So schnell wird aus der Ausnahme vom letzten Jahr eine neue Regel. Denn auch 2025 konnte ich die gelesenen Bücher nur sehr schwer auf fünf Lieblingsbücher runterbrechen. Deswegen sind es wieder zehn Bücher geworden, die ich hier zum Jahresende noch einmal auflisten möchte. Dabei habe ich in diesem Jahr wieder viel weniger gelesen als in den vergangenen Jahren, was mich wirklich arg ärgert. 58 Bücher waren es insgesamt. Mir geht es dabei weniger um den Vergleich mit anderen Personen, sondern mit mir selber. Ich weiß, dass ich mehr lesen könnte, wenn ich öfter das Handy zur Seite legen würde.
Aber ich hab auch viele andere schöne Dinge gemacht: Ich habe mehrere Schals gestrickt, ich versuche mich weiter an sowas ähnlichem wie einer Laufroutine, ich war 41x im Kino (Lieblingsfilme unter anderem »The Brutalist«, »Die my love«, »In die Sonne schauen« und »Sentimental Value«), ich habe mit Tina zwei Buchtauschpartys veranstaltet, war in Berlin für eine Buch-Moderation, auf der Leipziger und Frankfurter Buchmesse, zweimal in Halle zu Besuch, habe mir in Hamburg ein neues Tattoo stechen lassen, war bei Lesungen, im Theater, beim Bayerischen Buchpreis, bei einem Live-Podcast von den Drinnies und bei Timur, habe mit Kolleginnen einen Silent Reading-Abend im Verlag organisiert und - mit großem Ausrufezeichen - war zehn Tage lang in New York, baby! Bei all den doofen, anstrengenden, traurigen, tränenreichen Stunden, die 2025 bereitgehalten hat, war dieser Urlaub die allerschönste Zeit.
Deswegen muss ich mir selber an dieser Stelle nochmal sagen, dass 58 gelesene Bücher voll in Ordnung sind. Zehn dieser Bücher liegen mir ganz besonders am Herzen, aus ganz unterschiedlichen Gründen. Mehr zu den einzelnen Büchern findet ihr in den entsprechenden »Lesezeit«-Beiträgen.

