Dienstag, 31. Mai 2011

Lattentest.

Ich war gerade dabei mein Zimmer ein wenig "aufzuräumen" (= Karton von einer Seite auf die andere Seite des Zimmers schieben) und dabei ist mir dieses Ding wieder in die Hände gefallen, welches ich von meiner liebsten Lieblings-Mitstudentin zu Weihnachten geschenkt bekommen habe.
Allerliebst, nicht wahr? Vielleicht erinnert man sich noch an das dazupassende Popcorn, welches ich aber schon im Januar zusammen mit Bruder verköstigt habe. Nun also - Latte Macchiato!

Bisher habe ich noch nicht probiert, ich werde das nun live - während ich diese Zeilen tippe - tuen.
...
Riecht wie kalter Kaffee. Und ein bisschen schokoladig. Aber eher Bitterschokolade.
...
Schmeckt irgendwie nur nach Kakao. Also so Plastikkakao. Wo da jetzt Kaffee sein soll, keine Ahnung. Wieso hab ich dann gerade noch Kaffee gerochen? Sehr eigenartig.

Also irgendwie ... naja. Ein bisschen erinnert mich das an das Eiskaffeepulver, welches wir haben. Nur in schlechter.

Dafür habe ich nun eine Dose mit Twilight-Dingen drauf! Ist das nicht wahnsinnig toll?

Schwerpunktschwankung

(Wie ungewohnt kein Label "Finnland" zu benutzen ...)

Hochmotiviert wie ich bin, fuhr ich heute nach München zu einer Infoveranstaltung zur Schwerpunktswahl. Weil, das Mehdchen ist ja jetzt schon groß und darf sich einen Schwerpunkt aussuchen (das bedeutet auch, dass ich nur noch 1 Jahr studiere und das macht mir ECHT Angst ...).

Irgendwie muss ich aber sagen - nach der Infoveranstaltung bin ich nicht wirklich schlauer.

Welche Schwerpunkte stehen denn zur Auswahl?

Bank-, Finanz- und Risikomanagement - aber ganz sicher nicht. Niemals nie! GAR NIE! Ich bin kein Bankmensch, ich will kein Bankmensch werden und in Finanzierung war ich schlecht. Richtig schlecht.   
 
Human Resource Management - wie sagte die Dame "Bei HRM kümmern wir uns um Menschen, nicht nur um wirtschaftliche Belange!". Irgendwie wäre das schon nett. Weil auch ein bisschen psychologisch und so. Aber - ich kann mir nicht vorstellen in einer HR-Abteilung zu arbeiten. Keine Ahnung warum, aber irgendwie. Hm. Wie klug ist es einen Schwerpunkt zu wählen, in dem man eigentlich nicht arbeiten möchte, den man aber inhaltlich interessant findet? Ich könnte hoffen, dass sich während der Zeit meine Einstellung zur Arbeit ändert ...

Logistik- und Produktionsmanagement - ich muss ja sagen ... irgendwie fände ich diesen Schwerpunkt interessant. Dinge hin- und herschieben! Und ich könnte damit auch wieder back zur Buchbranche (♥)! Blöd ist, im 3. Semester gibt es dazu ja eine Vorlesung und da hab ich die Prüfung noch nicht geschrieben, die schreib ich erst jetzt im Juli (ich war faul und wollte nicht noch ein Fach lernen, deswegen hab ich die Prüfung geschoben). Das heißt ich weiß nicht wie meine Note in dem Fach ist und irgendwie würde ich das vorher gerne wissen. Ich hab aber nur 2 Wochen Zeit für meine Entscheidung.
 
Marketingmanagement - ♥ Eigentlich muss ich dazu nichts sagen. Ich glaube mein ganzer Freundeskreis wäre schockiert, wenn ich NICHT Marketing nehmen würde. Und ich gebe auch zu, ich mag Marketing schon ganz arg. Auch wenn ich weiß, dass Marketing nicht nur heißt lustige Werbungen zu machen. Was mich an dem Schwerpunkt abschreckt sind die vielen Klischeestudenten, welche den Schwerpunkt nehmen. Obwohl ich Klischees ja eigentlich gewöhnt sein müsste, hallo, ich studiere BWL, das ist DAS Klischee schlechthin. Und jeder der nicht weiß was er machen soll nimmt Marketing ...
(Erschwerend kommt hinzu - es gab heute keinen Vortrag zu Marketing, weil irgendwie kein Dozent dafür Zeit hatte ... das nervt! Vielleicht hätten die irgendwas gesagt, was mich voll von Marketing wegbringt oder voll überzeugt, dass ich es machen soll)

