Samstag, 4. Juli 2026

Lesezeit im Mai und Juni 2026

Huch, nun ist es schon so weit, dass ich einen ganzen Monat vergesse, einen Leserückblick zu schreiben, und nun direkt den Mai und den Juni zusammenfassen kann/muss/darf/whatever. Dabei wurde Anfang Juni bereits ein Foto für den Mai aufgenommen UND anscheinend gab es im Juni genügend Lesezeit, denn sonst hätten sich nicht direkt acht Bücher angesammelt. Inklusive Mai macht das achtzehn gelesene Bücher in zwei Monaten. Huch. 

Die gelesenen Bücher im Mai 2026:

Weil ich aber wirklich ein sehr schlechtes Gedächtnis habe und aus genau diesem Grund überhaupt die Leserückblicke schreibe, muss nun eine sehr kurze Zusammenfassung der gelesenen Bücher ausreichen. Sorry, not sorry. Gestartet ist der Mai mit »I who have never known men« von Jacqueline Harpman (übersetzt von Ros Schwartz), das wirklich sehr besonders, aber auch ein wenig frustrierend ist, weil ich unbedingt mehr zu den Hintergründen erfahren hätte. »Gute Momente« von Mely Kiyak sorgte für gute Momente, wohingegen »Das Spiel« von Aisling Rawle (übersetzt von Lena Riebl) mich leider ein wenig genervt hat, weil es im Klappentext so viel versprochen und so wenig eingelöst hat. »Weißer Sommer« von Eva Pramschüfer ist eine gute Sommerlektüre, »Das Gurkerl« von Johanna Sebauer ein amüsanter Kurztext und bei »So, in etwa, ist es geschehen« von Sharon Dodua Otoo hat mir die Grundidee sehr gut gefallen. Endlich hab ich es mal geschafft »Klapper« von Kurt Prödel zu lesen, ich hatte mir ein bisschen mehr davon erwartet und bin jetzt mal gespannt auf den zweiten Roman »Salto«. »At the pond« ist eine fantastische Textsammlung von ganz unterschiedlichen Autorinnen, die über einen Badesee für Frauen in London schreiben und ich möchte da nun zu gerne einmal hin! »Arson« von Laura Freudenthaler hat mich leider enttäuscht, irgendwie war mir das zu zerfasert, wobei die Grundidee mit dem Fokus auf Feuerüberwachung so spannend klingt. Dafür war »Reichlich spät« von Claire Keegan (übersetzt von Hans-Christian Oeser) ein ganz wunderbarer Abschluss für den Monat. 

Die gelesenen Bücher im Juni 2026: 


Nun muss ich zugeben, dass ich »Vatermal« von Necati Öziri sogar noch am Abend des 31.05. beendet habe, deswegen ist es nicht mehr in die offizielle Mai-Zählung eingegangen. Schön, dass das Buch nun doch im selben Beitrag genannt wird, es ist nämlich ein wirklich gutes Buch. Von Tove Ditlevsen habe ich im Juni »Kindheit«, »Jugend« und »Abhängigkeit« (übersetzt von  Ursel Allenstein) in einer gesammelten Ausgabe gelesen, muss aber sagen, dass mir die ersten beiden Bücher nicht ganz so gut gefallen haben, dafür ist »Abhängigkeit« wirklich sehr stark. Als Kontrastprogramm gab es dann den sehr niedlichen Comic »Zeug« von Juno Pilgram, den ich beim Comic-Salon in Erlangen gekauft habe. Genauso wie »Blutsauger« von André Breinbauer, eine atmosphärische Graphic Novel. »Mammut« von Eva Baltasar (übersetzt von Petra Zickmann) ist eine schräg-gruselig-moderne Variante von Marlen Haushofers »Die Wand«, »Gelbe Monster« von Clara Leinemann berührt einen unheimlich im doppelten Sinne und bei »Die Möglichkeit einer Ordnung« von Denis Pfabe hat mich der Vibe leider nicht so begeistern können. 

Bei »Die unsichtbare Frau« von Siri Hustvedt (übersetzt von Uli Aumüller) schummle ich wieder ein bisschen, mir fehlen noch 124 Seiten, die ich aber hoffentlich heute beenden werde. Und Siri Hustvedt begeistert mich eh immer. 

