Mittwoch, 4. Februar 2015

Un test français und ganz viele bunte Klebedinge.

Chers amis,
je passe une semaine de vacances en France. Il fait beau. Je suis à la mer. Le lieu de vacances est petit et bon. J'ai visité l'hôtel de ville qui est âgé. Je suis allée à velo et j'ai nagé dans la mer. J'ai regardé un dauphin! Hier, j'ai mangé des spécialités. Demain, je vais faire les magasins. Je vais acheter un livre de français et un livre amusant. Nous allons partir ensemble la prochaine fois.
Je vous embrasse.
À plus!

So, oder so ähnlich sah heute mein Postkartentext in der Französischprüfung aus. Allein für den Delphin-Satz sollte ich 50 Punkte bekommen. Damit könnte ich die vermasselten Hörverständnis- und Textverständnisaufgaben ausgleichen. Glücklicherweise wird die Note niemals irgendwo auftauchen, weil ich den Kurs freiwillig besucht habe. Vielleicht werde ich selbst die Note nie erfahren, ich weiß nämlich nicht, ob die Dozenten meine "Ich mache den Kurs freiwillig, können Sie mir die Note per Mail schicken? Merci :)"-Nachricht auf dem Deckblatt der Prüfung verstehen. 

Nachdem die Prüfung und der damit verbundene Lernprozess (welcher durch den Doof-Schnupfen am Wochenende unterbrochen wurde) nun abgeschlossen sind, kann ich nun endlich rufen: Semesterferien! Und ich kann das auch gleich wieder zurücknehmen. Denn nun gilt es den Lektüreberg für die Masterarbeit zu bezwingen. Die Anmeldung ist zwar erst im März, doch eine gute Vorbereitung kann nicht früh genug anfangen. Oder so ähnlich. Ich versuche nur, die derzeit noch vorhandene Motivation auszunutzen. Und um mich später motivieren zu können, habe ich mir Dinge bestellt. Dinge, die heute angekommen sind:



Post-its! Washi-Tape! Und ein To-Do-Wochenplan! Und Geschenkpapier, aber damit kann ich meine Masterarbeit nicht organisieren. Ich könnte sie verzieren, aber soweit bin ich noch lange nicht. Jedenfalls bin ich sehr begeistert von den vielen bunten Klebedingen. Jetzt muss ich die vielen bunten Klebedinge nur noch schön auf meinem Schreibtisch verstauen. Hat da jemand ne Idee?

Dienstag, 3. Februar 2015

Aufbrezeln in München - Teil 5.

Sonntag Nachmittag. Man sitzt beziehungsweise liegt im Bett, bemitleidet sich selbst ob des furchtbaren Schnupfens, der einen am Freitag so plötzlich überfallen hat und kann nichts sinnvolles machen. Keine Lust auf Lesen, keine Lust auf Filme oder Serien, keine Lust auf Lernen. Was macht man dann?
Richtig. Man erfüllt Herrn Gatsbys Herzenswunsch nach einem Krapfen. Denn leider muss ich zugeben, dass die frische Luft meiner Nase extrem gut tut (weswegen ich auch gerade mit offenem Fenster im Schlafzimmer sitze - eingewickelt in zwei Bettdecken). Und der Weg zum Bäcker ist nicht lang, überfordert also auch nicht meine Kondition. Außerdem hatte ich Hunger. Deswegen gab es vier Krapfen (weil die eine gemeine "3 plus 1 Krapfen gratis"-Aktion haben) und zwei Brezen. 


