Dienstag, 31. Dezember 2019

Fotobreze - Dezember 2019


// Noch einmal kurz Luft holen, bevor der Dezember so richtig beginnt // Mein letzter Arbeitstag bei LovelyBooks stand an // Und dann haben Herr Gatsby und ich geheiratet. Verrückt // Blümchen gab es dazu auch // Was man beim Spazierengehen so entdeckt: Mein crazy plant lady-Ziel // Neue Bücherinspiration beim Markt der unabhängigen Verlage bekommen und dabei direkt zwei Bücher mitgenommen // Beim Wichteln im Buchclub gab es dann weitere Lektüre // Bei all dem Trubel nicht vergessen: Kaffee und Atmen // Ein letztes Mal ins alte Büro zur Weihnachtsfeier mit den famosen Kolleg*innen. Ich vermiss sie schon sehr // Meine Eltern hatten in den vergangenen Jahren keinen Weihnachtsbaum mehr, meist stand da nur ein trauriger Zweig, über den ich gelacht habe. Jetzt plötzlich gibt es wieder Bäume und ich weiß doch auch nicht // Und außerdem stand zum ersten Mal in meiner Wohnung ein Weihnachtsbaum, das war nämlich das Abschiedsgeschenk der Kolleg*innen // Der beste Hund der Welt findet Weihnachtsbäume aber nicht so spannend // 

Was war das bitte für ein Monat? Der letzte Arbeitstag, eine Hochzeit und viel freie Zeit zum Lesen. Eigentlich mag ich es lieber, wenn sich die aufregenden Dinge etwas verteilen, aber der Dezember hat sich daran nicht wirklich gehalten. Dafür waren die vielen Urlaubstage sehr praktisch, um nach all den großen Schritten den Kopf frei zu kriegen. 

Der letzte gelesene Satz:
"Da weiß man, dass der Sinn des Lebens einfach das Leben ist."
aus "Die letzten Dinge" von Iris Radisch, Seite 297
(und sofern ich heute nicht noch ein Buch beginne, ist das auch das letzte Buch für 2019. 

Nächsten Monat und so:
Neues Jahr, neuer Start. Ich freu mich sehr auf die neue Arbeit und bin gespannt, wie und wo und was sich dort so tut. Außerdem will ich meinen einzigen echten Vorsatz in die Tat umsetzen: Einen Yoga-Kurs besuchen. Im besten Falle sogar regelmäßig (weswegen ich mir schon eine Streifenkarte gekauft habe, um die Schwäbin in mir auszutricksen. Das Geld hat man ja schon bezahlt, also muss man da jetzt auch hingehen!). Und der nächste Schritt ins Erwachsenenleben steht bevor: Die neue Couch kommt! 

Montag, 23. Dezember 2019

Meine 5 Leseperlen 2019


Im Dunstkreis der vielen Jahresrückblicke baue ich mir nun meine eigene kleine Tradition und suche mir fünf Bücher heraus, die ich im vergangenen Jahr gelesen und für famos befunden habe. Das hat 2018 schon sehr gut funktioniert. Zwar hat das Jahr noch ein paar Tage und ich lese gerade an Buch Nummer 100 (dazu dann demnächst mehr), aber sollte sich etwas an meiner Bewertung ändern, kann ich das ja noch nachreichen. Ausgefuchst!

Die Wahl ist mir in diesem Jahr erstaunlich leicht gefallen. Für "Alte weiße Männer" hätte ich die Buchgruppe gerne auf sechs Bücher ausgeweitet, aber ich wollte nicht direkt schummeln. Deswegen hier nun also meine fünf Lieblingsbücher, die ich 2019 gelesen habe:

Sonntag, 8. Dezember 2019

Neu im Bücherregal - Die November-Bücher 2019

Kurz Luft holen vor der letzten Buchetappe für dieses Jahr. Nachdem der November durch ein großes Arbeitsprojekt immer sehr vollgepackt ist, gab es auch nicht ganz so viele Gelegenheiten für den Erwerb neuer Bücher. Das wird im Dezember anders aussehen. Vier Wochen lang habe ich nun frei. Doch ich versuche mich auf das Lesen von Büchern und weniger auf den Kauf von Büchern zu konzentrieren. Denn mein Ehrgeiz ist geweckt: Derzeit stehe ich bei 86 gelesenen Büchern in diesem Jahr und ich würde gerne die 100 knacken. Vielleicht auch noch mit einem der neuen Bücher aus dem November: 



Stella von Takis Würger. Ist der große Aufschrei der Buchblase wirklich erst knapp ein Jahr her? Jetzt stand "Stella" im Bücherschrank, so schnell kann es gehen. Mit etwas Abstand werde ich also demnächst herausfinden, was es mit diesem Buch nun auf sich hat.

