Freitag, 31. Mai 2013

Fotobreze - Mai 2013

Der Monat Mai ist fast vorbei und wieder hab ich das Bildbearbeitungsprogramm angeschmissen, um in detailverliebter Kleinarbeit (oder so ähnlich) die schönsten (oder so ähnlich) Handyfotos der letzten 30 (oder so ähnlich) Tage auszuwählen und zusammenzustellen. Dieses Mal - komplett ohne Emma. Wie konnte das nur passieren? Schrecklich. Die arme Zebradame schmollt nun. Ich werde versuchen sie mit Schokolade zu bestechen. Alle anderen müssen mit den Fotos leben, tut mir leid.


 // Ausflug zum See mit Lesen und Sonnenschein. War im Mai ja eher selten //
// Im Zug lesen. Gossip Girl. Sehr amüsantes Buch. Keksbewacherin! Krieg und Frieden! //
// Denn keine Frau kann selber Taschen tragen. Danke, liebes Plakat! //


// Wochenende daheim. Deswegen Standard-Besuch in meiner Buchhandlung //
// Und der Hund hat sich so schön gefreut, dass ich da war! //
// Vapiano auf Bayerisch - hat darauf die Welt gewartet? Die Kässpatzen waren ganz gut //


 // Mandeln vom Hafengeburtstag. Mandeln! Ich mag Mandeln! //
// Und ich mag Schiffe. Dies hier ist die Goch Forck //
// Außerdem mag ich alberne Post aus der Heimat mit Zucker //


// Essen! Mein erstes Mal bei IKEA. Man abgesehen von Hot Dogs. War lecker //
// Dampfende Pfannkuchen! //
// Kantinenessen. Hier geht es eigentlich um das Balisto, aber - guckt mal! Ich esse Gemüse! // 


// Mein neustes Lieblingshobby - Produkttester sein. In dem Fall für NIVEA //
// Warum hat die Nadel-Tomate noch eine Chili dran? //
// Noch ein Produkttest. Für Persil //

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(Produkttest-Info: Die NIVEA-Creme kann man direkt unter der Dusche zum Eincremen benutzen. Sehr praktisch, denn ich hasse es, mich einzucremen. Das dauert immer so lange. Die Creme riecht gut, danach fühlt man sich nicht klebrig, aber irgendwie fühle ich mich auch nicht eingecremt. Hm. Trotzdem nett.
Die Persil Duo-Caps sind vorportionierte Caps mit Flüssigwaschmittel drin. Man wirft sie einfach in die Waschmaschine und wäscht. Die Folie löst sich auf, das Waschmittel macht Waschmitteldinge und riecht danach sehr angenehm. Ansonsten halt - Waschmittel)

Donnerstag, 23. Mai 2013

BloggdeinBuch - Glits von Robert Wolfe


(Nachdem das Cover bei BloggdeinBuch eine komplett andere Farbe hat als das Original, schummle ich kurz und zeige kein vorgefertigtes Produktfoto sondern Buch in orange und nicht in rosa mit staubigem Laptop. Hurra!)

Ich bin spät dran. Sehr spät. Dieses Mal ist es aber nicht nur die Schuld meiner Zeiteinteilung, sondern liegt auch daran, dass ich das Buch erst sehr spät mit der Post zugestellt bekommen habe. Ich vermute ja mal, dass das irgendwie abhanden gekommen ist. Und dann war Buchmesse und irgendwann Ende April habe ich schließlich Post bekommen. Und nachdem noch nicht ganz Ende Mai ist, liege ich eigentlich sehr gut in der Zeit. Ha! 

Jedenfalls. Wieder ein Buch von BloggdeinBuch. Dieses Mal ein echtes Buch und kein Hörbuch. Glits von Robert Wolfe. Bei Thienemann  hier erhältlich Ich zitiere kurz den Klappentext:

Wie aus dem Nichts ist es da. Dieses Wesen, das sie "den Glits" nennen. Mit einer Stimme, die an die Gesänge von Walen erinnert. Und einer Kraft, die jeden verändert. Von Grund auf. Für immer. Auch Jay, den Eigenbrötler. Und Rachel, die stets kurz vorm Explodieren ist. Und während die Staatsmacht den Geheimdienst aktiviert, um den großen Unbekannten auszuschalten, und die Presse eine Jahrhundertsensation wittert, starten Jay und Rachel zu einem Roadtrip quer durchs Land. Mit dem Glits an ihrer Seite