Und weil die Brezentüte sagt, dass ich mir unbedingt den Brezen-Film angucken soll, habe ich das gerade gemacht.Wahnsinn! PR-Filme, die vor dem Siegestor in München spielen, kann ich ja aufgrund des PR-Films vom Obststand-Didi nicht ernst nehmen, aber ich mag, wie die Brezen beim Wimmer geschlungen werden. Sehr sympathisch.
Name: Breze
Preis: 0,57 Euro
Optik: schöne Farbe, gute Größe, ein klein wenig verzogene Form, mitteldicke Ärmchen, nur ein klein wenig aufgesprungen, angenehme Salzdichte (das geht auch anders - siehe unten)
Konsistenz: Außen schön knusprig, innen schön fluffig, Ärmchen weich
Geschmack: überraschend guter Brezengeschmack, nicht trocken, sondern durch den fluffigen Teig sehr angenehm weich und trotzdem hat man was zu beißen
Gesamturteil: Wenn ich jetzt nur meine Breze gekauft hätte, dann hätte ich der Breze wohl die volle Punktzahl gegeben, weil ich sie sowohl optisch, wie auch geschmacklich sehr gut fand. Aber beim Anblick der Salzbreze musste ich dann doch etwas lachen. Hat da jemand die Breze zu eifrig in die Salzwanne geschmissen? Und ist meine Breze jetzt eine Ausnahme? Man weiß es nicht. 
Fürs erste vergebe ich 4 von 5 Brezen und werde wohl in naher Zukunft noch einmal beim Bäcker Wimmer eine Breze kaufen, um das Salzaufkommen zu überprüfen.
Bemerkung: Ich habe ja zwei Brezen gekauft. Eine für Herrn Gatsby, eine für mich. Und in diesem Fall musste ich auch die Breze von Herrn Gatsby fotografieren, weil die doch ein klein wenig anders aussah:

Liebe Bäcker - Das ist zu viel Salz. Wirklich.

Freitag, 30. Januar 2015

Fotobreze - Januar 2015

Oh weh, der erste Monat des Jahres 2015 ist schon vorbei. Ich habe Schnupfen und muss Französisch lernen. Je dois apprendre français. Oder so. Ich mag es ja, wenn ich mir irgendwelche Sätze zusammenbaue und keine Ahnung habe, ob die stimmen. Aber sie klingen lustig. Insbesondere, wenn ich die laut sage. Insbesondere, wenn ich die mit Schnupfen laut sage.




// Wintereinbruch //
// Seht her, ich fahre zum Sport! //
// Nennt es Kunst - oder nennt es Toilettenbürste in der Uni // 


// Nur noch wenige Seiten, dann bin ich mit Breakfast at Tiffany's durch. Ein prima Buch //
// Der Elefant repräsentiert meine Schnupfnase //
// Geschenke für Herrn Gatsby. Lustigerweise haben wir "Baal" immer noch nicht gesehen, die Vorstellung fiel aus, ich hab die Karten umgetauscht, damit wir es Anfang Februar sehen können und jetzt, jetzt gibt es wohl ne einstweilige Verfügung gegen das Residenztheater - werde ich das Stück nie sehen? //


// Der Hula-Hoop-Bär macht Sport //
// Der Paddington-Bär war im Kino //
// Und das Lego-Männchen lernte in der Gender-Vorlesung etwas über Venushügelstraffung //


// Dreimal München //
// Olympiapark //
// Residenztheater //
// Schlosspark Nymphenburg //


// Warum ist in meiner roten Paprika eine grüne Baby-Paprika? Das sieht voll traurig aus //
// Muffins und Tee machen jeden Tag schee. Oder so ähnlich //
// Kusmi Tea zum Beispiel //


// Falafel und Salat und Guacamole //
// Pfannkuchen mit Gorgonzola-Spinat-Füllung //
// Pfannkuchen mit Hackfleischfüllung //
// Ich mag Pfannkuchen // 


// Das Fensterbrett neben meinem Bett heute Morgen. Der steigende Taschentuchverbrauch nervt //
// Guckt alle mal wieder Sailor Moon! //
// Crack in the wall - Kommt da jetzt Doctor Who raus? // 


// Weil man Olli Schulz unbedingt hören sollte
// Weil man Vor dem Fest unbedingt lesen sollte //
// Weil man den Dachs unbedingt sehen sollte (bei Mark Forster gefallen mir doch nur zwei Lieder. Schade) // 


// Organisation ist alles - ich hab schon mal ein Notizbuch für meine Masterarbeit angelegt //
// Eigentlich sollte ich mich gerade mit diesen Französisch-Unterlagen beschäftigen. Später dann //
// Mein Thema für die Masterarbeit // 


// Einen eigenen Blogeintrag schaff ich wohl nicht mehr, aber "Leb wohl, Berlin" von Christopher Isherwood ist total interessant. 30er Jahre! Berlin! Und er ist wirklich eine Kamera! //
// Truman Capote ist aber auch nicht zu verachten //
// Die Bücher zur Lesenacht der aufgeschobenen Bücher //


// Weihnachtsgeschenkmitbringsel der Französischdozentin - hauptsache Schokolade //
// Wenn jetzt Semesterferien sind, gibt es gar keinen Pizzadienstag mehr :( //
// Ich mag Marshmallows. Ich mag Schokopudding. Zusammen schmeckt das etwas eigenartig, aber amüsant //

Donnerstag, 29. Januar 2015

Suchbegriffe für Nordbrezen - 8

Oh weh, ich habe meine persönliche Lieblingskategorie vollkommen vernachlässigt. Dabei amüsiert es mich immer sehr, mit welchen Suchbegriffen Menschen hier landen. Gut. Manchmal amüsiert es mich auch nicht, manchmal macht es mir auch einfach nur Angst. Und dann frage ich mich, ob ich auch manchmal so eigenartige Suchbegriffe schreibe. Und ob sich die Leute, auf deren Seite ich dann lande, auch über die eigenartigen Suchbegriffe amüsieren. Oder Angst haben. Ein Kreislauf! Wie schön.
Eigentlich schreibe ich jetzt nur einen Blogeintrag, damit ich nicht Französisch lernen muss. Je ne parle pas français. Je suis nulle. Wetten, in diesen zwei Sätzen sind wieder hundert Fehler enthalten?

carrie bradshaw hochzeit standesamt
Jaja. Sex and the City. Werde ich wohl nie wieder los. Erinnert mich aber daran, dass bald Semesterferien sind und dann werde ich Gossip Girl weitergucken. Staffel 5 und 6! Es wird ein großer Spaß. Vielleicht sollte ich mal gucken, ob die DVDs auch eine französische Tonspur haben. Schließlich steht in meinem Kurzgrammatiklernbuch, dass man sich französische Filme angucken soll, um dann irgendwann die falsche Grammatik der Schauspieler korrigieren zu können. Da musste ich ja schon sehr lachen.
bleigießen tintenfisch
Silvester finde ich doof, aber Bleigießen finde sehr amüsant. Leider weiß ich gar nicht mehr, wo mein Tintenfischalienmaskenbleiklumpen abgeblieben ist. Ich rate mal ins Blaue hinein - ich hab das Ding weggeschmissen.
boot gemalt wasser
Boote! Wasser! Ich möchte gerne wieder nach Hamburg. Das einzige gemalte Boot, an welches ich mich erinnern kann, ist das Isarpaddelboot. Das ist gefühlt hundert Jahre her und hat mir gezeigt, wie furchtbar schlecht ich im Paddeln bin. Wenn ich in Hamburg aufgewachsen wäre, hätte ich mir von meinen Eltern gewünscht, dass ich auf der Alster paddeln darf. Oder segeln. Beides. Hauptsache Boot.
buchrezension die bienen von laline paull
Das Buch ist immer noch groß. An Weihnachten habe ich eine Biene im Garten meiner Eltern gesehen und, urch meine Buchlektüre festgestellt, dass die Biene bald stirbt, weil es viel zu kalt ist. Die muss doch in ihren Stock.
dummer azubi
Also bitte. Was soll denn das? Azubis sind niemals dumm. Niemals. Wie lang meine Ausbildung schon vorbei ist. Das macht mir Angst. Ich hab doch erst gestern mit dem Studium angefangen, oder? Dann kann doch die Ausbildung noch nicht so lang her sein. Ist sie aber. Fast schon 10 Jahre. Im September 2006 hab ich angefangen. Im Februar 2009 hab ich aufgehört.
mindestlohn volontariat
Ich finde es immer noch ganz furchtbar, dass mein eigener Studiengang die Ausbeutung von Praktikanten fördert, weil man ein Praktikum machen muss und das damit ein Pflichtpraktikum ist und man damit nicht unter das neue Mindestlohngesetz fällt. In letzter Zeit guck ich manchmal bei Stellenanzeigen nach den Gehaltsangaben. Da steht aber meistens nichts. Mal sehen, wie das wird, wenn ich dann wirklich eine Stelle suchen muss. Im Sommer. Oder Herbst.
orcas augen
Dieser Suchbegriff sagt mir, dass ich nicht die Einzige bin, die denkt, bei Orcas wäre der große weiße Fleck das Auge.
'me cles ... ah, toujour la
Kein Mensch wird mir glauben, dass ich diesen Suchbegriff nicht selbst eingefügt habe. Habe ich aber nicht. Er erfreut mich aber sehr, weil ich jetzt in meinem Kopf ganz laut Thees Uhlmann singe: "Ich hab das schönste auf der Welt gesehen - Paris im Herbst." Ich hab Paris noch nicht im Herbst gesehen. Ich habe Paris noch gar nicht gesehen, würde das aber gerne ändern. Vielleicht noch dieses Jahr. Und dann werde ich die Franzosen mit meinen unfassbar guten Französischkenntnissen umhauen. Die werden staunen! Die werden staunen - weil sie nichts verstehen. Und weil ich sie nicht verstehe. Und dann werden wir gemeinsam weinen. Ich weiß nicht, was "weinen" auf Französisch heißt. In meinem Französischbuch weint niemand. Yasmina will ein Piercing und Jéremie muss seinen Hund abgeben, weil der im Hochhaus nicht wohnen darf (ich glaube, dass der Hund weg musste, der kam nämlich schon lange nicht mehr vor und der Hausmeister hat gesagt, dass sich die Nachbarn beschwert haben. Aber das wäre voll gemein. Der arme Hund. Le chien!)
backpulver bei stimmlosigkeit
Kann mir das wer erklären? Soll man bei Stimmlosigkeit Backpulver lutschen, oder wie? Das hört sich sehr eklig an. Könnte man das auch einfach nicht machen?
bemalte chucks
Ich hatte schon so lange keine Chucks mehr an. Jetzt liegt ja auch Schnee, da friere ich zu schnell. Früher ging das noch besser.

