Donnerstag, 1. Juli 2021

Das Dicke-Bücher-Camp 2021

Herzlich willkommen im Dicke-Bücher-Camp 2021! Legt eure Büchertaschen dort hinten ab, links gehts zum Kuchenbuffet und der Bar, rechts zum Pool und wenn ihr geradeaus geht, findet ihr gemütliche Leseecken. Schön, dass ihr (wieder) mit dabei seid!

Das Dicke-Bücher-Camp ist 2018 als spontane Lese-Idee für den Sommer gestartet und schon 2019 und 2020 freue ich mich wahnsinnig, dass auch 2021 so viele von euch mit dabei sein wollen – teilweise wurde ich schon im Januar gefragt, ob denn das Dicke-Bücher-Camp wieder stattfindet. 

Ihr fragt euch jetzt: Dicke-Bücher-Camp? Was ist denn das?

Aufgemerkt, liebe Camp-Neulinge! Das Dicke-Bücher-Camp ist eine spaßige Lese-Aktion, die im Wesentlichen daraus besteht, dass wir gemeinsam im Juli und August dicke Bücher lesen. So einfach, so brillant. Um mich mal selbst zu loben. 

Vom 01.07.2021 bis zum 31.08.2021 schnappt ihr euch einfach ein oder zwei oder vier oder sieben Bücher mit mehr als 500 Seiten (Als Camp-Leiterin drücke ich auch ein Auge zu, wenn das Buch nur 487 Seiten haben sollte) und – lest. Das wars auch schon. Wer mag, kann seine Leseeindrücke mit dem Hashtag #dickebüchercamp bei Instagram und Twitter teilen. Oder nach neuen Buchempfehlungen Ausschau halten. Oder Gleichgesinnte finden, die das gleiche Buch lesen. 

Am allerwichtigsten (und das wiederhole ich sehr gerne sehr häufig): Beim Dicke-Bücher-Camp steht der Spaß am Lesen an erster Stelle. Das ist kein Wettbewerb wer wie viele Bücher in welcher Zeit schafft. Wirklich nicht. Macht euch keinen Stress, lest in eurem Tempo und freut euch zu wissen, dass da draußen ganz viele Menschen sitzen, liegen, stehen, die gerade beim Dicke-Bücher-Camp mitmachen. Das erfreut nämlich mich immer am allermeisten. 

Sonntag, 27. Juni 2021

Neu im Bücherregal - Die Juni-Bücher 2021

Aus organisatorischen Gründen beende ich hiermit offiziell den Juni. Ich hoffe, ihr seid alle damit einverstanden (sorry, an die Geburtstagskinder, ihr dürft dann nächste Jahr doppelt so viel Kuchen essen), aber der Juni muss nun einfach vorbei sein. Denn der Stapel der neuen Bücher, die im Juni dazugekommen sind, wächst und wächst und wird demnächst nicht mehr gegen die Schwerkraft ankommen. Deswegen: Tschüss, Juni! Hallo, Juli! Macht ja namenstechnisch auch nur einen winzigen Unterschied, ihr werdet euch also schnell daran gewöhnen. In der Zwischenzeit staple ich die neuen Bücher nochmal um und räume sie wieder ins Regal ein. Und unter uns ... was für ein schöner Anblick ist das bitte? So viele famose Bücher. Besuche in Buchhandlungen, Geburtstagsgeschenke, Leseexemplare, Online-Bestellungen – alles mit dabei. Ich freu mich schon, die Bücher ganz bald zu lesen. Oder freue mich, dass ich sie bereits gelesen habe. Das darf man nämlich auch nicht vergessen. Sieben der 22 Bücher habe ich bereits gelesen und die Mehrheit war richtig, richtig gut. Mehr davon jetzt gleich nach dem Stapel. Wenn ihr den bezwingen könnt:

Dienstag, 15. Juni 2021

Das Land der Anderen von Leïla Slimani


Originaltitel: Le Pays des Autres - Aus dem Französischen von Amelie Thoma - Erschienen bei Luchterhand - 2021 - Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar!