Projektberatung und Projektmanagement - Irgendwie fände ich Projektmanagement auch ganz interessant. Was zum größten Teil daran liegt, dass im Praktikum der Mensch vom Projektmanagement neben mir saß und der immer recht interessante Dinge gemacht hat (Studentenrabatt ♥). Was mich hier ein bisschen abschreckt ist die Tatsache, dass der Schwerpunkt ein bisschen so klingt als wäre das mit Wirtschaftsinformatik und ich kann doch nicht programmieren und ich lege auch keinen gesteigerten Wert darauf das zu können. Also - in den vorherigen Prüfungen war ich da zwar immer sehr gut, aber trotzdem. Ich weiß, dass ich bei diesem ... normale Sprache in eine "Programmiererfreundliche" Sprache nicht so gut war. Ich weiß nicht mal mehr wie das hieß. Das mit den Kästchen und Pfeilen und so. Hm.

Rechnungswesen und Controlling - hahahaha. NO! Was sagt das eigentlich über mich aus, dass ich die BWL-lastigen Fächer wie Finanzierung und Rechnungswesen sehr arg hasse?     

Steuern - Danke, aber - nein danke! Auch wenn mir das gar sehr leid tut, weil meine Lieblingsdozentin in diesem Schwerpunkt unterrichtet und ich die Dozentin schon gerne wieder hätte. Hmpf. Erst im Sommersemester 2012 wird es die Möglichkeit geben zwei Schwerpunkte zu wählen (also einen Hauptschwerpunkt und einen Nebenschwerpunkt), dann hätte ich mir überlegt Steuern vielleicht - UNTER UMSTÄNDEN - zu nehmen. Aber so? Nee!

Das heißt also - ich habe vier Schwerpunkte, die mich interessieren. Und ich habe keine Ahnung wie ich jetzt herausfinden soll welcher Schwerpunkt am besten für mich ist. Hmpf.

Vorschläge?

Montag, 30. Mai 2011

Conclusion.

Dies nun also wird der letzte Eintrag zu meinem vergangenen Erasmus-Semester in Finnland sein. Nachdem ich heute das Home Exam für B2B-Marketing verschickt habe (yay me - 5 Seiten obwohl 8-12 gefordert waren. Man merkt überhaupt gar nicht wie wenig Motivation ich hatte ...), sind auch alle Studiendinge abgeschlossen. Ich habe auch schon fast alle Noten und bisher sieht das ganz okay aus. Eine 5, viele 4er und 3er. Ich bin recht zufrieden.

Also. Wie war das Auslandssemester?

Meiner Meinung nach war es wirklich ein sehr feines Erlebnis und ich bin so wahnsinnig froh, dass ich meine Angst überwunden habe und das wirklich alleine durchgezogen habe. Yay me! Aber dieses Mal so richtig. Also wirklich. Ich bin in dieser Hinsicht sehr stolz auf mich.
Finnland ist ein wahnsinnig schönes Land, auch wenn die Städte manchmal eher klein und unscheinbar und ja, manchmal auch etwas langweilig sind, die Natur macht einen immer sprachlos. Insbesondere in Lappland. Lappland war eh eines der allerschönsten Erlebnisse. So viel Schnee. So viele allerliebste Hunde. Ich, alleine am "Steuer" eines Hundeschlittens. Hach. Das war wahnsinnig schön. Nicht zu vergessen das "schwimmen" im See nach der Sauna. Da bin ich auch sehr stolz, dass ich mich das getraut habe, weil das niemand glauben kann wenn ich das erzähle. Aber! Ich habe Beweisfotos! Ha!

