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Sonntag, 28. Juni 2015

Das weltbeste Tomatencurry.


Allein, wenn ich das Bild sehe, läuft mir das Wasser im Mund zusammen, weil ich weiß, wie gut dieses Curry schmeckt und wie fantastisch es riecht und ich werde auch ein bisschen traurig, weil wir nichts mehr davon übrig haben. Dabei reicht die gekochte Menge immer für zwei Tage. Die jetzt leider schon vorbei sind. Man sollte eigentlich immer das weltbeste Tomatencurry kochen, aber man tut es dann doch nicht. Manchmal vergesse ich sogar, dass ich das kochen könnte und bin dann wieder ganz überrascht, wenn ich mein Curry-Kochbuch von Zabert Sandmann durchgucke und es entdecke. Da heißt es zwar "Rotes Hähnchencurry mit Tomaten", aber das ist viel zu lang. In der Zeit kann man fast zwei Löffel vom Tomatencurry essen.

Ich habe das Rezept auch ein klein wenig abgewandelt (und den Thai-Basilikum und den Koriander weggelassen, weil ich sowas nie daheim habe und wegen 3 Stielen lohnt sich der Kauf auch nicht), deswegen sieht es nun so aus:

500 g Hähnchenbrustfilet
10 g Ingwer
2 EL Sesamöl (Sesamöl hab ich erst seit kurzem, davor habe ich einfach Sonnenblumenöl verwendet)
300 ml Kokosmilch
1 EL Tomatenmark
2 TL rote Currypaste (ich mag die vom Aldi ja sehr, weil die in einem wiederverschließbaren Glas drin ist)
100 ml Gemüsebrühe
500 g Tomaten
Salz, Pfeffer, ein wenig Zitronensaft

Hähnchenbrustfilet, Ingwer, Tomaten kleinschneiden. 
Ingwer im Öl erhitzen, das Hähnchenbrustfilet dazugeben und schön anbraten. Kokosmilch, Tomatenmark, Currypaste und Brühe hinzugeben, umrühren und gut 10 Minuten köcheln lassen. 
Die Tomaten hinzugeben, kurz erhitzen, mit den Gewürzen und dem Zitronensaft abschmecken, fertig.
Dazu gibt es Reis. 

Und es ist so lecker. Und so fruchtig und frisch. Und nur ein klein wenig scharf, wobei man das ja variieren kann, wenn man Lust auf Schärfe hat. Oder eben nicht. 

Jetzt will ich noch eine Portion Tomatencurry. Oder habt ihr ein Curry-Rezept, welches NOCH besser ist? Ich mag auch sehr das Gemüsecurry mit Paprika und Couscous aus demselben Buch.

Montag, 22. Juni 2015

Himbeer-Buttermilch-Kuchen mit viel Himbeer-Liebe


Ich glaube, ich bin eine bessere Köchin als Bäckerin (was nicht bedeutet, dass ich eine herausragende Köchin bin. Ich bewege mich da eher im Mittelfeld). Was wohl insbesondere daran liegt, dass man beim Backen nicht so gut variieren kann und sich viel genauer an die Vorgaben halten muss und das fällt mir manchmal schwer. Aber ich esse doch so gerne gebackenen Kram. Und ich gucke mir auch so gerne Kuchenbilder an. Aber bei der Umsetzung scheitert es dann häufig. 

Weil es heute Abend Pancakes geben wird, haben wir Buttermilch gekauft. Nun ist die Packung Buttermilch immer viel größer als die wirklich benötigte Menge an Buttermilch für Pancakes. Das ist ein wenig traurig, weil ich Buttermilch im normalen Zustand gar nicht mag. Normalerweise wird die Packung Buttermilch deswegen anstandsmäßig zwei Wochen im Kühlschrank gelassen, um sie anschließend wegzukippen.

Dieses Mal nicht, meine lieben Freunde!