Und jetzt - vergessen wir sofort den Klappentext wieder. Nee. Eher nicht so. Eher so gar nicht. Am meisten amüsiert mich gerade, dass der Geheimdienst "den großen Unbekannten" ausschalten will. Die meiste Zeit wird der Glits von Jay oder Rachel getragen. Entweder versteh ich jetzt das "groß" falsch oder der Verlag drückt sich da einfach doof aus. Und ein Roadtrip ist das wohl auch eher nicht. Ich bin zwar geografisch ne Niete, aber die Niederlande (ein Jugendbuch, welches in den Niederlanden spielt! So toll! Wäre das ein deutscher Autor, hätte es in London spielen MÜSSEN ...) sind erstens nicht so groß und zweitens hört sich da im Buch an, als würden die sich halt immer in einem Umkreis von höchstens 100 Kilometern aufhalten. Und nur weil sie einmal mit nem Auto auf der Autobahn unterwegs sind, ist das noch lange kein Roadtrip. Egal, egal. 

Ehm. Ja. Also. Eigene Kurzbeschreibung, um was es geht. Das Glits taucht plötzlich auf und wird vom Geheimdienst festgehalten. Niemand versteht, was das Glits sagt und so kommt man auf die Idee, man könnte ja das Internet fragen. Im Internet wird ein Soundfile veröffentlicht. Einige Jugendliche verstehen, was das Glits sagt und sollen nun dem Geheimdienst beim Übersetzen helfen. Interessant ist, dass das Glits es schafft, bei jedem Menschen ein gutes Gefühl zu hinterlassen, wenn es in der Nähe ist. Der Geheimdienst beschließt dann, dass das Glits beseitigt werden will. Jay und Rachel, zwei der Jugendlichen, die die Sprache des Glits übersetzen können, befreien das Glits und versuchen es zu retten.

Mir ist positiv aufgefallen, dass Glits ein Jugendbuch aus der Sicht der männlichen Hauptperson ist. Das ist ja irgendwie selten genug. Gut. Ich bin mit keinem der beiden Hauptpersonen warm geworden. Jay ist der Vorzeige-Emo, der sich ritzt und den niemand verstehen kann (im Buch sogar wortwörtlich - kurze Zeit spricht Jay nämlich nur die Sprache des Glits und dann kann ihn wirklich niemand verstehen. Und er versteht auch niemanden). Bei Beschreibungen von Selbstverletzungen krieg ich immer Gänsehaut, ich mag das gar nicht. Gut, es war im Buch nur einmal kurz Thema, danach nicht mehr. Und Rachel, Rachel ist einfach nur wütend. Auf alles und jeden. Warum sich da dann eine kleine Liebesgeschichte entwickelt, ist mir nicht ganz klar geworden. Okay. Vielleicht muss die einfach ins Buch. Die ganzen Männer der Polizei bzw. des Geheimdienstes sind für mich ein anonymer Klumpen. Ich konnte die nicht auseinanderhalten. Das ist irgendwie schade. Weil es da eigentlich ein paar interessante Charaktere gegeben hätte. Jedenfalls ist das immer so ein bisschen aufgeploppt, aber dann war es auch schon wieder weg.

Das wäre auch mein Gesamtfazit - die interessante Idee dahinter (unbekanntes Wesen, welches uns allen Liebe und Verständlich bringt, wird nur von einigen Jugendlichen verstanden) ploppt immer ein bisschen auf, aber die Umsetzung gefällt mir leider gar nicht. Deshalb kann ich den drei Schlagwörtern, die auf der Rückseite des Buches stehen, auch gar nicht zustimmen - Aufwühlend - Rasant - Witzig. Nee. Eher nicht so. Schade. 

Ich vergebe 2 von 5 Punkten. Und jetzt die wichtige Frage - les ich jetzt endlich City of Bones oder fang ich mit A feast for crows an? Schließlich brauch ich ein Buch für die morgige Zugfahrt. Denn es geht übers Wochenende mal wieder kurz ins heimische Bayern.

