Mittwoch, 28. Februar 2018

Fotobreze - Februar 2018


// Die Pflanzenbreze pflanzt ihre Pflanzen um. Und wie sie wachsen! Endlich hab ich meinen grünen Daumen entdeckt! // Wo ist der Hund? // Neue Liebe entdeckt: Spinatknödel! Mit Walnuss-Butter! Nur mit der bayerischen Wirtshaus-Kultur werde ich wohl nie warm // Ein Café-Tipp für München: Heinrich Matters. Mit feinem Kaffee und feiner Blumendeko // Ich fühle mich ein wenig verfolgt von einer riesigen Hasenarmee // Meine erste Flugzeug-Enteisung. Auch schön // Bitte einmal zum Mitnehmen // Obacht! Ein Spiegel-Selfie taucht auf // Ach Köln. Ich glaub, das wird nix mehr mit uns // Der schnitzelbooks-Buchclub hat sich für ein neues Buch entschieden: Solaris // Mein Vorsatz für den März: Öfter mal Blumen kaufen // Ein weiterer München-Tipp: Das Maria mit dem allerbesten Frühstück //

Mit nur 28 Tagen ist der Februar vollgepackt mit tollen Sachen. Die das Leben schöner machen. Auf das Weekend-Feeling warte ich aber noch, denn bis zur Buchmesse Mitte März ist jedes meiner Wochenenden verplant. Verplant ist auch ein gutes Stichwort für meine Köln-Reise. Vielleicht spürt die Stadt, dass ich sie nicht so besonders mag. