Sonntag, 5. Januar 2020

Neu im Bücherregal - Die Dezember-Bücher 2019.

Dank der neuen Erweiterung des Bücherregales war das Heraussuchen der neuen Bücher des vergangenen Monats dieses Mal viel einfacher, weil die Bücher nicht mehr in zwei Reihen hintereinander stehen. Nun fragt man sich vielleicht: "Wie? Erweiterung des Bücherregals? Wo soll denn da noch Platz sein?". Berechtigte Frage. Die Auflösung dazu folgt in ein paar Tagen. Ich kann aber schon anteasern, dass derzeit sogar ein paar Regalböden frei sind. Die Frage ist nur, wie lange noch ... 


Mittwoch, 1. Januar 2020

Bücherliste 2019.


Es ist passiert. Nachdem mich die Zahl seit ein paar Jahren reizt, weil sie so schön rund klingt, habe ich 2019 über 100 Bücher gelesen. 105, um genau zu sein. 19 Bücher mehr als noch 2018. Das war aber auch nur möglich, weil ich im Dezember sehr viel Zeit hatte. 105 Bücher bedeutet, dass ich prinzipiell 2,019 Bücher pro Woche gelesen habe. Verrückt.

Mal sehen, ob ich 2020 diese Anzahl halten kann. Wenn nicht, dann halt nicht. Es erfreut mich schon, wenn ich mir die Zeit zum Lesen nehmen kann. 

Meine fünf Lieblingsbücher 2019 hatte ich hier bereits genannt, ansonsten hat es mich wieder sehr glücklich gemacht, beim Dicke-Bücher-Camp ein paar Schwergewichte aus meinem Bücherregal zu lesen und dabei so viele Mitstreiter*innen gewonnen zu haben. 

Im letzten Jahr hatte ich an dieser Stelle geschrieben, dass ich mehr Sachbücher lesen möchte. Das ist teilweise geglückt, kann aber auf jeden Fall noch ausgebaut werden. Camus und Beauvoir habe ich nämlich trotz Vorhaben nicht gelesen. Überhaupt würde ich gerne 2020 mehr Klassiker lesen – wie auch immer man das definieren möchte. 

Hier nun die vollständige Liste mit allen Büchern, die ich 2019 gelesen habe (auf dem Bild fehlen einige Bücher, die ich nicht mehr besitze oder aus der Bibliothek ausgeliehen habe):

Dienstag, 31. Dezember 2019

Fotobreze - Dezember 2019


// Noch einmal kurz Luft holen, bevor der Dezember so richtig beginnt // Mein letzter Arbeitstag bei LovelyBooks stand an // Und dann haben Herr Gatsby und ich geheiratet. Verrückt // Blümchen gab es dazu auch // Was man beim Spazierengehen so entdeckt: Mein crazy plant lady-Ziel // Neue Bücherinspiration beim Markt der unabhängigen Verlage bekommen und dabei direkt zwei Bücher mitgenommen // Beim Wichteln im Buchclub gab es dann weitere Lektüre // Bei all dem Trubel nicht vergessen: Kaffee und Atmen // Ein letztes Mal ins alte Büro zur Weihnachtsfeier mit den famosen Kolleg*innen. Ich vermiss sie schon sehr // Meine Eltern hatten in den vergangenen Jahren keinen Weihnachtsbaum mehr, meist stand da nur ein trauriger Zweig, über den ich gelacht habe. Jetzt plötzlich gibt es wieder Bäume und ich weiß doch auch nicht // Und außerdem stand zum ersten Mal in meiner Wohnung ein Weihnachtsbaum, das war nämlich das Abschiedsgeschenk der Kolleg*innen // Der beste Hund der Welt findet Weihnachtsbäume aber nicht so spannend // 

Was war das bitte für ein Monat? Der letzte Arbeitstag, eine Hochzeit und viel freie Zeit zum Lesen. Eigentlich mag ich es lieber, wenn sich die aufregenden Dinge etwas verteilen, aber der Dezember hat sich daran nicht wirklich gehalten. Dafür waren die vielen Urlaubstage sehr praktisch, um nach all den großen Schritten den Kopf frei zu kriegen. 

Der letzte gelesene Satz:
"Da weiß man, dass der Sinn des Lebens einfach das Leben ist."
aus "Die letzten Dinge" von Iris Radisch, Seite 297
(und sofern ich heute nicht noch ein Buch beginne, ist das auch das letzte Buch für 2019. 

