Sonntag, 8. April 2018

Ein anderes Brooklyn von Jacqueline Woodson.


Originaltitel: Another Brooklyn - Aus dem Englischen von Brigitte Jakobeit - Erschienen bei Piper - 2018

Die Freundinnen Angela und Sylvia, August und Gigi ziehen über das glühende Pflaster Brooklyns der Siebzigerjahre. Im Hauseingang nebenan dämmert ein Junkie, Vietnamkriegsveteranen laufen durch die Straßen. Solange die Mädchen zusammen sind, kann ihnen das nichts anhaben. Doch wenn sie zu Frauen werden. werden sie verwundbar. 

Der Trend zum Brooklyn-Buch hält an. Und nach "Ein Baum wächst in Brooklyn" ist dies nun das zweite Buch über den New Yorker Stadtteil, welches mich beeindruckt zurücklässt. In "Ein anderes Brooklyn" versteckt sich ein Kleinod, welchem ich noch viele weitere Leser wünsche. Soviel schon einmal vorweg.

Auf knapp 160 Seiten erzählt Jacqueline Woodson die Geschichte von vier Freundinnen, die im ärmlichen Brooklyn leben und dort die Schwelle zwischen Mädchen und Frau überspringen müssen. Doch wie gelingt die Metamorphose zur Erwachsenen zwischen Armut, Drogendealern, Kriegsveteranen, bedrohlichen Männern und Zukunftsträumen? Angela, Sylvia, Gigi und August – vier Mädchen, vier Schicksale, die sich in einem Wort zusammenfassen lassen: Brooklyn.

August ist dabei unsere Begleiterin durch das Brooklyn der Siebzigerjahre. Gemeinsam mit ihrem Vater und ihrem jüngeren Bruder ist sie erst vor kurzem nach New York gezogen und beobachtet die eingeschworene Gruppe rund um Angela, Sylvia und Gigi vom Fenster aus. Dazugehören. Das ist das, was sie will. Teil der Geschichte werden. Teil der Erinnerung.

"Ich hob den Kopf, betrachtete die sich färbenden Blätter und dachte, dass wir alle irgendwann heimkehren. Irgendwann wurde das ganze Leben, alles und jeder, Erinnerung." (Seite 153)

Was für mich "Ein anderes Brooklyn" so besonderes macht, ist die Tatsache, dass Jacqueline Woodson auf so eindringliche, auf so einfache Art und Weise das Leben der vier ganz unterschiedlichen Mädchen beschreibt und dafür wenige Worte benötigt, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Es ist auch weniger die Geschichte an sich, die den Reiz von "Ein anderes Brooklyn" ausmacht, es ist die Sprache, die einen in einen Sog zieht, mit dem die Seiten des Buches nur so verfliegen.

Armut, Rassismus, Sexualität, Politik –  "Ein anderes Brooklyn" schafft ein Bewusstsein, wie es sich in den Siebzigerjahren angefühlt haben muss, als Heranwachsende in Brooklyn zu leben. Eine literarische Geschichtsstunde verbunden mit einer höchst poetischen Sprache. Solche Bücher wünscht man sich viel häufiger zu entdecken. 


Dienstag, 3. April 2018

Fotobreze - März 2018


// Und dann ist der Tag gekommen, an dem man zum ersten Mal eine Session hält und der eigene Name steht auf  einem Zettel. Verrückt // Hier so im Lovelace  beim Blogger Market von Mucbook war das nämlich // Darf ich vorstellen? Lauch und Bacon, die beiden sympathischen Zwergkaninchen aus dem Zoohandel im Leipziger Hauptbahnhof. Fast hätten wir sie mitgenommen // Gute-Nacht-Geschichten in der wunderschönen Monacensia. Warum war ich da bisher noch nie? // Die Leipziger Buchmesse 2018 in vier Marina-Varianten - Nr. 1 bei der fancy LYX LOUNGE-Party // Nr. 2 mit Mikrofon beim LovelyBooks Community-Treffen // Nr. 3 mit ATM für die guten alten Zeiten // Nr. 4 beim schönsten Projekt der Messe: Buchregal ausmalen // Manchmal gefällt mir München doch sehr // Dieses Wetter ey, März! Das war kein Spaß mehr // Was für ein Abend! Joachim Meyerhoff liest aus "Die Zweisamkeit der Einzelgänger" und katapultiert sich damit auf Platz 1 meiner liebsten Lesungsmenschen // Es ist angerichtet, es war angerichtet zur Bookshelf-Tour 2.0 //

Bringen wir es direkt hinter uns: Wie verrückt war bitte das Wetter im März? 20 Zentimeter Schnee in Leipzig zur Buchmesse. Mittendrin eine nicht auf Schnee eingestellte Marina. Kein schönes Erlebnis. Dafür war das die Buchmesse umso mehr. Anstrengend, aber wunderschön. Langsam sollte man darauf achten, mich nicht in die Nähe von Mikros zu lassen. Nach der ersten eigenen Session beim Blogger Market in München hatte ich auf der Buchmesse gefühlt immer ein Mikro in der Hand. Außer bei der Bastelstunde, da hatte ich es nur vor der Nase. Wer sich das noch nachträglich angucken will, kann das hier tun. In München ging es buchlastig weiter beim Indiebookday und bei der fantastischen Lesung von Joachim Meyerhoff. Große Liebe. 

Der letzte gelesene Buch-Satz:
"Irgendwann wurde das ganze Leben alles und jeder, Erinnerung."
aus "Ein anderes Brooklyn" von Jacqueline Woodson, Seite 153.

Nächsten Monat und so:
Der April hat nun schon begonnen und mir einen Berlin-Besuch ins Haus gespült. In zwei Wochen hingegen fahre ich nach Berlin – sofern ich nicht schon wieder krank werde. Außerdem geplant: Ein neuer Versuch Yoga in den Kalender einzugliedern. Ende des Monats geht es wieder zu einer Lesung, dieses Mal von und mit Benjamin von Stuckrad-Barre. 

Montag, 2. April 2018

Neu im Bücherregal - Die März-Bücher 2018

Was hat es eigentlich mit diesem März und dem obsessiven Bücherkauf zu tun? Bereits in den vergangenen Jahren musste ich feststellen, dass ich im März zügellos Bücher gekauft habe. Ohne Rücksicht auf Verluste (und drohende Krisen im Bücherregal) wurden Bücher nach Hause geschleppt und gehortet. Und wie bereits im letzten Jahr mussten deswegen die Bücher, die ich im Rahmen des Indiebookdays gekauft habe, in einem eigenen Blogbeitrag Platz  nehmen. Nun bleiben also noch sechs weitere Bücher übrig, die im März neu bei mir eingezogen sind. Und das ganz ohne Buchmessen-Käufe, auf die ich in diesem Jahr wohlweislich verzichtet habe. Das mit dem Buchkauf-Verbot im April spare ich mir, ich muss eh sparen. Und wirklich jedes der folgenden Bücher musste ganz dringend in mein Bücherregal einziehen, weil: 


Wa(h)re Gefühle – Authentizität im Konsumkapitalismus herausgegeben von Eva Illouz. Ja, an dieser Stelle ist ein kurzer irritierter Blick zulässig. Wie bitte schafft es ein Suhrkamp Taschenbuch Wissenschafts-Band auf den Stapel der neu erworbenen Bücher in diesem Umfeld? Die Lösung ist so simpel wie genial. Der Marketingmensch in mir fühlt sich gar sehr angesprochen durch den Titel (ha, dieser Wortwitz!) und bei Aufsätzen wie beispielsweise "Authentizität in kommerziellen Glückwünschen. Die Grußkarte als Gefühlsware" kann ich nicht anders als konsumieren. Nämlich eben jenes Buch. 

