Sonntag, 31. Januar 2016

Fotobreze - Januar 2016

Mein derzeitiges Lesefieber (Neun Bücher innerhalb eines Monats ...) sorgt dafür, dass ich gerade nur eines will: Lesen. Denn wenn es läuft, dann läuft es. Oder so. Deswegen kommt mir dieser Blog-Eintrag gerade sehr ungelegen, man könnte in der Zeit auch lesen. Man könnte aber auch endlich mal eine Lesepause machen, um über die Bücher zu schreiben, die man liest. Ansonsten vergisst man das wieder. Vielleicht klappt das ja heute im Laufe des Tages. Die letzten Tage hat es nicht geklappt, obwohl ich zwei Tage Urlaub hatte. Faulenzer-Tage. Sollte man öfter mal machen. Der nächste Faulenzer-Tag steht auch schon im Kalender. 29.02. - damit ich am Tag davor die Oscars gucken kann. 


// Mein wunderschöner Regenbogen-Einhorn-Pancake ist wunderschön //
// Damit ist es offiziell: Gulasch und Spätzle kann ich echt gut kochen. ECHT GUT! //
// Bleibt mir weg mit Fasching, ich nehm die Krapfen einfach so //


// Kultur, Kinder! Kultur! //
// Jean Paul Gaultier öffnet den Kleiderschrank und wir gehen hin //


// Hier sehen Sie das beste Weihnachtsgeschenk (von mir an Herrn Gatsby) der Welt //
// Warum ich die Fotos nicht schon im Dezember gezeigt habe, weiß kein Mensch //
// Jedenfalls möchte ich in diesem Kino wohnen. Der Rest der Lego-Straße wäre aber auch nett //


// Herr Weidermann begrüßte mich kurzzeitig jeden Morgen an der S-Bahn (jetzt hängt da Werbung für einen Sex-Shop) // 
// Butter ist Liebe. Dinge, die eben auf Bürowänden stehen //
// Ich mag dieses Tonpapier sehr, weil ein Fuchs drauf ist. Prioritäten setzen kann ich! //


// Die Medienrubrik: //
// Kino-Zeit mit "The Revenant": Bitte gebt Leonardo DiCaprio keinen Oscar dafür, dass er im Schlamm rumkriecht. Reist zurück in die Vergangenheit und bügelt eure Fehler der letzten Jahre aus! //
// Netflix-Zeit mit "Making a Murderer": Ich bin fasziniert und entsetzt von der US-Justiz. Und muss endlich mal die letzten Folgen gucken //
// Buchhandels-Zeit mit Hugendubel: Die Labyrinth-Filiale am Marienplatz schließt, wird umgebaut und öffnet dann im Sommer 2017 wieder. Traurige Mitarbeiter standen herum und hatten Tränen in den Augen //


// Symbolfoto: Schnee //
// Das ist keine Maus, das ist Herr Dachs. Mit dem iPad kann ich jetzt malen. Voll praktisch //
// Was man so während seines Weihnachtsurlaubs macht // 

Sonntag, 24. Januar 2016

Welche Literatursendung soll ich gucken?

Wer den lieben, langen Tag liest, möchte vielleicht auch mal andere Menschen über Literatur sprechen hören. Nicht jeder studiert dann zufälligerweise Literaturwissenschaft, man muss sich also anders behelfen. Glücklicherweise bietet das Fernsehen so manche Gelegenheit, gemütlich auf der Couch zu sitzen und sich nebenbei über die große, weite Welt der Literatur zu informieren. Doch wie oft saß man doch schon auf eben jener Couch und dachte sich: "Oh weh! Bei der großen Auswahl an Literatursendungen im deutschen und deutschsprachigen Fernsehen kann ich mich gar nicht entscheiden!"

Doch nicht verzagen! Da gibt es nun Hilfe! 


Mit meiner jahrelangen Erfahrung als Literatursendungs-Guckerin konnte ich nun das ultimative Flowchart-Diagramm zu Literatursendungen basteln.

Und? Welche Literatursendung werdet ihr nun gucken?

Ihr kennt eine der Sendungen nicht? Nicht verzagen, Marina fragen! Hier folgen nun Links und Kommentare:

Druckfrisch mit Denis Scheck. Läuft meistens am letzten Sonntag eines Monats um 23:35 Uhr bei der ARD. Denis Scheck stellt Bücher vor, spricht mit Autoren und zerreißt im Wechsel die Belletristik- und Sachbuch-Bestsellerliste. Besonders auffällig: Das Absperrband und die psychedelischen Kamerafahrten.

lesenswert. Jeden Donnerstag um 23:15 Uhr sprechen Denis Scheck und Felicitas von Lovenberg im SWR über Bücher, mit Autoren und das immer im Wechsel. Daneben gibt es das lesenswert-Quartett, viermal im Jahr wird hier in größerer Runde (vier Personen, ne) über Bücher diskutiert.

erLesen. Der ORF leistet sich jeden zweiten Dienstag um 20:15 Uhr eine Literatursendung mit Heinz Sichrovsky, der umgeben von riesigen Bücherstapeln seinen Gästen die wichtigen Fragen im Leben stellt. Rotwein oder Rivella?

Literaturclub. Im SRF wird neunmal im Jahr dienstags um 22:25 Uhr über Bücher diskutiert, derzeit mit der Moderatorin Nicola Steiner.

Das blaue Sofa. Wolfgang Herles besuchte bis 2015 für das ZDF regelmäßig Autoren, um über ihre Bücher zu sprechen. Immer im Gepäck - Das blaue Sofa.

Das literarische Quartett (mit Marcel Reich-Ranicki). Das Urgestein der deutschen Literatursendungen. Marcel Reich-Ranicki, Hellmuth Karasek, Sigrid Löffler/Iris Radisch und wechselnde Gäste sorgten für amüsante, inspirierende, provokative Gespräche über Literatur und über das, was Literatur überhaupt ist. Einige der Sendungen kann man glücklicherweise immer noch bei Youtube bewundern und sich an den Streitgesprächen grummeliger alter Männer erfreuen.

Das literarische Quartett (mit Volker Weidermann). Das ZDF versucht es seit kurzem mit einer Neuauflage des Klassikers. 14 Jahre nach dem Ende des literarischen Quartetts sitzen nun Volker Weidermann, Maxim Biller, Christine Westermann und ein wechselnder Gast einmal im Monat um 23:00 Uhr zusammen, diskutieren, loben und streiten über Bücher.

ARDBuffet mit Karla Paul. Auch, wenn es bisher noch keine richtige regelmäßige Sendung ist, habe ich Karla Paul hier aufgenommen. Ist ja schließlich  mein Flowchart. Damit kann ich machen, was ich will. In unregelmäßigen Abständen präsentiert Karla im ARDBuffet charmant-amüsant leider viel zu kurze Buchtipps. 

Sonntag, 10. Januar 2016

Ein Topf voller Bücher mit mädchenhaften Pfirsichen, die nicht mit dem Zug zurückkommen und weiteren Fantastereien.


Again, again. In diesem Topf voller Bücher möchte ich gerne die acht Bücher vorstellen, die es mir ermöglicht haben, die magische Zahl der 70 gelesenen Bücher in einem Jahr zu erreichen. Denn diese acht Bücher habe ich in einem relativ kurzem Zeitraum von ungefähr knapp einem Monat gelesen. Von der glänzenden Perle bis zum Altpapiermist war alles dabei.

Montag, 4. Januar 2016

Die Kehrwoche von und mit Herzpotenzial



Es ist wieder soweit! Wie bereits im letzten Jahr beteilige ich mich wieder an der Kehrwoche von und mit Herzpotenzial. Diese Woche soll dazu dienen, ein wenig auf dem Blog und im Bücherregal auzuräumen, um frisch und frei ins neue Jahr zu starten. In den nächsten Tagen folgen hierzu verschiedene Aufgaben. den krönenden Abschluss bilden wiederum die Lange Nacht der aufgeschobenen Bücher.

180° Meer von Sarah Kuttner.


Originalausgabe - Erschienen im S. Fischer Verlag - 2016

Nachdem ihr Vater die Familie verlassen hat, ist Jule mit ihrem Bruder und ihrer selbstmordgefährdeten Mutter aufgewachsen. Als Erwachsene hat sie sich einen Alltag geschaffen, in dem sie alles nur noch irgendwie erträgt: ihren Job als Sängerin, die unzähligen Anrufe ihrer Mutter, den ganzen Hass in ihr, der sie fast verschwinden lässt. Als auch ihre Beziehung zu bröckeln beginnt, flieht sie zu ihrem Bruder nach England, auf der Suche nach Ruhe und Anonymität. Doch dort trifft sie auf ihren Vater, der im Sterben liegt. Zaghaft beginnt Julie einen letzten Versuch, sich dem Mann anzunähern, von dem sie sich ihr Leben lang im Stich gelassen gefühlt hat.

Meine Liebe zu Sarah Kuttner ist deep. Und wie bereits erwähnt, konnte ich den Erscheinungstermin ihres neuen Buches "180° Meer" kaum erwarten. Folgerichtig dauerte die Lektüre nicht besonders lange. Leider. Denn von allen Sarah-Kuttner-Büchern (und ich habe sie alle gelesen, ne. Beispielsweise "Wachstumsschmerz".), gefällt mir dieses hier am besten.