Dienstag, 7. Mai 2019

Neu im Bücherregal - Die April-Bücher 2019.

Kurzes Buchregal-Update: Noch gibt es keine Bücherregale hinter der Couch. Dafür füllt sich meine Pinterest-Pinnwand mit Beispiel-Fotos, wie das ganze denn aussehen könnte. Sehr buchig, auf jeden Fall. In der Zwischenzeit befülle ich die vorhandenen Bücherregale nicht nur mit Büchern, sondern auch mit anderen dekorativen Stücken. Zum Beispiel einem kleinen Porzellan-Dackel, der jetzt die suhrkamp taschenbuch wissenschaft-Reihe bewachen darf. Dazu gibt es noch kleine Vasen mit Schleierkraut, ein gerahmtes Foto von einem Dackel, ein LEGO-Big Ben, ein Kleingeld-Glas und ein "Blogger"-Schild, welches ich bei der letzten Preiverleihung des Bayerischen Buchpreises mitgenommen habe. Damit die Bücher nicht so alleine rumstehen. Habt ihr neben den Büchern noch andere Gegenstände zur Auflockerung im Bücherregal stehen? 

Der Porzellan-Dackel muss sich nun auf jeden Fall den Platz mit folgenden Büchern, die im April dazugekommen sind, teilen: 



Kinderland von Mawil. Auf der Leipziger Buchmesse bei einer Lesung neugierig entdeckt und dann direkt verschlungen. I like! Mir gefällt die Fokussierung auf die kindliche Perspektive – und dann fällt halt einfach mal die Mauer. Dazu ein sehr schöner, einfacher Zeichenstil. Mawil behalte ich mal im Kopf!

Schäfchen im Trockenen von Anke Stelling. Ich sags direkt an dieser Stelle: Ich hatte die beiden Bücher, die auch im Literarischen Quartett besprochen wurden, schon vor der Sendung, ne! Okay, bei "Schäfchen im Trockenen" war es nur ein Tag im Voraus, aber trotzdem. Die Schäfchen habe ich auch schon gelesen und fand es doch erstaunlich nicht. Könnte thematisch sehr viel mehr Gejammere sein, die Autorin hält hier aber gut die Waage, wie ich finde. Und dann stehen da halt auch so gute Sätze wie "Und du verspürst Mitleid mit Opa Raimund, siehst ihn bei uns am Kaffeetisch sitzen und Käsekuchen essen und erkennst, dass Kuchen nicht ausreicht, um den Hunger seines Herzens zu stillen." (Seite 82)

Das Leben ist eins der Härtesten von Giulia Becker. Die Autorin mag ich ja auch echt gern, umso gespannter war ich nun auf ihren ersten Roman. Denn so eine Fahrt ins Paradies Tropical Island ist viel amüsant-melancholischer als man vielleicht denkt. Einziger Kritikpunkt: Das Buch hätte gerne noch ein paar Seiten länger sein dürfen, um den Charakteren mehr Raum zu geben. Beim nächsten Mal dann bitte!

Das Herz kommt zuletzt von Margaret Atwood. Weil ich wirklich viel mehr von Margaret Atwood lesen sollte, musste dieses Mängelexemplar bei texxt mit. Für noch mehr Atwood-Lektüreempfehlungen bin ich sehr dankbar!

Herz aus Eis von Isabelle Autissier. Ebenfalls ein Mängelexemplar-Kauf bei texxt. Für mehr Meer-Bücher und so. Dazu könnte man auch mal einen Lesemonat machen ...

Der Lärm der Zeit von Julian Barnes. Der dritte und letzte Mängelexemplar-Kauf. Bei "Der Lärm der Zeit" denke ich jedes Mal, wenn ich es in einer Buchhandlung stehen sehe, dass ich das Buch schon habe. Habe ich aber gar nicht. Jetzt schon. Hoffentlich werde ich mich beim nächsten Mal daran erinnern ...

GRM von Sibylle Berg. Das Internet hat sich zu diesem Buch überschlagen, plötzlich war es überall ausverkauft und mit dem Hashtag #findyourGRM konnte man Sichtungen in Buchhandlungen festhalten. Eine Hugendubel-Filiale in München hatte anscheinend vorsorglich die Bücher gebunkert, weswegen ich dem Gruppenzwang erlegen bin. Außerdem ist Sibylle Berg eh ein ganz großartiger Mensch, ne. (Und mal so nebenbei: Warum ist das Buch so schwer? So dick ist es jetzt auch wieder nicht, aber mein Arm fühlt sich etwas überfordert, wenn ich es aus dem Regal nehme)

Love. Her. Wild. von Atticus. Ich bin nicht unbedingt der Lyrik-Leser (dazu hatten wir ja erst letztens einen Beitrag zum Welttag der Poesie), aber diesen Gedichtband habe ich nun bei Instagram gewonnen (mit meiner großartigen Ergänzung des Gedichts "Poesie ist für mich, im Dunkeln zu tappen auf der Suche nach Worten für das Gefühl ..." mit "von Brausestäbchen auf der Zunge" – merkt euch meinen Namen, wenn ich bald einen Lyrik-Preis nach dem anderen abräume!). So richtig versteh ich den Hype um Atticus nicht, aber gucken kann man ja mal.