Ich glaub, mir geht's nicht so gut, ich muss mich mal irgendwo hinlegen von Benjamin von Stuckrad-Barre. Meine heimliche Leidenschaft für Stuckrad-Barre (nicht nur für den Namen, aber auch) habe ich bereits bei "Panikherz" offen gelegt. Ende des Monats darf ich den werten Herren, der gerade Instagram mit seinen Stories zum Buch überflutet live und in Farbe und in München bei einer Lesung bewundern und man kann sich ungefähr vorstellen, wie sehr ich mich darauf freue. Die Antwort: Sehr! Ebenso sehr freue ich mich auf die Lektüre dieses Buches mit dem wohl fantastischsten Titel aller Zeiten. Kein Einspruch erlaubt. 

Ein anderes Brooklyn von Jacqueline Woodson. Möglicherweise bin ich da einem ganz großen Ding auf der Spur. Bücher, die in Brooklyn spielen! Nachdem "Ein Baum wächst in Brooklyn" zu meinen Lieblingen 2017 gehört hat, freu ich mich, wieder einmal in den New Yorker Stadtteil eintauchen zu können. Irgendwann dann auch mal in echt. Bestimmt. 

Die Geschichte der Liebe von Nicole Krauss. Buchige Gastgeschenke zu Bookshelf-Partys – Teil 1. Erster Kommentar hierzu: Ja, es gab mal wieder eine Bookshelf-Tour, das heißt, Menschen kamen zu uns nach Hause, haben gegessen, getrunken und sich dabei Bücher angeguckt. Es war ein Fest mit Hund und Baby und lieben Menschen. Dabei wurden mir auch eben jenes Buch überreicht (und auch das nächste folgende), weil besonders empfehlenswert. Ich bin nun gespannt. 

Sommerhaus, später von Judith Hermann. Buchige Gastgeschenke zu Bookshelf-Partys – Teil 2. Wie mir eine kurze Recherche verraten hat, habe ich das Buch verrückterweise 2008 bereits gelesen. Ich kann mich nicht daran erinnern, vergab damals aber 4 von 5 Punkten. Nach zehn Jahren kann diese Vergesslichkeit schon einmal einsetzen, deswegen werde ich das späte Sommerhaus auf jeden Fall noch einmal lesen.  

Panthertage von Sarah Elise Bischof. Und da ist sie nun, die Schuldige an den beiden vorherigen Buchgeschenken. Eben jene Sarah gehört zu den wunderbaren Menschen, mit denen ich arbeitsmäßig die meisten Tage in der Woche verbringen darf. Nachdem ich nun im vergangenen Monat endlich die Gelegenheit hatte, zu einer ihrer Lesungen zu gehen, ist die Lektüre des dazugehörigen Buches Ehrensache. Ich schreibe so etwas selten, denke es mir aber oft, deswegen hier nun ausnahmsweise mal auch in Buchstaben-Form: Sarah ist ein so starker, ein so herzensguter Mensch, die trotz und wegen der Diagnose Epilepsie jeden Tag auskostet und damit einfach nur ansteckend ist. ♥

Sonntag, 25. März 2018

Zum Indiebookday 2018: Neu im Bücherregal


Wie bereits im vergangenen Jahr wurde der Indiebookday wieder als Feiertag für Buchmenschen zelebriert. Eine Tour durch sechs Münchner Buchhandlungen mit Kollegen und Freunden inklusive Kuchenfinale stand auf dem Plan. Und wie auch im letzten Jahr eskalierte das ganze zu einem Einkaufsrausch, der mich mit sechs neuen Büchern zurückgelassen hat. Aus diesem Grund werden die gestern erworbenen Bücher aus der März-Aufstellung herausgenommen und hier einzeln nochmal präsentiert.

Nachdem ich Ende Januar noch vier Bücher aus unabhängigen Verlagen präsentiert habe, die 2018 erscheinen, kann ich mit stolzgeschwellter Brust verkünden, dass ich nun alle vier Bücher besitze. Möglicherweise muss ich das Format also nochmal wiederholen, um für den Herbst gewappnet zu sein.

Hier nun aber alle sechs Bücher, die gestern heimtückisch in meinen Jutebeutel gesprungen sind:

Bestseller von Beka Adamaschwili. Erschienen bei Voland & Quist. Diese Buchblogger-Influencer! Da rede ich auf der Buchmesse mit Sarah und Julia und beide loben "Bestseller" in den höchsten Tönen und dann kann ich nicht anders, als das Buch direkt am Indiebookday zu kaufen. Mir wurden Fußnoten versprochen und ein ironisch-böser Blick auf die Literaturszene. Das werde ich überprüfen! 

Nicht zur Veröffentlichung bestimmt von Elisabeth Borchers. Erschienen bei weissbooks. Als ich dem nicht anwesenden Herrn Gatsby während der Indiebookday-Tour ein Foto meiner bisher erstandenen Bücher geschickt habe, war seine Antwort nur: "War ja klar dass du Borchers kaufst". Ich bin wohl zu vorhersehbar. Aber wie soll man als Liebhaberin von Verlagsgeschichte bitte an einem Buch über Verlagsgeschichte vorbeigehen? Eben!

Peach von Emma Glass. Erschienen in der Edition Nautilus. Wie bitte hätte ich dieses düster-klebrige Buch in der Buchhandlung stehen lassen können, wenn es sich doch schon seit Wochen in meinem Kopf eingenistet hat? 118 Seiten. Wahrscheinlich hab ich "Peach" innerhalb von einer Stunde inhaliert und ich freu mich schon jetzt auf diese poetische Stunde. 

Tyll von Daniel Kehlmann. Erschienen in der Büchergilde Gutenberg. Eben jenes Buch stand in der Rowohlt-Ausgabe auf meinem Weihnachtswunschzettel. Und auch auf dem Wunschzettel von Herrn Gatsby. Eingezogen ist es bisher aber noch nicht. Die optisch wirklich herausragende Ausgabe der Büchergilde hat nun das Fass zum Überlaufen gebraucht. Nun gilt es abzuwarten, ob ich nach der Lektüre genauso "sprachtrunken, bildersatt und verzaubert" bin wie Denis Scheck. 

Nordwasser von Ian McGuire. Erschienen bei mare. Schon auf der Leipziger Buchmesse winkte mir die Walflosse fröhlich-düster zu, doch ich konnte dem Kaufreflex widerstehen. Schließlich hatte ich den Indiebookday schon im Kopf und wusste, dass sich im Buchmessen-Koffer kein Platz mehr für ein Buch finden würde. Schlussendlich durfte der Wal also doch ins Regal, nur eben zeitverzögert und mit dem Jutebeutel als Transportmittel. 

Eileen von Ottessa Moshfegh. Erschienen bei liebeskind. Schon seit längerer Zeit schleiche ich um dieses Buch herum. Gestern nun lag es als Mängelexemplar bei Buch & Töne und mein Herz klopfte ganz schnell und meine Hände packten das Buch noch schneller an sich, um es an jenes schnell klopfende Herz zu pressen. 

Am allerliebsten hätte ich nun eine Woche frei, um alle Bücher direkt sofort gleich zu lesen. Geht aber nicht. Häppchenweise ist das ganze wahrscheinlich auch magenschonender. Von den fünf Büchern, die ich mir am Indiebookday 2017 gekauft habe, habe ich in der Zwischenzeit drei gelesen. "Hinfallen ist wie anlehnen, nur später" von Sebastian 23 und "Das unendliche Buch" von Noëlle Revaz teilen sich das Schicksal der ungelesenen Bücher. Wir werden sehen, wie viele der 2018-Bücher ich in einem Jahr gelesen haben werde. 

