Donnerstag, 2. Oktober 2014

Worte, nur Worte, nur Worte. Tag 2.


Jubel und Freude! Heute kamen die richtigen 31 Wörter per Post an. In einem schicken Briefumschlag, auf dem groß "31 Wörter" steht (und jetzt frage ich mich, ob ich mich vielleicht bei meinen Wörtern doch verzählt und nur 30 geschrieben habe). Deswegen geht es nun richtig weiter. Das Wort, welches ich heute gezogen habe (mit meinen Händen, aus dem Umschlag), ist - Wale.

Das ist ein sehr gutes Wort. Weil es ein sehr gutes Tier ist. Oder eher, weil es sehr gute Tiere sind. Ist das Absicht, dass das Wort in der Mehrzahl steht? 
In dem Buch, welches ich gerade lese, kommt ein Wal vor. Der Allesforscher von Heinrich Steinfest. Und zwar steht da ein Mann an der Straße und beobachtet einen LKW, auf dem sich ein Pottwal befindet. Ein echter. Ein großer. Einer, der wenige Sekunden später explodiert. BOOM! 
So stelle ich mir die erste Begegnung mit einem Wal nicht vor. Genauso wie Jukeboxen habe ich auch noch nie einen echten Wal gesehen. Delfine zählen nicht. Wer spendiert mir nun eine Wal-Safari? Das wäre bestimmt sehr schön. Denn Wale sind im Meer und ich mag Meer. 
Früher mochte ich Orcas voll gerne, auch wenn die damals Killerwale hießen. Free Willy! Ich denk auch immer noch, dass dieser große weiße Fleck am Kopf das Auge ist. 
Jetzt hab ich gerade nach einem neuen Lieblingswal gesucht und schwanke zwischen dem Narwal (dem Einhorn des Meeres) oder dem Stundenglasdelfin (in dem Fall zählen Delfine dann doch wieder). Vielleicht sind Delfine doch ganz in Ordnung und ich möchte auch mal mit denen schwimmen. Während sie durch einen Regenbogen springen. Das klassische Fantasy-Poster. Mit Glitzer. 
Wale sind keine Fische, sondern Säugetiere! 

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Worte, nur Worte, nur Worte. Tag 1.


Nanu, was ist denn das? Das ist ein Projekt. Ein Oktober-Projekt. Meine hochgeschätzte liebe Freundin Koffer kam vor gut einem Monat auf die Idee, dass wir mehr bloggen müssen. Und entschied, dass wir das im Rahmen eines Projektes machen. Und zwar musste sich jede von uns 31 Wörter (also für jeden Tag des Oktobers ein Wort) ausdenken, diese der anderen schicken und die muss dann darüber bloggen. Einen Text mit mindestens 200 Wörtern. Ausgefuchst! 

Jetzt ist das ganze so ausgefuchst, dass sowohl mein Brief an Kofferschatz, als auch ihr Brief an mich noch nicht angekommen ist. Ansonsten hätte ich jetzt am ersten Tag ein voll gutes Video gemacht, wie ich einen Zettel mit einem Wort aus dem Briefumschlag ziehe und den Zettel in die Kamera halte und dabei das Wort laut sage. 

Schade. Geht nicht. Ist vielleicht auch ganz gut. Denn wir sind ja nicht doof. Wir haben uns jetzt einfach so jeweils ein Wort geschrieben (dummerweise habe ich meine Wörter vor ewig langer Zeit schon auf die Zettel geschrieben, sodass ich mich eigentlich gar nicht mehr richtig an die Wörter erinnern kann. Hoffentlich kommt der Brief morgen an). Und mein heutiges Wort kann ich leider nicht wirklich aussprechen. Das Wort ist: Jukebox.

(Übrigens sind das jetzt schon 201 Wörter, ich kann also quasi schon wieder aufhören!)