Dienstag, 21. Mai 2013

You always look so cool - The great Gatsby

Vom Theaterstück zum Buch zum ersten Trailer (ist das der erste Trailer? Ich kann die alle nicht mir auseinanderhalten, nachdem ich die alle viel zu oft gesehen habe) - komme ich jetzt endlich zum langerwarteten Film. The great Gatsby. Von Baz Luhrmann. Mit Leonardo DiCaprio und einer wunderwunderwunderbaren Carey Mulligan (die jetzt mit Jennifer Lawrence, Florence Welch und mir zusammen in einer glücklichen Vierer-Ehe leben wird). Um es vorwegzunehmen: Ich mochte den Film. Sehr. Es gab einige Schwachpunkte, die ich aber aufgrund der Großartigkeit des Gesamtwerkes übersehen kann. 
Angeguckt wurde der Film auf Deutsch in 3D (Maxximum 3D! Im Rittersport-Saal. In einer Reihe mit Marzipansesseln. Außer mein Platz. Der war normal-blau. Irgendwer hat den Werbeüberzug geklaut!). Und ich denke, ich möchte den Film noch einmal auf Englisch sehen. Genauso wie ich das Buch jetzt gerne noch auf Englisch lesen möchte (und viel zu viele Bücher von Fitzgerald auf meine Wunschliste gesetzt habe ...). Bei dem 3D-Aspekt war ich vorher etwas skeptisch. Ich fand bisher nur das 3D bei Avatar sinnvoll - aber wahrscheinlich auch nur, weil der Film sonst überhaupt keine Daseinsberechtigung gehabt hätte ...
Beim Hobbit beispielsweise war das wieder so ein Ding von wegen "Oh, ein Stein fällt auf mich drauf!". Und dafür brauch ich keine 5 Euro (ungefähre Angabe) mehr bezahlen. Bei Gatsby gibt es keine special Dinge, die dem Zuschauer entgegen kommen. Jedenfalls kann ich mich nicht daran erinnern. Bei Gatsby sorgt 3D dafür, dass eine oberflächliche Tiefe in einem Film entsteht, der oberflächliche Personen in einer oberflächlichen Welt zeigt. Gefällt mir als Stilmittel sehr gut. Und ja - riesengroße weiße Vorhänge, die sich im Wind aufblähen, sehen in 3D schon auch schick aus. Positiv auch - meine Augen mussten sich gar nicht lange an 3D gewöhnen. Mir taten weder die Augen weh, noch hat die Brille gedrückt. Vielleicht ist das ja auch schon langsam der Gewohnheitseffekt.
Der Film. Ich mag es, wenn ich Zitate aus dem Buch aus dem Theaterstück wiedererkenne. Ich mochte den Soundtrack, der ab sofort meinen täglichen Arbeitsweg aufwertet. Auch wenn im Film die Lieder relativ sparsam eingesetzt wurden. Da hatte ich nach den Trailern etwas mehr erwartet. War aber trotzdem in Ordnung. Die Geschichte selbst wurde - sofern mich meine Erinnerung nicht täuscht - nur relativ wenig beschnitten. Es gab keinen Vater Gatsby. Fand ich nicht schlimm, wobei es schon stimmt, dass die Selbstoffenbarung von Gatsby etwas deplatziert wirkt. Die Rahmenhandlung rund um Nick Carraway war dämlich. Die hätte es wirklich nicht gebraucht. Warum muss der in eine Entzugsklinik sein und dort seine Erinnerungen aufschreiben? Und wie passt das mit seiner Aussage, dass er erst zweimal in seinem Leben betrunken gewesen wäre? Sehr logisch, ja. Diesen Teil werde ich einfach vergessen. 
Mir persönlich hat es gefallen, dass die Beziehung zwischen Gatsby und Daisy etwas kühl wirkt und nicht überladen von Herzschmerzgeschmalze ist (nein, die Blumenlieferung ist überhaupt nicht überladen. Die muss so). Ich kann mir aber denken, dass da vielleicht einige Kinobesucher eher enttäuscht sind. Und dann gibt es nicht mal ein Happy End! Oh weh. 
Und ja - ich mag die Kleidung im Film. Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern. Von Brooks Brothers gibt es eine ganze Kollektion passend zum Film. Ja, die 20er Jahre sind schon schick.

Ja. Hat mir sehr gut gefallen. Jetzt muss ich mir nur ein neues Objekt der Begierde suchen. Schließlich kann ich jetzt nicht mehr auf irgendeinen Film warten. Obwohl ... ich hab ja noch Hunger Games. 

