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Samstag, 1. August 2026

Lesezeit im Juli 2026

Elf gelesene Bücher im Urlaubsmonat Juli. Das erfreut mich schon sehr. Insbesondere deshalb, weil da auch einige wirklich sehr famose Bücher mit dabei waren und der Urlaub schön war, und ich hab einen doof-anstrengend-sinnvollen Termin hinter mich gebracht und als Belohnung gab es danach Blumen und Iced Latte, ich liebe diese Klischees. 

Und diese guten Bücher hab ich nun im Juli gelesen:


Samstag, 4. Juli 2026

Lesezeit im Mai und Juni 2026

Huch, nun ist es schon so weit, dass ich einen ganzen Monat vergesse, einen Leserückblick zu schreiben, und nun direkt den Mai und den Juni zusammenfassen kann/muss/darf/whatever. Dabei wurde Anfang Juni bereits ein Foto für den Mai aufgenommen UND anscheinend gab es im Juni genügend Lesezeit, denn sonst hätten sich nicht direkt acht Bücher angesammelt. Inklusive Mai macht das achtzehn gelesene Bücher in zwei Monaten. Huch. 

Die gelesenen Bücher im Mai 2026:

Weil ich aber wirklich ein sehr schlechtes Gedächtnis habe und aus genau diesem Grund überhaupt die Leserückblicke schreibe, muss nun eine sehr kurze Zusammenfassung der gelesenen Bücher ausreichen. Sorry, not sorry. Gestartet ist der Mai mit »I who have never known men« von Jacqueline Harpman (übersetzt von Ros Schwartz), das wirklich sehr besonders, aber auch ein wenig frustrierend ist, weil ich unbedingt mehr zu den Hintergründen erfahren hätte. »Gute Momente« von Mely Kiyak sorgte für gute Momente, wohingegen »Das Spiel« von Aisling Rawle (übersetzt von Lena Riebl) mich leider ein wenig genervt hat, weil es im Klappentext so viel versprochen und so wenig eingelöst hat. »Weißer Sommer« von Eva Pramschüfer ist eine gute Sommerlektüre, »Das Gurkerl« von Johanna Sebauer ein amüsanter Kurztext und bei »So, in etwa, ist es geschehen« von Sharon Dodua Otoo hat mir die Grundidee sehr gut gefallen. Endlich hab ich es mal geschafft »Klapper« von Kurt Prödel zu lesen, ich hatte mir ein bisschen mehr davon erwartet und bin jetzt mal gespannt auf den zweiten Roman »Salto«. »At the pond« ist eine fantastische Textsammlung von ganz unterschiedlichen Autorinnen, die über einen Badesee für Frauen in London schreiben und ich möchte da nun zu gerne einmal hin! »Arson« von Laura Freudenthaler hat mich leider enttäuscht, irgendwie war mir das zu zerfasert, wobei die Grundidee mit dem Fokus auf Feuerüberwachung so spannend klingt. Dafür war »Reichlich spät« von Claire Keegan (übersetzt von Hans-Christian Oeser) ein ganz wunderbarer Abschluss für den Monat. 

Die gelesenen Bücher im Juni 2026: 


Nun muss ich zugeben, dass ich »Vatermal« von Necati Öziri sogar noch am Abend des 31.05. beendet habe, deswegen ist es nicht mehr in die offizielle Mai-Zählung eingegangen. Schön, dass das Buch nun doch im selben Beitrag genannt wird, es ist nämlich ein wirklich gutes Buch. Von Tove Ditlevsen habe ich im Juni »Kindheit«, »Jugend« und »Abhängigkeit« (übersetzt von  Ursel Allenstein) in einer gesammelten Ausgabe gelesen, muss aber sagen, dass mir die ersten beiden Bücher nicht ganz so gut gefallen haben, dafür ist »Abhängigkeit« wirklich sehr stark. Als Kontrastprogramm gab es dann den sehr niedlichen Comic »Zeug« von Juno Pilgram, den ich beim Comic-Salon in Erlangen gekauft habe. Genauso wie »Blutsauger« von André Breinbauer, eine atmosphärische Graphic Novel. »Mammut« von Eva Baltasar (übersetzt von Petra Zickmann) ist eine schräg-gruselig-moderne Variante von Marlen Haushofers »Die Wand«, »Gelbe Monster« von Clara Leinemann berührt einen unheimlich im doppelten Sinne und bei »Die Möglichkeit einer Ordnung« von Denis Pfabe hat mich der Vibe leider nicht so begeistern können. 

