Sonntag, 1. November 2015

Neu im Bücherregal - Die Oktober-Bücher

Jaja, schon wieder ist ein Monat vorbei, wir werden älter und das Jahr weniger, blabla, kennt man ja. Warum in diesem Bücherkauf-Monatsrückblick schon wieder so viele Bücher herumliegen, kann ich mir gar nicht erklären, schließlich habe ich kein Buch (ich wiederhole: kein einziges Buch) von der Frankfurter Buchmesse mitgebracht. Wie trotzdem zehn neue Bücher bei mir eingezogen sind, versuche ich hier zu klären:


Samstag, 31. Oktober 2015

Fotobreze - Oktober 2015

Ein dicker Pulli, eine warme Teetasse, ein laubloser  Baum vor dem Fenster - aber die fiesen Balkonblumen blühen plötzlich wieder. Verrückt. Dabei ignoriere ich die seit mindestens zwei Monaten, weil sie doch eh nie das tun, was Blumen tun sollen. Ich freue mich also nur heimlich ein bisschen, sonst merken die Blumen das bestimmt und fallen augenblicklich in sich zusammen. Deswegen konzentriere ich mich lieber auf diese kleine, aber feine Bilderauswahl aus dem vergangenen Monat. Und bis heute Abend muss ich noch rausfinden, wie man die Haustürklingel abschaltet ... 



// Wie er guckt! Darf ich ihn mitnehmen? Bitte? //
// Wie es guckt! Darf ich es mitnehmen? Bitte? Dieses Nackenwärmerkissen wünsch ich mir gar sehr //
// Wie es ... naja. Steht. Ich werde nie ein Pferdemädchen werden, aber lustige Bildchen in alten Büchern sind schon lustig //

Montag, 26. Oktober 2015

Praterveilchen von Christopher Isherwood.


Originaltitel: Prater Violet - Aus dem Englischen von Brigitte Jakobeit - Erschienen bei Hoffmann und Campe - 2015 - Herzlichen Dank für das Leseexemplar!

Es ist das Jahr 1933, Europa steht am Abgrund, und in London laufen die Dreharbeiten für eine Filmschnulze namens Praterveilchen. Der ebenso temperamentvolle wie narzisstische Regisseur Friedrich Bergmann, ein österreichischer Jude, hadert mit der Oberflächlichkeit seiner Branche und leidet an den politischen Entwicklungen in seiner Heimat. Doch kaum jemand schenkt seinen Mahnungen Gehör ...

Ein weiterer Isherwood durfte bei mir einziehen. Wieder eine Neuauflage aus dem Hause Hoffmann und Campe. Das heißt im Umkehrschluss - mir fehlt nur noch "A Single Man" und dann würden die drei Schönheiten nebeneinander im Regal stehen. Bis es soweit ist, erzähle ich einmal mehr zu "Praterveilchen".

Samstag, 24. Oktober 2015

Das Licht der letzten Tage von Emily St. John Mandel.


Originaltitel: Station Eleven - Aus dem Englischen von Wiebke Kuhn - Erschienen im Piper Verlag - 2015

Niemand konnte ahnen, wie zerbrechlich unsere Welt ist. Ein Wimpernschlag, und sie ging unter Doch selbst jetzt, während das Licht der letzten Tage langsam schwindet, geben die Überlebenden nicht auf. Sie haben nicht vergessen, wie wunderschön die Welt war und sie weigern sich zu akzeptieren, dass alles für immer verloren sein soll. Denn selbst das schwächste Licht erhellt die Dunkelheit. Immer. 

Bevor ich diese Rezension beginne, möchte ich noch sagen, dass mir "Das Licht der letzten Tage" von Emily St. John Mandel (Extrapunkte für den Namen!) unheimlich gut gefallen hat. Ich habe ein wenig Angst, dass ich das nicht richtig vermitteln kann. Ich kann nämlich auch gut verstehen, wenn jemanden das Buch nicht gefällt. Oh. Und möglicherweise werde ich Handlungselemente erwähnen, die als Spoiler gelten. Nur als Vorwarnung.

Sonntag, 18. Oktober 2015

#LBLesertreff und ein Messesamstag.


Ein bisschen muss ich mir noch den Schlaf aus den Augen reiben, aber so grundsätzlich bin ich wach. Und halbwegs schmerzfrei. Mein kurzer Messeausflug ist nun also vorbei und ich möchte davon berichten.