Sonntag, 21. Juli 2013

Die wichtigste Lebensweisheit des Lebens.

(Morgens um 6:30 Uhr entstehen die besten Fotos für gifs, hurra!)

Liebe Kinder. Falls ihr nur auf einen einzigen Ratschlag in eurem Leben hört, dann bitte auf diesen: FAHRT NIEMALS MIT EINEM NACHTZUG VON HAMBURG NACH MÜNCHEN! 
Danke für die Aufmerksamkeit.

Gott, bin ich müde. Ich habe erstmal noch drei Stunden geschlafen, als ich dann endlich daheim angekommen bin. Und es hat mich sehr gefreut, dass der Zug pünktlich angekommen ist. Schließlich hatte er in Hamburg wegen verspäteter Bereitstellung 20 Minuten Verspätung. Und soweit ich das mitbekommen habe, stand der Zug mal irgendwo in der Mitte von Deutschland über 45 Minuten einfach nur rum. Auch nett. Besonders nett aber - meinen reservierten Platz gab es nicht. Denn den Wagen gab es nicht. Eigentlich hatte ich einen Ruhesessel im Großraumabteil reserviert (denn im Nachtzug muss man immer reservieren. Abgesehen davon mach ich das bei der Strecke eh immer). Was habe ich bekommen? Einen Platz in einem stinknormalen 6er-Abteil. Welches dann ab Hannover auch mit sechs Leuten gefüllt war. Yay, Beinknoten! Ich glaube, ich habe alle der Menschheit bekannten Sitzpositionen in dieser Nacht ausprobiert. Keine war besonders bequem. Positive Nachricht - ich bekomme die 10 Euro für die Reservierung zurück, yay. Und ganz besonders freue ich mich, dass mir morgen Abend wieder eine solche Fahrt blüht. Nur hoffe ich inständig, dass sie dieses Mal den Großraumabteilwagen finden ...

Außerdem wichtig - in Bayern ist es viel wärmer. Deswegen sitze ich jetzt in meinem Zimmer, welches schön kühl ist. Und eigentlich "lerne" ich für den Test morgen. Bücher liegen neben mir. Auch das schöne "Prüfungsfragen für Buchhändler"-Buch meiner Berufsschullehrer. Damit sollte das doch zu schaffen sein. Irgendwie.

Mittwoch, 17. Juli 2013

Die Buchhändlerin schlägt zurück.


Als ich damals nach meiner Ausbildung überlegte, was ich studieren könnte, sprang mich natürlich auch der Studiengang Buchwissenschaft an der LMU an. Nur leider konnte ich das nicht studieren, weil ich leider nur ein langweiliges Fachabitur besitze und ich ehrlich gesagt auch nicht noch einmal auf die BOS gehen wollte, um das allgemeine Abitur nachzuholen. Deswegen wählte ich BWL, weil mit BWL kann man schließlich alles machen und überhaupt. 
Als ich nach meinem Bachelor überlegte, was ich studieren könnte, sprang mich natürlich auch der Masterstudiengang Buchwissenschaft: Verlagspraxis an der LMU an. Und dieses Mal - halten mich keine doofen Formalien ab! Mein derzeitiges Praktikum gilt als Verlagspraktikum, ich hab einen Bachelorabschluss in der Tasche. Was jetzt noch fehlt - ist ein bestandener Eignungstest. Für den ich gestern die Einladung bekommen habe, was bedeutet, dass ich spontan am Wochenende nach Hause fahre, um am Montag an dem Test teilzunehmen. Für die optimale Vorbereitung habe ich mir heute schon Bücher aus der Bibliothek ausgeliehen. Die kann ich dann hoffentlich im Zug lesen (yay, meine erste Fahrt mit einem CNL! Der war dann schlussendlich doch günstiger. Obwohl die Flüge nach München so lastminuteartig auch auf Bahnniveau sind. Und der Fernbus ist wohl eher doch keine Alternative, ich kann keine 12 Stunden mit dem Bus fahren ...). 
Ich habe furchtbare Angst vor dem Test. Weil ich das überhaupt nicht einschätzen kann. Bringt mir da mein Buchhändlerwissen irgendwas? Oder meine fancy Bachelorarbeit zu den E-Book-Karten? Meh. 
Falls das aber alles klappen sollte, dann geht es im Oktober wieder zurück nach Bayern. Was ich zwar irgendwie ganz nett finde, aber irgendwie auch nicht, weil es mit Wohnungssuch-und-Umzugsstress verbunden ist und ich mag doch Hamburg, da ist überall Wasser. ÜBERALL!