Mathilde, eine junge Elsässerin, verliebt sich am Ende des Zweiten Weltkriegs in Amine Belhaj, einen marokkanischen Offizier im Dienst der französischen Armee. Die beiden heiraten und lassen sich in der Nähe von Meknès nieder, am Fuß des Atlas-Gebirges, auf einem abgelegenen Hof, den Amine von seinem Vater geerbt hat. Während er versucht, dem steinigen Boden einen kargen Ertrag abzutrotzen, zieht Mathilde die beiden Kinder groß. Voller Freiheitsdrang hatte sie den Aufbruch in ein neues, unbekanntes Leben gewagt und muss doch bald ernüchternde Erfahrungen machen: den alltäglichen Rassismus der französischen Kolonialgesellschaft, in der eine Ehe zwischen einem Araber und einer Französin nicht vorgesehen ist, die patriarchalischen Traditionen der Einheimischen, das Unverständnis des eigenen Mannes. Aber Mathilde gibt nicht auf. Sie kämpft um Anerkennung und ihr Leben im Land der Anderen.

Ein neues Buch von Leïla Slimani! Nach "All das zu verlieren" war meine Freude groß, eine weitere Geschichte aus der Feder der französisch-marokkanischen Autorin zu lesen. 

"Das Land der Anderen" erzählt von Mathilde, die Ende der 40er Jahre der Liebe wegen Frankreich verlässt und ihrem Mann nach Marokko folgt. Dort versuchen Mathilde und Amine den Hof der Familie zu bewirtschaften, eine Familie zu gründen und Fuß zu fassen in einem Land, welches geprägt ist von Unruhen gegen die französische Kolonialherrschaft. 

Zwischen Frankreich und Marokko, zwischen der Medina in Meknès und dem Leben auf einem abgelegenen Hof am Fuße des Atlas-Gebirges, zwischen Christentum und Islam, zwischen Rassismus, Kolonialmacht und Patriarchat entwickelt Leïla Slimani eine Familiengeschichte voller Spannungsfelder. Und so sehr mich die Hintergründe dazu interessiert haben, so kalt haben mich die Protagonist*innen gelassen.

Sonntag, 6. Juni 2021

Neu im Bücherregal - Die Mai-Bücher 2021

Ein gleichmäßiger Rhythmus scheint nicht meine Stärke zu sein. Nach 62 neuen Büchern im April folgen nun ... zwei Bücher im Mai. Das hätte ich auch etwas sinnvoller verteilen können, aber Wellen sind eh die beste Form. Und so viel kann ich schon verraten: Im Juni wird die Zahl der neuen Bücher wieder nach oben gehen. Denn 1. habe ich Geburtstag und 2. war ich gestern nach langer Zeit wieder in einer, nein, eigentlich in drei Buchhandlungen und das war eine große Freude.

Nun aber ein Blick auf die Bücher, die im Mai neu bei mir eingezogen sind und die ich auch beide bereits gelesen habe. Eine ausführlichere Rezension folgt auch in den nächsten Tagen. Ebenso wie ein weiterer "Vier Bücher für ..."-Beitrag, der heute spontan in meinem Kopf Form angenommen hat. Gleichmäßiger Rhythmus fehlt leider auch bei den Blogbeiträgen. 

Dafür noch ein Einschub: Wieso gelingt es mir nie beim ersten Anlauf das Wort "Rhythmus" korrekt zu schreiben? Und noch ein zweiter Einschub, weil einer nicht reicht: Es hat mich gerade sehr amüsiert, als ich auf der Suche nach einem anderen Wort für "Gleichmäßigkeit" im Synonym-Wörterbuch "Gelassenheit" gefunden habe, denn "Gelassenheit" ist mein Leitwort 2021 und mal unter uns, so richtig gelassen bin ich gar nicht. 

