Sonntag, 6. September 2020

Neu im Bücherregal - Die August-Bücher 2020

Wer sich nach der erstaunlich kleinen neuen Bücheranzahl im Juli schon Sorgen um meinen Gemütszustand gemacht hat, kann nun beruhigt wieder Luft holen. Selbstverständlich haben sich im August wieder sehr viel mehr neue Bücher in meinem Regal platziert. Zehn, um genau zu sein. Das liegt im Rahmen, denn ich habe mir eine neue Regel ausgedacht: Solange der Bücherstapel mit den neuen Büchern nicht höher ist als die Pilea, ist alles noch in Ordnung. Vielleicht sollte ich der Pflanze nochmal ein Düngestäbchen gönnen, damit sie auch  weiterhin gut wächst ... 

Samstag, 5. September 2020

Fotobreze - August 2020

 

// Das Milchschaum-Spiel in der Arbeit ist noch etwas ausbaufähig // Manchmal muss man für Limonaden-Gelüste auch Umwege in Kauf nehmen // Ich mag mein Vergangenheits-Ich für diesen Pizza-Hinweis sehr gerne // Und French Toast, Leute! Auch so eine Sache, die man öfter essen sollte // Dackel-Liebe in der U-Bahn // Herumflanieren auf alten Friedhöfen mit extra Künstler-Bereichen // Wie kann es sein, dass zwischen diesem Eis-Foto ... // ... und diesem Kastanien-Foto nur ein paar Tage liegen? // Es wäre mal wieder Zeit für eine Bücher-Inventur // Sehr gute Anschaffung: Eine Lampe für den Balkon für längere Draußen-Lesestunden // Was der Boden eben sagt // Und famose Post von arsEdition und Vanilla Mind gab es auch noch //

Ist der letzte Sommermonat nun wirklich vorbei? Mal sehen. Im August habe ich zum ersten Mal an einem Junggesellinnen-Abschied teilgenommen und es gab Wein und leckeren Käse und das ist schon eine sehr gute Kombination. Kässpatzen hätte ich an einem Wochenende auch gern gegessen, aber die gibt es nur auf der Winterkarte, was mir wie eine merkwürdige Regelung erscheint. Dank des Deutschen Buchpreises ist meine Bücher-Merkliste wieder deutlich angewachsen und das Dicke-Bücher-Camp hat für dieses Jahr seine Tore geschlossen. Am letzten Buch lese ich immer noch (siehe nächster Absatz).

Der letzte gelesene Satz:
"Wer Geld hat und es schon immer hatte, sucht sein Heil außerhalb von Manhattan."
aus "Max, Mischa & die Tet-Offensive" von Johan Harstad, Seite 430.

Nächsten Monat und so:
Mal sehen, was die Shortlist zum Deutschen Buchpreis so kann. Veröffentlicht wird sie jedenfalls am 15. September.  Das Literaturhaus hat so einige Lesungen im Programm, die mich sehr reizen würden, aber ich bin mir noch unsicher, ob ich öffentliche Veranstaltungen besuchen möchte. Als Alternative gibt es glücklicherweise auch ein Video-Angebot, das erleichtert die Entscheidung ein wenig. Und dann ist wirklich schon Herbst? Verrückt. 

Dienstag, 1. September 2020

Das war das Dicke-Bücher-Camp 2020

Der Juli und August standen wieder einmal im Zeichen des Dicke-Bücher-Camps. In den letzten 2 Monaten habe ich gemeinsam mit euch die seitenreichsten Bücher aus dem Regal gezogen, um den Sommer dafür zu nutzen, zwischen eben jenen Seiten zu verschwinden. Knapp 2.000 Beiträge sind nun unter dem Hashtag #dickebüchercamp bei Instagram zu finden. Verrückt! Aber freudig-verrückt. Ich staune jedes Jahr wieder darüber, dass so viele von euch diesem kleinen, aber feinen Aufruf folgen und Bücher mit mehr als 500 Seiten lesen.

Dieses Jahr habe ich mir fünf Bücher rausgesucht und vier davon komplett geschafft. Bei Buch Nummer 5 befinde ich mich gerade auf Seite 368, deswegen wird das Dicke-Bücher-Camp noch ein bisschen in den September mitgenommen. Wie das eben bei guten Feriencamps auch der Fall ist. 


Sonntag, 30. August 2020

Deutscher Buchpreis 2020 - Die Longlist #dbp20

Verrückt. So früh war ich wahrscheinlich noch nie dran mit meinem Beitrag zur Longlist des Deutschen Buchpreises. Das liegt auch daran, dass ich in diesem Jahr das Leseprobenheft erstaunlich früh in einer Buchhandlung bekommen habe bzw. es mir mitgebracht wurde. Fast vermisse ich die Jagd nach dem Leseprobenheft durch die Münchner Buchhandlungen, nachdem das letztes Jahr auch ausgefallen ist, weil ich damals das Heft gewonnen habe.

Freitag, 21. August 2020

Aus schwarzem Wasser von Anne Freytag.

Originalausgabe - Erschienen bei bold - August 2020 - Dieser Blogbeitrag ist Teil einer bezahlten Kooperation. Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

Das Meer ist der Ursprung allen Lebens – und verbirgt eine tödliche Bedrohung
Ohne zu bremsen, rast die Innenministerin Dr. Patricia Kohlbeck mit ihrem Dienstwagen in die Spree. Mit dabei: ihre Tochter Maja. »Du kannst niemandem trauen, sie stecken alle mit drin«, ist das Letzte, was sie zu ihrer Tochter sagt, bevor sie ertrinkt. Auch Maja stirbt – wacht jedoch wenige Stunden später unversehrt in einem Leichensack im Krankenhaus wieder auf. Wie ist das möglich?
Während Maja versucht, Antworten zu finden, ereignet sich eine verheerende Naturkatastrophe nach der anderen. Und gegen ihren Willen gerät sie in einen Konflikt aus Lügen, Intrigen und Machtkämpfen, dessen Folgen fatale Ausmaße annehmen. 

Bereits der Einstieg in "Aus schwarzem Wasser" klingt mysteriös. Die Innenministerin und ihre Tochter sterben in Berlin bei einem Autounfall. Doch Maja, die Tochter, wacht nach einigen Stunden wieder im Leichenschauhaus eines Krankenhauses auf – und flieht. 

"Du kannst niemanden trauen, sie stecken alle mit drin"

Die letzten Worte ihrer Mutter lassen Maja skeptisch zurück. Als Innenministerin war Dr. Patricia Kohlbeck tief verstrickt in politische Geheimnisse. Aber was genau wusste ihre Mutter? Musste sie deswegen sterben? Ist Maja selbst in Gefahr?

Anne Freytag lässt uns Leser*innen in "Aus schwarzem Wasser" nur selten die Gelegenheit zum Luftholen und spinnt ein eindrucksvolles Netz aus Geheimnissen, Intrigen, Verrat, aber auch Verbundenheit und Vertrauen.