Menschen, die anscheinend alle eine Vorliebe für weiße Sneaker haben // Meine derzeitige Lektüre, die für reichlich nostalgische Gefühle sorgt // Und das hier wird die nächste Lektüre. Hat der Buch-Club entschieden // Traumhündchen // Valentinstagsdate mit dem besten Girl dafür // Frühstück und Tulpen sind auch eine famose Kombination. Hab ich gerne für euch getestet // Literaturhaus-Zeit mit Margarete Stokowski // ... und Édouard Louis // Könnt ihr euch noch an diesen Teil des Februar erinnern? // Oder an diesen Teil? // Oder an diesen in Frankfurt? // Hab ich da etwa schon wieder Tulpen in der Hand? //

So wenige Tage der Februar hatte, so schön waren diese. Vollgepackt mit all den Sachen, die ich sehr mag. Neben dem Pommes-Date mit Ayla, Tina, Petzi und Star-Gast Mia, gehörte die Lesung von Margarete Stokowski zu den besonderes schönen Momenten. Die Oscar-Nacht war zwar preistechnisch etwas langweilig, aber wenigstens hab ich beim Tipp-Spiel nicht noch mehr abgebaut. Oh, und ich war in Nürnberg und habe Brösel als Social-Media-Assistentin bei einer Veranstaltung unterstützt. Wieso gibt es davon eigentlich keine Fotos? Sind die etwa bei meiner zweitägigen Handyabstinenz (der Akku musste ausgetauscht werden, ich habe sehr gelitten, danke der Nachfrage) verloren gegangen? 

Der letzte gelesene Buch-Satz:
"Es ist Dezember 2013, und ich habe mein drittes Date mit einem gutaussehenden Unternehmer, den ich auf Tinder kennengelernt habe."
aus "Alles, was ich weiß über die Liebe" von Dolly Alderton, Seite 156

Nächsten Monat und so:
Verrückterweise geht es morgen zum Konzert von Florence + The Machine, was ich fast vergessen hätte, weil ich die Karten gefühlt vor hundert Jahren gekauft habe.

Montag, 25. Februar 2019

Die Oscar-Nacht 2019 auf einem Blatt.

Traditionen, baby! So wichtig. Deswegen haben Herr Gatsby und ich wie auch im vergangenen Jahr (und die vielen Jahre davor. Langsam werden wir alt) die Nacht zum Tag gemacht (oder so ähnlich) und die 91. Verleihung der Acadamy Awards geguckt. An dieser Stelle muss ich das sagen, was ich mir jedes Jahr denke: Zum Glück gibt es Steven Gätjen, der den Roten Teppich erträglich macht. Fashion-Kommentare wie "Ich weiß nicht, was sie trägt, aber sieht gut aus!" braucht nämlich wirklich kein Mensch. 

Für dieses Jahr haben wir uns wieder hoch professionell vorbereitet und sieben der acht nominierten "Best Picture"-Filme gesehen. Klar, dass dann ausgerechnet der gewinnt, den wir nicht geguckt haben ... (hauptsächlich deswegen, weil ich schon beim Trailer gähnen musste. Ich versteh auch nicht wirklich, warum der Film jetzt gewonnen hat. Da hätte mich ein Doppelsieg von "Roma" mehr erfreut.)

Sonntag, 24. Februar 2019

Die Geschichte der Bienen von Maja Lunde.


Originaltitel: Bienes Historie - Aus dem Norwegischen von Ursel Allenstein - Erschienen im btb Verlag - 2018 - Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar!

Drei Familien, getrennt durch Jahrhunderte, unauflöslich verbunden mit der Geschichte der Bienen. 

Es ist Mitte Februar und in Bayern passiert etwas Außerordentliches. Menschen stehen draußen in langen Schlangen und warten nicht etwa auf ein Fußballspiel oder auf Freibier, nein. Die Menschen stehen in - mal längeren, mal kürzen - Schlangen vor den Rathäusern, um für das Volksbegehren Artenvielfalt zu unterschreiben. Bienen retten! Darum geht es. Prinzipiell geht es natürlich um viel mehr, das Insektensterben soll eingedämmt, Naturflächen geschützt und eine naturnahe Landwirtschaft betrieben werden. Die Biene als Sympathieträger zieht aber. Bienen retten, also! Zum Ende des Volksbegehren konnten 1.745.383 Unterschriften gesammelt werden, damit ist die Bienenrettung das erfolgreichste Volksbegehren in Bayern. 