Sonntag, 2. Mai 2021

Neu im Bücherregal - Die April-Bücher 2021

Dieser April ist ein wenig eskaliert. Ich kann es nicht anders sagen oder schönreden. Schließlich steht der Beweis bedrohlich schwankend neben mir in Form von 62 neuen Büchern. Zwar kann ich mich damit rechtfertigen, dass 50 Bücher davon zu einem Schuber gehören und sehr klein und dünn sind, aber trotzdem ändert das nichts an der Tatsache, dass der Bücherstapel ganz schön hoch und ganz schön instabil gebaut ist. Aber ganz ehrlich? Mich machen diese 50 türkisen Bücher gerade sehr glücklich. Die anderen zwölf Bücher aber auch. Sechs davon habe ich bereits gelesen und im Mai übe ich mich einfach ein wenig in Zurückhaltung. 

Montag, 26. April 2021

Die Oscar-Nacht 2021 auf einem Blatt.

Was mir seit Beginn der Pandemie im vergangenen Jahr wirklich sehr fehlt, sind (neben spontanen Ausflügen in Buchhandlungen und Kaffee-Dates mit Freund*innen) Kinobesuche. Oh, mir fehlen sogar die Mitkinogänger*innen, die laut Popcorn essen und sich kurz vor Beginn der Vorstellung noch "Viel Spaß beim Film, Monika!" wünschen. Was war überhaupt der letzte Film, den ich im Kino gesehen habe? Ich weiß es nicht mehr. Es fehlt. Umso schöner war es, an der bestehenden Tradition festzuhalten und die Oscar-Verleihung live mitten in der Nacht zu gucken (und bei Twitter zu kommentieren). Und wie es die Tradition will, haben Herr Gatsby und ich als Vorbereitung wieder der nominierten Filme gesehen, was dieses Jahr erstaunlich gut funktioniert hat, weil es wirklich sehr viele Streamingangebote gab. Außerdem gab es wieder ein Tippspiel und auch hier will es die Tradition so, dass ich umso schlechter abschneide, umso besser ich vorbereitet bin. 7 von 23 Kategorien habe ich richtig getippt (Herr Gatsby hat, auch das will die Tradition so, natürlich mehr, nämlich 17 von 23 Kategorien). Im letzten Jahr waren es noch 12 von 24 Kategorien. Wieso hat die Academy eigentlich Sound Editing und Sound Mixing zusammengelegt, wo das doch immer die Kategorien waren, bei denen ich mit kompletter Ahnungslosigkeit trotzdem richtig gelegen haben (dieses Jahr wieder, aber das brachte mir dann ja nur einen Punkt). 

Das Ergebnis im Detail:


Freitag, 23. April 2021

Vier Bücher zum Vorlesen für Dachse.

Am heutigen Welttag des Buches stehen erfreulicherweise überall Bücher im Mittelpunkt. Lesen ist an 365 Tagen im Jahr ein großes Fest und soll das auch heute sein. Besonders wichtig ist dabei der Lesenachwuchs. Laut Vorlesestudie lesen in Deutschland rund 32 Prozent der Eltern ihren Kindern selten oder nie vor. Gründe dafür sind unter anderem Zeitmangel, Erschöpfung oder fehlender Lesestoff. Um am letzten Punkt etwas zu ändern, präsentiere ich euch heute - ausgefuchst ... ich meine ... ausgedachst wie ich bin - vier Bücher, die sich ganz famos zum Vorlesen eignen. Das mag zwar etwas geschummelt sein, weil ich die Bücher keinen Kinder vorgelesen habe, sondern selbst von Herrn Gatsby vorgelesen bekommen habe, aber vertraut mir ruhig, die Bücher sind prima. Und überhaupt: Sich vom Partner oder der Partnerin vorlesen lassen kann ich nur stark empfehlen. Macht ihr das vielleicht auch schon? 