Bei »Die unsichtbare Frau« von Siri Hustvedt (übersetzt von Uli Aumüller) schummle ich wieder ein bisschen, mir fehlen noch 124 Seiten, die ich aber hoffentlich heute beenden werde. Und Siri Hustvedt begeistert mich eh immer. 

Freitag, 1. Mai 2026

Lesezeit im April 2026

Wie war das im März noch mit stressigen Zeiten und der damit steigenden Anzahl gelesener Bücher? Lol, im April habe ich anscheinend sieben Bücher gelesen, ich kann nicht mal genau sagen, wie und wann das passiert ist, weil ich das Gefühl habe, der April war schon wieder so – voll. Aber jetzt, jetzt ist Mai und der Monat fängt (wieder) mit einem langen Wochenende an und die Sonne scheint und da bin ich eine einfache Pflanze, wenn die Sonne scheint, wirkt sich das sehr positiv auf mein Gemüt aus. Also auf in einen guten nächsten Monat mit weiterhin guter Lektüre, denn alle sieben gelesenen Bücher im April waren wirklich lesenswert: 

Mittwoch, 8. April 2026

Lesezeit im März 2026

In besonders stressigen Monaten lese ich entweder gar nichts oder sehr, sehr viel. Ein gesundes Mittelmaß scheint es hier einfach nicht zu geben. Und nun können wir einmal alle gemeinsam raten, was die sechs gelesenen Bücher im März wohl bedeuten könnten? Hurra, Vertreter:innen-Sitzungswoche, ein Konzert von Florence + the Machine, Lesungen, Theaterbesuche, Kinovorstellungen, Oscar-Preisverleihung (das klingt so, als wäre ich vor Ort gewesen), Leipziger Buchmesse, voller Kalender und private Talfahrten haben für enorm viele gelesene Seiten gesorgt. Wie auch immer das zeitmäßig überhaupt funktioniert. Dafür war die Lektüre in den meisten Fällen auch sehr lohnend, das ist doch auch sehr schön. Und vielleicht bringt der April auch ein klein wenig mehr Ruhe, schließlich fängt der Monat auch schon mit einem langen Wochenende an. Das bedeutet auch wieder eine Extraportion Lesezeit. 

Im März habe ich diese sechs Bücher gelesen:

Sonntag, 1. März 2026

Lesezeit im Februar 2026

Ist das da draußen etwa dieser Frühling, von dem die Legende besagt, er würde uns mehr Sonnenstunden und damit gute Laune schenken? Ich bin wohl eine sehr einfach gestrickte Zimmerpflanze, denn als am Freitag plötzlich die Sonne rauskam und ich streikbedingt die Hälfte meines Arbeitsweg zu Fuß begehen musste, wurde daraus ein ganz wunderbarer Spaziergang durch den Olympiapark mit der »Main Character«-Playlist auf den Ohren und das sorgte für wirklich sehr viel gute Laune. Props gehen raus an den glühend heißen Himmelskörper! Was war sonst so los im häufig grauen Februar? In Augsburg wurden Bücher getauscht, in Gröbenzell wurde gebücherflohmarkt, ich war zum allerersten Mal bei Häppchen & Sekt und kann das nur empfehlen (bei Youtube gibt es die ganze Show oder ihr guckt euch erst einmal nur einen kleinen Ausschnitt an), ich war bei Lesungen und im Kino und im Theater und irgendwo dazwischen wurde auch gelesen. Wobei ich direkt sagen kann, dass ich die ersten beiden Bücher nicht im Februar gelesen habe, sondern schon im vergangenen Jahr, aber sie sind nun erschienen, deswegen zählen sie irgendwie als Februar-Bücher, jedenfalls behaupte ich das nun.