Was passiert, wenn die Menschen sich nicht für das Insektensterben interessieren, beschreibt Maja Lunde in ihrem Buch "Die Geschichte der Bienen", der Auftaktband zu einer vierteiligen Klima-Reihe. 2017 wurde kein Buch öfter verkauft als eben jenes

Und ich war neugierig. Was genau hat es mit diesem Bienen-Hype auf sich? 

Sonntag, 3. Februar 2019

Neu im Bücherregal - Die Januar-Bücher 2019.

Neues Jahr. Neue Regeln. Für 2019 habe ich mir vorgenommen, den Bücherkauf etwas einzuschränken und nur noch dann ein Buch zu kaufen, wenn ich davor mindestens zwei Bücher gelesen habe. Jetzt hat diese Regel leider ein paar Lücken. Denn im Januar habe ich (urlaubsbedingt) acht Bücher gelesen. Und bei der Regel geht es nur um den Kauf von Büchern. Nicht um Geschenke oder Bücherschrankfunde. Deswegen kann ich auch sagen, dass ich im Januar nicht gegen die Regel verstoßen habe ... und trotzdem sind sechs neue Bücher bei mir eingezogen.


Samstag, 2. Februar 2019

Fotobreze - Januar 2019


// Ich war in Hamburg und wenn ich in Hamburg war, muss ich ganz viele Fotos davon zeigen, um die Großartigkeit von Hamburg zu betonen. Hamburg! // Hamburg hat zum Beispiel wunderschöne pflanzige Schaufenster (in diesem Fall: Winkel van Sinkel!) // Hamburg hat auch sehr schöne Fotoausstellungen (in diesem Fall: Michael Wolf in den Deichtorhallen) // Und im Miniaturwunderland war ich auch und habe Jan Böhmermann besucht // Doch das beste, das beste seht ihr hier! // Eine glückliche Marina ist sehr glücklich // Denn ich habe die Elbphilharmonie nicht nur aus der Ferne ... // oder aus der Nähe gesehen. Ich war endlich auf der Plaza! Ein Spaß! Es hat geregnet, es war windig, es war ein Traum! // Damit München jetzt aber nicht eifersüchtig wird, hier noch fix vier München-Fotos mit einem grünen Café // Und Kuchen (nicht im Bild) und Kaffee // Und Blumen // Und Kaffee //

Möglicherweise hat man es durch den vorangegangenen Absatz schon bemerkt: Ich war in Hamburg. Das hat viel zu lange warten müssen. Und war wie immer viel zu kurz. Irgendwann muss es mal wieder zurück nach Hamburg gehen. Der Urlaub wurde nicht nur für Hamburg-Schwärmereien genutzt, sondern auch für lange Lesestunden. Und Entschleunigung. Deswegen komme ich auch erst langsam wieder in den Alltag zurück. Auch mal schön. 

Der letzte gelesene Buch-Satz:
"1.1.1901, wiederholte sie feierlich, Berggasse 19."
aus "Ida" von Katharina Adler, Seite 344.

Nächsten Monat und so:
Es ist Lesungssaison! Im Februar geht es zu Édouard Louis und Margarete Stokowski. Außerdem steht die Oscar-Verleihung an. Mal sehen, wie schlecht das Tippspiel in diesem Jahr ausfällt. 

Freitag, 18. Januar 2019

Jahresabschlusshauptversammlung 2018


Möglicherweise ist es für einen Jahresrückblick schon etwas spät, wenn man bereits den 18. Tag des neuen Jahres schreibt. Aber ich sag mal – mein Blog, meine Regeln und vorher hat es einfach nicht geklappt. Und ich kann mir und euch ja einreden, dass man für die Bestandsaufnahme eines ganzen Jahres eben ein wenig braucht. Sind ja schließlich ganze 12 Monate, die man im Kopf Revue passieren lassen muss. 