Ich habe mich auf die Suche nach einem Kuchen-Rezept begeben, um die Buttermilch zu verbacken. Erst sollten es diese Buttermilch-Scones von Zucker, Zimt und Liebe werden, aber für Scones braucht man traditionell Clotted Cream und ich hatte keine Lust, bei unserer Standard-Scones-Quelle Clotted Cream, aber keine Scones zu kaufen und so verwarf ich die Idee. Stattdessen fand ich einige Klicks weiter bei Zucker, Zimt und Liebe ein Rezept für einen Erdbeer-Buttermilch-Kuchen. Pistatzien ignoriere ich, die mag ich nicht. Und auch sonst wurde das Rezept ein ganz klein wenig umgeändert, statt Erdbeeren gab es TK-Himbeeren und statt gemahlenen Mandeln kippte ich gemahlene Haselnüsse in den Teig (was nur daran lag, dass ich beim Einkaufen gar nicht an die Mandeln gedacht habe und im Schrank lag noch eine Packung Haselnussmehl. Alibimäßig habe ich dann aber noch ein paar Mandelsticks unter den Teig gerührt ...). Und wie man vielleicht auf meinem Foto erkennen kann, habe ich eine runde Springform benutzt. Weil ich zu faul war, die rechteckige Glasform aus dem obersten Regal zu holen. 

Und was soll ich sagen? 

Die Küche riecht nach warmen Himbeeren, meine Zunge seufzt glücklich ob des weichen Teiges und mein Bauch verlangt nach einer zweiten Portion. Ich würde mal sagen - trotz Variation ein perfekter Kuchen, der es verdient hat, in meine "Welchen Kuchen soll ich backen?"-Liste aufgenommen zu werden. 

Darauf gleich noch ein Stück! 

Mittwoch, 1. April 2015

Fotobreze - März 2015

Diese schnell vergehenden Monate machen mich fertig. Und dadurch, dass die meisten Handyfotos schon im Blogeintrag zur Leipziger Buchmesse gelandet sind, wird das nun eine sehr kurze Fotoschau. Außerdem muss ich doch fleißig Bücher lesen. Für die Masterarbeit, ne. Für die Freizeit doch nicht. Freizeit ist komplett überbewertet (gestern hat mich der Postbote gefragt, ob die vielen Bücher, die wir immer geschickt bekommen, für die Freizeit oder fürs Studium sind. So weit ist es schon gekommen!). Als Abwechslung zu den Briefen les ich jetzt "Des Teufels General", denn in den Briefen wird dieses Stück gerade in Deutschland aufgeführt. Total spannend!


// Mit Gummitierchen und Textmarker zur Bezwingung der feministischen Literaturwissenschaft //
// Niemand liebt Schokoladen-Erdnüsse so sehr wie ich //
// Auf der Buchmesse sind mir die Nacktschnecken schon aufgefallen, deswegen hab ich letzte Woche den Livestream von Lovelybooks mit Rebecca Martin geguckt //


 // Hashtag #killthemaster //
// Eine durchdachte To-Do-Liste //
// Eine durchsichte Tüte mit Büchern drinnen für die Bib //
// Ein Fensterplatz in der Bib //


// Der Grund, warum der Postmann nach den Bücherlieferungen fragt //
// Merkliste, wenn man in die Stadt zum Büchergucken fährt //
// Ergebnis, wenn man in die Stadt zum Büchergucken fährt // 


// Frühstück //
// Mittagessen //
// Abendessen //


// Das Logo verstört mich //
// Zickige Büroklammern in der Arbeit (nie schaffe ich es, genau eine Büroklammer zu entnehmen) //
// Meine U-Bahn-Station wird umgebaut, die schönen Bilder sind weg // 


// Blumen gekauft //
// Gänse geguckt //
// Blumen eingepflanzt // 


// Tiere 1: Der  Hund //
// Tiere 2: Ein Känguru und eine Königin //
// Tiere 3: Dachs und Emma waren sehr traurig, dass sie nicht mit zur Buchmesse durften //

Samstag, 28. Februar 2015

Fotobreze - Februar 2015

Immer, wenn ich für diesen Fotomonatsabschluss die Fotos durchgucke, denk ich mir "Ach, das war doch erst letzte Woche!" und dabei war das schon vor hundert Jahren. Verwirrend. Zeitrechnung kann ich überhaupt nicht. Ich bin auch beim Zähneputzen immer sehr verwirrt, weil ich seit Weihnachten eine elektrische Zahnbürste habe, die in 30-Sekunden-Intervallen vibriert und ich mir immer denke "Ach, das waren jetzt also 30 Sekunden?" und das kann entweder als Erstaunen, weil es so kurz war oder als Erstaunen, weil es so lang war, gedacht sein. 


