Montag, 31. Dezember 2012

Jahresabschlusshauptversammlung 2012




Weil ich das letztes Jahr sehr schön fand, möchte ich dieses Jahr wieder mit einem Jahresabschluss abschließen. Dafür wühlte ich mich durch die Blogeinträge des vergangenen Jahres (und musste dabei feststellen, dass ich gerade in den letzten Monaten fast nichts mehr geschrieben habe, obwohl ich es mir immer vorgenommen habe …). 

Beginnen wir vorne mit dem Januar. Das Kind studiert noch ganz normal vor sich hin und geht allsonntäglich zum Tanzkurs, der ein Geburtstagsgeschenk für Herrn Hasö war. Spontan könnte ich wohl nur noch irgendeinen Standard-Walzer-Schritt, alles andere habe ich wieder vergessen. Vielleicht würde dieses Wissen wieder erwachen, wenn ich tanzen müsste. Muss ich ja glücklicherweise nicht. Beim Kraftklub-Konzert – gesponsort von Amazon – wurde nicht getanzt. Jedenfalls nicht Tanzkurskonform. Der Februar führte uns nach Hamburg. Zum ersten Mal seit der Schulzeit. Gatsby gab es im Theater und im Theater saß Gatsby neben mir. Im März wurden Haare abgeschnitten und erste Planungen in Richtung Bachelorarbeit angestoßen. Der April wurde von Erfurt geprägt. So sehr geprägt, dass Plätze in der Beziehungskiste getauscht wurden und die Bahn an teuren Fahrten nach Hamburg mächtig verdiente. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass ich auch im Mai wieder in Hamburg war. Dieses Mal mit einer extraspaßigen Unternehmung – einem Bewerbungsgespräch. Außerdem wurde ein fancy Smartphone gekauft. Braves Ding. Im Juni hatte ich Geburtstag, zum Geburtstag kam Herr Gatsby mit Gatsby im Gepäck und wir gingen alle in den Zoo. Außerdem wurde am 01.06. die Bachelorarbeit offiziell angemeldet, ein Fragebogen dazu veröffentlicht und überraschend gab es eine Zusage für die Praktikumsstelle in Hamburg. Hurra. Prüfungen im Juli, die nicht alle so besonders gut liefen und deswegen gibt es demnächst noch ein Nachspiel. Ein Stuttgartbesuch für Game of Thrones. Und dann ab August – Fünf Wochen Hamburg. Um die Bachelorarbeit zu schreiben und um Fernbeziehungen distanztechnisch zu verringern. Außerdem durfte ich in Hamburg dann mein Lieblingstaubenpärchen vor dem Fenster beobachten und wir fuhren an die Ostsee. Zum ersten Mal. Die Babytauben wurden flügge, meine Bachelorarbeit auch und Ende September wurde dann wieder gepackt. Für Hamburg. Dieses Mal für länger. Sechs Monate. Denn im Oktober war der erste Arbeitstag des Praktikums. Nach drei Wochen durfte ich dann schon die Abteilung wechseln. Zu unfassbar netten Kollegen. Und das ist nicht geschleimt, das ist ernsthaft so gemeint. Blogtechnisch wird es mager, der November bringt eine Bootsfahrt und die ersten Pralinenmachversuche. Schlussendlich dann im Dezember – Schnee. Ein bisschen jedenfalls. Schlechte Filme im Kino (Breaking Dawn 4.2 …), gute Filme im Kino (Hobbit), Heimfahrt, Weihnachten, Rückfahrt und jetzt dann – Silvester. Mit vielen Menschen aus dem Herr-der-Ringe-Film-Forum. Und deswegen passt Gimli als Bild sehr gut.

Zusammenfassend – Wuah. Achterbahnfahrt. Geplant war das so alles nicht. Und trotzdem bin ich sehr froh, dass es so ist, wie es ist. Auch wenn einige Teilbereiche meines Lebens gerade sehr anstrengend und deprimierend sind. Insbesondere deshalb, weil ich nicht gedacht habe, dass sie das mal werden. Dafür sind die positiven Bereiche umso schöner. 

Im letzten Jahresrückblick wollte ich noch reisen. Das tat ich ja dann auf jeden Fall sehr oft. Und habe gelernt – Zugfahren kann die Hölle sein. Das Studium ist zwar noch nicht fertig, dafür wollte mich doch jemand für ein Praktikum (in keiner Werbeagentur, trotzdem sehr fein). 

Was kommt dann 2013? 

Ich hoffe, dass ich die Prüfung in B2B-Marketing bestehe. Ich hoffe, dass mir demnächst eine Erleuchtung erscheint, die mir sagt, was ich danach machen soll. Ich hoffe, dass diese Erleuchtung dann auch sagt, wo ich das, was ich machen soll, dann mache. Denn geografisch bin ich gerade sehr zwiegespalten. Außerdem will ich, dass Mai ist, denn im Mai kommt endlich The Great Gatsby ins Kino. Und darauf freue ich mich gar sehr.

Bücherliste 2012

Auch in guter, alter Tradition folgt nun schwarz auf weiß das Ergebnis der diesjährigen Bücherleserei.