Egal. Man darf mir also am Montag die Daumen drücken. Vielen Dank.

Freitag, 12. Juli 2013

Bastelbreze und Grumpy Cat.


Freitag ist wohl Basteltag. Letzte Woche wurde in der Arbeit ein Gleitflieger von Leonardo da Vinci (mit einem kleinen Leonardo da Vinci dran) gebastelt, heute habe ich (nicht in der Arbeit!) eine Grumpy Cat zusammengeklebt. Und wie sie sich freut! Und wie ich mich freue! Ich kann mir eine ganze Grumpy Cat ARMEE basteln. Und sie beispielsweise im Treppenhaus aufstellen, damit sie das doofe, schreiende Kleinkind böse angucken, wenn das doofe, schreiende Kleinkind mit Elternanhang die Wohnung verlässt (ehrlich mal, die wohnen da jetzt knapp nen Monat und ich hab die noch nie gesehen, aber ständig höre ich das Kind schreien. Oder eine Spieluhr spielt "Bruder Jakob" ...). 

So. Ich denke, ich habe jetzt überall die Grumpy Cat verbreitet. Den Bastelbogen habe ich von Tubbypaws, den Hinweis dazu von Twitter. Hurra!

Sonntag, 7. Juli 2013

Bücher, Lego, Süßkartoffeln.


Eine Mängelexemplar-Aktion bei Thalia und schon hab ich drei Bücher mehr. Hurra! Auch wenn ich noch nie einen Text von Adalbert Stifter gelesen habe (jedenfalls kann ich mich daran erinnern), und ich nicht weiß, warum ich das von Sibylle Berg gekauft habe. Hauptsache der blaue Steg passt zur blauen Farbrolle des Legomännchens. Ein Maler! Und die andere Legofigur ist ein Paintball-Waffenbenutzer. Mit einem orangen Fleck auf dem Rücken, er ist also schon tot. Dabei hab ich letztens gelesen, dass Lego keine expliziten Gewaltdarstellungen abbilden will. Oder so ähnlich. Lüneburg ist übrigens auch ganz schick, auch wenn ich weiterhin Lüneberg sagen möchte. Und wenn die Bahn sagt, dass der ME wartet, dann ist das eine Lüge und Süßkartoffeln sind mir doch ein wenig zu gemüseartig.

Freitag, 5. Juli 2013

Die schlechteste Bäckerin der Welt.

Ich werde nie einen hippen Fashion-Blog haben. Dafür sind meine H&M-Standard-Klamotten zu langweilig und außerdem habe ich keine Lust auf die immer selben Posen beim Fotografieren. Auf Bahngleisen die Schuhe angucken oder so. 

Ich werde nie einen hippen Lifestyle-Blog haben. Geld für ständige Dekorationsänderungen hab ich nicht, ich stelle Gratis-Werbepostkarten auf, das reicht.

Ich werde nie einen hippen Beauty-Blog haben. Fingernägel lackieren ergibt wenig Sinn, wenn man Fingernägel kaut und deswegen eben jene sehr kurz sind. 

Und - ich werde nie einen hippen Food-Blog haben. Denn ich bin die schlechteste Bäckerin der Welt.


Das, liebe Menschen, ist ein Cookie. Ja. Ein Cookie. Ein großer Cookie. Ein rechteckiger Cookie. Denn natürlich ist aus den circa 15 runden Cookieteighäufchen ein Cookiemonster entstanden. Irgendwie erinnert es mich jetzt eher an einen Butterkeks ohne 52 Zähne. Och menno. Nie krieg ich schöne Cookies hin. Meistens werden sie zu weich. Oder angebrannt (beim Monstercookie hab ich vorsorglich die dunklen Stellen fürs Foto entfernt. Wenigstens ein bischen essbar soll das Ding aussehen). Und jetzt, jetzt kann ich kleine lustige Rechtecke aus dem Monstercookie basteln. Auch ein Spaß. 

Es schmeckt aber bisher ganz lecker. Mal abwarten, bis es abgekühlt ist.