Samstag, 15. März 2014

KRIEG/PROMETHEUS nach Rainald Goetz und Aischylos

Es folgt: Ein Beitrag aus der beliebten Reihe "Marina guckt sich Theaterstücke ihres Bruders an" (eigentlich sollte ich davor noch einen anderen Theaterbesuch nacherzählen und zwar Orest im Residenztheater, aber das hat Zeit. Mein Bruder braucht Werbung). Hier erstmal ein Werbevideo:



Harte Fakten finden sich hier auf der Seite des Rationaltheaters. (Nicht Residenztheater. Auch wenn ich die immer verwechsle) Vorführungen gibt es noch am 19.03., 20.03. und 21.03., Einlass ist immer um 19 Uhr (früh kommen, um den Sofaplatz zu kriegen!), Beginn um 20 Uhr. Geld kostet es auch. Deswegen wollte die Frau vor uns dann doch nicht rein. Gut, sie wollte auch anscheinend eigentlich zu dem Vortrag über die NSU-Prozesse, der am nächsten Tag stattfand, aber. Den Unterschied hätte sie bestimmt nicht gemerkt. Es gab Zeus-Nazi-Binden! Und ein Froschkostüm! Partyhüte! Frauen in engen, hautfarbenen Anzügen! Also alles, was man für einen unterhaltsamen Theaterabend braucht. Außerdem habe ich vergessen zu erwähnen, dass viel gesungen wird. Ich habe seitdem einen furchtbaren Ohrwurm von Einheitsfrontlied. Sehr dämlich. Andere Besucher des Theaterstücks haben bei allen Liedern mitgesungen. So schön war es!

Hab ich jetzt genug Bilder im Kopf der Leser erzeugt, die durch den wirklichen Besuch des Stücks zerstört werden? Sehr gut.

In Wahrheit geht es um Prometheus. Und um Krieg. Krieg unter den Menschen. Krieg in Prometheus. Das ist nicht schön. Und auch nicht unterhaltsam. Und deshalb sehr gut.

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