Montag, 7. Januar 2019

Fotobreze - Dezember 2018


// Das ist unser Königreich, alles was das Licht berührt ... Oder so ähnlich // Unser Buchclub verbindet Literatur mit Kunst. Deswegen hab ich jetzt ein selbstgemaltes Lesezeichen // Heißgetränk mit Buch. So muss das doch, oder? ODER? // Der Markt der unabhängigen Verlage im Literaturhaus war wieder eine helle Freude. Ein Gruß an den netten Mann von Buch-Haltung // Ein Mittwoch. Mitten unter der Woche. Und ich habe mir extra Urlaub genommen. Nicht um Kaffee zu trinken (war aber sehr fein), sondern ... // ... um mir Pflanzen anzugucken. Nur gucken. Nicht kaufen. // Okay, das war gelogen. Zwei Pflanzen hab ich bei Bergamotte doch gekauft. Und jetzt weine ich sehr, weil ich diese wunderschöne Calathea nicht mitgenommen habe // Umgekehrte Reihenfolge, denn hier sieht man, wie ich Silvester in Halle verbracht habe. Nur ist es hier eben noch hell und ohne Feuerwerk // Halle kann auch Berliner Hipster-Cafés. Warum kann das München eigentlich nicht so richtig? // Mehr Weihnachten gibt es dann auch nicht // Oder doch. Geschenke! // Noch mehr Geschenke, aber in menschlicher Form. Ich mag euch schon arg gern, ne //

Damit ich direkt im Anschluss noch meinen Jahresrückblick schreiben kann, musste dieser kurze Dezember-Rückblick noch kurz sein. Der Dezember war grün. Und buchig. Meine beiden Lieblingsadjektive. Und mit der Fahrt nach Halle gab es noch einen prima Jahresabschluss. Home is where the heart is. 

Der letzte gelesene Buch-Satz:
"The children in Stamps trembled visibly with anticipation."
aus "I Know Why the Caged Bird Sings" von Maya Angelou, Seite 169.

Nächsten Monat und so:
Ist ja jetzt quasi schon. Und weil das so schön ist, hab ich einfach mal Urlaub. Oder andersrum. Deshalb werde ich mich den Rest des Tages auch mit dem Regal der ungelesenen Bücher beschäftigen, um einen extra Bücherstapel für den Leseurlaub zu erstellen. Das wird ein Spaß. 

Sonntag, 6. Januar 2019

Neu im Bücherregal - Die Dezember-Bücher 2018.

Zum Jahresende ächzt und stöhnt das Bücherregal ganz besonders, denn das Weihnachtsfest ist ein Bücherfest, jedenfalls wenn man sich meine Bescherung so anguckt. Was hauptsächlich an Herrn Gatsby liegt, der Rest der Familie hält sich weiterhin sehr zurück, was das Schenken von Büchern angeht (dafür habe ich Socken mit Möpsen drauf bekommen und wer jetzt an Brüste denkt, ist selber schuld!). Wobei das nicht ganz stimmt. Ein Buch habe ich dieses Jahr von meinen Eltern bekommen und bin auch sehr entzückt davon. Weiter unten dann direkt mehr dazu. 


Dienstag, 1. Januar 2019

Bücherliste 2018.


Das sind sie also. Die Bücher, die ich 2018 gelesen habe. Jedenfalls der größte Teil davon. Es fehlen Bücher, die ich aus der Bibliothek ausgeliehen oder in der Zwischenzeit in (hoffentlich) gute Hände weitergegeben habe. 86 Bücher waren es insgesamt. Macht 1,65 Bücher pro Woche. Oder 0,23 Bücher pro Tag. Und damit 4 Bücher mehr als 2017. Weiterhin fehlen ein paar Bücher zu den 100 gelesenen Büchern. Eine Zahl, die weiter im Raum schwebt, einfach nur, weil ich sie hübsch finde und das gerne mal erreichen würde. Aber ohne Druck.