1.Bram StokerDracula3 von 5 Punkten
2.Suzanne CollinsDie Tribute von Panem - Tödliche Spiele5 von 5 Punkten
3.Suzanne CollinsDie Tribute von Panem - Gefährliche Liebe 3 von 5 Punkten
4.Suzanne CollinsDie Tribute von Panem - Flammernder Zorn4 von 5 Punkten
5.George R. R. MartinA Clash of Kings3 von 5 Punkten
6.George R. R. MartinA Storm of Swords3 von 5 Punkten
7.F. Scott FitzgeraldDer große Gatsby5 von 5 Punkten
8.E. L. JamesShades of Grey - Geheimes Verlangen2 von 5 Punkten
9.Johann Wolfgang GoetheDie Leiden des jungen Werthers2 von 5 Punkten
10.Sophie DahlDie Spiele der Erwachsenen3 von 5 Punkten
11.Arthur Conan DoyleSherlock Holmes - Der Hund von Baskerville4 von 5 Punkten
12.Heinz StrunkFleckenteufel3 von 5 Punkten
13.Willemsen, HildebrandtIch gebe Ihnen mein Ehrenwort!4 von 5 Punkten
14.Arthur Schnitzler Flucht in die Finsternis4 von 5 Punkten
15.Sarah KuttnerWachstumsschmerz5 von 5 Punkten
16.LaurenOliverBefore I fall4 von 5 Punkten
17.David Foster  WallaceSchrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich4 von 5 Punkten
18.David NichollsZwei an einem Tag3 von 5 Punkten
19.Jens PetersenDie Haushälterin4 von 5 Punkten


19 Bücher. Vier mehr als letztes Jahr. Fuck yeah. Außerdem lese ich gerade noch Nabokovs Lolita. Und eigentlich den Zauberberg, aber den werde ich wohl nie fertig lesen. NIE!

Die Durchschnittspunktzahl lag 2012 bei 3,58 Punkten. Falls das wen interessiert.

Für 2013 nehme ich mir vor, wieder etwas mehr zu lesen. Nachdem insbesondere die Bachelorarbeitszeit dafür gesorgt hat, dass ich so gut wie gar nicht mehr zum privaten Lesen gekommen bin, sollte das doch nächstes Jahr besser werden. Außerdem möchte ich gerne noch den großen Gatsby auf englisch lesen und bei A Song of Ice and Fire weiterkommen. Leseziele! 

Montag, 24. Dezember 2012

Traditions-Lästerei zu Weihnachten.


Seitdem es eine neue Krippe gibt und da Jens, der uneheliche Sohn von Josef, nicht mehr dazu passt, ist die traditionelle Weihnachtsecke um ein Highlight ärmer geworden. Dafür amüsiert mich der Vogel, der so guckt, als würde er gleich alle fressen. ALLE!

Über den Baum (Baum? Welcher Baum?) werde ich kein Wort verlieren ...

Ansonsten - packt die T-Shirts aus, es ist Weihnachten, hurra. Frohes Fest. Und so.

Samstag, 22. Dezember 2012

Bayern.

Daheim. Daheim. Daheim. Es fühlt sich gerade sehr komisch an an meinem Schreibtisch zu sitzen. In meinem Zimmer. In Bayern. Im Zug von Ingolstadt sprachen die Menschen so komisch. So komisch vertraut. Und die Ortsnamen kannte ich alle. Und ich hab den Hund gestreichelt. Ganz viel. Der Hund ist immer noch sehr flauschig. Ich möchte viel öfter den Hund streicheln. Außerdem steht im Wohnzimmer ganz viel Weihnachtsdeko und in meinem Zimmer lag ein Paket von H&M und ein Paket voll mit Oreo-Keksen, die ich bei einem Gewinnspiel gewonnen habe. Eine schöne Begrüßung also. Auch schön war der Brief meiner Uni mit der Notenbescheinigung, die ich für die Bewerbung für einen Masterstudiengang brauche, denn da steht zum ersten Mal meine Bachelorarbeitsnote auf Papier. Ein interessantes gutes Gefühl. Wenn jetzt noch die Prüfung im Januar klappt (ich kenne jemanden, der mal mit Lernen anfangen müsste ...), dann gibt es bald ein Zeugnis, welches gerahmt an der Wand aufgehängt wird. Goldener Rahmen. Mindestens.

Und ich war nun schon fleißig und habe das Paket von H&M mit den Dingen, die ich nicht behalten möchte, zurückgebracht, war bei der Bank und habe das Geschenk für meine Eltern eingepackt und eine Weihnachtskarte geschrieben. Wenn ich jetzt noch zur Post gehe, einen Bilderrahmen und eine Geburtstagskarte kaufe, dann hab ich alle wichtigen Dinge erledigt. Sehr fleißig.

Es fühlt sich komisch an in meinem Bett zu schlafen, weil es klein ist und niemand da ist.

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Wiederholungstäter im Pralinengeschäft.


Wir haben es wieder getan. Rechtzeitig vor der morgigen Heimfahrt sind nun alle Pralinensorten fertig. Wir sind ja so gut. Und ich kann jetzt erstmal keine Schokolade mehr sehen ... 

Bisher habe ich nur die Pralinen mit Himbeer probiert und die fand ich unfassbar lecker. Wenn die Pralinen fertig verpackt sind, ist hoffentlich von jeder Sorte noch was übrig, damit ich den Rest auch mal probieren kann. 

Wie ich sechs Schachteln mit Pralinen morgen im Zug transportieren soll, ohne irgendetwas zu zerstören - es bleibt spannend! Bleiben Sie dran!