Freitag, 5. März 2010

The forbidden fruit.

Oooooh! Oooooooooooh! Ich bin ja ganz begeistert. Also. Gut. Das bin ich bei den meisten Bücher wenn ich sie gerade fertig gelesen habe. Aber! Ich kann auch ein Gegenbeispiel nennen, jawohl, weil ich nämlich heute auch ENDLICH Kafkas "Amerika/Der Verschollene" beendet habe (ich wünsche mir jetzt Jubelchöre) und ich fand es sehr nervig. Und nichtssagend. Ich bin zu dumm für Kafka. Dafür schäme ich mich gar sehr.

Jedenfalls. Zurück zu "Gottes Werk und Teufels Beitrag" - oh, ein feines Buch. Ich vergebe gutgelaunt 5 von 5 Punkten, einfach so. Weil. Und ich will jetzt Film sehen. Und ich muss eine Stelle zitieren.
Auch wenn ich Angel nicht soooooo toll fand (Homer ist sehr viel grandiöster und Dr. Larch ist eh der tollste von allen!), die Stelle fand ich doch am schönsten irgendwie.

In dem Moment wurde Angel Wells zum Romanschriftsteller, ob er es wusste oder nicht. In dem Moment lernte er, dass die Erfindung ihm mehr bedeuten konnte als das wirkliche Leben; in dem Moment lernte er, ein Bild zu malen, das nicht wirklich war und nie wirklich werden würde, aber damit man es überhaupt glauben konnte - auch an einem farbenprächtig leuchtenden Spätsommertag -, musste es besser gemacht sein und wirklicher scheinen als die Wirklichkeit; es musste zumindest möglich klingen.



Große Liebe. Ich mag auch die Abtreibungsdiskussion in dem Buch. Weil man eben beide Seiten sieht. Und ich beide Seiten verstehen kann.
Und ausserdem steh ich auf Medizingequatsche. Da geht mir immer das Herz auf, wenn ich sowas lesen darf. Hach. Wenn ich einmal groß bin, werd ich Arzt. *hust*
Ich mag auch die Liebesgeschichte von Homer und Candy. Das ist so - hach. Und trotzdem nicht perfekt. Melony ist komisch, aber interessant. Ich mag die Art des Buches alle Geschichten irgendwie mitteinander zu verknüpfen.

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