Sonntag, 8. November 2020

Neu im Bücherregal - Die Oktober-Bücher 2020

Während die November-Sonne durchs Fenster scheint, präsentieren sich die neuen Oktober-Bücher von ihrer schönsten Seite. Das klappt sogar ganz ohne sorgfältig geputzte Fenster. Dabei wäre das eine sehr sinnvolle Beschäftigung für die nächste Zeit. Klare Sicht und so. Ich schreibe es mal auf meine Liste für Ablenkungen. Genauso, wie ich dort auch aufschreiben sollte, jeden Tag ein paar Seiten zu lesen, statt wieder das Handy zur Hand zu nehmen. Klappt aber irgendwie nicht so gut. Ich fang nun aber trotzdem einfach mal an, beende diesen Blogbeitrag und schnappe mir ein Buch. Vielleicht auch direkt eines dieser Bücher, die im Oktober neu ins Bücherregal gewandert sind (wobei ich eines der drei Bücher schon gelesen habe, das ist also nicht im Rennen):

Neu im Bücherregal - Die Oktober-Bücher 2020

Sonntag, 1. November 2020

Fotobreze - Oktober 2020

Fotobreze - Oktober 2020

// Anfang des Monats für ein Wochenende im Spreewald. Fühlt sich an, als wäre das schon hundert Jahre her. Dabei gab es dort viel Natur und Wasser und Plinsen und einen verzauberten Frosch // So darf gern jedes Wochenende aussehen: Heißgetränk, Buch, Kuchen // Kürbis in Suppenform // Kürbis in Galetteform. Beides sehr lecker // Sag ich doch: Heißgetränk, Buch und ... Moment. Wo ist der Kuchen? // Herbstspaziergänge mit Pilzen und Laub und viel Luft // Buchmesse 2020: Mit Bowl auf der Couch sitzen und den klugen Menschen zuhören // Buchclub-Treffen mit Ferrante und Rilke und Skype // Blumen bräuchte es aber auch mal wieder //

Der letzte gelesene Satz:
"
Auf dem Rückweg zu seinem einsamen Hotelzimmer ging Alexej Alexandrowitsch im Gedächtnis unwillkürlich die Eindrücke aus den Gesprächen durch, die er bei und nach dem Diner geführt hatte."
aus "Anna Karenina" von Lew Tolstoi, Seite 619.

Nächsten Monat und so:
Ach, wer weiß das schon? Ich hatte mich auf eine Lesung im Literaturhaus gefreut, aber das wird nun nichts. Stattdessen möchte ich einfach mal im November schon mal anfangen Weihnachtskarten zu basteln. Beste Ablenkung. 

Samstag, 24. Oktober 2020

Die Edition 5plus – Bücher für Buchliebhaber*innen

Edition5plus nordbreze Buchstapel

Schon oft angekündigt, oft geplant, oft verschoben, aber jetzt. Nun möchte ich die Gelegenheit nutzen, eine Buchreihe vorzustellen, die ich seit einigen Jahre sammle und sehr ins Herz geschlossen habe. 

Die Rede ist von der Edition 5plus, ein exklusives Buchprojekt der Buchhandelskooperation 5plus. Bei 5plus haben sich unabhängige, inhabergeführte Buchhandlungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengeschlossen, um den traditionellen Buchhandel hervorzuheben.

Derzeit sind acht Buchhandlungen Mitglied bei 5plus: Klaus Bittner (Köln), Dombrowsky (Regensburg), Felix Jud (Hamburg), Lehmkuhl (München), Leporello (Wien, Österreich), Librium (Baden, Schweiz), Schleichers (Berlin) und Kohlhaas & Company (Berlin). 

Zweimal im Jahr erscheint das 5plus Magazin, in dem sich Interviews, Verlagsvorstellungen und Buchempfehlungen der Buchhändler*innen finden.  

Für mich zeichnet sich 5plus aber besonders durch die Edition 5plus aus. In der Reihe werden exklusive Buchausgaben verlegt, die limitiert nur in den teilnehmenden Buchhandlungen vertrieben werden. Jedes Exemplar wird dabei von der jeweiligen Buchhandlung eigens nummeriert.

Montag, 12. Oktober 2020

Neu im Bücherregal - Die September-Bücher 2020

Welch glücklicher Umstand, dass Bücher nicht weglaufen. Deswegen konnte dieser Beitrag zu den neuen Büchern aus dem letzten Monat auch einfach mal ein wenig warten. Wobei ich eine gemeinsame Flucht der acht September-Bücher auch höchst amüsant finden würde. Hinter der klobigen "Little Women"-Ausgabe kann man sich sehr gut verstecken und Jamie Oliver sorgt für Verpflegung. Lola Montez hat einen Handschuh mit dabei und Vicki Baum gefährliche Rehe. Während man über Literatur und Gender diskutiert, geht die Reise weiter nach Neapel, von wo aus man Briefe an junge Dichter sendet. Oder so ähnlich. 

Montag, 5. Oktober 2020

Deutscher Buchpreis 2020 - Die Shortlist #dbp20

Seit dem 15. September steht die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2020 fest und sagen wir mal so: Schlechter hätte ich gar nicht tippen können. Nur ein Titel aus meiner Wunsch-Shortlist hat es auf die echte Shortlist geschafft. Dafür stehen dort nun einige Bücher, bei denen ich die Leseprobe nicht besonders ansprechend fand. Vielleicht gucke ich mir das ein oder andere Buch doch nochmal an. 


Auf der Shortlist stehen nun:

"Serpentinen" von Bov Bjerg.
Die Leseprobe hat mich hier nicht so angesprochen und das schlechte Gewissen ermahnt mich, dass noch "Auerhaus" ungelesen in meinem Regal steht. 

"Aus der Zuckerfabrik" von Dorothee Elmiger.
Aus irgendeinem Grund bekomm ich dieses Buch nicht aus dem Kopf, auch wenn mich die Leseprobe nicht überzeugen konnte. Deswegen ist das wohl ein Kandidat, den ich demnächst in einer Buchhandlung mal zur Hand nehmen werde, um weiter reinzulesen.

"Herzfaden" von Thomas Hettche.
Mit dieser Geschichte rund um die Augsburger Puppenkiste kann ich immer noch nichts anfangen. Irgendwie ist mir das vielleicht zu nah.

"Streulicht" von Deniz Ohde.
Immer noch mein Favorit der nominierten Titel. Möchte ich demnächst auf jeden Fall noch lesen.

"Annette, ein Heldinnenepos" von Anne Weber.
Hier stellt sich leider mein Kopf quer, weil ich die Versform schon arg verkünstelt finde. 

"Die Dame mit der bemalten Hand" von Christine Wunnicke.
Könnte möglicherweise doch ganz interessant sein, darum wird ein zweiter Blick ins Buch geworfen. Irgendwann dann mal.

Am 12. Oktober findet die Preisverleihung statt und ich drücke Deniz Ohde mit "Streulicht" die Daumen. Damit mein einziger Tipp vielleicht schlussendlich doch noch ein Krönchen erhält. 

Was haltet ihr von der Shortlist des Deutschen Buchpreises? Wer wird wohl gewinnen?