(Und ich hab die Mai-Vogue immer noch nicht ...)

Freitag, 17. Mai 2013

Taschentuchreste kleben am Finger.

Aber hauptsache meine Tasche ist wieder repariert. Denn zum zweiten Mal ist der Träger abgerissen. Und dieses Mal hab ich selbst Nadel und Faden (und Sekundenkleber) in die Hand genommen, um den Träger wieder an der Tasche zu befestigen, anstatt zum Schuster zu gehen. Der hat jetzt schließlich schon zu und ich will meine Tasche auch an diesem verlängerten Wochenende benutzen. Morgen Gatsby! Endlich. Nach fast einem Jahr kommt der Film endlich ins Kino und wir gucken ihn dann morgen auf Deutsch und in 3D. Mal gucken, mal gucken. Ich habe furchtbare Angst, dass ich zu hohe Erwartungen an den Film habe. Und dann bin ich enttäuscht und tieftraurig. 
 
Ich habe eine Vermutung, warum der Taschenträger abgebrochen ist. Weil ich zu viele Zeitschriften in die Tasche gepackt habe. Memo an mich: Nächstes Mal entweder Zeitschriften in die Hand nehmen oder Zeitschriften etappenweise nach Hause bringen. Dabei wollte ich nur meiner Familie etwas Gutes tun und beim Heimurlaub (nächstes Wochenende) Zeitschriften mitbringen. Man muss die Vorteile der Praktikumsstelle ausnutzen solange man kann (deswegen bekomme ich Ende Mai auch endlich eine HVV-Proficard und muss nicht mehr so viel Geld für doofe Zugtickets zahlen. Wuhu! Außerdem ist das Kantinenessen lecker und gratis).

In einer der Zeitschriften stand mein neues Lieblingszitat. Herr Alfred Hitchcock sagt über Blondinen: "Blondinen sind die besten Opfer. Sie sind wie jungfräulicher Schnee, auf dem blutige Fußspuren erscheinen."

Weitere Lieblingszitate des heutigen Tages:

Eine Gruppe von 18-jährigen Jungs im Zug unterhält sich über Geheimratsecken und Haarausfall - "Ich kann mir keine Glatze leisten, solange ich noch keinen Bart habe!". Danach freuten sie sich auf ihr Reiseziel Nürnberg und die dortigen Lederhosen und fragten sich, was man dort wohl trinkt. "Weißbier auf jeden Fall! Und wir müssen Rostbratwürste essen!"

Auf dem Heimweg läuft ein Junge mit einem Mädchen vor mir. "Der soll mal richtig leben. Und nicht immer nur mit dreckigen Schlampen verkehren!"


Vor Freude über das lange Wochenende hüpfe ich nun erstmal weiter einbeinig durch die Gegend. Was gar nicht stimmt. Das nennt man Laufen. Mit einem Fuß vor den anderen.

Sonntag, 12. Mai 2013

Ganz in weiß.

Ich habe Muskelkater. Überall. Meine rechte Hand sieht sehr mitgenommen aus, weil dort zwei Blasen aufgeplatzt sind. Und warum?

Weil das Schlafzimmer mit neuen Schränken ausgestattet wurde und ich damit endlich mehr Platz für meine Klamotten und Bücher habe. Wobei das mit den Büchern schon eine traurige Sache ist. Hier hab ich so wenige, deswegen sieht das Regal im Gegensatz zu Herrn Gatsbys freakigen Bücherregalen (Mehrzahl!!!) so kümmerlich aus. Aber irgendwann, irgendwann werde ich meine ganzen Bücher hierher holen und dann bin ich der Oberkönig der Bücher. Ha! 

Bis dahin - bestaunt die wohl unbloggermäßigsten Zimmerbilder im Internet. Wer Staub auf der Kommode findet, bekommt ein Putztuch gratis.


Lange Kommodenreihe ist lang. Und passt deswegen nicht aufs Bild. 


Der neue Billy. Mit noch sehr viel Platz. Der Benno daneben braucht auch noch Futter. Viel Futter.


Der traurige Anblick meiner wenigen Bücher. Sortiert nach gelesen, gerade am lesen und ungelesen.


Bilbo und die ungeladenen Gäste haben jetzt auch eine neue Heimat.


Die übertrieben vollen Regale von Herrn Gatsby. Schämen soll er sich!