Samstag, 23. April 2016

Zum Welttag des Buches – Ein Wunschzettel voller Bücher


Heute ist der 23.04. und damit der hochheilige Feiertag aller Büchermenschen. Welttag des Buches! Shakespeare ist gestorben, Cervantes ist gestorben, da kann man schon mal zum Trost die Kultur des geschriebenen Wortes hochhalten. Da ich weiter zu #nobooksforbreze stehe (gekaufte Bücher bisher: 0), gibt es für mich also heute keinen Ausflug in die nächste Buchhandlung (Crossover-Marketing: Bei Tina gibt es eine gar großartige Liste mit den schönsten Buchhandlungen in München. Abgenickt von mir). Stattdessen habe ich meinen etwas langen Wunschzettel angeguckt und fünf Bücher ausgewählt, die ich demnächst gerne von der Liste streichen möchte, weil ich sie mir kaufen möchte. Natürlich erst nach dem Buchkaufverbot. Im Mai. Oder so. 

Habt ihr vielleicht eines der Bücher schon gelesen? Oder steht eines davon auf eurer eigenen Wunschliste?

Sonntag, 17. April 2016

Wir kommen von Ronja von Rönne.


Originalausgabe - Erschienen bei Aufbau- 2016 


Wenn jemand stirbt, zieht man sich schwarze Kleider an und geht zur Beerdigung. Oder man flieht gemeinsam mit seinen drei Beziehungspartnern und einer Schildkröte ans Meer. Nora entscheidet sich für Letzteres. Als ob Polyamorie helfen würde. Als ob Flucht helfen würde. Als ob man den Dämonen der Vergangenheit so einfach entkommt.

Ronja von Rönne – das ausgebuhte Wunderkind des Feuilletons. Man liebt sie oder man hasst sie (oder man findet sie so mittelmäßig. Oder man findet sie zwar nicht so toll, würde aber nicht den Raum verlassen, wenn sie irgendwo erscheint. Danke, liebes Känguru!). Letztes Jahr beim Ingeborg-Bachmann-Preis fand ich ihren Text ganz gut. Davor hab ich nur am Rande mitbekommen, dass sie im Zentrum eines Feminismus-Shitstorms steht. Das wars. Und dann kam ihr Buch und wir gingen zu einer Lesung im Rahmen der Leipziger Buchmesse. Und irgendwie fand ich da das Vorgetragene doch ganz gut. Doch ich blieb standhaft und kaufte mir das Buch nicht. Ich kaufte mir das Buch erst einige Tage später. Zum Indie-Book-Day. Total indie. It's a match! 

Sonntag, 3. April 2016

Neu im Bücherregal - Die März-Bücher 2016

Ha! Ich habe gelogen! Jedenfalls scheint es mir so, denn als ich gerade alle Bücher für diesen Beitrag herausgesucht habe, bin ich nur auf elf Bücher gekommen. Und nicht, wie hier dramatisch erzählt, auf vierzehn. Das liegt daran, dass ich mich gerade spontan dafür entschlossen habe, dass ich drei der Bücher nicht in mein Bücherregal aufnehmen werde. Gelesen habe ich sie zwar alle drei, aber ich muss ja nicht alle Bücher behalten. Jawohl. 

Heißt das jetzt, ich kann #nobooksforbreze doch in die Tonne werfen? Nein! Natürlich nicht! Der Selbstversuch bleibt bestehen. Gestern wurde ich schon auf eine harte Probe gestellt, denn es gab "Blauschmuck" in meiner liebsten Lieblingsbuchhandlung Buch & Töne für die Hälfte. Oh weh. Doch ich rede mir einfach ein, dass niemand dieses Buch kaufen will und ich deswegen auch bis Mai warten kann. 

Solange sehen wir uns mal den Stapel der neueingezogenen Bücher im März an:


Gemeinerweise wurde mein üblicher Fotohintergrund mit "Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft"-Bänden zugestellt. Wieder so ein Zeichen, dass hier kein Platz mehr für Bücher ist. Also ignoriert bitte den Hintergrund, mit diesen Büchern habe ich nichts zu schaffen.