Das ist also die Lesezeit im Februar 2026:

Sonntag, 1. Februar 2026

Lesezeit im Januar 2026

Dieser furchtbar lange Januar liegt nun endlich hinter uns, wie passen so viele grau-trübe Stunden nur in 31 Tage? Wobei ich davon mindestens sieben Tage in einer Erkältungsblase verbracht habe und mich mit Krankmeldung daheim furchtbar gelangweilt habe. Die geplante Fahrt nach Berlin musste deswegen auch ausfallen. Kleine Lichtblicke gab es aber mit dem Besuch der Live-Podcast-Veranstaltung zum »Bohnigen Wachmacher« und zwei Theaterbesuchen (»Warten auf Godot« und »Beton«). Es wurde Kaffee getrunken und ins Kino gegangen (besonders empfehlenswert: »Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke«). Und ich habe ein neues Strickprojekt begonnen, auf das ich jetzt schon sehr stolz bin, obwohl ich wirklich sehr langsam stricke, aber ich glaube, das wird richtig schön. Außerdem wurde erstaunlich viel gelesen. Das kann gerne so weitergehen.


Montag, 5. Januar 2026

Lesezeit im Dezember 2025

Ein letzter Blick zurück auf die gelesenen Bücher im Dezember 2025. Es sieht zwar bei acht gelesenen Büchern nicht danach aus, aber so ein bisschen hat sich die Leseflaute auch im letzten Monat noch gehalten. Wobei ich bei den Zugfahrten rund um den Weihnachtsurlaub sehr viel gelesen habe. Vielleicht also doch öfter Zug fahren? Oder – ganz verrückte Idee – mal ein Buch mit in den Arbeitsrucksack stecken, um in der U-Bahn zu lesen statt 7.277 Minuten lang Taylor Swift zu hören (danke dafür, Spotify Wrapped. Wobei das sehr gute 7.277 Minuten waren!). 

Das erste Buch 2026 ist auch schon so gut wie beendet und gefällt mir wirklich sehr, so kann es gerne weitergehen. Aber dazu mehr im ersten Lesezeit-Beitrag für 2026.


Sonntag, 7. Dezember 2025

Lesezeit im November 2025

Keine Sorge, das mit der Zusammenfassung von mehreren Lesemonaten will ich gar nicht erst zur Routine werden lassen. Die erste Woche im Dezember ist zwar schon vorbei, aber nun folgt noch wieselflink der Rückblick auf den November. Wobei sich an der allgemeinen Lesesituation nicht viel getan hat. Ich hab zwar im letzten Monat ganze vier Bücher gelesen, aber zwischen den einzelnen Lesestunden gab es wieder viel zu viel Leerlauf. Dafür aber auch viel Strickzeit, denn ich habe im November einen weiteren Sophie Scarf gestrickt, das erfreut mich wirklich sehr. Und bis Weihnachten habe ich nun jeden Freitag frei, das spricht eigentlich für mehr Lesezeit. Wenn nicht auf meiner To-Do-Liste noch weitere Punkte stehen würden (Weihnachtskarten basteln, Schwimmen, Staubsaugen, neue Kalender für 2026 vorbereiten, und so weiter). Einen Punkt kann ich auf jeden Fall streichen, wenn ich diesen Beitrag geschrieben habe, denn »Lesezeit im November 2025-Beitrag schreiben« stand da natürlich auch mit drauf. Und hier sind wir nun:


Samstag, 1. November 2025

Lesezeit im September und Oktober 2025

Okay, wow. Dass ich die Lesezeit für September und Oktober zusammenfasse, ist auch ein schönes Symbol für diese beiden Monate. Die waren nämlich sehr voll und sehr laut und gleichzeitig auch sehr still und verloren. Dementsprechend habe ich so wenig gelesen wie schon seit langer Zeit nicht mehr. Das ist auch okay und trotzdem ärgert es mich, aber hauptsächlich deswegen, weil ich weiß, dass mir Lesen gut getan hätte. Für den November nehm ich mir mehr Lektürezeit vor und mehr Atmen.