Herkunft von Saša Stanišić. Wer immer noch kein Buch von Saša Stanišić gelesen hat, der klickt jetzt direkt auf diesen Link, liest die Rezension zu "Herkunft" und kauft im Anschluss das Buch. Herzlichen Dank. 

Nicht im Bild (weil nachhaltig an weitere Leser*innen weitergegeben):

Umweltliebe von Jennifer Sieglar. Das Buch ist  umweltfreundlich gedruckt und wohl auch biologisch abbaubar (hab ich nicht getestet, ne!), was ich bei dem Thema für eine gute Entscheidung halte. Inhaltlich hab ich ein paar Anregungen mitnehmen können, es war mir aber insgesamt fast etwas zu "einfach" geschrieben. Gurken ohne Plastikfolie kaufen, Kinder! Ich kauf einfach gar keine Gurken, weil mir die nicht schmecken.

Montag, 6. Mai 2019

Fotobreze - April 2019


// Hochkultur in der Bayerischen Staatsoper: In diesem Fall "Spartacus" als Ballett // Meine Beobachtung: Menschen gehen ins Ballett, um dann sehr viele Fotos von sich selbst in den Erfrischungsräumen zu machen. Wir passen uns diesem Trend mal an // Frau Passmann bei einer Lesung zu "Alte weiße Männer" gesehen und mein Fangirl-Herz ist hocherfreut // Noch mehr Kultur! Im Museum Brandhorst kann man Bilder von Alex Katz bewundern. Schon schön // Mein April-Highlight: Ich habe einen Corgi gesehen. Einen Corgi, Kinder. Einen echten Corgi in München! // Food Content: Linsen-Bolognese. Kann man mal machen // Food Content: Sehr viele Brotaufstriche für das letzte Buchclub-Treffen // Guter Kaffee und Norwegen-Häuschen // Ich war wieder mal beim Flohmarkt auf der Theresienwiese und ... // ... habe einen kleinen Dackel gekauft. Kitschig, niedlich, notwendig! // Neue Freizeitbeschäftigung: Aquarellmalerei. Üben, üben, üben. // Und dann hab ich mir noch einen Bioabfall-Eimer besorgt. Auch schön //

Samstag, 27. April 2019

Herkunft von Saša Stanišić.


Originalausgabe - Erschienen im Luchterhand Literaturverlag - März 2019 - Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar!

"Herkunft" ist ein Buch über den ersten Zufall unserer Biografie: irgendwo geboren werden. Und was danach kommt.

Saša Stanišić gehört zu meinen persönlichen Lieblingsautoren – und das schon sehr lange wie ein Blick ins Archiv zeigt ("Vor dem Fest" im Januar 2015, "Fallensteller" im Mai 2016, Lesungsbericht im Juni 2016). Nun ist also mit "Herkunft" ein weiteres Buch von ihm erschienen, welches ich mit viel Vorfreude erwartet habe. "Herkunft" also. Schweres Thema. Großes Thema. 

In "Herkunft" verwebt Saša Stanišić Realität und Fiktion zu (s)einem persönlichen Herkunftsmythos, erzählt, erfindet, erschafft einen eigenen Herkunftsteppich voller Geschichte und Geschichten. Und Drachen.

"Früher hatte Großmutter behauptet - da war ich zehn oder fünf oder sieben -, ich würde niemals täuschen und lügen, sondern immer nur übertreiben und erfinden." (S. 19)

Wohl jeder Text über Stanišić spricht nicht nur vom "Sprachzauberer", sondern auch von seiner Herkunft – Jugoslawien wohl. Oder halt auch nicht. Vielleicht Višegrad, vielleicht Oskoruša, vielleicht Heidelberg, vielleicht Hamburg. Vielleicht einfach alles davon und noch mehr oder weniger. 

Nun spricht Stanišić selbst über Herkunft und was das überhaupt ist und bedeutet. Erzählt die eigene Familiengeschichte, die sich so oder so ähnlich zugetragen hat oder haben könnte. Kein roter Faden führt uns, sondern ein unzuverlässiger Erzähler, der sich selbst und seinen Erinnerungen nicht geheuer ist. Und erschafft dabei wieder diese Sprachbilder (Zauberer, ne!), bei denen mein Bleistift hektisch zuckt, weil sie so schön sind. 

Stanišić spielt nicht nur mit den Erinnerungen, sondern auch mit seinen Leser*innen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Am Ende des Buches gibt es kein Ende. Jedenfalls kein einheitliches. Denn der/die Leser*in entscheidet selbst, wie die Geschichte endet – "Choose your own adventure". So wie damals bei "Die Insel der 1000 Gefahren". Das hat mich schon als Kind fürchterlich gestresst. Ich will alle Enden kennen! Das gilt auch für "Herkunft". Wobei ich mich bisher zusammengerissen habe und nur eine - meine - Version gelesen habe. 