Samstag, 2. April 2016

Fotobreze - März 2016

Der März! Ein Monat für die Geschichtsbücher! Jedenfalls für die Geschichtsbücher der Rentenversicherung, denn seit März bin ich nun sehr groß und sehr erwachsen und kein Volontär mehr. Wieso habe ich das nur vergessen? Wieso habe ich mir den April für das Buchkaufverbot ausgesucht? Jetzt kann ich mir keine Bücher kaufen. Doch ich bin ja jetzt groß und erwachsen und werde diesen einen Monat aushalten (Update - Tag 2 von #nobookforbreze und ich habe kein Buch gekauft). 


// Osterwichtel-Paket von LovelyBooks mit vielen feinen Sachen //
// Der Fuchs ist jetzt ein kleiner Fuchs! //
// Bei Ausmalbüchern für Erwachsene bin ich mir noch nicht sicher, was ich davon halten soll //


// Da habt ihr es! Ein Tulpenfoto! //
// Ich liebe unsinnige Anführungszeichen und das hier gehört zu meinen Lieblingen //
// Und plötzlich sind die Gleise weg //


// Lecker Brot, lecker Käse, lecker Buch //
// Dann kommt man auf die Idee, die Bücher farbig zu sortieren und dann hat man keine Lust mehr //
// Als großer Bernhard-Kenner freut es mich sehr, dass ich beim Suhrkamp-Gewinnspiel gewonnen habe //


// Neuer Lieblingsort fürs Mittagessen: Die KVB-Kantine. Mit Fitness-Burger //
// Soviel zu "Fitness" //
// Der Sushi-Freitag ist auch irgendwie mein Lieblingstag geworden //


// Wer eine Reise zu IKEA tut, der hat was zu erzählen. Und zu schleppen //
// Regentropfen überall //
// Und ein Huhn //

Montag, 28. März 2016

Ein Vorsatz für den April.


Jawohl, lieber Leser. Sie lesen richtig. Das Bild mit Herrn Dachs und dem sehr instabilen Bücherstapel spricht die Wahrheit. Buchkaufverbot im Hause Nordbreze! Im April! Also nächsten Monat.

Es ist nämlich so. Um für den monatlichen "Neu im Bücherregal"-Beitrag zu wissen, welche Bücher ich entweder käuflich erworben oder auf anderen Wegen erhalten habe, führe ich eine Liste mit eben jenen neuen Büchern. Fein säuberlich notiere ich also die Buchtitel in meinem extra dafür angelegten Notizheft. Dieses Notizheft ist zwar relativ groß, trotzdem musste ich in den vergangenen Tagen erschrocken feststellen, dass die Liste der im März neu eingezogenen Bücher schon fast eine ganze Seite einnimmt. In Zahlen ausgedrückt: 14 Bücher habe ich gekauft, bekommen, mitgenommen. 14! Das heißt quasi jeden zweiten Tag ein Buch! Wie konnte das nur so ausarten? 

Traurig und schlapp liegen diese 14 Bücher nun teilweise vor dem Regal der ungelesenen Bücher und warten (traurig und schlapp) auf einen Stehplatz im Regal. Den es nicht gibt. Das Regal ist voll. Das Wohnzimmer auch. Alle müssen weinen. Auch Herr Dachs. Sein größter Albtraum wird wohl bald wahr – von einem Bücherstapel erschlagen zu werden!

Deswegen habe ich mir für den April etwas vorgenommen. Es werden keine Bücher gekauft. Jawohl. Es werden auch keine Bücher aus der Arbeit mitgenommen, ausgenommen, es handelt sich um Bücher, die ich arbeitsbedingt lesen muss. Eben jene Bücher werden aber wieder brav mit in die Arbeit genommen und landen nicht im heimischen Bücherregal. Im April soll die Notizheftseite für neue Bücher leer bleiben. Leer. Kein kleines Reclam-Heft, kein nettes Leseexemplar, kein Malbuch, kein Mängelexemplar-Schnäppchen, rein gar nichts wird auf die April-Seite geschrieben. 

Herr Dachs wird das überwachen. Und ihr bitte auch. Falls ich gegen meinen Vorsatz verstoße, überschüttet mich mit Schimpf und Schande. Falls ich aber dem Drang, neuen Büchern ein Zuhause zu geben, nicht nachgehe, so wartet am Ende des Monats eine große Pizza auf mich. Und so steht es hier jetzt geschrieben und so sei es. 

Habt ihr irgendwelche Tipps für mich? Wie viel Abstand sollte ich zu Buchhandlungen halten? Reichen 100 Meter? Und sollte ich eine tägliche Taschenkontrolle in der Arbeit einfordern?