Freitag, 1. Mai 2026

Lesezeit im April 2026

Wie war das im März noch mit stressigen Zeiten und der damit steigenden Anzahl gelesener Bücher? Lol, im April habe ich anscheinend sieben Bücher gelesen, ich kann nicht mal genau sagen, wie und wann das passiert ist, weil ich das Gefühl habe, der April war schon wieder so – voll. Aber jetzt, jetzt ist Mai und der Monat fängt (wieder) mit einem langen Wochenende an und die Sonne scheint und da bin ich eine einfache Pflanze, wenn die Sonne scheint, wirkt sich das sehr positiv auf mein Gemüt aus. Also auf in einen guten nächsten Monat mit weiterhin guter Lektüre, denn alle sieben gelesenen Bücher im April waren wirklich lesenswert: 

Mittwoch, 8. April 2026

Lesezeit im März 2026

In besonders stressigen Monaten lese ich entweder gar nichts oder sehr, sehr viel. Ein gesundes Mittelmaß scheint es hier einfach nicht zu geben. Und nun können wir einmal alle gemeinsam raten, was die sechs gelesenen Bücher im März wohl bedeuten könnten? Hurra, Vertreter:innen-Sitzungswoche, ein Konzert von Florence + the Machine, Lesungen, Theaterbesuche, Kinovorstellungen, Oscar-Preisverleihung (das klingt so, als wäre ich vor Ort gewesen), Leipziger Buchmesse, voller Kalender und private Talfahrten haben für enorm viele gelesene Seiten gesorgt. Wie auch immer das zeitmäßig überhaupt funktioniert. Dafür war die Lektüre in den meisten Fällen auch sehr lohnend, das ist doch auch sehr schön. Und vielleicht bringt der April auch ein klein wenig mehr Ruhe, schließlich fängt der Monat auch schon mit einem langen Wochenende an. Das bedeutet auch wieder eine Extraportion Lesezeit. 

Im März habe ich diese sechs Bücher gelesen:

Sonntag, 1. März 2026

Lesezeit im Februar 2026

Ist das da draußen etwa dieser Frühling, von dem die Legende besagt, er würde uns mehr Sonnenstunden und damit gute Laune schenken? Ich bin wohl eine sehr einfach gestrickte Zimmerpflanze, denn als am Freitag plötzlich die Sonne rauskam und ich streikbedingt die Hälfte meines Arbeitsweg zu Fuß begehen musste, wurde daraus ein ganz wunderbarer Spaziergang durch den Olympiapark mit der »Main Character«-Playlist auf den Ohren und das sorgte für wirklich sehr viel gute Laune. Props gehen raus an den glühend heißen Himmelskörper! Was war sonst so los im häufig grauen Februar? In Augsburg wurden Bücher getauscht, in Gröbenzell wurde gebücherflohmarkt, ich war zum allerersten Mal bei Häppchen & Sekt und kann das nur empfehlen (bei Youtube gibt es die ganze Show oder ihr guckt euch erst einmal nur einen kleinen Ausschnitt an), ich war bei Lesungen und im Kino und im Theater und irgendwo dazwischen wurde auch gelesen. Wobei ich direkt sagen kann, dass ich die ersten beiden Bücher nicht im Februar gelesen habe, sondern schon im vergangenen Jahr, aber sie sind nun erschienen, deswegen zählen sie irgendwie als Februar-Bücher, jedenfalls behaupte ich das nun.

Das ist also die Lesezeit im Februar 2026:

Sonntag, 1. Februar 2026

Lesezeit im Januar 2026

Dieser furchtbar lange Januar liegt nun endlich hinter uns, wie passen so viele grau-trübe Stunden nur in 31 Tage? Wobei ich davon mindestens sieben Tage in einer Erkältungsblase verbracht habe und mich mit Krankmeldung daheim furchtbar gelangweilt habe. Die geplante Fahrt nach Berlin musste deswegen auch ausfallen. Kleine Lichtblicke gab es aber mit dem Besuch der Live-Podcast-Veranstaltung zum »Bohnigen Wachmacher« und zwei Theaterbesuchen (»Warten auf Godot« und »Beton«). Es wurde Kaffee getrunken und ins Kino gegangen (besonders empfehlenswert: »Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke«). Und ich habe ein neues Strickprojekt begonnen, auf das ich jetzt schon sehr stolz bin, obwohl ich wirklich sehr langsam stricke, aber ich glaube, das wird richtig schön. Außerdem wurde erstaunlich viel gelesen. Das kann gerne so weitergehen.