Und warum nun Dachse? Nun ja. Der Dachs gehört zu meinen Lieblingstieren. Es begann mit einem Stofftier von Ikea, welches sich auch in der ein oder anderen Zeichnung wiederfindet. Seitdem erfreue ich mich immer, wenn ich irgendwo einen Dachs erblicke. Und weil Dachse noch keine Trendtiere wie Flamingos oder Füchse sind, habe ich auch eine Art siebten Sinn dafür entwickelt, wo sich ein Dachs verstecken könnte. Zum Beispiel hier im Bücherregal in diesen ganz famosen Büchern: 


Sonntag, 4. April 2021

Neu im Bücherregal - Die März-Bücher 2021

Ein wenig schummle ich bei diesem Beitrag, denn fünf neue Bücher hatte ich zum Indiebookday 2021 bestellt und bereits vorgestellt. Deswegen tauche sie nun in dieser Monatsübersicht nicht mit auf und es wirkt nicht ganz so übertrieben. Guter Trick. Die restlichen fünf Bücher bekommen nun ihren Auftritt. Zwei davon habe ich schon gelesen. Mindestens einem werde ich mich nun noch während der restlichen Oster-Feiertage widmen. Oder ich gehe einfach spazieren. Zur Abwechslung und so. 

Samstag, 20. März 2021

Zum Indiebookday 2021: Neu im Bücherregal

Zu meinen liebsten buchigen Festtagen gehört auf jeden Fall der Indiebookday. Jedes Jahr im März werden an diesem Tag die unabhängigen Verlage gefeiert. Normalerweise zelebriere ich dieser Tag mit einer ausgedehnten Tour durch Münchner Buchhandlungen mit Freund*innen, doch auch dieses Mal muss ich umdisponieren und ohne den direkten Besuch bei Buchhandlungen auskommen. Letztes Jahr gab es deswegen einen Besuch in der hauseigenen LEGO-Buchhandlung (weitere Beiträge zum Indiebookday finden sich hier aus den Jahren 2018 und 2017). Dieses Jahr muss die LEGO-Buchhandlung erstmal ohne neuen Werbebanner auskommen, denn der Drucker hat zu wenig Farbe. Das wird mich aber nicht davon abhalten, euch die Bücher zu präsentieren, die ich mir extra für den heutigen Tag bestellt habe.

Ihr fragt euch nun, welche Verlage überhaupt als "unabhängig" bezeichnet werden können? Ich halte mich hier wie immer an die Richtlinien der Kurt-Wolff-Stiftung, in der sich einige unabhängige Verlage organisiert haben. "Unabhängig" bedeutet in diesem Sinne: 

- konzernunabhängig
- regelmäßiges Programm
- Bücher benötigen eine ISBN
- Jahresumsatz unter 5 Mio. Euro

Im Katalog der Kurt-Wolff-Stiftung findet ihr nicht nur 65 unabhängige Verlage, sondern auch einige Buchempfehlungen.

Statt durch Buchhandlungen zu stöbern, habe ich sowohl meine immer länger werdende Merkliste durchforstet als auch den Katalog der Kurt-Wolff-Stiftung und schlussendlich nach einer schwierigen Entscheidungsphase folgende Bücher bestellt:

Dienstag, 9. März 2021

Komplett Gänsehaut von Sophie Passmann.


Originalausgabe - Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch - 2021 - Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar!

"Wäre das hier eine gute Geschichte, würde all dieser Kram passieren, der im echten Leben immer höchstens fast passiert. Ich würde immer mal wieder rauchend an Bars stehen, dabei sehr jung aussehen, bestimmt würde auch an Seen gestanden und auf Bürgersteigen gesessen, an irgendeinem Punkt würde ich mit einer halben Flasche Grauburgunder durch meinen komplett bescheuerten Stadtteil laufen, die Herleitung dieser, naja, sagen wir mal, Anekdote wäre natürlich frech und ein wenig absurd, so wie das Leben mit siebenundzwanzig eben frech und absurd zu sein hat, was für eine Scheiße."

