Sonntag, 11. August 2013

Hamburg-Touristen-Dinge-Liste: Blankenese

Eigentlich ist das ja geschummelt, weil ich die Touristendinge ja mit der allerliebsten Jpunkt machen wollte, aber ich bin fies und gemein und war mit Herrn Gatsby in Blankenese. Im Treppenviertel. Ich bin mir sicher, dass man in Blankenese auch noch andere Dinge angucken kann, also bleibt da noch genug Zeug für Jpunkt und mich. Hurra. 
Bevor wir aber nach Blankenese aufgebrochen sind, besuchten wir die örtliche Bibliothek, die hier "Bücherhallen" genannt wird. Mehrzahl für alle. Oder so. Egal. Jedenfalls soll dort normalerweise immer am Samstag (und an anderen Wochentagen) ein Bücherflohmarkt stattfinden. Im Sommer draussen, im Winter und bei schlechtem Wetter drinnen. Wenn die ehrenamtlichen Menschen, die das betreuen, krank sind, dann findet das nicht statt. Ob die ehrenamtlichen Menschen krank sind oder nicht - erfährt man nicht. Gestern waren sie wohl krank, denn der Bücherflohmarkt fand weder draussen noch drinnen statt. Furchtbar traurig. Fanden nicht nur wir, sondern auch andere Menschen, die ihrem Unmut auf dem Plakat Luft gemacht haben. 


Traurig stiegen wir in die S-Bahn und fuhren nach Blankenese. Mit Fruchtshakes und Tee-Frappuccino bewaffnet. Und natürlich regnete es bei unserer Ankunft. Aber nur kurz. Schon bald befanden wir uns im Treppenviertel. Das Treppenviertel besteht - wie der Name es vermuten lässt - aus Treppen. Vielen Treppen. Treppen runterlaufen ist auch noch sehr amüsant, Treppen hochlaufen eher weniger. Außerdem laufen in Blankenese nur reiche Kinder rum (die man alle kidnappen könnte, um sich selbst eine Wohnung dort leisten zu können) und die Müllbeutel darf man nicht verkaufen! Vollkommen andere Welt!






Wasser! Oh, ich mag ja Wasser sehr. Außer Regen, der ist ein bisschen doof. Weswegen wir dann mit dem Bus zur Haltestelle Teufelsbrück fuhren, um uns in ein Lokal zu setzen und zu essen. Schnitzel, keinen Fisch. Ha! 


Und weil ich Fährfahrten voll toll finde, fuhren wir danach mit der Fähre zurück zu den Landungsbrücken. Meine Lieblingsbeschäftigung in Hamburg quasi. Und man kann niemals nie genug Fotos von der Elbphilharmonie machen. NIEMALS!


Irgendjemand hat die Kamera verstellt! Ich kann doch überhaupt nicht mit der Spiegelreflexkamera fotografieren, ich tu doch nur so. Und mit manuellem Fokus macht das ganze gar keinen Spaß mehr! 

 
 

Danach fuhren wir noch zu einer Buchhandlung-Antiquariats-Kombination, doch davon möchte ich im nächsten Eintrag berichten.

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