"Literatur ist ein schwacher Kitt. Das merke ich auch bei diesem Text. Ich beschwöre das Heile und überbrücke das Kaputte, beschreibe das Leben vor und nach der Erschütterung, und in Wirklichkeit vergesse ich Geburtstage und nehme Einladungen zu Hochzeiten nicht wahr. Ich muss nachdenken, um mich zu erinnern, wie die Kinder meiner Cousinen heißen. An den Gräbern meiner Großeltern mütterlicherseits habe ich noch kein einziges Mal eine Kerze angezündet." (S. 212)

"Herkunft" erzählt davon, wie es ist mit 14 aus einem kriegserschütterten Land zu fliehen. Wie man versucht, in einem Land Fuß zu fassen, das einem so fremd und kühl erscheint. Wie man die eigene Herkunft bewahren will und sich deswegen eine neue erfindet. 

Eselsohren pflastern meinen Weg durch dieses Buch und ich finde, das ist ein gutes Zeichen. 

Auf der Leipziger Buchmesse habe ich die Lesung mit Saša Stanišić leider verpasst (was dann aber doch noch passiert ist, kann man hier nachlesen), umso mehr freue ich mich auf die Lesung im Literaturhaus München am 08.05.2019. – ich werde dann noch davon berichten (soweit ich gesehen habe, kommt das Wort "Brezel" bzw. "Breze"  nicht vor. So schlimm wie beim letzten Mal kann es also nicht werden). 

Sonntag, 21. April 2019

Der Buchclub – Menschen, Bücher, Weißwein.

Dass ich gerne und viel lese, sollte man bei der Lektüre meines Blogs bereits mitbekommen haben. Damit gehöre ich - laut der Studie "Buch und Buchhandel in Zahlen" zu einer angeblich aussterbenden Gruppe. Immer weniger Menschen lesen (54,5% der Deutschen zählen als Selten- und Nichtleser. Quelle: Börsenverein des Deutschen Buchhandels). Ich befinde mich aber in der glücklichen Situation, einen belesenen Freundes- und Bekanntenkreis zu haben – Birds of a feather flock together. Und so kommt es auch, dass ich seit Oktober 2017 Teil eines Buchclubs bin.


Buchclub? 

Sonntag, 7. April 2019

Neu im Bücherregal - Die März-Bücher 2019.

Ignorieren wir einfach mal die exorbitante Anzahl von vierzehn neuen Büchern im März, sondern wenden uns viel interessanteren Fragen zu: Was haltet ihr von einem Bücherregal hinter der Couch? Neuer Platz quasi. Und man kann direkt von der Couch aus neue Lektüre greifen. Und man hätte neuen Stellplatz für neue Pflanzen. Und neue Lego-Kästen. Alles neu also! Blöderweise habe ich anscheinend kein kreatives räumliches Vorstellungsvermögen, denn ich weiß wirklich nicht, wie das aussieht, wenn die Couch nicht direkt an der Wand steht. Und wenn die Couch plötzlich keine Eckcouch mehr ist, sondern eine ohne Ecke (denn eine Eckcouch würde bei der Buchregal-Lösung nicht mehr ins Zimmer passen). Hat man auf einer Couch ohne Ecke nicht auch viel weniger Platz? Wie soll man denn ohne Platz gemütlich auf der Couch sitzen und eines der neuen Bücher lesen? 


Sonntag, 31. März 2019

Fotobreze - März 2019


// Glitzer auf dem Boden ist immer ein gutes Zeichen. In diesem Fall bezeichnet es sehr gut das Florence + The Machine-Konzert am Anfang des Monats. Was für ein Spaß! // Bücherflohmarkt in Gröbenzell und ich habe nur zwei Bücher gekauft. Dafür aber zwei sehr feine Bücher, die dann im nächsten Blogbeitrag gezeigt werden // Und dann kam im März irgendwie plötzlich die Sonne raus (Mütze muss trotzdem sein) // Bloggermarket, Kinder! Da lernt man was über Smartphone-Fotografie, Whatsapp-Chatbots und gute Getränke! // Und dann natürlich: Die Leipziger Buchmesse. Mit neuem Stand an einem neuem Ort und viel Programm // Und großartige Menschen treffen // Und mit Büchern natürlich! // Und dann, dann sitzt man plötzlich beim "50 Jahre Der Herr der Ringe"-Abend in der ersten Reihe // In München fand eine Dackel-Parade statt und ich wollte einfach alle Dackeltierchen mitnehmen // Bei der "Garten München"-Messe duften wir uns als Florist*innen versuchen und mein Blumenstrauß besteht möglicherweise hauptsächlich aus Eukalyptus, weil Eukalyptus einfach wunderbar ist // Die Vorliebe für weiße Sneaker zeigt sich auch in Hotelbars in Leipzig // Und dann war da noch so ein Hund, den ich gerne einfach mitnehmen wollte, stattdessen habe ich mich auf die Blumen konzentriert, was ja auch ganz nett ist //

Von der Leipziger Buchmesse habe ich nicht nur ungeplant vier Bücher, sondern auch eine fiese Erkältung mitgebracht, die mich in der letzten Woche komplett lahmgelegt hat. Braucht auch echt kein Mensch. Dafür bräuchte man auf der Buchmesse so viel mehr Zeit und Körper, um alle Menschen, die man gerne sehen möchte, auch zu sehen. War aber trotzdem wieder sehr prima. Bei einem Community-Treffen zum Thema Fantasy vor 300 Leuten stehen und sagen, dass man keine Fantasy-Bücher liest, ist auch mal was anderes. Und dann gab es noch Sonne und Blumen und überhaupt. Guter März, würde ich sagen. 