Seit ihr gestern auch zum Indiebookday ausgezogen, um nach Büchern aus kleinen, unabhängigen Verlagen zu stöbern? Wart ihr erfolgreich? 

Freitag, 23. März 2018

Ins Blaue! Natur in der Literatur im Literaturhaus München

Eine der ersten Lektionen, die ich von Tina im Hinblick aufs Schreiben von Newsletter-Texten gelernt habe, war diese hier: Man schreibt nicht über das Wetter. Lustigerweise fällt mir das wirklich immer dann ein, wenn ich dazu ansetze, einen Satz über das Wetter zu schreiben. In diesem Fall ignoriere ich die Regel, denn man muss über das Wetter sprechen, wenn man über Natur spricht. Und das will ich tun.

In dieser Woche durfte ich der Ausstellungseröffnung zu "Ins Blaue! Natur in der Literatur" im Literaturhaus München beiwohnen und während drinnen über Blumen, Blau und Blätter gesprochen wurde, tanzten draußen Schneeflocken am Nachthimmel. Ein absurdes Bild. Und der traurige Grund, warum man einen Teil der Ausstellung (noch) nicht besuchen konnte. Das Literaturhaus hat, um dem Thema gerecht zu werden, einen kleinen Garten angelegt, der aber aufgrund der Kälte noch dick eingepackt sein muss, damit er Überlebensschancen hat.

Stattdessen gab es im warmen Ausstellungsraum Natürliches und Künstlerisches zu entdecken. Neben Zitaten aus 2.500 Jahren Weltliteratur zum Thema Natur ("In einem Blumentopf können Sie Dreck eigentlich nicht Dreck nennen." - Bertold Brecht) gab es Naturstücke von zeitgenössischen Schriftstellern und Schriftstellerinnen zu bestaunen. Ein räudiges Tier von Eva Menasse, ein Pailletten-Vögelchen von Teresa Präauer oder Gestein von Raoul Schrott, immer begleitet von Texten der Autoren. Dazu eine Dunkelkammer mit Vogelgezwitscher und einen weißen Raum, der die Farbe wechselt – Gegensätze ziehen sich an. Ein Bett aus Gras, ein Blumenmeer und wunderschöne Hermetosphäre (Mini-Biotope in geschlossenen Gefäßen inklusive tropischer Springschwänze – ich bin sehr begeistert!). 

Bei der begleitenden Blogparade des Literaturhaus Münchens stellt sich die Frage: Was verbindet euch mit Natur? Eine fiese Frage für einen Standard-Stadtbewohner wie mich. Besonders viel Natur bekomme ich normalerweise nicht ab. Ich bin kein großer Spaziergänger, und wenn, dann beschränkt sich das auf Ausflüge in den Nymphenburger Park. Kann man einen von Menschenhand gestalteten Park aber wirklich als Natur bezeichnen? 

Passenderweise sagte jemand bei der Ausstellungseröffnung "Je weiter sich der Mensch von der Natur entfernt, desto intensiver setzt er sich mit ihr auseinander." – vielleicht ist das eine Erklärung, warum ich mir die Natur im Kleinen in die Wohnung hole und meine Sukkulenten-Sammlung wächst und gedeiht. Und anstatt Schnittblumen müde zu belächeln, erfreut sich mein Herz nun regelmäßig an Tulpen in der heimischen Blumenvase. Weswegen die Blumenvase wohl auch der Gegenstand gewesen wäre, den ich der Ausstellung zur Verfügung gestellt hätte, wenn ich ein zeitgenössischer Autor wäre. Konjunktiv-Party!

Wer also den Frühling in kleinen Portionen erleben möchte, dem kann ich "Ins Blaue!" nur empfehlen. Und vielleicht kehrt irgendwann die Sonne aus ihrem Winterschlaf zurück und man kann den Literaturhaus-Garten beim Blühen zugucken. 

Ins Blaue! Natur in der Literatur
Literaturhaus München
Montag bis Freitag 10:00 - 19:00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage: 10:00 - 18:00 Uhr
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 4 Euro

Sonntag, 11. März 2018

Dunkelgrün fast schwarz von Mareike Fallwickl.


Originalausgabe - Erschienen in der Frankfurter Verlagsanstalt - 2018 - Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar

Moritz, Raffael und Johanna sind immer zu dritt, doch ihre Freundschaft ist Gift. Sechzehn Jahre vergehen, bis das fatale Dreieck erneut zusammenfindet und die Vergangenheit sie einholt – mit unberechenbarer Wucht.

Seit Anfang des Jahres hat wohl jeder, der sich irgendwie in Buchblogs oder bei Bookstagram herumtreibt, dieses waldgrüne Cover das ein oder andere Mal gesehen. Auch ich habe bereits recht früh ein Leseexemplar erhalten und bin doch erst jetzt dazu gekommen "Dunkelgrün fast schwarz" zu lesen. Was auch teilweise daran lag, dass vor dem 05.03.2018 keine Rezensionen veröffentlicht werden durften und ich bin immer ganz schlecht darin, ewig darauf zu warten, einen Blogbeitrag zu veröffentlichen.

Worum geht es?

Der Klappentext lässt es bereits vermuten. Moritz, Raffael und Johanna. Eine Dreiecksgeschichte, die lange vorbei scheint. Aber wann sind Beziehungen wirklich vorbei? Was ist, wenn die Geister der Vergangenheit plötzlich vor deiner Tür stehen? So ergeht es Moritz, der sich mit seiner schwangeren Freundin ein hübsches Nest in Hallein, einem kleinen Städtchen bei Salzburg, gebaut hat. Raffael steht unvermittelt vor seiner Tür. Sechzehn Jahre haben sie sich nicht gesehen, nichts voneinander gehört. Und mit Raffael kehrt das giftige Grün ist Moritz' Leben zurück. 

Mareike Fallwickl erzählt in "Dunkelgrün fast schwarz" die Geschichte einer Freundschaft aus drei Perspektiven. Moritz, der schüchterne Junge, der durch Raffael aus seinem Schneckenhaus herauskommt und in einem Spinnennetz landet. Johanna, die nach einem tragischen Schicksalsschlag Aufmerksamkeit sucht. Und Marie, Moritz' Mutter, die schon früh ahnt, welches gefährliche Potential in Raffael steckt.

Ich bin ganz ehrlich. Ich habe für "Dunkelgrün fast schwarz" fast zwei Wochen gebraucht, um es zu beenden. Wer mich und meine Lesegeschwindigkeit kennt, weiß, dass das nicht gerade normal ist. Abgesehen davon, dass ich unter der Woche selten zum Lesen gekommen bin, habe ich mich teilweise auch davor gedrückt weiterzulesen. Ich hatte in der ersten Hälfte auch zeitweise daran gedacht, nicht über dieses Buch zu schreiben.

Warum?

Weil irgendwie die Chemie zwischen dem Buch und mir nicht gepasst hat. Irgendwas hat immer gezwickt und gezwackt. Ich mochte die Idee, drei Freunde, die sich nach Jahren wiedertreffen und deren gesamte gemeinsame Geschichte auf dem Prüfstand steht. Und obwohl ich auch die Sprache mag, in der man sich sicherlich verlieren kann, so wirkte es insgesamt doch etwas künstlich auf mich. Zu gewollt. Selbst Moritz' Synästhesie, die ich ansonsten wahnsinnig interessant finde, konnte mich nicht richtig überzeugen.