Sophie Passmann, Leute! Nach "Alte weiße Männer" folgt nun ein, ja ... was eigentlich? Roman? Sachbuch? Biografie? Autobiografie? Autofiktionales Werk? Es passt wohl jede Bezeichnung und doch keine, aber das soll hier nun auch keine Rolle spielen. "Komplett Gänsehaut" jedenfalls und das ist auch das Stichwort, so offensichtlich das auch sein mag. 

"Wohnzimmer sind dafür da, Joan Didion zu lesen und zu denken: Hä? Was soll das alles? Wer sind die Leute? Wieso ist sie immer so schlecht gelaunt, ..." (Seite 48)

In "Komplett Gänsehaut" erzählt Sophie Passmann von einer namenlosen 27-jährigen Protagonistin, die der Autorin doch erstaunlich ähnelt, aber wie war das nochmal mit Autor*in und Werk trennen? Eben! Keine falschen Schlussfolgerungen, bitte. Die Protagonistin ist umgezogen und schwelgt nun in Gedanken über Wohnungen, Städte, Menschen, das Erwachsenwerden und das Erwachsensein, Partys, Pinienkerne, Seife von Aesop, Bücherregale, Kaffeemaschinen ("Niemand braucht eine Siebträgermaschine, Jochen." Seite 121), Risottoreis und Barbourjacken. Moment, das war ein anderes Buch. Es wird auf jeden Fall viel gedacht und wenig getan, aber dafür bekommen wir alle ein Eis. 

Samstag, 6. März 2021

Neu im Bücherregal - Die Februar-Bücher 2021

Im Februar 2020 gingen wir noch fröhlich-beschwingt (aber bereits ausgestattet mit Desinfektionstüchern) auf den Bücherflohmarkt, im Februar 2021 bekomm ich schon Herzrasen, wenn ich zwei Menschen sehe, die sich die Hand geben. Was für ein Spaß, was für ein Schmerz, aber wenigstens bleiben die Bücher wie sie sind. 

Sonntag, 14. Februar 2021

Vier Bücher für ... Geschichte.

Schon viel zu lange habe ich mich nicht mehr der "Vier Bücher für ..."-Kategorie gewidmet. Das soll sich nun ändern und starten soll dieser Relaunch mit einem Blick in die Vergangenheit. Es wird historisch! Nur eben auf ganz unterschiedliche Arten und Weisen und mit möglichst wenig Staubmäusen. Auf den ersten Blick mögen die vier Bücher nicht viel miteinander gemeinsam haben. Dabei feiern zwei der portraitierten Personen gerade runde Geburtstage (90. Geburtstag von Thomas Bernhard am 9. Februar und 200. Geburtstag von Lola Montez am 17. Februar), zwei Bücher spielen in München und zwei Bücher wählen einen ungewöhnlichen Weg, Geschichte darzustellen. So viel Geschichte. Und da geht bestimmt noch mehr: Habt ihr noch weitere Vorschläge für Bücher, die sich historischen Themen annehmen? 

Samstag, 6. Februar 2021

Neu im Bücherregal - Die Januar-Bücher 2021

Der Januar war buchtechnisch ein guter Monat, denn ich habe zwar viele Bücher neu angesammelt, aber eben auch viele der neu angesammelten Bücher auch direkt wieder gelesen und zusätzlich auch noch viele Bücher aus dem Regal aussortiert, damit irgendwann die Bücher nicht mehr teilweise zweireihig stehen müssen. Drei der neuen Bücher stammen aus Empfehlungen aus dem "Monatslese"-Podcast von Anne und Tina, drei Bücher aus dem Bücherschrank und ein weiteres Buch habe ich für den Buchclub bestellt. Und während ich nun diesen Beitrag schreibe, liegen um mich herum all diese sehr feinen Bücher und das macht mich schon sehr froh.

Sonntag, 31. Januar 2021

Randnotiz, die.