Der letzte gelesene Buch-Satz:
"Er verortete ihn erneut im Zentrum der drei Hauptströmungen der hellenistischen Philosophie, die sich mit der Frage beschäftigt hatten, wie man leben soll."
aus "Wie soll ich leben? oder Das Leben Montaignes in einer Frage und zwanzig Antworten" von Sarah Bakewell, Seite 172.

Nächsten Monat und so:
Warum ist denn plötzlich schon April? Wir hatten doch gestern erst Februar, oder? Jedenfalls widme ich mich der Hochkultur und gehe ins Ballett! Außerdem kommt Sophie Passmann nach München und der Welttag des Buches ist auch noch im April! 

Samstag, 30. März 2019

Zum Welttag der Poesie ... #vikingworldpoetryday

Dieser Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung von Viking Österreich entstanden, die mir das Material für die kreative Umsetzung zur Verfügung gestellt haben.

"Herz, mein Herz, sei nicht beklommen, und ertrage dein Geschick ..." Wenn mich jemand spontan auf der Straße nach einem Gedichtvortrag fragen würde (kommt sicherlich häufiger vor als man denkt), könnte ich exakt diese eine Zeile von Heinrich Heine wiedergeben. Mehr Lyrik hat sich mein Kopf nicht gemerkt (und auch diese eine Zeile kenne ich nur von einer sehr schönen Grußkarte, die ich mir mal selbstgekauft habe). 

Zum Anlass des Welttag der Poesie am 21.03. habe ich nun dank Viking Österreich die Gelegenheit, meine rudimentären Poesie-Kenntnisse der Welt zu offenbaren. Oder so ähnlich. Um das schöngeistige Thema passend umzusetzen, wurden mir ausgewählte Produkte aus dem Sortiment von Viking zur Verfügung gestellt. Insbesondere das Kalligrafie-Set  hat es mir sehr angetan. Gleichzeitig hatte ich erstmal sehr viel Respekt vor den unterschiedlichen Federn, die man in den Halter einklemmen (Fachbegriffe kann ich ...) kann. Doch die Tintenkleckse haben sich netterweise nur auf meinen Händen und nicht auf dem Papier verteilt. Das "Poetry"-Notizheft gefällt mir auch außerordentlich gut, mal sehen, wann ich mich traue, dort etwas reinzuschreiben (Kennt ihr diese Angst vor den weißen Seiten eines neuen Notizheftes? Man könnte den Reiz ja mit banalen Aussagen zerstören. Aus diesem Grund habe ich einen Schuhkarton voll mit unbenutzten Notizheften).

Das Material für eine (hoffentlich) kreative Poesie-Gestaltung lag also bereit. Was fehlte, war ein passendes Gedicht. Und mein Bücherregal gibt lyrikmäßig leider nicht so viel her ... dachte ich! Bis mir eingefallen ist, dass ich von einer meiner liebsten Lieblingsschriftstellerinnen einen Gedichtband besitze! "Der Koloss" von Sylvia Plath (in der übertrieben schönen Letterpress-Ausgabe). Bisher ungelesen, doch bei einem kurzen Durchblättern fand ich ein sehr passendes Gedicht und habe mal wieder festgestellt, dass Sylvia Plath einfach eine großartige Schreiberin ist, deren Sätze einendirekt ganz tief in der Seele packen und die gleichzeitig so viel Humor und Düsternis in ihre Texte packt,wie ich es selten erlebt habe. 


Die Interpretation von "Metaphern" überlasse ich den Profis, aber alleine, dass in dem Gedicht das Wort "hefig" vorkommt, spricht für sich. 

Auf jeden Fall lasse ich den Gedichtband von Sylvia Plath direkt mal draußen liegen, um noch das ein oder andere Gedicht darin zu lesen. Vielleicht weckt es ja eine spontane Poesie-Liebe in mir. 

Oder habt ihr andere Empfehlungen für mich? Die Bücher von Ruby Kaur hatte ich zwar schon öfter in der Hand, der Funke ist aber bisher nie wirklich übergesprungen. 

Donnerstag, 7. März 2019

Alte weiße Männer von Sophie Passmann.