Und ich gebe es zu. Es ist schwer, Kritik an einem Buch zu üben, auf das man sich so gefreut hat. Ein Buch, welches in meiner Filterblase gefeiert wird, weil es "eine von uns" geschrieben hat, denn Mareike ist selbst Buchbloggerin.

Die zweite Hälfte des Buches konnte mich hingegen wieder versöhnen. Die Geschichte nimmt Fahrt auf, die Protagonisten erscheinen weniger kalt und handeln nachvollziehbarer. Auf die Kapitel mit Marie habe ich mich am meisten gefreut, weil ihre Perspektive der ganzen Geschichte noch einmal eine andere Wendung gibt. Und auch sprachlich wird "Dunkelgrün fast schwarz" entspannter, weniger gewollt, mehr gekonnt. 

Vielleicht muss das auch so. Vielleicht ist es gut, dass ich mich als Leser am Buch reibe, es mir nicht zu einfach gemacht wird. Denn so wird "Dunkelgrün fast schwarz" zu einer intensiven Lesearbeit. Unbequem und fordernd. Und schlussendlich wird man für all die Mühe belohnt.

Montag, 5. März 2018

Die Oscar-Nacht 2018 auf einem Blatt.

Wie auch im vergangenen Jahr zelebrierten Herr Gatsby und ich in der vergangenen Nacht die Übertragung der 90. Oscar-Verleihung mit selbstgemachten Hamburgern, einer Folge Neo Magazine Royale zum Wachbleiben und einer Runde Vorschlaf zum Aufwachen. Oder so ähnlich.

Obwohl ich schon 2017 behauptet habe, dass wir zur Vorbereitung auf unser Tipp-Spiel viele der nominierten Filme gesehen habe, hat sich das in diesem Jahr nochmal gesteigert. Von den neun nominierten Filmen für Best Picture habe ich sechs gesehen! Und bei den fiesen, kleinen Kategorien, bei denen ich immer falsch liege (Foreign Language Film, Documentary Feature, Documentary Short, Live Action Short und Animated Short), haben wir alle Trailer gesehen. Mehr Vorbereitung geht gar nicht mehr. 

Vollgepumpt mit Filmeindrücken habe ich es aber dann doch geschafft, nur 9 von 24 Kategorien richtig zu tippen. Ein neuer Negativ-Rekord, yay! Bei Herrn Gatsby sind es 15 von 24 richtigen Tipps. 


Zur Verleihung selbst kann ich irgendwie nur mit den Schultern zucken. War ganz nett, aber auch nicht mehr. Jimmy Kimmel bleibt ein fabelhafter Host, aber gerade für das Jubiläum zur 90. Oscar-Verleihung hätte ich mir ein bisschen mehr Pfiff (oh Gott, wie das Wort klingt) gewünscht. Dass bei Best Picture noch einmal die Presenter Warren Beatty und Faye Dunaway ran durften, um den "La La Land"-Fluch zu besiegen, war eine nette Geste. Die Publikumsaktion mit dem Kino war nicht besonders einfallsreich, weil es quasi dieselbe Aktion vom letzten Jahr war, nur umgekehrt. Trotzdem darf mir Gal Gadot jederzeit Snacks reichen. 

Wenn wir eh schon bei Filmen sind: Mein Lieblingsfilm aus allen nominierten Filmen dieses Jahr ist "Call me by your name". Ich hab lange gebraucht, um zu verstehen, dass das eine Buchverfilmung ist und ich das Buch vor vielen Jahren sogar gelesen habe. Timothée Chalamet ist ein gar wunderbarer Schauspieler und allein die Abspann-Szene hat einen eigenen Oscar verdient. Der Soundtrack ist sehr berührend und bei "Mystery of Love" von Sufjan Stevens bekomme ich jedes Mal feuchte Augen. 

Hat sich jemand von euch auch die Nacht um die Ohren geschlafen, um die Oscar-Verleihung zu sehen? Welcher der Filme hat euch besonders gut gefallen? 

Sonntag, 4. März 2018

Neu im Bücherregal - Die Februar-Bücher 2018

Merke: Wenn man eine Kategorie hat, in der man neue Bücher aus dem vergangenen Monat zeigt, dann sollte man wenigstens dafür sorgen, dass die neu hinzugekommenen Bücher auch zum Fototermin in Reichweite sind. In diesem Fall ist das aber eben nicht der Fall. Denn meine gute Seele hat zwei Bücher verliehen, die es jetzt nicht aufs Foto geschafft haben. "Verliere mich. Nicht." von Laura Kneidl und "Save me" von Mona Kasten. Damit das jetzt aber nicht so wirkt, als würde ich mich für meine "Young Adult"-Phase schämen, erwähne ich es extra hier im Vortext, damit ihr es euch alle merkt. 

Stattdessen findet man hier nun also nur vier der sechs neu eingezogenen Bücher, die sich farblich ganz hervorragend zusammen machen. Und ich möchte an dieser Stelle meinen grünen Daumen loben, denn bitte – wie gut sieht meine Pilea aus? Und sie bekommt schon wieder Babys, dieses Luder. Hoffentlich bleibt sie so fortpflanzungsfreudig, damit noch viele kleine Ableger hier herumstehen können. Gemeinsam mit folgenden Büchern nämlich:


The Beats, Die Geschichte der Beat-Literatur – eine Graphic Novel herausgegeben von Harvey Pekar und Paul Buhle. Niemand braucht den Valentinstag, wenn Herr Gatsby einem auch einfach so sehr schicke Bücher schenkt. Der erste Eindruck ist noch ein wenig verwirrend, aber demnächst beschäftige ich mich dann mal intensiver mit dieser Graphic Novel und berichte. Die Beat-Generation verfolgt mich gerade eh, denn nach Tinas Empfehlung zu "Jack" von Anthony McCarten ist auch dieses Buch ganz weit oben auf meiner Wunschliste gelandet. 

Singt, ihr Lebenden und ihr Toten, singt von Jesmyn Ward. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch an meinen Beitrag mit vier Büchern, die 2018 erscheinen. Schwuppdiwupp ist eines der Bücher bei mir eingezogen. Ich möchte es bitte jetzt sofort gleich unbedingt lesen. Schenkt mir jemand Zeit dafür?

Verbrechen von Ferdinand von Schirach. Vor Begeisterung hüpfend stand im vor dem Bücherschrank, als ich dieses Buch dort entdeckte. Yay. Denn von Herrn von Schirach wollte ich schon lange ein Buch lesen. 

One of us is lying von Karen M. McManus. Hand hoch, wer bei dem Titel auch sofort einen ABBA-Ohrwurm hat. Schon die englische Ausgabe hat sich in meiner Wunschliste angesiedelt, weil ich mir ein ähnliches Buch wie "Solange wir lügen" davon verspreche (und ich LIEBE "Solange wir lügen"). Nun habe ich die deutsche Ausgabe im Bloggerportal angefordert und bin mal gespannt, was mich wirklich erwartet. 

Donnerstag, 1. März 2018

Vier Bücher für ... den Kopf.

Was meine Lesegewohnheiten angeht, bin ich doch etwas unkreativ. Romane? Yes, please! Jugendbücher? Sure! New Adult, Young Adult, Whatever Adult? Geht auch. Nur selten wage ich einen Blick über den Tellerrand, was eigentlich so schade ist. Denn immer, wenn ich doch mal außerhalb meiner Routine lese, entdecke ich spannende neue Themen, die zum Nachdenken anregen. So zum Beispiel beim Thema Feminismus. Ein Buch führt zum dabei zum nächsten. Deswegen möchte ich versuchen, öfter auch mal zu einem Sachbuch zu greifen. Dass das nicht immer gleichbedeutend mit "In 5 Schritten zum PERFEKTEN Leben"-Ratgebern ist, muss mein Kopf noch lernen.