Im September und Oktober habe ich insgesamt diese vier Bücher gelesen: 

Montag, 1. September 2025

Lesezeit im August 2025

Bleiben wir bei Songtext-Einstiegen (typisch Millennial): »I'm doing better, I made it to September, I can finally breathe« (Maisie Peters) – dieser August war merkwürdig blass, etwas langweilig, aber nicht auf die gute Art. Ausgenommen davon sind nur Nachrichten rund um Taylor Swift, ein neues Album, eine Podcast-Folge und eine Hochzeit, mein Fangirl-Herz kommt immer noch nicht ganz damit klar. 

Gelesen wurde erstaunlich viel, nur leider auch erstaunlich viel schlechtes. Es freut mich aber sehr, dass ich das Dicke-Bücher-Camp 2025 mit insgesamt vier gelesenen Büchern abschließen konnte. Und vielleicht landet auf der Leseliste für September auch noch mein letztes dickes Buch, »Die geheime Geschichte«, da häng ich noch auf Seite 186 fest. Überhaupt wird der September um einiges ereignisreicher, denn es steht ein Urlaub an. New York, baby! Ich platze vor Aufregung und versuche meinen Kopf damit zu beruhigen, erst einmal die Urlaubslektüre zu planen. Prioritäten! So wichtig! 

Im August habe ich diese sechs Bücher gelesen:

Dienstag, 5. August 2025

Lesezeit im Juli 2025

Wenn ich den Stapel der gelesenen Bücher im Juli so ansehe, wundere ich mich ein wenig – ich habe das Gefühl, im letzten Monat gar nichts gelesen, sondern stattdessen nur im Bett gelegen und mich über den Dauerregen geärgert zu haben. Es kann aber auch sein, dass hier meine Wahrnehmung sehr durch die letzten Tage getrübt ist, nachdem ich das ganze Wochenende krank war und mein Kopf keine Kapazitäten für Bücher hatte. Ich hoffe, das wiederholt sich im August nicht, schließlich warten noch einige Bücher, die ich fürs Dicke-Bücher-Camp lesen möchte.

Also schließe ich hiermit schnell das Juli-Kapitel und blättere vorfreudig in den August hinein. Gelesen habe ich diese fünf Bücher:

Montag, 30. Juni 2025

Lesezeit im Juni 2025

Der Geburtstagsjuni wurde mit einem ganz wunderbaren Urlaub in Hamburg gefeiert, mein Herz ist noch voll mit Elbebesuchen und Franzbrötchenverzehrungen, zwei Dinge, von denen ich in Hamburg nie genug bekommen kann. Und selbstverständlich wurde die Zeit auch fürs Lesen genutzt, sehr erfolgreich sogar, denn ich kann wohl sagen, dass ich im Juni wirklich nur sehr gute Bücher gelesen habe, die mich ein wenig von meiner Leseunlust befreit haben. So kann es im Juli gerne weitergehen, wenn das Dicke-Bücher-Camp startet, das ich dieses Jahr aber sehr gemütlich und ohne große Vorsätze begehen möchte.

Gelesen habe ich im Juni diese fünf Bücher:

Sonntag, 1. Juni 2025

Lesezeit im Mai 2025

War das nun ein guter Lese-Monat Mai mit sieben gelesenen Büchern? Oder ist es nicht eher so, dass mal wieder meine Lieblingsverdrängungsmethode zugeschlagen hat und ich immer dann mehr lese, wenn eh nichts anderes funktioniert? Nachdem der April schon anstrengend war, kommt es mir jetzt so vor, als hätte es sich der Mai zur Aufgabe gemacht, da noch einmal eine Schippe draufzulegen. Denn eine Sache hab ich bei meinem »Viele lange Wochenenden«-Plan nämlich übersehen: Die Arbeitswochen sind dadurch deutlich kürzer. Wer hätte das nur gedacht?! Aber anscheinend ist mein Gemüt wirklich eine sehr simpel gestrickte Pflanze, das sonnige Wochenende hat dabei geholfen, die Laune zu verbessern und außerdem startet der Juni direkt mit einem Hamburg-Urlaub. Hamburg ist eh immer eine gute Idee. Mal sehen, wie viele Bücher ich mitnehmen (und lesen) werde.