Zwischen einer vollen Listen, mit Dingen, die man tun sollte und einem leeren Kopf liegt ein Stapel voller Bücher, die gelesen werden wollen. Zum Beispiel "Such a fun age" von Kiley Reid, aber auch "Das flüssige Land" von Raphaela Edelbauer. Denn gerade habe ich "Die Kunst, sich zu verlieren" beendet. Bei Rebecca Solnit gehen Geschichten und Menschen verloren und verlieren sich und dazwischen liegt dieses ganz besondere Blau. „Die Welt ist an den Rändern und in den Tiefen blau.“ und vielleicht ist es gar nicht so schlimm, wenn die Lieblingsfarbe nun mal blau ist, so wie bei so vielen Menschen. Mit der flow übe ich mich an Gelassenheit, davon hatten wir es ja zuletzt schon im Bezug auf Leitwörter. Also doch nochmal ne Runde raus und den Kopf durchschütteln und neue Pläne planen. 

Einer der Pläne betrifft diesen Blog. Seit 14 Jahren mein Stück im Internet mit Hoch- und Tiefphasen und in letzter Zeit die zweite, wenn nicht dritte oder vierte Geige spielend. Das fühlt sich aber nicht gut an, weswegen ich mir vorgenommen habe, wieder mehr Zeit für gute, lesenswerte Beiträge einzuplanen. Und deswegen wird es bis auf weiteres keine "Fotobreze"-Beiträge mehr geben, die sich für mich immer mehr zu einem Platzhalter entwickelt haben, einer Ausrede, dass ich ja doch noch aktiv wäre, was nicht der Wahrheit entspricht. Die Zeit möchte ich sinnvoller nutzen. Wieder mehr über Bücher und die Buchbranche und anderes schreiben. 

Mehr dann demnächst. 

Sonntag, 10. Januar 2021

Fotobreze - Dezember 2020


// Kaffee und Buch ist meine liebste Kombination von zwei Lieblingsdingen // Für ein bisschen Weihnachtsstimmung habe ich Sterne gebastelt und diese an den weihnachtlichen Blumenstrauß gehängt. Reicht auch // Oh. Und Plätzchen natürlich. Plätzchen sind eine gute Weihnachtssache // Once more with Schnitzelbooks // Weihnachten mit Familien-Plätzchen und Heißer Schokolade // Für die Feiertage habe ich mich an der Zubereitung von Hirschmedaillons ... // ... und Entenbrust versucht und beides war sehr famos // Ach. Doch. Ein wenig mehr Weihnachtsdeko gab es doch. Das Elfenhaus ist aber auch ein Spaß // Ausflüge zu kleinen Teichen ... // ... griechischen Tempeln mit Hund ... // Liebesbotschaften an Briefkästen ... // ... und weiteren Wasserorten //

Der letzte Monat im alten Jahr endete mit viel freier Zeit, vielen gelesenen Seiten, vielen verspeisten Plätzchen und vielen Spaziergängen. Alles schön und gut und trotzdem und gerade deswegen vermisse ich Menschen. 

Der letzte gelesene Satz:
"Denn ich begriff damals, dass es ein bestimmte Denkweise gibt, die Menschen zu Wissenschaftlern macht, und ich entschied, dass die die Denkweise war, die ich bewunderte."
aus "Das Volk der Bäume" von Hanya Yanagihara, Seite 52.

Nächsten Monat und so:
Der Januar hat schon Fahrt angenommen, ich versuche noch auf die Bremse zu treten und mal sehen, was da noch so kommt. 

Sonntag, 3. Januar 2021

Neu im Bücherregal - Die Dezember-Bücher 2020

Mit neun neuen Büchern beende ich den Dezember 2020. Sechs davon sind Weihnachtsgeschenke von Herrn Gatsby, der sich nun nicht beklagen darf, dass im Bücherregal mal wieder kein Platz ist. Möglicherweise nutze ich die nächsten Tage und die noch vorhandene Jahresanfangsmotivation für eine größere Aussortier-Aktion. Oder ich bleibe einfach auf dem Sofa sitzen und lese.