Deswegen präsentiere ich hier nun vier Kopf-Bücher, die meinen (Lese-)Horizont erweitert haben und wie immer freue mich sehr, wenn ihr in den Kommentaren die Liste noch um eure persönlichen Buchtipps ergänzt!  



Das Ende von Eddy von Édouard Louis
Sehr klug von mir, erstmal lang und breit Sachbücher anzupreisen und dann die Liste mit einem Roman zu beginnen. ABER! Édouard Louis erzählt in "Das Ende von Eddy" nicht nur von seiner Kindheit und Jugend in der französischen Provinz, er verpackt darin geschickt eine Sozialstudie. Und plötzlich hat man Lust, Pierre Bourdieu zu lesen. Verrückt! 
Originaltitel: En finir avec Eddy Bellegueule - Aus dem Französischen von Hinrich Schmidt-Henkel - Erschienen im S. FISCHER Verlag - Juni 2016
Unter Weißen von Mohamed Amjahid
Es tut mir leid, dass ich nach der Lektüre des Buches nichts dazu geschrieben habe, denn dieses Buch hat jede Öffentlichkeit wohlverdient. Mohamed Amjahid erzählt darin, wie es sich Rassismus im Alltag wirklich anfühlt und zieht dem weißen, priviligierten Leser dabei die Gutmensch-Maske vom Gesicht. Höchst informativ und pointiert geschrieben.
Originalausgabe - Erschienen bei Hanser Berlin - 2017
Wie wir leben wollen herausgegeben von Matthias Jügler
Ein gar wunderbarer Sammelband von ganz unterschiedlichen Autoren (Hallo Saša Stanišić!) zum Thema Flucht, Heimat und Identität. Sollte man immer wieder lesen und daran wachsen.
Originalausgabe - Erschienen bei Suhrkamp - 2016
Es ist Liebe von Stephan Porombka
Ich hatte bereits von diesem Buch geschwärmt und werde nicht müde es zu wiederholen. Hier stimmt einfach alles. Das Design, der Satz, die Sätze, das Gefühl. Und mit Ratschlägen, die ich nicht in die Schublade der schlechten Ratgeber packen muss: "Las dir nicht schlechtreden, was du machst, wenn du mit Bilder und geschriebenen und gesprochenen Texten als Momentaufnahmen von dir experimentierst."
Originalausgabe - Erschienen bei Hanser - 2017

Mittwoch, 28. Februar 2018

Fotobreze - Februar 2018


// Die Pflanzenbreze pflanzt ihre Pflanzen um. Und wie sie wachsen! Endlich hab ich meinen grünen Daumen entdeckt! // Wo ist der Hund? // Neue Liebe entdeckt: Spinatknödel! Mit Walnuss-Butter! Nur mit der bayerischen Wirtshaus-Kultur werde ich wohl nie warm // Ein Café-Tipp für München: Heinrich Matters. Mit feinem Kaffee und feiner Blumendeko // Ich fühle mich ein wenig verfolgt von einer riesigen Hasenarmee // Meine erste Flugzeug-Enteisung. Auch schön // Bitte einmal zum Mitnehmen // Obacht! Ein Spiegel-Selfie taucht auf // Ach Köln. Ich glaub, das wird nix mehr mit uns // Der schnitzelbooks-Buchclub hat sich für ein neues Buch entschieden: Solaris // Mein Vorsatz für den März: Öfter mal Blumen kaufen // Ein weiterer München-Tipp: Das Maria mit dem allerbesten Frühstück //

Mit nur 28 Tagen ist der Februar vollgepackt mit tollen Sachen. Die das Leben schöner machen. Auf das Weekend-Feeling warte ich aber noch, denn bis zur Buchmesse Mitte März ist jedes meiner Wochenenden verplant. Verplant ist auch ein gutes Stichwort für meine Köln-Reise. Vielleicht spürt die Stadt, dass ich sie nicht so besonders mag. Schon der Hinflug zerrte an meinen Nerven, denn dank Schneefall hyperventilierte der Münchner Flughafen. Erst lief noch alles normal, dann ist ihnen aufgefallen, dass unser Flugzeug vielleicht doch enteist werden muss. Insgesamt hatte ich vier Stunden Verspätung. Auch mal schön. Und weil das noch nicht ausgereicht hat, wurde mein Rückflug am nächsten Tag spontan gecancelt. Statt weiterem Wartespaß habe ich spontan umgeplant und bin mit dem Zug zurückgefahren, der - ACHTUNG - zwei Minuten zu früh in München ankam. Läuft halt doch! Ansonsten gab es reichlich Essen im Februar, viele Kinobesuche, damit wir topvorbereitet die Oscar-Verleihung gucken können und ein neues Buch für den Buchclub.

Der letzte gelesene Buch-Satz:
"Sie könnte dann nachschauen, was er mitgenommen hat und wie viel, aus den Spuren lesen, ob er wiederkommt, sie könnte ein Shirt von ihm stehlen und anziehen und die ganze Nacht dem Sehnen seinen Geruch entgegenhalten wie einen Schild."
aus "Dunkelgrün fast schwarz" von Mareike Fallwickl, Seite 62

Nächsten Monat und so:
Buchmesse! Buchmesse! Davor findet noch der Blogger Market von mucbook statt, am 04.03. mach ich die Nacht durch und gucke die Oscar-Verleihung, es ist eine Bookshelf-Tour geplant, der indiebookday steht vor der Tür und Ende März freue ich mich gar sehr auf die Lesung von Joachim Meyerhoff in München. So viele Termine, so viel Freude! 

Sonntag, 4. Februar 2018

Neu im Bücherregal - Die Januar-Bücher 2018

Etwas wirklich verrücktes ist im Januar passiert: Ich habe mehr Bücher gelesen als neue Bücher eingezogen sind. Wie es dazu kam? Wie schon fast traditionell bin ich während meines Urlaubs ganz wunderbar erkrankt, lag mit Erkältung im Bett und konnte so 7 Bücher in 10 Tagen lesen. Dazu kommen noch ein Buch vor dem Urlaub und eines danach, macht 9 gelesene vs. 7 neu eingezogene Bücher. Verrückt, sag ich doch! Damit der Beifall nun nicht zu hoch ausfällt: In den nächsten Monaten werde ich dieses Lesetempo sicherlich nicht beibehalten. Man hat schließlich nicht immer Urlaub und man wird auch nicht immer krank. Aber neue Bücher, die werden immer wieder bei mir einziehen. Welche das nun im Januar waren, erfährt man hier:


Es ist Liebe von Stephan Porombka. Und es ist Liebe. Das Buch war ein Spontankauf, weil der Tag doof war und ich nach der Lesung von Stephan Porombka eh das Buch mal lesen wollte. Und nun das. Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, bei dem ich solche Gänsehaut bekommen habe, weil es so wahr ist. Ja, wir starren ständig auf unser Smartphone. Aber das liegt nicht nur an Candy Crush, sondern auch daran, dass wir uns mit unseren Lieben verbinden. Und wenn der Untergang des Liebesbriefes heraufbeschwört wird, scrolle ich mich durch ewig lange Whatsapp-Chats, die genau das sind: Liebesbriefe. 

Rot und Schwarz von Stendhal. Eben jenes Buch stand bereits ungelesen in meinem Bücherregal. Nur eben in einer eher unschönen Ausgabe. Und dann steht man vor dem öffentlichen Bücherschrank und da lacht einen eine Ausgabe von der Büchergilde Gutenberg an. Schwuppdiwupp wurden die Bücher ausgetauscht. Mal sehen, ob die schönere Ausgabe jetzt dazu führt, dass ich das Buch auch mal lese.

Warum wir unseren Eltern nichts schulden von Barbara Bleisch. Wenn ich mich richtig erinnere, hatte ich das Buch in der Hanser-Vorschau entdeckt und es im Hinterkopf abgespeichert. Denn das Thema passt eigentlich zu jedem: Wie weit ist man als Erwachsener seinen Eltern verpflichtet? Wie oft sollte man seine Eltern besuchen? Ich habe mich deswegen sehr gefreut, als das Buch auf meinem Schreibtisch landete und bin gespannt auf Barbara Bleischs Gedanken.

Wie Monde so silbern von Marissa Meyer. Hallo, mein Name ist Marina und ich habe bisher kein Buch aus den Luna-Chroniken gelesen. Und dabei erinnere ich mich noch daran, dass eine ehmalige  Buchhändler-Kollegin mir die Bücher ans Herz gelegt hat. Aber wie das nun einmal so ist, kommt immer ein anderes Buch dazwischen. Bei "Wie Monde so silbern" wollte ich auch unbedingt die Hardcover-Ausgabe, weil ich das Taschenbuch leider furchtbar langweilig finde. Instagram sei Dank ist es nun meins. 

Die Manns von Tilmann Lahme. Was ich sehr gut kann: Von literarischen Persönlichkeiten fasziniert sein, ohne besonders viele Bücher von ihnen gelesen zu haben. So zum Beispiel bei Truman Capote. Oder eben bei Thomas Mann. Seit mehreren Jahren hänge ich im Zauberberg. Die Buddenbrooks hab ich noch nicht mal angefangen. Aber biografische Sachbücher über die Familie Mann kann man sich ja trotzdem mal kaufen. 

Wonder Woman von Leigh Bardugo. Hach, Wonder Woman. Nachdem ich den neuesten Film mit Gal Gadot ganz famos fand und mir deswegen meinen ersten richtigen Comic-Band gekauft habe, liegt nun eine Buch-Version zu Wonder Woman hier. Leigh Bardugo ist in den letzten Jahren durch ihre "Six of Crows"/"Das Lied der Krähen"-Reihe bei Instagram omnipräsent. Eben jene Bücher habe ich bisher (immer noch) nicht gelesen, umso gespannter bin ich auf "Wonder Woman". Nicht, weil ich denke, dass mich hier hohes literarisches Können erwarten wird, sondern weil ich das Auftrags-Konzept einer Superhelden-Reihe in Buchform, geschrieben von derzeit besonders beliebten Jugendbuchautoren interessiert. Neben "Wonder Woman" wird es noch drei weitere Bücher geben: "Batman" von Marie Lu, "Catwoman von Sarah J. Maas und "Superman" von Matt de la Peña.

Malakeh von Malakeh Jazmati. Ein seltener Anblick: Ich habe ein Kochbuch gekauft. Wobei Herr Gatsby möchte, dass ich darauf hinweise, dass wir das Buch zusammen gekauft haben. Nun wisst ihr also Bescheid. "Malakeh" ist nicht nur optisch ein wahres Goldstückchen, auch die Rezepte klingen alle fabelhaft. Zwei davon habe ich schon ausprobiert: Hummus (ich will nur noch selbstgemachten Hummus essen!) und Shakriyeh - Fleisch in Joghurtsauce (hier hätte ich mir gewünscht, dass das Fleisch noch etwas mehr nach den Gewürzen schmeckt, das nächste Mal wird alles einfach noch länger gegart). Ich bin sehr angetan. Wer mich besucht, darf sich gerne ein Gericht aus dem Buch wünschen! 

Mittwoch, 31. Januar 2018

Fotobreze - Januar 2018


// Wenn in München mal was los ist, dann kommen sie alle. So zu sehen beim Nachtflohmarkt im Zenith. Ich konnte nich widerstehen und habe eine Schul-Schautafel über die weiße Mistel erworben. Wird dann demnächst mal aufgehängt // Literarische Lesung in Kellergewölben mit der allerbesten Ayla und Leander Steinkopf, der sein Buch "Stadt der Feen und Wünsche" vorgestellt hat // Die Erbsenpflanze hätte ich am liebsten behalten, aber Geschenke müssen verschenkt werden // Kaffee und Kuchen sollte gesetzlich vorgeschrieben werden // Sitzen zwei Tauben an der U-Bahn-Station // Frühling lässt sein rosa Bande durch das Bücherregal ziehen. Oder so ähnlich // Wie kann man das neue Jahr besser begrüßen als mit einem brennenden Müllcontainer? // Die tolle Tina ist wieder da, hola! // Meine Ufo-Pflanze hat sich so prächtig entwickelt, ich hab ihr jetzt ihre Babys geklaut. Damit sie nicht so traurig ist, kann sie ihren Zeichnungszwillling betrachten // Achtung, neues Hobby: Brot backen! Läuft mega und schmeckt hervorragend! // Gilt auch für Hamburger-Buns! Ich LIEBE Hefe! // Vergesst das mit dem Feuerwerk. Silvester wird mit Federn gefeiert! //

Herzlich willkommen im neuen Jahr – 31 Tage zu spät! Herzlich willkommen zu einer neuen "Fotobreze"-Version. Ich hatte mich bereits im Herbst beschwert, dass in letzter Zeit diese Art von Monatsrückblick zwickt und zwackt. Deswegen fehlen auch November und Dezember. Nun versuche ich es mit einer anderen Fotoanordnung, mehr Text und und zwei Kurz-Kategorien, die sich in diesen Foto-Beitrag schmuggeln. Welche das sind, sieht man gleich direkt, wenn man diesen Satz beendet hat:

Der letzte gelesene Buch-Satz:
"Das war für ihn eine solche Kränkung, dass er er es bis zu seinem Tod nicht vergaß und immer wieder fragte: 'Ich hab doch keine Wurstfinger, oder?'"
aus "Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war" von Joachim Meyerhoff, Seite 46

Nächsten Monat und so:
Ich fahre nach Köln. Beruflich und so. Das bedeutet aber leider auch, dass ich dieses Jahr nicht zum Bücherflohmarkt nach Gröbenzell kann. Mein Herz blutet. Dafür trifft sich mein Lesekreis Ende Februar, was bedeutet, dass ich endlich mal mit "Der Weltensammler" beginnen sollte. 

Samstag, 20. Januar 2018

Vier Bücher für ... 2018.

Neue Bücher braucht das Land. Oder das Regal. Oder vielleicht eigentlich auch nicht. Bei über 72.000 neuen Büchern, die 2016 erschienen sind, könnte man sich die lästerliche Frage stellen, wer das alles überhaupt lesen soll. Trotzdem hüpft das buchliebhabende Herz im Frühjahr und im Herbst aufgeregt hin und her, denn die Neuerscheinungen werden in den Vorschauen, auf den Buchmessen, in den Buchhandlungen ausgelegt und präsentiert. Genauso geht es meinem buchliebhabenden Herz auch. 

Doch anstatt nun die Nase in die Vorschauen der großen, bekannten Verlage zu stecken, habe ich mir etwas ausgedacht. Ich habe die Anzahl der Verlage direkt künstlich beschränkt, indem ich nur Vorschauen aus Verlagen durchgeguckt habe, die im Katalog der Kurt Wolff Stiftung vertreten sind. Das heißt, es handelt sich um kleine, unabhängige Verlage. Verlage, die nicht immer die Aufmerksamkeit erhalten, die sie unter Umständen verdienen. Und auch, wenn es bis zum Indiebookday 2018 noch ein Weilchen dauert (24.03.!), könnte diese kleine, aber feine Liste vielleicht als Inspiration für zukünftige Indiebook-Käufe dienen.

