Montag, 9. September 2019

Fotobreze - August 2019


// Das aufregende Abenteuer meines ersten Sauerteigsversuchs Teil 1 // Und so sah dann das fertige Brot aus // Belegen kann man das Brot auch sehr gut. Schmeckte ganz nett. Vielleicht etwas zu herb. Kann man nochmal mit anderem Mehl versuchen (ein bisschen Grundteil lebt ja jetzt noch im Kühlschrank) // Besser als Brot sind immer Zimtschnecken // Ein weiteres Abenteuer: Wand streichen. Aus dieser blauen Wand ... // ... wurde erst eine sehr fleckige blau-weiße-Wand ... // ... und dann doch eine sehr ansehnliche weiße Wand // Macht sich auch super als Fotohintergrund. Wer mich als Malerin mieten will: Call me later! // Mal wieder dieses regnerische München gut gefunden // Neues Hobby: Instagram-Fotos abmalen // Beste Idee im August: Zum Starnberger See fahren und damit das Meer-Weh etwas stillen // Was ich auch wirklich wieder öfter machen sollte: In der S-Bahn lesen. I know: Schockierend //

Der August markierte das Ende des Dicke-Bücher-Camps 2019 und war dementsprechend vollgepackt mit dicken Buchseiten. Und tollen Ideen, wie dem Ausflug zum Starnberger See. Falls ich das noch nicht erwähnt habe. Man braucht schockierenderweise nur eine Stunde mit der S-Bahn und dann ist man an einem See, der an manchen Stellen wunderschön und anderen Stellen fürchterlich ist. Auch mal nett. Plan für die nächsten Monaten also: Öfter mal in die S-Bahn setzen und zu Endhaltestellen fahren.  

Der letzte gelesene Satz:
"Als sie das Haus erreichen, ist das Licht schon senfgelb und die Schatten sind lang."
aus "Kintsugi" von Miku Sophie Kühmel, Seite 7.

Nächsten Monat und so:
Hamburg, baby! Oh, wie habe ich diese Stadt vermisst. Nach viel zu vielen Berlin-Ausflügen kommt im September endlich wieder Hamburg dran. Ja, ich war Anfang des Jahres in Hamburg. Das ist jetzt aber auch schon wieder 8 Monate her und wer weiß, ob Hamburg überhaupt noch steht. Muss ja auch mal kontrolliert werden. 

Sonntag, 8. September 2019

Neu im Bücherregal - Die August-Bücher 2019

Wieder ist ein Monat vergangen und wieder einmal sind neue Bücher bei mir eingezogen. Dabei habe ich erst vor kurzem das Bücherregal mit den ungelesenen Büchern radikal aussortiert. Radikal in Anführungszeichen. Aber wenigstens ein paar Bücher sind rausgeflogen und finden nun hoffentlich ein neues, besseres Zuhause. So wie diese zehn Bücher nun bei mir ein hoffentlich besseres Zuhause haben. Mit frischer Luft, Pflanzennachbarn und genügend Zuneigung. Sehen wir mal, wo sich die Bücher in einem Jahr befinden. 

Mittwoch, 4. September 2019

Deutscher Buchpreis 2019 - Die Longlist #dbp19

Never change a running system. Deswegen: It's the most wonderful time of the year! Seit dem 20. August 2019 steht die Longlist des Deutschen Buchpreises 2019 fest und wie schon in den vergangenen Jahren hibbelte ich diesem Ergebnis mit viel Vorfreude entgegen (am 20. August sah ich um 09:57 Uhr auf die Uhr, schrie kurz freudig auf und öffnete die Seite des Deutschen Buchpreises, um sie dann alle 30 Sekunden zu aktualisieren. Meine Kolleg*innen haben entgeistert den Kopf geschüttelt, aber man muss tun, was man tun muss).


Traditionell versuche ich nach der Bekanntgabe der Longlist das dazugehörige Leseproben-Heft in Münchner Buchhandlungen zu erjagen. In diesem Jahr fiel die Jagd aus, weil ich das Glück hatte, bei einer Verlosung das Leseproben-Heft zu gewinnen. Nur hat dann die Post von meinem Fluch bezüglich des Heftes Wind bekommen und der Versand dauerte einfach mal viel länger als gewohnt. Doch was lange währt, wird endlich gut, das Heft ist hier und ich habe bereits letzten Sonntag alle Leseproben gelesen und bei Twitter mit gifs kommentiert (unterstützt von Ramona). 

Hier folgt nun die Bewertung der Leseproben anhand der offiziellen Smiley-Skala  (😃, 😐, ☹️) inklusive einer Zusammenfassung des jeweiligen Textes in einem Satz und einem Lieblingssatz. Wir nennen es:

Nordbrezens Deutscher-Buchpreis-Longlist-Leseproben-Lese-Erfahrung

Sonntag, 1. September 2019

Abschlussparty im Dicke-Bücher-Camp 2019

Es ist verrückt! 2 Monate Dicke-Bücher-Camp sind vorbei, über 1.000 Beiträge wurden unter dem Hashtag #dickebüchercamp gepostet, es haben sich verschiedene kleine Lesegruppen gebildet (Hallo an meine Mitstreiterinnen, die "Die Wohlgesinnten" gelesen haben!) und überhaupt – es wurden dicke Bücher gelesen! Und zwar ganz schön viele. 

Ich bin verdammt glücklich, dass das Dicke-Bücher-Camp auch im zweiten Jahr so großartig bei euch angekommen ist. Aus einer spontanen Zahnputz-Idee im letzten Jahr ist eine kleine, aber feine Bewegung entstanden, die sich in den Sommermonaten bewusst für dicke Bücher (ab 500 Seiten) entscheidet. Ich kann nur freudig "Danke!" an alle sagen, die den Spaß wieder mitgemacht und mitgetragen haben. Es war mir ein Fest! Und ich freue mich schon auf die Wiederholung 2020, denn ich habe mal wieder so viele tolle Bücher entdeckt, die ich auch unbedingt lesen will (Brilka, zum Beispiel!).

Doch welche Bücher habe ich nun im Dicke-Bücher-Camp 2019 gelesen?


Samstag, 10. August 2019

Hunger von Roxane Gay.


Originaltitel: Hunger. A Memoir of (My) Body - Aus dem amerikanischen Englisch von Anne Spielmann - Erschienen im btb Verlag - Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar!

Sie schreibt die Geschichte ihres Hungers. Sie schreibt die Geschichte ihres Körpers. Es ist keine Erfolgsgeschichte. Aber eine, die erzählt werden muss.

Roxane Gay gilt als eine der wichtigsten US-amerikanischen Stimmen zu gesellschaftlichen Themen und ist mir bisher aber nur über ihre Bücher "Hunger" und "Bad Feminist" (welches noch auf der Merkliste steht) bekannt. Um mich also einmal der Person Roxane Gay zu nähern, habe ich vor einer Weile "Hunger" gelesen. Ein sehr persönliches Buch, in dem die Autorin über ihren Körper spricht und über das, was ihrem Körper passiert ist.