Alles, was wir sind von Lara Prescott. Ein Buch über ein Buch. "Doktor Shiwago" nämlich. Traurige Beichte: Ich habe "Doktor Shiwago" noch nie gelesen und ich verwechsle das gerne mit "Die Dornenvögel" ... irgendwas mit einem Priester, der sich verliebt? Läuft bei mir. 

Der Körper meines Lebens von Daniel Pennac. Unsere aktuelle Buchclub-Lektüre., Ich komm nicht so richtig rein in die Geschichte und hoffe, das wird sich in den nächsten Tage noch ändern, denn bald steht das Diskussionstreffen an und ich möchte das Buch bis dahin doch gerne noch beenden.

Das Museum der Welt von Christopher Kloeble. Ein Abenteuerroman – so verspricht es der Klappentext. Nicht gerade häufig anzutreffen in meinem Bücherregal. Mal sehen, wann mich die literarische Reise nach Indien bringt.

Was perfekt war von Colleen Hoover. Es gab mal eine Zeit, da habe ich sehr gerne Bücher von Colleen Hoover gelesen, doch dann wurden sie mir irgendwie zu ähnlich und ich habe die Neuerscheinungen ignoriert. Jetzt also "Was perfekt war" und ein wenig habe ich vom alten Zauber wiedergespürt, doch leider hat mich die Protagonistin die meiste Zeit so sehr genervt, dass ich die guten Stellen nicht genießen konnte. Vielleicht dann beim nächsten Buch, Frau Hoover.

Die Zeuginnen von Margaret Atwood. "Der Report der Magd" hat mir gut gefallen (abgesehen vom Ende), die Serie dazu fand ich ebenso gut, nur mit anderen Büchern von Margaret Atwood habe ich immer so meine Probleme. Zuletzt erst mit "Das Herz kommt zuletzt". Liegt es an mir? Kann ich die Faszination um Atwood einfach nicht wertschätzen? Ich möchte es doch so gern. Deswegen habe ich auch ein wenig Angst vor der Lektüre von "Die Zeuginnen". 

Sonntag, 1. Dezember 2019

Fotobreze - November 2019


// Herr Söder war zwar nicht da, dafür ich und ich kann berichten, dass der Bayerische Buchpreis mal wieder eine famose Veranstaltung war mit einer kleinen Mini-Empörung (eines der nominierten Sachbücher wurde aus dem Wettbewerb genommen, weil es Plagiatsvorwürfe gegen die Autorin gibt), einer großartigen Rede von Joachim Meyerhoff und köstlicher Verköstigung. Ein Dank an meine Begleiter*innen Katharina und  Marius //  Ganz ohne Begleitung habe ich mich in den Perlacher Forst gewagt, um den Perlacher Mugl zu besteigen. Ein 26 Meter hoher Hügel, von dem aus man ... // ... die Alpen sehen kann. Verrückt. Verrückt ist auch, dass ich mich danach verlaufen habe und erst 2 Stunden später wieder an einer U-Bahn-Station saß // Da ist ein Spaziergang an der Isar doch sehr viel harmloser // In der Monacensia findet derzeit eine Ausstellung zu Erika Mann statt, die ich im Rahmen eines Blogger-Walks besichtigen durfte. Sehr spannend, diese Erika. Und sicherlich ein Grund, sich näher mit der ältesten Tochter von Thomas Mann zu beschäftigen // Ein traditioneller Besuch der Münchner Bücherschau  // Beim Seriencamp hat mir dieses Jahr ganz besonders "The New Pope", die zweite Staffel von "The Young Pope" mit Jude Law gefallen // Leseglück am Samstag gab es mit arsEdition und Piper // Kässpatzen mit ATM // Kuchen mit Petzi // Lesung mit Volker Weidermann // Kaffee mit Ayla // 

Ein vollgepackter November liegt hinter mir und Schlafen ist derzeit eines meiner liebsten Beschäftigungen. Dafür habe ich seit einer Woche kein Buch mehr in die Hand genommen. Das ändert sich dann hoffentlich im Dezember mit mehr Zeit und Konzentration. 

Der letzte gelesene Satz:
...
(muss leider ausfallen, weil ich nicht mehr weiß, was ich zuletzt gelesen habe. So schlimm ist es schon geworden!)

Nächsten Monat und so:
Noch eine Woche. Bald gibt es wieder eine Bookshelf-Tour. Und dann ist quasi schon Weihnachten und ein neues Jahr steht an mit neuen Dingen.