Dienstag, 27. Januar 2015

Aufbrezeln in München - Teil 4.

Dieses Mal kaufte ich mir eine Breze als "In der Arbeit essen"-Breze. Weil ich nämlich in der Früh nichts gegessen habe. So wie immer. Und in der Arbeit hungere ich dann entweder oder ich bin schlau genug, mir etwas mitzunehmen. Brot oder nen Keks oder nen Smoothie oder nen Apfel. Mehr brauch ich auch nicht, ich arbeite ja nur maximal 6 Stunden und mach keine Pause, esse also nebenbei und wenn ich daheim bin, gibt es dann ein richtiges Mittagessen. Gestern aber (denn die Breze kaufte ich gestern. Also am Montag) hatte ich in der Früh keine Lust Brot oder einen Apfel mitzunehmen und außerdem wusste ich ja, dass mir noch eine Breze fehlt. Deswegen habe ich also einen Zwischenstopp auf dem Arbeitsweg eingelegt und eine Breze gekauft.
Die Frau, die vor mir die Bäckerei betreten hat, hat mich vorgelassen, weil sie noch in ihrer Tasche wühlen musste. Deswegen habe ich mich freundlich bedankt und dem Bäckereifachangestellten meinen Wunsch mitgeteilt: Eine Breze.
Bäckereifachangestellter: "Eine Breze. Eine lachende Breze?"
Ich: "Eh ... ja."
Bäckereifachangestellter: "Das macht dann 60 Cent, Grinsemaus."

...

Grinsemaus! Er hat ernsthaft "Grinsemaus" zu mir gesagt! Um kurz vor 10 Uhr (gut, das klingt jetzt nicht so schlimm, aber ich war da noch sehr müde)! GRINSEMAUS! Ich komme da nicht darüber hinweg. Ich hab nicht gegrinst! Ich hab normal geguckt. Wie immer halt. Ich grinse nicht! 

Name: Breze (jedenfalls hab ich eine Breze bestellt und der Mann hat Breze gesagt und auf der Homepage steht auch Breze. Ich sollte in Zukunft genauer nach den Produktschildern gucken)
Preis: 0,60 Euro*
Optik: helle Farbe, insgesamt vier Salzkörnchen, am Bauch nicht aufgesprungen, dicke Ärmchen, mittelgroß
Konsistenz: außen knusprig, innen nur ganz leicht fluffig, Ärmchen weich, etwas trocken
Geschmack: neutral, wobei ich im Nachhinein sagen würde, dass durch die wenigen Salzkörnchen der typische Brezengeschmack gefehlt hat
Gesamturteil: okay, wäre mit etwas mehr Salz eindeutig besser
Ich vergebe 3 von 5 Brezen.

 
Grinsemaus ... also wirklich!
Und die Breze lacht nicht mal!


* Ich hatte mal behauptet, dass ich den Durchschnittspreis einer Breze bei 50 Cent sehen würde. Anscheinend habe ich mit getäuscht und ein Preis zwischen 50 und 60 Cent ist normal.