Originalausgabe - Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch - März 2019

Sophie Passmann ist Feministin und sie fragt sich, ob der alte weiße Mann wirklich an allem schuld ist. Um das herauszufinden, trifft sie bekannte deutsche Männer, um mit ihnen über Sexismus, Feminismus, Chancengleichheit und die Frauenquote zu sprechen. Sie beobachtet mit Robert Habeck an der Spree den Kormoran, picknickt mit Claus von Wagner im Englischen Garten, teilt sehr unfreiwillig ihr Essen mit Rainer Langhans, sie trifft Peter Tauber in der Eisdiele, Kevin Kühnert im Studentencafé, lässt sich von Kai Diekmann auf Frühlingsrollen einladen und pocht bei all den Treffen darauf, Lösungen zu finden auf die Frage: Wie können wir den Geschlechterkampf beenden?

Auf der Frankfurter Buchmesse 2018 lief ich gerade von einem Termin zum nächsten, als mein Fangirl-Radar plötzlich Alarm schlug. Spotted: Sophie Passmann. 5 Sekunden überlegte ich, was ich jetzt machen soll. Und ich entschied mich schlussendlich für die ungewöhnlichste Variante: Ich sprach Sophie Passmann an. Crazy. Und nur ein bisschen creepy (wenn ich mich richtig erinnere sagte ich "Ich kenn dich von Instagram!" oder irgendetwas anderes Bescheuertes). Dafür unterhielten wir uns im Anschluss kurz über ihr bald erscheinendes Buch und ihre Buchempfehlungen bei Instagram (zu dem Zeitpunkt hatte ich wegen ihr "Hochdeutschland" gelesen und fand es ganz furchtbar ...). Und weil ich ein bescheidener Mensch bin und nicht weiß, wie man seriös danach fragt, gibt es von dieser kurzen Begegnung keine Fotos. Dafür sehr viel Liebe in meinem Herzen.

Denn, ja. Ich schwärme für Sophie Passmann. Egal, ob sie bei Instagram mit Alltagsgegenständen politische Zusammenhänge erklärt, im Neo Magazin Royale einen Bericht über Sexismus bei der Berlinale zeigt oder im Zeit-Podcast "Alles gesagt?" vier Stunden lang über Wein redet – count me in!

Nun also ein Buch von Sophie Passmann. Über den alten weißen Mann. Oder mit alten weißen Männern, die mit Sophie Passmann darüber gesprochen haben, was das überhaupt sein soll: ein alter weißer Mann. 

"Nicht jeder Mann, der alt und auch weiß ist, gehört automatisch zum Feindbild 'alter weißer Mann'. Das Gefühl der Überlegenheit gepaart mit der scheinbar völligen Blindheit für die eigenen Privilegien macht für mich eher dieses Feindbild aus." (Seite 10)

Dazu hat sich Sophie Passmann mit sechzehn ganz unterschiedlichen Männern getroffen, die verschiedene Machtpositionen besetzen, um zu klären, was sie eigentlich unter einem "alten weißen Mann" verstehen, welche Haltung sie zu Sexismus und Feminismus haben und was man denn jetzt mal tun sollte für die Gleichberechtigung der Geschlechter.

Herausgekommen sind sechzehn ganz unterschiedliche Porträts. Dabei gelingt es Sophie Passmann sogar Männer, die man selbst für unsympathische Gesprächspartner hält (siehe Kai Diekmann, Micky Beisenherz etc.), interessant darzustellen. Man muss ihnen deswegen aber noch lange nicht zustimmen.

Besonders schön sind die Texte dann, wenn Sophie Passmann nicht nur die Argumente wiedergibt, sondern mit den kleinen Beobachtungen spielt, die zwischen den Sätzen des Gesprächs liegen. Wenn Robert Habeck über einen Zaun springt, um den perfekten Ort für das Gespräch zu finden und anschließend verträumt über Vögel spricht (und dann so Sätze sagt wie "Ich wollte nicht Teil der patriarchalen Machtdominanz sein.", was ich für einen großartigen T-Shirt-Spruch halte). Wenn Claus von Wagner im Englischen Garten über die berittene Polizei in München spricht. Und wenn Sophie Passmann versucht, mit ihrem Vater beim Steak-Essen über Feminismus zu sprechen und dabei noch ganz andere Hürden auftauchen als nur, wer jetzt den Wein aussuchen darf. 

Nein, nach der Lektüre von "Alte weiße Männer" ist nicht abschließend geklärt, was ein alter weißer Mann überhaupt ist und was wir gegen ihn unternehmen können. Dafür dürfen wir einige Stunden mit der bezaubernden Sophie Passmann verbringen und ihren sehr klugen Gedanken folgen.

Denn, auch wenn es vielleicht anders erscheinen mag: Für mich stehen in "Alte weiße Männer" nicht die Männer im Vordergrund. Sondern Sophie Passmann, die sich als Feministin positioniert, den Männern zuhört, aber auch Contra gibt und dabei nie ihren ganz eigenen Witz und Charme verliert. 

Sonntag, 3. März 2019

Neu im Bücherregal - Die Februar-Bücher 2019.