Wenn ich Jukebox sage, klingt das so, als würde ich Jud-Box sagen. Das ist doch dumm. Ich habe noch nie eine Jukebox bedient und wahrscheinlich auch noch nie in freier Wildbahn (also in Diners, Autobahnraststätten oder Kneipen) gesehen. Nur in Filmen und Serien. Ist das traurig? Hab ich was verpasst? Gibt es überhaupt noch irgendwie Jukeboxen? Hat irgendwer da draußen schon mal eine benutzt?
Ich weiß, dass da früher Platten drinnen waren, die man auswählen konnte, nachdem man Geld eingeworfen hat und dann wurde das ganze Lokal mit der Musik beschallt. Quasi ein bezahltes "Wünsch dir was". Man kann damit wunderbar seine Umgebung nerven, indem man sich vor die Jukebox stellt und immer und immer und immer wieder das gleiche Lied auswählt. Als wäre Zwangsmusikbeschallung an öffentlichen Orten nicht eh schon schlimm genug. Die Musik ist immer zu laut. Immer. 
In Filmen und Serien wird (in meiner sehr schlechten Erinnerung) oft eine Jukebox benutzt, um die Hintergrundmusik einzuleiten. Also, eine blondgelockte Cheerleaderin kaut Kaugummi, sucht sich ein Lied aus der Jukebox aus, drückt den Knopf, wippt im Takt der Musik, läuft zu ihrem Platz zurück, die Kamera folgt ihr und bleibt dann beim Hauptdarsteller hängen. 
Bei den Simpsons steht in Moe's Taverne eine Jukebox! Da steht aber auch ein Love Tester. Vielleicht verwechsle ich das gerade. 

Morgen gibt es dann ein anderes Wort. Davor gibt es noch Koffers Text zu meinem Wort auf ihrem Blog. Lest das auch! Das wird bestimmt toll!

Dienstag, 30. September 2014

Fotobreze - September 2014

Der September endet, ich muss mir ein neues Semesterticket kaufen, was bedeutet - bald fängt die Uni wieder an. Geregelter Tagesablauf! Weniger Zeit für sinnlose Handyfotos! Alle freuen sich! Hurra.



// Maps to to stars und fritz-kola im Kino //
// Niemand mag diese furchtbaren Starbucks-Tassen mit Oktoberfestbezug //
// Ein beliebtes Instagram-Motiv: Surfer in München //


// Katze und Dachs und Schnecke //


// Konsum-Kraftklub //
// Konsum-Schuhe-und-Französischlernbuch //
// Konsum-Filme //


// Gestern bei "Hans im Glück" mit Mitstudentinnen, hurra //
// Warum sieht mein Chicken Nugget wie ein Kamel aus? //
// #pizza //


// Suppenkasper 1 - Kürbissuppe //
// Tortenanfall //
// Suppenkasper 2 - Kartoffelsuppe (nur echt mit Würstchen) //


// Zu Ehren meines Bruders //
// Schokolade, die mir mein Bruder aus der Schweiz  mitgebracht hat. Voll hochwertig! //
// Research für Bruder, weil dieser sich für Munition interessiert //
// Klippi, Hauptdarsteller unseres Buches, mit welchem mir Ruhm und Ehre gewinnen werden // 


// Irgendwer hat die Lego-Figuren falsch zusammengebaut ... //
// Bonjour Tristesse //
// Ordner dekorieren für das neue Semester //


// Ich hab noch gar nicht gesagt, wie gut ich "Das dreizehnte Kapitel" von Martin Walser fand //
// Wenn man im Olympiapark auf einer Bank liegt (bekommt man Rückenschmerzen) //
// Dachs und ich freuen uns über das Leseexemplar von "Der Allesforscher" von Heinrich Steinfest //

Freitag, 26. September 2014

Von B bis W ist alles dabei - Ein Bücherkauf.


Ich weiß nicht mehr warum, aber letzte Woche habe ich Bücher bei Medimops gekauft. Aber eigentlich braucht man fürs Bücherkaufen auch keinen Grund. Vielleicht kann ich mich damit herausreden, dass ich vor einiger Zeit mein Bücherregal ausgemistet und Bücher bei Momox verkauft habe. Also war das nun quasi Karma-Austausch. Oder so ähnlich.

Um die beim Ausräumen entstandenen Lücken zu schließen, habe ich mir meinen Buch-Wunschzettel angesehen und dort Lücken enstehen lassen. Alles, was günstiger als 3 Euro war, durfte mit. Und so sind diese 10 Bücher bei mir gelandet. Auch wenn ich teilweise nicht mehr genau weiß, warum ich die Bücher einmal auf meinen Wunschzettel geschrieben habe. 

Engel sind schwarz und weiß - Ulla Berkéwicz 
Bei meiner Recherche für ein mögliches Masterarbeitsthema lande ich immer mal wieder bei Siegfried Unseld. Und als ich mir mal den Wikipedia-Artikel zu ihm durchgelesen habe, wurde dieses Buch genannt, weil das angeblich ein "Schlüsselroman zur Person Siegfried Unselds" sei. Außerdem ist Frau Berkéwicz Frau Berkéwicz-Unseld und damit die derzeitige Verlagsleitung des Suhrkamp-Verlags. Verrückt!

