Samstag, 30. März 2019

Zum Welttag der Poesie ... #vikingworldpoetryday

Dieser Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung von Viking Österreich entstanden, die mir das Material für die kreative Umsetzung zur Verfügung gestellt haben.

"Herz, mein Herz, sei nicht beklommen, und ertrage dein Geschick ..." Wenn mich jemand spontan auf der Straße nach einem Gedichtvortrag fragen würde (kommt sicherlich häufiger vor als man denkt), könnte ich exakt diese eine Zeile von Heinrich Heine wiedergeben. Mehr Lyrik hat sich mein Kopf nicht gemerkt (und auch diese eine Zeile kenne ich nur von einer sehr schönen Grußkarte, die ich mir mal selbstgekauft habe). 

Zum Anlass des Welttag der Poesie am 21.03. habe ich nun dank Viking Österreich die Gelegenheit, meine rudimentären Poesie-Kenntnisse der Welt zu offenbaren. Oder so ähnlich. Um das schöngeistige Thema passend umzusetzen, wurden mir ausgewählte Produkte aus dem Sortiment von Viking zur Verfügung gestellt. Insbesondere das Kalligrafie-Set  hat es mir sehr angetan. Gleichzeitig hatte ich erstmal sehr viel Respekt vor den unterschiedlichen Federn, die man in den Halter einklemmen (Fachbegriffe kann ich ...) kann. Doch die Tintenkleckse haben sich netterweise nur auf meinen Händen und nicht auf dem Papier verteilt. Das "Poetry"-Notizheft gefällt mir auch außerordentlich gut, mal sehen, wann ich mich traue, dort etwas reinzuschreiben (Kennt ihr diese Angst vor den weißen Seiten eines neuen Notizheftes? Man könnte den Reiz ja mit banalen Aussagen zerstören. Aus diesem Grund habe ich einen Schuhkarton voll mit unbenutzten Notizheften).

Das Material für eine (hoffentlich) kreative Poesie-Gestaltung lag also bereit. Was fehlte, war ein passendes Gedicht. Und mein Bücherregal gibt lyrikmäßig leider nicht so viel her ... dachte ich! Bis mir eingefallen ist, dass ich von einer meiner liebsten Lieblingsschriftstellerinnen einen Gedichtband besitze! "Der Koloss" von Sylvia Plath (in der übertrieben schönen Letterpress-Ausgabe). Bisher ungelesen, doch bei einem kurzen Durchblättern fand ich ein sehr passendes Gedicht und habe mal wieder festgestellt, dass Sylvia Plath einfach eine großartige Schreiberin ist, deren Sätze einendirekt ganz tief in der Seele packen und die gleichzeitig so viel Humor und Düsternis in ihre Texte packt,wie ich es selten erlebt habe. 


Die Interpretation von "Metaphern" überlasse ich den Profis, aber alleine, dass in dem Gedicht das Wort "hefig" vorkommt, spricht für sich. 

Auf jeden Fall lasse ich den Gedichtband von Sylvia Plath direkt mal draußen liegen, um noch das ein oder andere Gedicht darin zu lesen. Vielleicht weckt es ja eine spontane Poesie-Liebe in mir. 

Oder habt ihr andere Empfehlungen für mich? Die Bücher von Ruby Kaur hatte ich zwar schon öfter in der Hand, der Funke ist aber bisher nie wirklich übergesprungen. 

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