// Arbeitsweghimmelblau //
// Wir haben Baal gesehen! Und jetzt hat Suhrkamp Recht bekommen und die dürfen es nur noch zweimal zeigen. Eine Gemeinheit. Obwohl das Stück gar nicht mal so gut ist //
// Ein einsamer Karton an einer Straßenbahnhaltestelle. Kunst //


// Geschenke von unserem Februarübernachtungsgast Josefina. Voll schön //
// Ich finde ja "Sanftes Vergnügen" hört sich bei einer Seife irgendwie falsch an //
// Ich bin mir irgendwie sehr sicher, dass Kafka das nicht gesagt hat // 


// Essen - die herzhafte Variante //
// Blätterteig-Nest //
// Asiadinge //
// Ein Hamburger mit sehr leckeren Kartoffelwürfeln // 

 
// Essen - die süße Variante //
// Pfannkuchen auf Pfannkuchen oder doch Krapfen auf Eierkuchen? Schwierig! //
// Dieser Zimtschneckenkuchen von Zucker, Zimt und Liebe ist unfassbar lecker // 
// Mein erster Chiasamenschokopudding-Versuch. Schmeckte sogar ganz gut //


// Zu Fasching geh ich als Buch mit Käse-Toast //
// Schreibtisch aufgeräumt. Jetzt noch Motivation sammeln, ab dem 09. März geht es los mit der Masterarbeit // 
// Und hier sehen Sie, wie ich ein Buch lesen und dabei Müsli esse //


// Es ist vollbracht. Die Bücher stehen nun zusammen, nachdem Herr Gatsby eine sehr große Bücherschlange in unserem Wohnzimmer gebaut hat //
// Irgendjemand hat "Cornelia erlebt Oberammergau" verschenkt und ich weiß nicht, ob das was nettes ist oder nicht //
// Man sollte sich viel öfter für Bücherstipendien bewerben. Yay! // 


// Die böse Seite der Lego-Minifiguren //
// Mein Bruder schickt mir Tauben-Fotos, ich schicke ihm Tauben-Fotos. Es ist ein herrliches Spiel //
// Die gute Seite der Lego-Minifiguren. Ich meine - ein Hot-Dog! Ein Einhorn! //

// Heute - ein Ausflug nach Augsburg. Da fährt man über Kissing und ich habe lange nicht verstanden, warum Ortsfremde den Namen so lustig finden //
// Nach dem Ausflug nach Augsburg noch ein Ausflug zu den Eltern, um den Hund zu streicheln //
// In Augsburg musste ich mir ein Buch kaufen. Musste. Jawohl. Die Neuübersetzung von Nils Holgersson. Ich kenn von Nils Holgersson nur die Zeichentrickserie. Und trotzdem freue ich mich schon sehr auf das Buch // 

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Fotobreze - Dezember 2014

Ich hab noch drei Minuten, um diesen Beitrag am 30.12. zu veröffentlichen. Also schnell jetzt. Wer es immer noch aktueller haben möchte, darf sich gerne an meinem neuen fancy Instagram-Account unter dem Namen nordbreze erfreuen. (Mist, jetzt ist es 00:04 Uhr - hat nicht ganz geklappt)


// Da scheint noch die Sonne ins Wohnzimmer //
// Da hängt schon die Weihnachtsdeko //
// Da stehen noch die letzten Balkonblumen in der Vase // 


// Ein gutes Nikolausgeschenk //
// Ein guter Spiegel in einem guten Pizza-Laden //
// Ein gutes Entertainment-Programm für Weihnachten bei den Eltern // 


// Streetart - Egg //
// Dieser Hobbit-Teil war zwar sehr amüsant, aber schon irgendwie nicht so gut //
// Schnee ... Wo kommt der denn plötzlich her? // 


// München am Abend //
// Heimatfeld am Tag //
// Treppenhaus im Unihaus // 


// Der Hund in all seiner Pracht ♥ //


// Weihnachten daheim //
// Immer verliere ich bei Mario Kart //
// Geschenke! //
// Der "Weihnachtsbaum" sieht auch jedes Jahr trauriger aus //


// Dreimal ich - wie praktisch //


// Knöpfe - Maroni - Pralinen //


// Und das Essen hört nicht auf //

Freitag, 19. Dezember 2014

Tee.

Tee, Tee, Tee sind alle meine Kleider. So singt die Tee-Fee. Ich möchte auch Tee-Fee werden. Diese Einleitung ist schamlos von einem Buch geklaut.* Und auch der Rest dieses Beitrags ist kein eigener Content, Content ist nämlich nicht King, sondern ne zickige Prinzessin. Jedenfalls möchte ich auch über Tee schreiben, so wie es Koffer-Josefina getan hat. Wer das auch möchte, kann das gerne machen. Es sollten viel mehr Menschen über Tee schreiben. Und abwarten. 