Nächsten Monat und so:
Neues Jahr, neuer Start. Ich freu mich sehr auf die neue Arbeit und bin gespannt, wie und wo und was sich dort so tut. Außerdem will ich meinen einzigen echten Vorsatz in die Tat umsetzen: Einen Yoga-Kurs besuchen. Im besten Falle sogar regelmäßig (weswegen ich mir schon eine Streifenkarte gekauft habe, um die Schwäbin in mir auszutricksen. Das Geld hat man ja schon bezahlt, also muss man da jetzt auch hingehen!). Und der nächste Schritt ins Erwachsenenleben steht bevor: Die neue Couch kommt! 

Montag, 23. Dezember 2019

Meine 5 Leseperlen 2019


Im Dunstkreis der vielen Jahresrückblicke baue ich mir nun meine eigene kleine Tradition und suche mir fünf Bücher heraus, die ich im vergangenen Jahr gelesen und für famos befunden habe. Das hat 2018 schon sehr gut funktioniert. Zwar hat das Jahr noch ein paar Tage und ich lese gerade an Buch Nummer 100 (dazu dann demnächst mehr), aber sollte sich etwas an meiner Bewertung ändern, kann ich das ja noch nachreichen. Ausgefuchst!

Die Wahl ist mir in diesem Jahr erstaunlich leicht gefallen. Für "Alte weiße Männer" hätte ich die Buchgruppe gerne auf sechs Bücher ausgeweitet, aber ich wollte nicht direkt schummeln. Deswegen hier nun also meine fünf Lieblingsbücher, die ich 2019 gelesen habe:

Sonntag, 8. Dezember 2019

Neu im Bücherregal - Die November-Bücher 2019

Kurz Luft holen vor der letzten Buchetappe für dieses Jahr. Nachdem der November durch ein großes Arbeitsprojekt immer sehr vollgepackt ist, gab es auch nicht ganz so viele Gelegenheiten für den Erwerb neuer Bücher. Das wird im Dezember anders aussehen. Vier Wochen lang habe ich nun frei. Doch ich versuche mich auf das Lesen von Büchern und weniger auf den Kauf von Büchern zu konzentrieren. Denn mein Ehrgeiz ist geweckt: Derzeit stehe ich bei 86 gelesenen Büchern in diesem Jahr und ich würde gerne die 100 knacken. Vielleicht auch noch mit einem der neuen Bücher aus dem November: 



Stella von Takis Würger. Ist der große Aufschrei der Buchblase wirklich erst knapp ein Jahr her? Jetzt stand "Stella" im Bücherschrank, so schnell kann es gehen. Mit etwas Abstand werde ich also demnächst herausfinden, was es mit diesem Buch nun auf sich hat.

Alles, was wir sind von Lara Prescott. Ein Buch über ein Buch. "Doktor Shiwago" nämlich. Traurige Beichte: Ich habe "Doktor Shiwago" noch nie gelesen und ich verwechsle das gerne mit "Die Dornenvögel" ... irgendwas mit einem Priester, der sich verliebt? Läuft bei mir. 

Der Körper meines Lebens von Daniel Pennac. Unsere aktuelle Buchclub-Lektüre., Ich komm nicht so richtig rein in die Geschichte und hoffe, das wird sich in den nächsten Tage noch ändern, denn bald steht das Diskussionstreffen an und ich möchte das Buch bis dahin doch gerne noch beenden.

Das Museum der Welt von Christopher Kloeble. Ein Abenteuerroman – so verspricht es der Klappentext. Nicht gerade häufig anzutreffen in meinem Bücherregal. Mal sehen, wann mich die literarische Reise nach Indien bringt.

Was perfekt war von Colleen Hoover. Es gab mal eine Zeit, da habe ich sehr gerne Bücher von Colleen Hoover gelesen, doch dann wurden sie mir irgendwie zu ähnlich und ich habe die Neuerscheinungen ignoriert. Jetzt also "Was perfekt war" und ein wenig habe ich vom alten Zauber wiedergespürt, doch leider hat mich die Protagonistin die meiste Zeit so sehr genervt, dass ich die guten Stellen nicht genießen konnte. Vielleicht dann beim nächsten Buch, Frau Hoover.

Die Zeuginnen von Margaret Atwood. "Der Report der Magd" hat mir gut gefallen (abgesehen vom Ende), die Serie dazu fand ich ebenso gut, nur mit anderen Büchern von Margaret Atwood habe ich immer so meine Probleme. Zuletzt erst mit "Das Herz kommt zuletzt". Liegt es an mir? Kann ich die Faszination um Atwood einfach nicht wertschätzen? Ich möchte es doch so gern. Deswegen habe ich auch ein wenig Angst vor der Lektüre von "Die Zeuginnen".