Bis dahin gibt es erst einmal einen Rückblick auf den Mai mit den oben erwähnten sieben Büchern:

Donnerstag, 1. Mai 2025

Lesezeit im April 2025

Im März hatte ich mir einen entspannteren April gewünscht, doch so entspannt war der Monat dann gar nicht. Dafür gab es Kuchen und neue Blumen für den Balkon und Kinobesuche und einiges an Lesezeit, was insbesondere am langen Osterwochenende lag. Wenn das so weitergeht, könnte das ein Zeichen für einen sehr guten Lese-Mai werden, denn im Mai habe ich nur lange Wochenenden, eine fantastische Idee, die ich da hatte. In einem Monat wird man sehen, wie viele Bücher wirklich zusammengekommen sind, gerade stecke ich mitten in »Agnes Grey« von Anne Brontë. 

Im April habe ich nun diese acht Bücher gelesen:

Montag, 31. März 2025

Lesezeit im März 2025

Der März wird wohl immer der Monat sein mit überraschend viel Lektüre bei überraschend vielen Terminen (Buchmesse! Indiebookday! Lesungen! Vertreter:innensitzung! Kinobesuche!). Und nein, das Drachensexbuch habe ich immer noch nicht beendet, wenn das so weitergeht, nehm ich das Buch einfach mit ins Dicke-Bücher-Camp. Zuvor hoffe ich aber auf einen etwas entspannteren April, in dem die Leselust wieder gleichmäßiger zurückkehrt. 

Im März habe ich diese sieben Bücher gelesen:


»Der andere Zoo. Ein Alphabet« von Edward Gorey. Aus dem Englischen von Clemens J. Setz.
Ein kleines nettes Büchlein mit wunderlichen, alphabetisch sortierten Tieren. Hat sich Herr Gatsby beim Indiebookday gekauft und mir am nächsten Tag vorgelesen, deswegen darf es selbstverständlich auch auf dieser Liste stehen.

»Nerd Girl Magic« von Simoné Goldschmidt-Lechner.
Eines der Bücher, die ich mir zum Indiebookday gekauft habe (den kompletten Stapel kann man bei Instagram bewundern). Ich bin sehr angetan von dieser Themenvielfalt und dem analytischen, intersektionalen Blick von Simoné Goldschmidt-Lechner, der nie zu trocken ist, sondern dem man die Liebe zum Nerdtum anmerkt. Und selbstverständlich habe ich seit der Lektüre einen ganz wunderbaren Ohrwurm vom Sailor Moon-Intro. Sag das Zauberwort!

»Wachs« von Christine Wunnicke.
Für Christine Wunnicke habe ich einen besonderen Platz in meinem Leseherz, bisher habe ich »Der Fuchs und Dr. Shimamura« und »Missouri« von ihr gelesen und beide Bücher sehr gemocht. »Wachs« ist nun wohl mein neues Lieblingsbuch der Autorin, mit einer ganz fantastisch-wilden Geschichte um zwei Frauen, die im Paris des 18. Jahrhunderts ihren Lieblingsaktivitäten nachgehen: Pflanzen zeichnen und Leichen aufschneiden. Der Stil ist wie immer wunnicke-eigenwillig, aber das mag ich wirklich sehr, sehr gerne!