Der Februar hat 28 Tage. Meistens jedenfalls. Dieses Jahr auf jeden Fall. Der Februar ist damit der kürzeste Monat im Jahresverlauf. Und trotz (oder gerade wegen?) dieser schlechten Ausgangslage, hat sich hier mal wieder ein Stapel an neuen Büchern angesammelt. Und wie so oft, möchte ich alle Bücher direkt sofort und jetzt gleich lesen. Mal sehen, wie gut das in einem Monat mit einer anstehenden Buchmesse klappt. 


(Man könnte mal wieder die Fenster putzen. Man könnte in der Zeit aber auch lesen und das gefällt mir sehr viel besser)

Samstag, 2. März 2019

Eure Heimat ist unser Albtraum herausgegeben von Fatma Aydemir und Hengameh Yaghoobifarah.


Originalausgabe - Erschienen bei Ullstein fünf - 2019

Was bedeutet es, sich bei jeder Krise im Namen des gesamten Heimatlandes oder der Religionszugehörigkeit der Eltern rechtfertigen zu müssen? Wie viel Vertrauen besteht nach dem NSU-Skandal noch in die Sicherheitsbehörden? Und wie wirkt sich Rassismus auf die Sexualität aus? Dieses Buch ist ein Manifest gegen Heimat. 14 Autor_innen geben in persönlichen Essays Einblick in ihren Alltag und halten Deutschland den Spiegel vor: einem Land, das sich als vorbildliche Demokratie begreift und gleichzeitig einen Teil seiner Mitglieder als "anders" markiert, kaum schützt oder wertschätzt.

Bei einem gemeinsamen Livestream von Tina und Anne wurde nach Büchern gefragt, die die eigene Sichtweise verändert haben. Als ich danach mein Bücherregal angestarrt habe, um die Frage für mich selbst zu beantworten, wusste ich erst nicht so recht, nach was ich suchen sollte Ich bin nicht Vegetarier geworden, nachdem ich "Tiere essen" von Jonathan Safran Foer gelesen habe. Ich hab schon vor meiner feministischen Lektüre ein Unbehagen bei der vermeintlichen Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau gespürt (kann es jetzt aber besser benennen, soviel Credit muss sein). Doch dann ist mir ein Buch aufgefallen und ich habe mich geschämt, dass ich es vergessen habe, denn Vergessen und Ausblenden ist hier ein standardisiertes Symptom: "Ellbogen" von Fatma Aydemir. Nach der Lektüre ist mir zum ersten Mal bewusst geworden, dass ich bisher so gut wie keine ... nein ... keine deutsch-türkische Literatur gelesen habe, dass diese Literatur weder in meinem Bücherregal noch in der öffentlichen Wahrnehmung wirklich stattfindet.

Wie kann das sein?

Freitag, 1. März 2019

Fotobreze - Februar 2019


// Lieblingsding im Februar: Das Pommes-Treffen mit lieben Menschen, die anscheinend alle eine Vorliebe für weiße Sneaker haben // Meine derzeitige Lektüre, die für reichlich nostalgische Gefühle sorgt // Und das hier wird die nächste Lektüre. Hat der Buch-Club entschieden // Traumhündchen // Valentinstagsdate mit dem besten Girl dafür // Frühstück und Tulpen sind auch eine famose Kombination. Hab ich gerne für euch getestet // Literaturhaus-Zeit mit Margarete Stokowski // ... und Édouard Louis // Könnt ihr euch noch an diesen Teil des Februar erinnern? // Oder an diesen Teil? // Oder an diesen in Frankfurt? // Hab ich da etwa schon wieder Tulpen in der Hand? //

So wenige Tage der Februar hatte, so schön waren diese. Vollgepackt mit all den Sachen, die ich sehr mag. Neben dem Pommes-Date mit Ayla, Tina, Petzi und Star-Gast Mia, gehörte die Lesung von Margarete Stokowski zu den besonderes schönen Momenten. Die Oscar-Nacht war zwar preistechnisch etwas langweilig, aber wenigstens hab ich beim Tipp-Spiel nicht noch mehr abgebaut. Oh, und ich war in Nürnberg und habe Brösel als Social-Media-Assistentin bei einer Veranstaltung unterstützt. Wieso gibt es davon eigentlich keine Fotos? Sind die etwa bei meiner zweitägigen Handyabstinenz (der Akku musste ausgetauscht werden, ich habe sehr gelitten, danke der Nachfrage) verloren gegangen? 

Der letzte gelesene Buch-Satz:
"Es ist Dezember 2013, und ich habe mein drittes Date mit einem gutaussehenden Unternehmer, den ich auf Tinder kennengelernt habe."
aus "Alles, was ich weiß über die Liebe" von Dolly Alderton, Seite 156

Nächsten Monat und so:
Verrückterweise geht es morgen zum Konzert von Florence + The Machine, was ich fast vergessen hätte, weil ich die Karten gefühlt vor hundert Jahren gekauft habe.

Montag, 25. Februar 2019

Die Oscar-Nacht 2019 auf einem Blatt.