1. Wie trinkst du deinen Tee am liebsten?
Ich trinke meinen Tee am liebsten warm und mit Zucker. Mit viel Zucker. Am liebsten mit Kandiszuckerstücken. Ich versuche aber in letzter Zeit weniger Zucker zu benutzen. Klappt prima. Naja. Klappt meistens. Aber nicht immer. 
Leider vergesse ich häufig, dass ich gerade Tee trinke und dann wird der Tee kalt und ich mag ihn nicht mehr. Deswegen lohnt es sich für mich nicht, eine ganze Kanne Tee zu machen.

2. Was sind deine Lieblingssorten?
Ich mag sehr gerne Minze, schwarzen Tee, grünen Tee und weißen Tee. Auch gerne mit irgendwelchen weiteren Geschmacksdingen drinnen.

3. Welche Sorten magst du nicht?
Früchtetee. Früchteee mag ich so gar nicht. Weil der immer sehr schnell zu süß wird ... sagt die Frau, die ein Kilo Zucker in ihren Tee schütten kann. Ja. Aber Früchtetee ist nicht so wirklich meins. Blöderweise schenkt mir meine Oma manchmal Früchtetee, den sie aus Versehen gekauft hat, weil das Kind mag ja Tee. Und deswegen steht hier so viel Früchtetee herum. Ich warte auf den Tag, an dem ich den Tee an Früchteteeliebhaber verschenken kann.

4. Lieber Teemischung oder Teebeutel?
Mir egal. Ich bin kein strenggläubiger Teetrinker, ich trinke bevorzugt Beuteltee, weil das schneller geht. Bei losem Tee finde ich es immer etwas doof, wegen einer Tasse den Tee zu machen, weil ich da die Menge so schlecht abschätzen kann.

5. Wann trinkst du Tee / zu welcher Gelegenheit?
Wenn ich mich spontan daran erinnere, dass ich Tee ja mag. Mein Problem ist nur, dass ich das Teetrinken genau planen muss. Erstens, damit ich mir nicht umsonst einen Tee mache und ihn dann vergesse und zweitens, weil ich ständig auf die Toilette muss, wenn ich viel (und viel kann schon mal eine Tasse sein ...) Tee trinke.

6. Wie oder wann hast du das Teetrinken für dich entdeckt?
Kann man das entdecken? Hm. Keine Ahnung. In meiner Kindheit hatten wir öfter so Zitronenbrösel-Tee daheim. Nachdem mir von Kaffee meistens schlecht wird, lohnt sich eine eigene Kaffeemaschine nicht und ich trinke daheim eben Tee. 

7. Wie bewahrst du deinen Tee auf?
Wir haben ein Regalbrett im Fernsehschrank für den Tee reserviert, weil die Teemenge irgendwie explodiert ist. Wir haben viel zu viel Tee. Aber dazu kommt ja gleich noch eine Frage. Dort steht also der Tee. Die Teebeutel sind meist in ihren Pappschachteln, außer ein paar, die sind in einer Holzteebeutelbox. Die losen Teesorten habe ich in Blechdosen umgefüllt.

8. Wo kaufst du deinen Tee?
Überall. Meistens im Supermarkt, ne. Ich hab mir einmal Kusmi Tea im Alsterhaus gekauft, weil die Dose so schon war. Und ich kann das Victorian House empfehlen, da gibt es Tee und Scones und beides ist sehr lecker. Dort haben wir den Tee "White Tea Granatapfel-Ingwer" gekauft, der teuer, aber sehr gut ist.

9. Wie sieht deine Lieblingstasse aus?
Ich habe keine Lieblingstasse, ich habe Tassen. Die meisten davon passen nicht zueinander. Die sehr großen, sehr hohen Starbucks-Tassen finde ich sehr praktisch. Ich hab auch noch eine Tasse von Amazon und eine Tasse, auf der ein Foto von ehemaliger Mitstudentin und mir drauf ist. Aus einer Tasse zu trinken, auf der ein Foto von einem selbst ist, ist schon sehr großartig.

10. Wie viele verschiedene Sorten hast du?
Ich könnte nun nachzählen, aber irgendwie habe ich keine Lust. Deswegen gibt es ein Foto, dann kann man selber nachzählen und wer richtig zählt, gewinnt - den ganzen Früchtetee. Höhö.




* Das Buch ist von Michael Stauffer und heißt: "I promise, when the sun comes up, I promise I'll be true. So singt Tom Waits. Ich will auch Sänger werden." Es besteht fast gänzlich nur aus Fußnoten.

Montag, 1. Dezember 2014

Fotobreze - November 2014

Gedanke in der Arbeit: Der Papierschnitt zwischen den Fingern tut schon verdammt weh. Und - Heute ist ja der 1. Dezember! Warum genau hab ich gestern nicht den November-Fotobeitrag gebastelt? Nun ja. Jetzt hab ich ihn gebastelt. Es geht hier ja nichts verschütt. Niemals.


// Familientradition Pizza-Dienstag mit Schnurrhaaren //
// Und Pizza //
// Und Doris mit dem Nest als Hut // 


// Dachs freust sich über die Zeitung, stellt dann aber fest, dass er gar nicht lesen kann //
// Warum zerhackt ein Vogel meine Blumen? //
// Höhö, ich hab eine Kinokarte für Paddington gewonnen. Eigentlich wollte ich den Film nur wegen Colin Firth sehen, aber der spricht jetzt gar nicht mehr den Bären // 


// Mit Spekulatius lernt es sich gleich viel besser //
// Jeder sollte ein Kleingeldglas mit Wunsch haben ♥ //
// Mit Vokabellisten putzt man sich gleich viel besser die Zähne //


// Es gibt Lego-Minifiguren, bei denen ist es gar nicht schlimm, wenn man sie doppelt hat //
// Grün, grün, grün ist mein Badewasser - aber ein großer Badefan werde ich wohl nicht mehr //
// Und das Schwein mit Apfel hab ich jetzt auch, ha! // 


// Werbung aus einer Zeitschrift von 1906 - Cacao for the win! //
// Brauen wir eine neue Lessing-Ausgabe? NEIN! //
// Ich hab das Gefühl, ich hab das schon einmal gemalt // 


// Nicht sichtbar: Der schwarze Tee mit Chai-Sirup IN dem Becher //
//  Nicht sichtbar: Die Kaninchen auf dem Uni-Gelände in der Nacht //
// Nicht sichtbar: Kindheitserinnerungen // 


// Weil ich Herrn Unseld schon ganz gerne mag //
// Weil ich auch was anders als Schweinebraten kochen kann (in dem Fall Falafel, Couscous und Kürbiscurry //
// Weil ich in dem neuen fancy Café an der Uni einen Cappuccino mit Sojamilch getrunken habe (Fazit: Schmeckt nicht, ist zu teuer und zu pseudofancy) //


// Weihnachten! Und mein Adventskalender spricht Französisch mit mir! Noël! //

Montag, 24. November 2014

Sonntagsbraten.

 Herr Dachs schiebt den Braten in die Röhre.

Ich komme aus einer Familie, bei der es traditionell Sonntag Mittag ein "großes" Essen gibt. Sauerbraten mit Spätzle und solche Dinge. Oder eben Schweinebraten. Gestern war Sonntag. Gestern wurde ein Schweinebraten hergestellt. Zum allerersten Mal in meinem Leben. Und das Fleisch dazu wurde beim Metzger gekauft. Total die Ausnahme, aber da war das Fleisch billiger als in der Theke. Außerdem war in der Frischfleischtheke überhaupt kein Fleisch mehr vorhanden. 
Jedenfalls habe ich dann nach einem simplen Schweinebratenrezept gesucht und habe mir aus den verschiedenen Rezepten selber etwas zusammengemischt. Und - schockierenderweise war der Braten nicht trocken und hat sehr gut geschmeckt. 10 Punkte auf meiner gutbürgerlichen Hausfrauen-Skala!


