Freitag, 18. Januar 2013

Der freie Freitag

Ich habe heute frei. Das ist so ungewöhnlich, dass ich es selber noch gar nicht glauben kann und heimlich auf unserer Internetseite rumsurfe und Sachen überprüfe (in der Kategorie "Sonstiges" sind drei Inserate falsch einsortiert und es fehlen Bilder!!!! Wah!!!!). Außerdem habe ich den freien Tag bisher noch nicht für das genutzt, für was ich ihn eigentlich nutzen sollte. Nämlich lernen. Ich war stattdessen einkaufen und habe beim Nachbarn mein Paket abgeholt. Wuhu! Paket! Der Nachbar ist weniger zum "wuhuen", weil er mir das Paket einfach so in die Hand gedrückt hat, ohne mich zu kennen. Ich meine, da hätte ja jetzt wohl jeder mit dem Zettel kommen können. Den er gar nicht sehen wollte. Also, den Zettel. Das ist doch doof. Aber egal. Hauptsache ich habe mein Paket. Mit wichtigem Inhalt:


Denn meine alte, große Tasche hat sich dazu entschieden ein bisschen zickig zu werden, wenn es darum geht, den Reissverschluss zu schließen. Eigentlich könnte man sagen, es war überhaupt nicht mehr möglich, den Reisverschluss normal zu schließen. Nur rohe Gewalt half. Und ich bin doch kein Rohling! Deswegen begab ich mich auf die anstrengende Suche nach einer neuen Tasche. Die zwar groß sein sollte, aber nicht groß aussehen sollte! Und ich wollte lieber eine Umhängetasche, denn nur kurze Henkel sind irgendwie nichts für mich. Dann rutscht die Tasche immer. Das nervt. Diese wunderbare Tasche von Mexx hat nun lange Träger und kurze Henkel, eine andere Farbe als die alte Tasche und hat Platz, sieht aber nicht aus, als hätte ich meinen halben Hausrat dabei. Finde ich jedenfalls. Bisher gefällt sie mir sehr gut. Mal gucken, ob da im Zweifelsfall auch mein Laptop reinpassen würde. Das wäre nämlich wunderbar. 

Und weil ich dann schon am Ausräumen der alten und Einräumen der neuen Tasche war - What's in your pocket, my precious?


Nabokov! Immer noch. Gestern habe ich im Zug sogar ein Stück weitergelesen und ich mag das Buch schon immer noch sehr gerne.
Taschentücher.
Kalender. Ich danke immer noch der edlen Senderin, die diesen Kalender nicht wollte. Ich finde ihn zauberhaft. Insbesondere weil er so schön schlicht ist und genau die richtige Größe hat. Vielleicht habe ich jetzt endlich das richtige Modell für mich gefunden.
Kugelschreiber. Und Kopfhörer. Komischerweise funktionieren jetzt wieder beide Hörer, obwohl letzte Woche nur der rechte Stöpsel funktionierte. Eigenartig. 
Geldbeutel. Bonbon. Kugummi. Mehdchentasche. Spiegel. Haarbürste. Feuerzeug und Make-up in Mousse-Form. Und natürlich der Schlüsselbund mit Hausschlüssel, Arbeitsschlüssel, Gimli, dem Wikinger und einem Rentiergeweihstück. 
Irgendwie ist meine Tasche schon ein wenig fad. 

Was nun auch in meine Tasche einziehen wird, ist das folgende Objekt, zu dem ich noch eine Geschichte erzählen kann. Wie spannend.

Es begab sich, dass ich bei Leonie Löwenherz an einem Gewinnspiel für einen Kalender teilnahm. Denn wir lieben alle Gewinnspiele und Kommentare schreiben ist einfach und ein Kalender, ja einen Kalender wollen wir doch alle (wir ignorieren jetzt einmal, dass ich ja bereits einen habe). Insbesondere wollen wir einen Kalender, wenn der auch noch so schick aussieht, wie der zu gewinnende Kalender. 

Also schrieb ich einen Kommentar und dann, dann bekam ich einige Tage später eine E-Mail von Leonie, dass ich gewonnen hätte. Einen Kalender. Wuhu? Ich gewinne sonst ja relativ selten etwas. Und es ist ja jetzt nicht so, dass da nicht genug andere Menschen mitgemacht hätten. Aber! Ich habe gewonnen und einige Tage später lag dann ein Umschlag im Briefkasten, auf welchen Herr Gatsby ganz neidisch war (denn auf dem Umschlag war passenderweise ein Bart gemalt, hihi). Ich präsentiere also nun:

Den Schnauzjahr-Kalender:






Hihihi. Ich bin schwer begeistert, denn ich mag das Design und das Format gar sehr. Und die Idee. Bärte! Überall Bärte! Nachdem ich jetzt aber schon zweimal erwähnt habe, dass ich bereits einen Kalender besitze, den ich auch sehr schick finde, werde ich den Schnauzjahr-Kalender nicht als Termineintragungskalender verwenden, sondern eher als kurzes Notiztagebuch. Wenn er schon so schick ist, dann soll er nicht schnöde beschriftet werden mit  "Prüfung, 30.01.2013 - 16 Uhr".

Nun dürft ihr alle kurz neidisch sein auf Tasche, Kalender und meinen freien Tag, denn gleich werde ich mit Lernen beginnen und dann kann man gar nicht mehr neidisch auf mich sein.

Kommentare:

  1. Gern geschehen, mit dem Kalender. ;) Also dem unschnäuzigen.

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  2. Ich hab' über die "Rohling"-Bemerkung grad sehr viel mehr lachen müssen als dem Gag vermutlich angemessen ist. Das kommt davon, wenn man sich den ganzen Tag nur mit Unidingen beschäftigt. Oh weh, oh weh. °_o

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