Sonntag, 30. März 2014

Fotobreze - März 2014


// Bei der Aufräumaktion gefunden - alte Briefe aus der Grundschule. //
// Wir mussten Briefe schreiben, auch an unsere Lehrerin //
 Ich bin leise! Merkt euch das! //


// Der zweifarbige Muffin! Nur echt mit Holzstäbchen, um die Illusion zu wahren //
// Da bekommt man ein Mädchen-Ü-Ei und was ist drin? Kein Mädchenspielzeug! //
// Pfannkuchen! Es sollte viel öfter Pfannkuchen geben! // 


// Hatte ich schon Super-Vario präsentiert? Ich mag den neuen Laptop ja schon sehr //
// Mit der S-Bahn zu IKEA. Warum ist dieser Mini-Expedit-Würfel in so einem großen Paket? //
// Farbauswahl. Das dauert bei mir immer Stunden ... //


// Münchendinge I: An der Isar entlang laufen //
// Münchendinge II: Einen München-Ordner mit Infos und Tipps zugeschickt bekommen  //
// Nicht-Münchendinge: Den Hund besuchen //


// Vor dem Hamburg-Urlaub //
 // Schreibtisch mit Affe. Ein bisschen fürchte ich mich ja //
// Nach dem Hamburg-Urlaub/ //


// Kuchenbacken in Hamburg //
// Streusel! //
// Rühren! //
// Kuchen! //

Samstag, 29. März 2014

Breaking Book.

Ich habe nun die Zusammenfassung von Breaking Bad bei Wikipedia gelesen, um wenigstens das Ende der Geschichte zu kennen, wenn ich schon die Serie nicht weitergucke. Denn furchtbar neugierig bin ich schon, auch wenn mich die Umsetzung nicht wirklich gepackt hat. Die Geschichte jetzt auch nicht, aber das Ende muss ich trotzdem wissen. Immer. Deswegen habe ich jetzt auch mal mit dem Vorbereitungsbuch für den Kurs "Materialität des Buchs" angefangen - damit ich neugierig werde, wie es endet. Oder so ähnlich. Bisher habe ich nur erfahren, dass Schrift aus Bildern entstanden ist. Hui! Im nächsten Kapitel geht es um Keilschrift. Hui! Ich mag das Buch eigentlich nur, weil es so hübsch aussieht. Oberflächlichkeit. Ih! Bäh! Und eigentlich wollte ich kein weiteres Buch anfangen, wenn ich eigentlich nebenbei noch den Briefwechsel zwischen Thomas Bernhard (pfui!) und Siegfried Unseld (hui!) lese und letztens im Bus "Wenn ein Reisender in einer Winternacht" von Italo Calvino angefangen habe. Der Anfang war sehr amüsant, weil der Autor mit dem Leser spricht und mit ihm zusammen den Kauf des Buches nachgeht. Ich konnte dann aber nicht mehr weiterlesen, weil ich die neu erstandene Wandleuchte für den Esstisch vor den böse Mitbusfahrern beschützen musste. Die hätten sonst die Glasplatte kaputt gehauen. Wenn die Wandleuchte heil an der Wand hängt,  kann ich endlich auch die Bilderrahmen aufhängen. Hurra! Darauf freue ich mich schon seit ... Jahren! Und morgen, morgen back ich Marmorkuchen! 

(Dieser Beitrag wurde Ihnen präsentiert von:  Langeweile. Langeweile - Jetzt mit verbesserter Rezeptur!)

Mittwoch, 26. März 2014

Die Hamburger-Woche.

Wieder daheim. Gestern hat es in München geschneit, was soll denn das? In Hamburg regnete es wenigstens nur. Dafür aber die meiste Zeit. Ich brauche dringend Gummistiefel. Trotz des schlechten Wetters waren wir viel unterwegs, deswegen ist unsere liebe Gastgeberin jetzt auch krank. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass sie wetterbedingt krank geworden ist. 
Wir fuhren also letzten Montag nach Hamburg und kamen genau rechtzeitig an, denn genau mit der Einfahrt in den Bahnhof endete auch die Drei-Fragezeichen-Folge, die wir während der Fahrt gehört haben. Ich weiß nicht mehr genau um was es ging. Gestohlene Gemälde? Die Schnalle von Justus Jonas stellte sich als Komplizin des Oberbösewichts heraus. Furchtbar spannend. Um den Schock zu verdauen, gingen wir am nächsten Tag Scones essen. Man sollte immer Scones essen. Immer, immer, immer. Warum der Laden aber mit Rosendruck - Rosentischdecke, Rosenteller, Rosentasse, Rosenbilder, Rosenhandtücher, Rosenkissen - vollgestopft sein musste (und man konnte alles kaufen!), versteh ich aber nicht. 