Man nimmt also ein Schweinebratenstück (in diesem Fall war das ein Schinkenbraten, jedenfalls steht das auf der Verpackung. Und die liebe Metzgereifachverkäuferin meinte, dass das Stück für zwei Personen reicht. Leider weiß ich jetzt nicht mehr, wie schwer das Stück war) und brät es auf allen Seiten scharf mit Olivenöl an (Pro-Tipp von Twitter: Lieber nen Topf nehmen, dann spritzt das Öl nicht die komplette Küche voll). In der Zeit kann man sehr schön drei Zwiebeln kleinschneiden. Wenn das Fleisch ringsherum angebraten ist, nimmt man es aus der Pfanne und gibt dort gleich mal die Zwiebeln zum Anbraten hinein. Das Fleischstück wird mit Senf eingerieben und mit Salz und Pfeffer gewürzt (wie gut meine Hände danach nach Senf rochen ...). Wenn die Zwiebeln fertig sind, gibt man diese zusammen mit dem Fleisch in eine Auflaufform (oder wenn man eine backofenfeste Pfanne hat, kann man das auch alles in der Pfanne lassen, dann spart man sich den Abwasch). Zum Schluss 250 ml Gemüsebrühe in die Auflaufform/Pfanne geben und alles zusammen für 60 Minuten bei 150 Grad im Ofen ... schmorren/kochen/braten? lassen. Nach der Hälfte der Zeit habe ich den Braten noch einmal mit Flüssigkeit übergossen, und zwar mit Maggi-Schweinebraten-Sauce - sicherlich ein fürchterliches Vergehen, aber man kann das sicherlich auch anders machen. Kurz bevor die Bratenzeit um war, habe ich die Beilage vorbereitet, also die gekauften Böhmischen Knödel in der Pfanne angebraten. 
Ich hatte dann fürchterliche Angst, dass der Braten innen noch nicht fertig ist, aber bei kleineren Anschneideversuchen sah das alles eigentlich ganz gut aus.
Und die letzten beiden Bilder bestätigen meine Einschätzung - der Braten ist durch. Hurra. Mein einziges Problem ist,dass ich diese fettigen Streifen im Braten nicht mag, aber das ist bei jedem Braten so. Außerdem war die Sauce schon arg zwiebelig, aber weil die Zwiebeln sehr klein und sehr weich waren, war das auch in Ordnung. Das nächste Mal würde ich nur zwei Zwiebeln für die Sauce schneiden. 

Und? Hat noch jemand einen Sonntagsbraten-Tipp für mich, was ich beim nächsten Mal unbedingt noch anders machen muss?

Freitag, 14. November 2014

Chai-Sirup selbstgemacht.

Gestern Abend habe ich nach dem Kinobesuch (Interstellar - auch gute bis sehr gute Schauspieler können einen Film mit plot holes nicht retten. Und wenn einem Astronauten von einem anderen Astronauten das Prinzip von schwarzen Löchern und Wurmlöchern erklärt werden muss, nur damit der Zuschauer aufgeklärt wird, dann läuft irgendwas falsch) beschlossen, die Küche in einen Gewürzmarkt zu verwandeln. Jedenfalls hatte ich angenommen, dass es wie auf einem Gewürzmarkt riechen wird, wenn ich Chai-Sirup herstelle. 
 Außerdem stand das mit dem Gewürzmarkt im Rezept, welches ich im Blog von Kleiderkreisel gefunden habe, jene Seite, die gerade durch die unfassbar dumme Einführung eines Bezahlsystems ihre User vergrault. Inklusive mir. Ich hab meinen kompletten Katalog gelöscht und werde den neuen AGBs sicherlich nicht zustimmen.

Aber zurück zu schönen Dingen. Chai-Sirup. Das Rezept ist so einfach, das kriegt jeder hin. Selbst ich! Man verrührt Wasser mit Zucker, lässt den Zucker im heißen Wasser schmelzen und fügt die Gewürze (Gewürznelken, Anis, Zimt, Ingwer) hinzu. Ich hab dazu einen leeren Teebeutel benutzt, weil man sich damit das Heraussieben der Gewürze im Anschluss erspart. 15 Minuten ziehen lassen, in eine formschöne Flasche umfüllen, fertig. Bei mir hat nicht der komplette Sirup in die Flasche gepasst, weswegen ich die erste Tasse Chai-Tee (schwarzer Tee + Milch + Chai-Sirup) gleich getrunken habe. Und dann noch eine. Und jetzt gerade schon wieder eine. Man kann also sagen - der Sirup schmeckt. Der Tee schmeckt. Ich bin glücklich.


Ich hab den Sirup nun in den Vorratsschrank gestellt, weil man ihn "kühl und dunkel" lagern soll, ich hoffe mal, dass das so passt und der Sirup nicht schlecht wird. Ich traue auch nicht ganz der Flasche, der Verschluss wirkt irgendwie ein bisschen wackelig. Aber vielleicht trinke ich den Sirup auch so schnell leer, dass der gar nicht schlecht werden kann. 
Und die Küche hat nur ganz leicht nach Zimt gerochen. Nicht wie ein Gewürzmarkt.