Ich habe sehr viele neue Menschen kennengelernt unter denen so wahnsinnig viele allerliebste Menschen waren, das ist wirklich beeindruckend. Ich vermisse diese Menschen gerade jeden Tag, auch wenn ich durch Facebook (was auch sonst - The Facebooker! :p ) jederzeit Kontakt mit ihnen aufnehmen kann. Auch wenn dieser Kontakt natürlich nicht so wirklich ganz arg toll ist, wie wenn man die Menschen einfach jeden Tag in der Uni sieht. Ich hoffe ganz arg sehr, dass ich diese Menschen wiedersehen kann. Letztens habe ich ein Gruppenfoto von einem Picknick auf Suomenlinna bekommen und das war so reizend. Weil wegen Menschen und Erinnerungen und Suomenlinna und so. Hach.

Unimäßig muss ich sagen - ich weiß noch nicht ob ich wirklich was gelernt habe. Irgendwie kommt es mir so vor als wäre die finnische Unibildung sehr arg oberflächlich. In sehr vielen Fächern haben wir Dinge durchgenommen, die ich in Deutschland schon sehr viel ausführlicher durchgenommen hatte. Genauso wie ich in Finnland wahnsinnig viele Wiederholungen hatte - in mindestens 3 Fächern haben wir über Hofstede gesprochen. Irgendwann nervt das schon.
Gruppenarbeiten sind immer noch nicht so mein Ding. Vielleicht bin ich nicht gruppenfähig. Keine Ahnung. Es ist auf jeden Fall keine Lernmethode für mich.
Am meisten hat mich der Finnischunterricht enttäuscht.  Mir ist ja klar, dass man diese Sprache nicht in einem halben Jahr lernen kann. Aber trotzdem! In der zweiten Phase habe ich einfach nichts neues gelernt, jedenfalls kam es mir so vor. Vielleicht lag es auch an mir, will ich auch gar nicht abstreiten.

Insgesamt also - ein sehr feines Auslandssemester mit ein paar Schwächen, aber hey. Ist nicht so schlimm. Schlimmer ist im Moment viel mehr die "Eingliederung" in den normalen deutschen Alltag. Ich wache auf und vermisse das Geräusch meiner blöden Dunstabzugshaube. Plötzlich verstehe ich wieder das ganze Gerede in Zügen und Bussen (und die meiste Zeit will man das gar nicht verstehen ...). Im Cafe habe ich den Reflex mit Kreditkarte zu zahlen, weil - in Finnland ist das ja normal. Die Lebensmittelpreise lassen mich ungläubig staunen. Warum ist das plötzlich so billig???

Ich muss noch meine ganzen Papierdinge sortieren (man erinnere sich an das Bild vom letzten Eintrag). Und ich denke, ich möchte ein Fotobuch basteln mit Finnlandbildern. 1805 sind es nun.

Und das hier darf momentan meinen Desktop zieren. Weil irgendwie - das ist Finnland. Das ist Helsinki.

Und um ganz melodramatisch diesen Eintrag zu beenden - Sunrise Avenue mit Hollywood Hiles. Weil eine allerliebste Mitmenschin dieses Lied am Tag meiner Abreise bei Facebook gepostet hat und meinte, dass passt gerade so gut zur Abschiedsituation. Und ja. Tut es. Ich habe es die ganze Zeit auf der Busfahrt zum Flughafen gehört und musste mich echt zusammenreissen um nicht zu weinen. 




Kiitos.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Ein Haufen Erinnerungen ...

... muss erst sortiert werden, dann werde ich auch ausführlich eine Bestandsaufnahme bloggen können. Im Moment eher nicht. Ich bin ja schon sehr stolz auf mich, dass alle Klamotten jetzt im Schrank sind. Und ich hab meine Steuererklärung gemacht, wie spannend. Aber der ganze Rest - der liegt hier so rum.

Mittwoch, 25. Mai 2011

Daheim.

Hiermit möchte ich berichten, dass ich gestern wohlbehalten in München gelandet bin. Die Aschewolke bewegt sich jetzt nach Finnland, das ist doch unfair. Das hätte sie auch früher machen können.
Den Großteil meines Gepäcks (ich hatte wieder Übergepäck ... dieses mal aber "nur" 4 Kilo ...) habe ich schon ausgepackt, jetzt liegen nur noch Andenkendinge auf meinem Bett und ich kann die nicht anfassen, sonst werd ich traurig.

Morgen denn werde ich höchstwahrscheinlich das Kapitel "Finnland" hier ganz feierlich abschliessen mit einer Conclusion und so.
Und meine Steuererklärung muss ich auch noch machen.