Mittwoch dann das Live-Hörspiel der Drei Fragezeichen. Der Grund, warum wir nach Hamburg gefahren sind. "Phonophobia - Sinfonie der Angst". Ich muss ja sagen, ich fand das richtig gut. Und ich bin immer noch kein Drei-Fragezeichen-Fan, ich kann erst seit kurzem die drei Personen auseinanderhalten und kenne ihre Namen. Außerdem kenne ich gefühlte drei Folgen, auch wenn es langsam wohl schon neun oder sogar zehn Folgen sind. Trotzdem habe ich ein paar Anspielungen verstanden. 34 Jahre! Und ich mochte die Show-Elemente, welche nur für das Live- (da sehende) Publikum Sinn ergeben. Tanzeinlagen! Kameraspäße. Vielleicht sollte ich mir die Folge auch mal anhören, um zu überprüfen, wie das ganze in der Nur-Hör-Version wirkt. An einem Punkt war ich aber etwas enttäuscht. Es gab gar keine krassen Hardcore-Fans, die entweder mit massenweise Merchandise auftauchten oder einen Schlafanzug trugen (denn Die die Fragezeichen hört man bekanntlich zur vor dem Schlafengehen). Ja. War also sehr nett. Am Eingang musste ich mein Deo abgeben, weil ich damit eine potentielle Gefahr darstelle. Ohne Deo aber bestimmt auch! Pah!
Die restlichen Tage verliefen sehr ruhig und spontan. Wir haben Kuchen gebacken und Breaking Bad angeguckt (ich find die Serie ja eher nicht so toll), sind zu einer Lesung von Roger Willemsen gegangen (Yay - hoher Altersdurchschnitt ist hoch!), die sehr unterhaltsam war, auch wenn ich mir noch einen freien Redeteil gewünscht hätte, und waren im Kino. The Grand Budapest Hotel. Sehr guter Film. Ich mag Filme von Wes Anderson, weil sie immer so bunt, überladen und zentriert sind. Und dann war irgendwie schon wieder Montag - der doofe Abreisetag. Ich mag keine Abreisetage. Ich muss ganz bald wieder nach Hamburg. Finde ich. Und Frau und Herr Gastgeber müssen sehr bald nach München.


Eine Fährfahrt, die ist lustig! 
Eine Fährfahrt, die ist schön! 
Auch wenn es regnet, 
Kann man da noch mehr Wasser sehen!

Montag, 17. März 2014

Perlenhamburg.

Wenn man das liest, bin ich gerade auf dem Weg nach Hamburg. Hamburg! Endlich wieder Hamburg! Viele Herzen und ein Konfettiregen, bitte! Eine ganze lange Woche darf ich wieder am Wasser sein, welches mir in München so fehlt (und meistens nur als Regen vom Himmel fällt). Und nein, die Isar zählt nicht. Niemals zählt die Isar. Da kann man nicht mit der Fähre fahren. Was ich auf jeden Fall wieder machen muss. Man kann nicht oft genug mit Hamburger Fähren fahren. Ansonsten gibt es keine Termine, außer am Mittwoch den Auftritt der Drei Fragezeichen angucken/-hören. Ich bin bei meinem Studium der alten Folgen immer noch nicht weitergekommen, kenne also insgesamt nur drei Folgen. Vielleicht werde ich während der Zugfahrt nach Hamburg weitere Folgen gehört haben, aber das weiß ich ja jetzt noch nicht. 


Hamburg, also. 
Bis nächste Woche.

Samstag, 15. März 2014

KRIEG/PROMETHEUS nach Rainald Goetz und Aischylos

Es folgt: Ein Beitrag aus der beliebten Reihe "Marina guckt sich Theaterstücke ihres Bruders an" (eigentlich sollte ich davor noch einen anderen Theaterbesuch nacherzählen und zwar Orest im Residenztheater, aber das hat Zeit. Mein Bruder braucht Werbung). Hier erstmal ein Werbevideo:



Harte Fakten finden sich hier auf der Seite des Rationaltheaters. (Nicht Residenztheater. Auch wenn ich die immer verwechsle) Vorführungen gibt es noch am 19.03., 20.03. und 21.03., Einlass ist immer um 19 Uhr (früh kommen, um den Sofaplatz zu kriegen!), Beginn um 20 Uhr. Geld kostet es auch. Deswegen wollte die Frau vor uns dann doch nicht rein. Gut, sie wollte auch anscheinend eigentlich zu dem Vortrag über die NSU-Prozesse, der am nächsten Tag stattfand, aber. Den Unterschied hätte sie bestimmt nicht gemerkt. Es gab Zeus-Nazi-Binden! Und ein Froschkostüm! Partyhüte! Frauen in engen, hautfarbenen Anzügen! Also alles, was man für einen unterhaltsamen Theaterabend braucht. Außerdem habe ich vergessen zu erwähnen, dass viel gesungen wird. Ich habe seitdem einen furchtbaren Ohrwurm von Einheitsfrontlied. Sehr dämlich. Andere Besucher des Theaterstücks haben bei allen Liedern mitgesungen. So schön war es!

Hab ich jetzt genug Bilder im Kopf der Leser erzeugt, die durch den wirklichen Besuch des Stücks zerstört werden? Sehr gut.

In Wahrheit geht es um Prometheus. Und um Krieg. Krieg unter den Menschen. Krieg in Prometheus. Das ist nicht schön. Und auch nicht unterhaltsam. Und deshalb sehr gut.