Samstag, 1. November 2014

Fotobreze - Oktober 2014

Die wunderbare "Worte, nur Worte, nur Worte"-Aktion ist nun beendet. Wer noch einmal alles nachlesen möchte,  kann sich hier die Übersicht ansehen, die Josefina freundlicherweise gebastelt hat. Ich hatte sehr viel Spaß. Und nun muss ich mir erstmal überlegen, über was ich schreiben werde, wenn ich nicht mehr jeden Tag schreiben muss.


// Kürbismonat Oktober - mit selbstgemachten Kürbis-Gnocchis (Die wirklich sehr lecker, aber auch sehr aufwändig sind) //
// Brownies ohne Kürbis, aber trotzdem in lecker //
// Kürbis-Pilz-Pfanne - auch sehr lecker. Anscheinend habe ich mich plötzlich in einen Kürbis-Fan verwandelt //


// Wir gehen ins Theater //
// Wir lesen Bücher über den ersten Weltkrieg //
// Wir machen unsere Strumpfhosen kaputt //


// Lieblingstermin: Dienstag 12:45 Uhr - Essen mit Bruder //
// Und das jede Woche wieder. Auch mit VHS-Kassetten und Zimt-Duschgel //
// Und wenn ich unterwegs bin, muss ich Misha Anouk lesen //


// Wie ich Französisch lerne - Teil 1 //
// Wie ich Französisch lerne - Teil 2 (mit Eis!) //
// Wie ich Französisch lerne - Teil 3 (mit Vokabellisten im Bad) //


// Dachs steht Kopf  (hierzu empfehle ich auch: Der Dachs fällt) //
// Dachs und Emma gucken traurig aus dem Fenster //
// Und sehen Blumen auf dem Balkon //


// Wenn ich schon nicht bei der Buchmesse war, bastel ich mir einfach meine eigene Buchmesse //
// Die neue Serie der Lego-Minifiguren ist grandios. Pizzabote! Froschkönig! Und der kleine Teddy! //
// Uh-uh-uh! Doctor Who! //


// Alle schönen Dinge gehen mal vorbei und deswegen ist der Briefumschlag mit den Wörtern jetzt leer //
// Wie gut ich doch Katniss malen kann! //
// Das Montagsschwein //

Dienstag, 30. September 2014

Fotobreze - September 2014

Der September endet, ich muss mir ein neues Semesterticket kaufen, was bedeutet - bald fängt die Uni wieder an. Geregelter Tagesablauf! Weniger Zeit für sinnlose Handyfotos! Alle freuen sich! Hurra.



// Maps to to stars und fritz-kola im Kino //
// Niemand mag diese furchtbaren Starbucks-Tassen mit Oktoberfestbezug //
// Ein beliebtes Instagram-Motiv: Surfer in München //


// Katze und Dachs und Schnecke //


// Konsum-Kraftklub //
// Konsum-Schuhe-und-Französischlernbuch //
// Konsum-Filme //


// Gestern bei "Hans im Glück" mit Mitstudentinnen, hurra //
// Warum sieht mein Chicken Nugget wie ein Kamel aus? //
// #pizza //


// Suppenkasper 1 - Kürbissuppe //
// Tortenanfall //
// Suppenkasper 2 - Kartoffelsuppe (nur echt mit Würstchen) //


// Zu Ehren meines Bruders //
// Schokolade, die mir mein Bruder aus der Schweiz  mitgebracht hat. Voll hochwertig! //
// Research für Bruder, weil dieser sich für Munition interessiert //
// Klippi, Hauptdarsteller unseres Buches, mit welchem mir Ruhm und Ehre gewinnen werden // 


// Irgendwer hat die Lego-Figuren falsch zusammengebaut ... //
// Bonjour Tristesse //
// Ordner dekorieren für das neue Semester //


// Ich hab noch gar nicht gesagt, wie gut ich "Das dreizehnte Kapitel" von Martin Walser fand //
// Wenn man im Olympiapark auf einer Bank liegt (bekommt man Rückenschmerzen) //
// Dachs und ich freuen uns über das Leseexemplar von "Der Allesforscher" von Heinrich Steinfest //