Traditionen, baby! So wichtig. Deswegen haben Herr Gatsby und ich wie auch im vergangenen Jahr (und die vielen Jahre davor. Langsam werden wir alt) die Nacht zum Tag gemacht (oder so ähnlich) und die 91. Verleihung der Acadamy Awards geguckt. An dieser Stelle muss ich das sagen, was ich mir jedes Jahr denke: Zum Glück gibt es Steven Gätjen, der den Roten Teppich erträglich macht. Fashion-Kommentare wie "Ich weiß nicht, was sie trägt, aber sieht gut aus!" braucht nämlich wirklich kein Mensch. 

Für dieses Jahr haben wir uns wieder hoch professionell vorbereitet und sieben der acht nominierten "Best Picture"-Filme gesehen. Klar, dass dann ausgerechnet der gewinnt, den wir nicht geguckt haben ... (hauptsächlich deswegen, weil ich schon beim Trailer gähnen musste. Ich versteh auch nicht wirklich, warum der Film jetzt gewonnen hat. Da hätte mich ein Doppelsieg von "Roma" mehr erfreut.)

Sonntag, 24. Februar 2019

Die Geschichte der Bienen von Maja Lunde.


Originaltitel: Bienes Historie - Aus dem Norwegischen von Ursel Allenstein - Erschienen im btb Verlag - 2018 - Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar!

Drei Familien, getrennt durch Jahrhunderte, unauflöslich verbunden mit der Geschichte der Bienen. 

Es ist Mitte Februar und in Bayern passiert etwas Außerordentliches. Menschen stehen draußen in langen Schlangen und warten nicht etwa auf ein Fußballspiel oder auf Freibier, nein. Die Menschen stehen in - mal längeren, mal kürzen - Schlangen vor den Rathäusern, um für das Volksbegehren Artenvielfalt zu unterschreiben. Bienen retten! Darum geht es. Prinzipiell geht es natürlich um viel mehr, das Insektensterben soll eingedämmt, Naturflächen geschützt und eine naturnahe Landwirtschaft betrieben werden. Die Biene als Sympathieträger zieht aber. Bienen retten, also! Zum Ende des Volksbegehren konnten 1.745.383 Unterschriften gesammelt werden, damit ist die Bienenrettung das erfolgreichste Volksbegehren in Bayern. 

Was passiert, wenn die Menschen sich nicht für das Insektensterben interessieren, beschreibt Maja Lunde in ihrem Buch "Die Geschichte der Bienen", der Auftaktband zu einer vierteiligen Klima-Reihe. 2017 wurde kein Buch öfter verkauft als eben jenes

Und ich war neugierig. Was genau hat es mit diesem Bienen-Hype auf sich? 

Sonntag, 3. Februar 2019

Neu im Bücherregal - Die Januar-Bücher 2019.

Neues Jahr. Neue Regeln. Für 2019 habe ich mir vorgenommen, den Bücherkauf etwas einzuschränken und nur noch dann ein Buch zu kaufen, wenn ich davor mindestens zwei Bücher gelesen habe. Jetzt hat diese Regel leider ein paar Lücken. Denn im Januar habe ich (urlaubsbedingt) acht Bücher gelesen. Und bei der Regel geht es nur um den Kauf von Büchern. Nicht um Geschenke oder Bücherschrankfunde. Deswegen kann ich auch sagen, dass ich im Januar nicht gegen die Regel verstoßen habe ... und trotzdem sind sechs neue Bücher bei mir eingezogen.


Samstag, 2. Februar 2019

Fotobreze - Januar 2019


// Ich war in Hamburg und wenn ich in Hamburg war, muss ich ganz viele Fotos davon zeigen, um die Großartigkeit von Hamburg zu betonen. Hamburg! // Hamburg hat zum Beispiel wunderschöne pflanzige Schaufenster (in diesem Fall: Winkel van Sinkel!) // Hamburg hat auch sehr schöne Fotoausstellungen (in diesem Fall: Michael Wolf in den Deichtorhallen) // Und im Miniaturwunderland war ich auch und habe Jan Böhmermann besucht // Doch das beste, das beste seht ihr hier! // Eine glückliche Marina ist sehr glücklich // Denn ich habe die Elbphilharmonie nicht nur aus der Ferne ... // oder aus der Nähe gesehen. Ich war endlich auf der Plaza! Ein Spaß! Es hat geregnet, es war windig, es war ein Traum! // Damit München jetzt aber nicht eifersüchtig wird, hier noch fix vier München-Fotos mit einem grünen Café // Und Kuchen (nicht im Bild) und Kaffee // Und Blumen // Und Kaffee //

Möglicherweise hat man es durch den vorangegangenen Absatz schon bemerkt: Ich war in Hamburg. Das hat viel zu lange warten müssen. Und war wie immer viel zu kurz. Irgendwann muss es mal wieder zurück nach Hamburg gehen. Der Urlaub wurde nicht nur für Hamburg-Schwärmereien genutzt, sondern auch für lange Lesestunden. Und Entschleunigung. Deswegen komme ich auch erst langsam wieder in den Alltag zurück. Auch mal schön. 