»Sonnenhang« von Kathrin Weßling.
Ein weiterer Platz in meinem Leseherz geht an Kathrin Weßling, der ich seit vielen, vielen Jahren mit Freude im Internet folge und deren Bücher mich immer wieder an unterschiedlichen Stellen im Leben abholen. Die Protagonistin im neuesten Buch ist älter und ein wenig erwachsener geworden, aber was heißt schon erwachsen? Um die Leerstelle in ihrem Leben zu füllen, arbeitet sie ehrenamtlich in einer Seniorenresidenz, und wird dort mehr aufgerüttelt, als man das vielleicht annehmen kann. Wie gewohnt eine gute Lektüre für mein Herz. 

»Zuschauen und Winken« von Mercedes Lauenstein.
Zum neuen Buch von Mercedes Lauenstein habe ich bereits bei Instagram einen kleinen Liebesbrief geschrieben, weil mir dieses Buch wirklich sehr gutgetan hat und mich aus meiner derzeitigen Leseflaute ein wenig herausholen konnte. Deswegen nur ein Selbstzitat: »Zuschauen und Winken« legt sich wie eine Wolldecke auf der Couch über einen, vielleicht ist es auch mal etwas zu warm und nah, aber trotzdem fühlt es sich sicher an und dieses Gefühl hat mir beim Lesen in der letzten Zeit oft gefehlt.

»Radikale Zärtlichkeit« von Şeyda Kurt.
Endlich hab ich auch dieses gute Sachbuch über Liebe und Beziehungsformen gelesen und mochte die vielen klugen Gedanken von Şeyda Kurt wirklich gerne. Demnächst möchte ich auf jeden Fall auch noch ihr Buch »Hass« lesen.

»Zu anders für die Macht?« herausgegeben von Tannaz Falaknaz, Stefanie Lohaus und Cécile Weidhofer.
Das Buch versammelt ganz unterschiedliche Frauen, die politisch tätig sind und befragt sie nach ihren Geschichten, Erfolgen, Problemen. Die Vielfalt, aber auch die sehr ähnlichen Fallstricke fand ich hier besonders interessant, ich hätte mir teilweise aber etwas mehr Informationen zu den einzelnen Frauen gewünscht, beispielsweise eine klare Benennung der jeweiligen Parteizugehörigkeit, die doch oftmals sehr entscheidend für die Einordnung der Positionen ist.

Samstag, 1. März 2025

Lesezeit im Februar 2025

Bitte hier mit Copy-Paste den Text aus dem Januar einfügen, denn daran hat sich nicht so viel geändert. Wie kann der kürzeste Monat des Jahres so lang sein? Wie kann das laute »Uff!« noch lauter werden? Wie konnte das Schwarz (was ist das bitte für ein Wahlergebnis? Was wird das bitte mit Trump und Musk? Und warum gab es so viele Migränetage?) und das Weiß (eine fantastische Buchtauschparty in Augsburg, noch eine buchige Moderation, dieses Mal in Berlin, ein ganz großartiger Kinobesuch mit »The Brutalist« und ein ebenso großartiger Theaterbesuch mit »Andersens Erzählungen« plus dazu noch ein toller Besuch der Volksshow mit Moritz Hürtgen, Giulia Becker und Hauck & Bauer) noch gleichzeitiger auftreten? 

Eine Änderung im Text kann ich aber vornehmen: Ich hab einfach so gut wie gar nichts im Februar gelesen. Im Drachensexbuch habe ich mich zwar auf Seite 409 vorgearbeitet, da fehlt aber immer noch recht viel, bevor das Buch endlich abgeschlossen ist. Auf die Februarliste haben es drei Bücher geschafft, zwei davon sind geschummelt, weil ich diese schon vor einiger Zeit gelesen habe, sie aber erst jetzt erschienen sind. Nur »Bunny« ist ein echtes Februarbuch, das mich nach Berlin begleiten durfte und dabei eine fantastische Reisebegleitung abgegeben hat.