Dieses Mal war die Beschränkung auf vier Bücher wahnsinnig schwierig. Ich habe eigentlich neun Bücher notiert. Ich halte mich aber an die Regel und stelle hier nun nur vier Bücher vor, auf die ich mich 2018 besonders freue. Eine extended version folgt in den Instagram Stories


Dunkelgrün fast schwarz von Mareike Fallwickl
Ich hatte erst überlegt, ob dieses Buch überhaupt für die Liste zählt, denn es steht ja bereits in meinem Regal. Ich freue mich aber sehr auf die Lektüre und bis zum Erscheinungstermin im März ist es ja auch noch eine Weile hin. Schon bald werde ich also der Freundschaft zwischen Raffael, Moritz und Johanna auf die Spur kommen und freue mich schon sehr auf auf die literarische Reise, dir mir hier bevorsteht.  
Originalausgabe - Erscheint in der Frankfurter Verlagsanstalt - März 2018
Nicht zur Veröffentlichung bestimmt von Elisabeth Borchers
Möglicherweise hatte ich es schon einmal erwähnt. Meine heimliche Leidenschaft gehört der Verlagsgeschichte. Wie gerne würde ich in Verlagsarchiven Mäuschen spielen, noch mehr Tagebücher von Verlegern lesen und in Briefwechseln Geheimnisse der Autor-Verleger-Beziehung aufdecken. Insbesondere bei S. FISCHER und Suhrkamp wird mein Herz ganz flatterig. Elisabeth Borchers war Lektorin bei Suhrkamp und wenn Siegfried Unseld über sie sagt, sie wäre "das literarische Gewissen des Suhrkamp Verlags", dann werde ich direkt hellhörig und ihre Erinnerungen landen direkt auf meiner Wunschliste. 
Originalausgabe - Erscheint bei weissbooks - Februar 2018
Singt, ihr Lebenden und ihr Toten, singt von Jesmyn Ward
Die Autorin war mir bisher unbekannt, aber irgendwie klingt das Buch wie eines, das man unbedingt lesen sollte. Bisher habe ich leider wenige Bücher von PoC gelesen, was insbesondere ärgerlich ist, weil mir die Bücher von Zadie Smith, Chimamanda Ngozi Adichie und Angie Thomas einen ungeschönten Blick auf Rassismus im Alltag geben konnten. Mal sehen, ob das Jesmyn Ward auch gelingt.
Originaltitel: Sing, Unburied, Sing - Aus dem Englischen von Ulrike Becker  - Erscheint im Verlag Antje Kunstmann - Februar 2018
Peach von Emma Glass
Oh, ich glaube, "Peach" könnte ein sehr anstrengendes Buch werden. Aber irgendwas an dieser rhythmischen Sprache des Textauszuges hat mich nicht mehr losgelassen. Einen längeren Blick ins Buch werde ich deswegen auf jeden Fall riskieren. Und außerhalb der gewohnten Leseroutine lesen schadet eh nie.
Originaltitel: Peach - Aus dem Englischen von Sabine Kray - Erscheint bei der Edition Nautilus - März 2018

Mittwoch, 10. Januar 2018

Neu im Bücherregal - Die Dezember-Bücher 2017

Mit dreizehn neuen Büchern im Regal kann man gut sagen, dass es sich um ein gutes Jahresende handelt. Denn auch, wenn die Bücher Platz wegnehmen und mich täglich mahnen, ihnen doch mehr Beachtung zu schenken, so liebe ich doch auch einfach die Aussicht auf mein Bücherregal. Voll bis zur Decke mit neuen Geschichten und Leben, die es zu entdecken gilt. Und da eignet sich diese zweite Januarwoche ganz hervorragend dafür, denn ich habe nun Urlaub. Fast 2 Wochen Urlaub. Verrückt. Und wunderschön. Es wird nun gelesen. Und vielleicht hat auch gleich eines dieser Schätzchen das Glück, zu den ersten Büchern 2018 zu gehören: 


Dunkelgrün fast schwarz von Mareike Fallwickl. Schon auf der Frankfurter Buchmesse hat mich dieses Buch von der Frankfurter Verlagsanstalt angesprochen. Als es dann vor einigen Tagen in meinem Briefkasten lag, mit einer Notiz der Autorin, ist mein Herz ein wenig in die Höhe gesprungen. Seitdem warte ich nur auf die Gelegenheit, endlich "Dunkelgrün fast schwarz" lesen zu können. Und ihr solltet das ab März dann auch gefälligst tun!

Gorsky von Vesna Goldsworthy. Ein russischer Oligarch, der mit einer Bibliothek die Frau seiner Träume beeindrucken möchte, angelehnt an "Der große Gatsby". Klingt doch wie ein Buch für mich. Deswegen habe ich mich sehr gefreut, es in meinem Weihnachtswichtel-Paket zu finden.

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken von John Green. Ich bin nun nicht der größte Green-Fan, ich fand "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" aber schon sehr nett, wohingegen "Margos Spuren" ganz nett war. Bei "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" habe ich bisher eher negative Meinungen gehört. Lesen möchte ich es trotzdem. Vielleicht überrascht es mich ja. 

Die Europäer von Henry James. Herr Gatsby macht gute Weihnachtsgeschenke. Denn Henry James, den mag ich sehr. Jedenfalls mochte ich Washington Square. Und seinen Blick auf das Leben im 19. Jahrhundert in den USA.

Die Nacht ist laut, der Tag ist finster von Kat Kaufmann. Ebenso ein Weihnachtsgeschenk von Herrn Gatsby. Wunderschöner Titel, wunderschöne Autorin. Mal sehen, was das Buch dann kann.

Mischling von Affinity Konar. Noch ein Weihnachtsgeschenk von Herrn Gatsby. Janine von Frau Hemingway hatte letztens schon von diesem Buch berichtet. Und ich war mir lange unsicher, ob ich es auf Deutsch lesen mag, denn im Original wird der englische Text von deutschen Textpassagen durchbrochen und eigentlich ist das ein so wichtiger Bestandteil des Buches, der in der Übersetzung verloren geht. Mal sehen, wie es dann im deutschen Buch gelöst ist.

Die Zweisamkeit der Einzelgänger von Joachim Meyerhoff. Hatte ich erzählt, dass ich letztens 10 Minuten vor Ladenschluss in einen Buchladen gestürmt bin, um mir dieses Buch zu kaufen und dann hab ich es doch nicht gemacht? Verrückt. Aber auch gut. Denn nun habe ich das Buch hier, weil ich beim Adventskalender des Verlags gewonnen habe. Endlich ist die Meyerhoffsche Reihe komplett. Sie müsste nur noch komplett von mir gelesen werden.

Du wolltest deine Sterne - Sylvia Plath und Ted Hughes von Diane Middlebrook. Ich wollte wirklich nichts auf dem Markt der unabhängigen Verlage kaufen. Wirklich! Eigentlich wollte ich nur den zum Buch passende Jutebeutel erwerben. Und dann sagte man mir, dass ich den Beutel geschenkt bekomme, wenn ich das Buch kaufe. Schwuppdiwupp – da war das Buch meins. Und ich freu mich auch heimlich sehr darüber. Überhaupt sollte ich wieder viel mehr von und über Sylvia Plath lesen.

Galveston von Nic Pizzolatto. Ein weiteres Buch aus meinem Weihnachtswichtel-Paket von LovelyBooks. Nic Pizzolatto ist Drehbuch-Autor bei "True Detective", ausnahmsweise eine Krimi-Serie, die ich aufgrund der sehr eigenen Optik mag. Mal sehen, ob sich das auch in Buchform umsetzen lässt. 

Denen man vergibt von Lawrence Osborne. Volker Weidermann fand den Roman großartig. Ich vertraue in dem Fall Herrn Weidermann. Schließlich hat er mich mit seiner Besprechung im Literarischen Quartett überhaupt erst auf das Buch gebracht. Und Herr Gatsby hat es mir nun zu Weihnachten geschenkt.

Bonjour Tristesse von Françoise Sagan. Ein Weihnachtsgeschenk von Josefina. Wie ich feststellen durfte, hat Sibylle Berg das Nachwort geschrieben. Allein dafür lohnt sich das Buch schon. Aber ich wollte "Bonjour Tristesse" schon lange lesen. Jetzt kann ich das einfach machen. Verrückt.

Die nackte Frau von Elena Stancanelli. Ich bilde mir ein, dass das Buch im Literarischen Quartett vorgestellt wurde. Google sagt aber Nein. Egal. Bei Oxfam stand das Buch nun herum, ich hab es eingepackt, fidelbumm. Eine Frau, die ihren Ex über sein Smartphone aus Eifersucht ausspioniert. Klingt vielversprechend. 

Der Weltensammler von Ilija Trojanow. Ein neues Buch für die schnitzelbooks. Trojanow erzählt von einer fiktiven Reise durch Indien, Arabien und Afrika. Mal sehen, ob das Buch in mir die Reiselust in diese Regionen weckt.

Montag, 1. Januar 2018

Bücherliste 2017


2017 habe ich 82 Bücher gelesen. Das macht 1,5 Bücher pro Woche. Oder 0,22 Bücher pro Tag. Im Gegensatz zu 2016 sind das 2 Bücher weniger. Und 18 Bücher weniger als ich mir vorgenommen habe. Denn die 100 gelesenen Bücher stehen weiterhin im Raum. 2018 dann ein neuer Anlauf.

Auf dem Bild befinden sich nur 42 der gelesenen Bücher (das musste ich zweimal zählen, weil ich sehr schlecht im Zählen bin), die anderen Bücher sind entweder nach dem Lesen direkt in den Bücherschrank oder in die Arbeit zurückgewandert. Oder sie stammten aus der Bibliothek, da gibt man die Bücher normalerweise auch wieder zurück. 

Die folgenden fünf Bücher haben mir in diesem Jahr besonders gut gefallen:
"Ein Baum wächst in Brooklyn", "Panikherz", "The hate u give", "Kukolka", "Ein wenig Leben"

Wer ansonsten Interesse an meiner Meinung zu den gelesenen Büchern hat, meldet sich. Möglicherweise kann ich mich noch an das Gelesene erinnern. 

Autor Titel
1. Hanya Yanagihara Ein wenig Leben
2. Kai Meyer Die Krone der Sterne
3. Chimamanda Ngozi Adichie  Americanah
4. Jay Asher  Dein Leuchten
5. Harriet Reuter Hapgood  Ein bisschen wie Unendlichkeit
6. Sylvia Plath Zungen aus Stein
7. Ruta Sepetys  Salt to the Sea
8. Catherine Egan  Schattendiebin
9. Eleanor Herman Schattenkrone
10. Anne Freytag  Den Mund voll ungesagter Dinge
11. Scott Bergstrom  Cruelty
12. Sophie Kinsella  My not so Perfect Life
13. Jean-Philippe Blondel  Die Liebeserklärung
14. George Orwell  1984
15. Margaret Atwood  Moralische Unordnung
16. Leif Randt Planet Magnon
17. Paul Auster Mond über Manhattan
18. Carlos Ruiz Zafón Das Labyrinth der Lichter
19. Jan Schomburg Das Licht und die Geräusche
20. Mariko Tamaki Ein Sommer am See
21. Mohamed Amjahid Unter Weißen
22. Fatma Aydemir  Ellbogen
23. Felix Lobrecht Sonne und Beton
24. Julia Wolf Walter Nowak bleibt liegen
25. Angie Thomas The Hate U Give
26. Margarete Stokowski Untenrum frei
27. Arne Bellstorf Baby's in Black
28. Heinz Strunk Jürgen
29. Margaret Atwood Der Report der Magd
30. Lana Lux  Kukolka
31. Mona Kasten Trust again
32. Mona Kasten Feel again
33. Jennifer Niven Stell dir vor, dass ich dich liebe
34. F. Scott Fitzgerald Für dich würde ich sterben
35. Felix Bonke Die Tochter der Patientin
36. Josh Malerman Bird Box
37. Joachim Meyerhofff Alle Toten fliegen hoch - Amerika
38. Laura McVeigh  Als Träume in den Himmel stiegen
39. Rebecca Solnit  Wenn Männer mir die Welt erklären
40. Martin Spieß  Und bis es so weit ist, gibt es Eiscreme
41. Benjamin von Stuckrad-Barre  Panikherz
42. Zadie Smith  Swing Time
43. Cecila Ahern So klingt dein Herz
44. José Eduardo Agualusa Eine allgemeine Theorie des Vergessens
45. Antonia Baum  Ich wuchs auf einem Schrottplatz auf, wo ich lernte, ich von Radkappen und Stoßstangen zu ernähren
46. Patricia Highsmith Die zwei Gesichter des Januars
47. Barry Jonsberg Das Blubbern von Glück
48. Armin Kratzert  Wir sind Kinder
49. Antonia Baum  Tony Soprano stirbt nicht
50. Tina Brömme  Wie programmiert man Liebe?
51. Lili Peloquin Sweet Lies
52. Stephanie Danler Sweetbitter
53. Elizabeth Enfield  Ivy und Abe
54. Greg Rucka  Wonder Woman - Das erste Jahr
55. Silvia Avallone  Ein Sommer aus Stahl
56. Anthony Powell  Eine Frage der Erziehung
57. Doron Rabinovici  Die Außerirdischen
58. Hazel Brugger Ich bin so hübsch
59. Naomi Alderman  The Power
60. Gustave Flaubert Madame Bovary
61. Édouard Louis  Das Ende von Eddy
62. Sasa Stanisic  Wie der Soldat das Grammofon repariert
63. Gerhard Falkner Romeo oder Julia
64. Craig Thompson Blankets
65. Christopher Isherwood  Lauter gute Absichten
66. Anika Landsteiner  Gehen, um zu bleiben
67. Volker Kutscher Der nasse Fisch
68. Catherine Meurisse Die Leichtigkeit
69. Peer Meter  Haarmann
70. Guy Delisle Geisel
71. Sarah Barczyk  Nenn mich Kai
72. Melina Royer  Verstecken gilt nicht
73. Julia Zange  Realitätsgewitter
74. Marjane Satrapi  Persepolis 1&2
75. Kati Rickenbach  Jetzt kommt später
76. Betty Smith Ein Baum wächst in Brooklyn
77. Manu Larcenet  Blast 1 – Masse
78. Manu Larcenet  Blast 2 – Die Apokalypse des Heiligen Jacky
79. Manu Larcenet  Blast 3 – Augen zu und durch
80. Manu Larcenet  Blast 4 – Hoffentlich irren sich die Buddhisten
81. Jodi Picoult  Kleine große Schritte
82. Sasha Marianna Salzmann Außer sich