Der letzte gelesene Buch-Satz:
"1.1.1901, wiederholte sie feierlich, Berggasse 19."
aus "Ida" von Katharina Adler, Seite 344.

Nächsten Monat und so:
Es ist Lesungssaison! Im Februar geht es zu Édouard Louis und Margarete Stokowski. Außerdem steht die Oscar-Verleihung an. Mal sehen, wie schlecht das Tippspiel in diesem Jahr ausfällt. 

Freitag, 18. Januar 2019

Jahresabschlusshauptversammlung 2018


Möglicherweise ist es für einen Jahresrückblick schon etwas spät, wenn man bereits den 18. Tag des neuen Jahres schreibt. Aber ich sag mal – mein Blog, meine Regeln und vorher hat es einfach nicht geklappt. Und ich kann mir und euch ja einreden, dass man für die Bestandsaufnahme eines ganzen Jahres eben ein wenig braucht. Sind ja schließlich ganze 12 Monate, die man im Kopf Revue passieren lassen muss. 

Montag, 7. Januar 2019

Fotobreze - Dezember 2018


// Das ist unser Königreich, alles was das Licht berührt ... Oder so ähnlich // Unser Buchclub verbindet Literatur mit Kunst. Deswegen hab ich jetzt ein selbstgemaltes Lesezeichen // Heißgetränk mit Buch. So muss das doch, oder? ODER? // Der Markt der unabhängigen Verlage im Literaturhaus war wieder eine helle Freude. Ein Gruß an den netten Mann von Buch-Haltung // Ein Mittwoch. Mitten unter der Woche. Und ich habe mir extra Urlaub genommen. Nicht um Kaffee zu trinken (war aber sehr fein), sondern ... // ... um mir Pflanzen anzugucken. Nur gucken. Nicht kaufen. // Okay, das war gelogen. Zwei Pflanzen hab ich bei Bergamotte doch gekauft. Und jetzt weine ich sehr, weil ich diese wunderschöne Calathea nicht mitgenommen habe // Umgekehrte Reihenfolge, denn hier sieht man, wie ich Silvester in Halle verbracht habe. Nur ist es hier eben noch hell und ohne Feuerwerk // Halle kann auch Berliner Hipster-Cafés. Warum kann das München eigentlich nicht so richtig? // Mehr Weihnachten gibt es dann auch nicht // Oder doch. Geschenke! // Noch mehr Geschenke, aber in menschlicher Form. Ich mag euch schon arg gern, ne //

Damit ich direkt im Anschluss noch meinen Jahresrückblick schreiben kann, musste dieser kurze Dezember-Rückblick noch kurz sein. Der Dezember war grün. Und buchig. Meine beiden Lieblingsadjektive. Und mit der Fahrt nach Halle gab es noch einen prima Jahresabschluss. Home is where the heart is. 

Der letzte gelesene Buch-Satz:
"The children in Stamps trembled visibly with anticipation."
aus "I Know Why the Caged Bird Sings" von Maya Angelou, Seite 169.

Nächsten Monat und so:
Ist ja jetzt quasi schon. Und weil das so schön ist, hab ich einfach mal Urlaub. Oder andersrum. Deshalb werde ich mich den Rest des Tages auch mit dem Regal der ungelesenen Bücher beschäftigen, um einen extra Bücherstapel für den Leseurlaub zu erstellen. Das wird ein Spaß. 

Sonntag, 6. Januar 2019

Neu im Bücherregal - Die Dezember-Bücher 2018.

Zum Jahresende ächzt und stöhnt das Bücherregal ganz besonders, denn das Weihnachtsfest ist ein Bücherfest, jedenfalls wenn man sich meine Bescherung so anguckt. Was hauptsächlich an Herrn Gatsby liegt, der Rest der Familie hält sich weiterhin sehr zurück, was das Schenken von Büchern angeht (dafür habe ich Socken mit Möpsen drauf bekommen und wer jetzt an Brüste denkt, ist selber schuld!). Wobei das nicht ganz stimmt. Ein Buch habe ich dieses Jahr von meinen Eltern bekommen und bin auch sehr entzückt davon. Weiter unten dann direkt mehr dazu. 


Dienstag, 1. Januar 2019

Bücherliste 2018.


Das sind sie also. Die Bücher, die ich 2018 gelesen habe. Jedenfalls der größte Teil davon. Es fehlen Bücher, die ich aus der Bibliothek ausgeliehen oder in der Zwischenzeit in (hoffentlich) gute Hände weitergegeben habe. 86 Bücher waren es insgesamt. Macht 1,65 Bücher pro Woche. Oder 0,23 Bücher pro Tag. Und damit 4 Bücher mehr als 2017. Weiterhin fehlen ein paar Bücher zu den 100 gelesenen Büchern. Eine Zahl, die weiter im Raum schwebt, einfach nur, weil ich sie hübsch finde und das gerne mal erreichen würde. Aber ohne Druck.