Madeleine schläft - Sarah Shun-Lien Bynum 
Hier habe ich erst überlegen müssen, warum ich das Buch überhaupt auf  meine Wunschliste gesetzt habe, aber durch mein phänomenales Gedächtnis kann ich mich jetzt wieder daran erinnern. Ich habe vor einer Weile eine (englischsprachige) Liste zu den 50 besten Büchern, die Frauen unter 50 geschrieben haben, gefunden, durchstöbert und zwölf der Bücher als interessant bewertet. Und "Madeleine schläft" ist nun eines davon. Auch wenn ich es nun auf Deutsch lesen werde (Ich glaube, man hat mich mit der Nennung von Virginia Woolf gefangen ...)

Der König in gelb - Raymond Chandler 
Hatte ich schon einmal erwähnt, dass ich die Serie True Detective sehr mag? Falls nicht - ich mag True Detective. Guckt das mal alle. Wie schon oft erwähnt, mag ich eigentlich keine Krimis/Thrillers, aber diese Serie ist sowohl optisch als auch schauspielerisch eine Augenweide, da kann ich schon einmal eine Ausnahme machen. Was jetzt das Buch damit zu tun hat? Die Geschichte um den gelben König spielt dort eine wichtige Rolle und das Drehbuch orientiert sich dabei wohl an der Geschichte von Raymond Chandler. Hat man mir gesagt. 

Die Geächteten - Hillary Jordan 
Wenn man eine Hausarbeit zu Jugendbuch-Dystopien schreibt und dazu eine Umfrage veranstaltet, in der man nach Jugendbuch-Dystopien fragt, die der Befragte gelesen hat, bekommt man eine lange Liste mit Buchtiteln. Und wenn man die durchgearbeitet hat, interessiert man sich teilweise für die Bücher hinter den Titeln. So geschehen bei diesem Buch. Bei Straftäter wird mithilfe eines Virus die Hautfarbe je nach Straftat verändert und alle Menschen dürfen die Straftäter hauen. Hui. 

Zungen aus Stein - Sylvia Plath 
Briefe nach Hause 1950 - 1963 - Sylvia Plath 
Die Bibel der Träume - Sylvia Plath 
Möglicherweise fällt es auf, wenn ich drei Bücher der gleichen Autorin kaufe. Möglicherweise hat das was zu sagen. Möglicherweise mag ich Sylvia Plath. Möglicherweise möchte ich noch viel mehr Bücher von ihr. Briefwechsel! Tagebücher! Biografien! Alles! 

Schoßgebete - Charlotte Roche 
Ich finde ja, das Filmplakat zu Schoßgebete sieht ein bisschen aus wie das Filmplakat zu Shame. Und wenn das Buch wirklich weniger eklig ist als der Vorgänger, dann sollte das doch eigentlich ein nettes Buch sein. 

Zwei halbe Leben - Rebecca Stephan 
Ich glaube, für dieses Buch habe ich einmal eine Rezension in einer Zeitschrift gelesen. Aber ich bin mir nicht mehr sicher. Trotzdem habe ich es mal mitbestellt, weil ich auch mal wieder kitschige Liebesromane lesen möchte.

Brief an Lord Liszt - Martin Walser
Hier schließt sich der Kreis. Denn auch dieses Buch wurde mir quasi durch den Wikipedia-Artikel von Siegfried Unseld empfohlen. Wieder ein Schlüsselroman! Bestimmt werde ich jetzt Unseld-Expertin. 

Dienstag, 23. September 2014

Heute ist ein schlechter Tag.

Heute ist ein Bett-Tag. Heute ist ein "So viel Schokolade, Eis und Chips essen, bis einem schlecht ist, weil einem eh schon schlecht ist"-Tag. Leider ist das mit der Schokolade und den Chips gelogen, den Vorrat habe ich gestern schon aufgegessen. Bleibt also nur noch Eis. Und Tee. Man könnte einkaufen gehen, aber dafür muss man das Haus verlassen und ich mag im Bett bleiben. Mit Dachs und Emma und Eis. Leider hab ich mein Buch im Wohnzimmer liegen lassen. Aber Taschentücher hab ich hier. Außerdem ist es trotzdem notwendig, heute noch einkaufen zu gehen. Um Chips zu kaufen. Oder aber auch richtige Lebensmittel. Richtige Lebensmittel für ein richtiges Abendessen. Ich möchte diese Woche Kürbissuppe kochen. Ich habe noch nie Kürbissuppe gekocht und fürchte mich schon sehr. Aber ich möchte diese Woche auch zum ersten Mal Kartoffelsuppe kochen, da fürchte ich mich weniger, weil ich wenigstens weiß, dass ich Kartoffelsuppe mag. Bei Kürbissuppe bin ich mir nicht so sicher.