Samstag, 1. Februar 2025

Lesezeit im Januar 2025

Die 143 Tage des Januars sind endlich vorbei und ich weiß gar nicht, wie die Zeit gleichzeitig so langsam und so schnell vergehen konnte. Die Welt ist ein lautes »Uff!«, das in meinem Kopf widerhallt und zu viel Platz einnimmt. Die Gleichzeitigkeit von Schwarz (vor der CSU-Parteizentrale demonstrieren gehen, weil das ein Scheißverein ist) und Weiß (ein fantastisches Konzert mit Jan Böhmermann, eine buchige Moderation und ein toller Theaterbesuch, guckt euch »Die Wildente« im Cuvilliéstheater an!) war diesen Monat besonders präsent. 

Und dann waren da noch die Bücher und auch hier kommt die Gleichzeitigkeit zum tragen. Ich habe viel gelesen, aber davon erscheint vieles erst demnächst, weswegen ich es hier noch nicht zeigen möchte. Außerdem bin ich wieder in in die Fänge der Drachen geraten und habe mir direkt zum Erscheinen »Onyx Storm« gekauft, bin aber erst auf Seite 255. Deswegen steht nun nur ein einziges gelesenes Buch auf der Januar-Liste. Dafür ist es ein sehr gutes Buch, mit dem ich sehr gut in das neue Jahr starten konnte. 

Sonntag, 5. Januar 2025

Lesezeit im Dezember 2024

Während das alte Jahr hinter uns liegt und ein neues frisch und fröhlich (oder auch nicht) auf uns wartet, gibt es noch einen letzten Lesemonat zu protokollieren, um 2024 auch wirklich abzuschließen. Damit kann ich nun auch berichten, dass ich insgesamt 67 und nicht wie hier behauptet 66 Bücher gelesen habe, denn auf den letzten Metern kam noch das Buch von Giulia Becker dazu. Als kleiner Spoiler: Das erste Buch 2025 hab ich auch bereits beendet, dazu dann Ende Januar mehr. Überhaupt bin ich mal gespannt, wie sich das Lesejahr 2025 entwickeln wird. Ich hätte (wie so häufig) Lust, mehr Klassiker zu lesen, ich habe heute beim Blick ins Bücherregal festgestellt, dass ich ganz schön viele ungelesene englischsprachige Bücher habe, die ich auch mal lesen sollte. Und so weiter und so fort. Doch nun erst einmal mehr zu den sechs gelesenen Büchern im Dezember 2024:

Sonntag, 1. Dezember 2024

Lesezeit im November 2024

Entschuldigung, wieso ist denn bitte schon Dezember? So war das aber nicht bestellt. Denn ehrlicherweise haben sich die Wochen im November so gezogen, das hätten nun auch zwei Monate sein können. Termine gab es auch genug, den Bayerischen Buchpreis zum Beispiel, einen Opern-Besuch (»Die Passagierin«, sehr zu empfehlen!) oder eine offene Theaterprobe zu »Baumeister Solness« (ebenfalls zu empfehlen!) und natürlich Kinofilme und Essensdates. Und heute zum ersten Advent wird die minimalistische Weihnachtsdeko in Form von Lego ausgepackt und aufgebaut und demnächst sollte ich wohl mal mit der Bastelei von Weihnachtskarten beginnen. Verrückt. Deswegen erst einmal ein Blick zurück zu den gelesenen Büchern im November.

Samstag, 2. November 2024

Lesezeit im Oktober 2024

Dieser Oktober war wirklich nicht besonders gut. Obwohl der Monat mit einem netten Ballett-Ausflug begonnen hat und ich zur Stärkung meines Immunsystems fleißig Ingwershots getrunken habe, kam dann plötzlich Corona um die Ecke und hat es unmöglich gemacht, zur Frankfurter Buchmesse zu fahren. Das hat für große Herzschmerzen und ein allgemeines Versinken in einem schwarzen Loch geführt. Kopftechnisch konnte ich nicht einmal lesen, sondern nur schlafen und scrollen. Wirklich nicht zu empfehlen. Zum Glück geht es mir nun wieder langsam etwas besser und die nächste Buchmesse kommt bestimmt. Der Oktober wird nun abgehakt und es geht frisch und fröhlich rein in den November!

Im Oktober habe ich trotz allem diese vier Bücher gelesen: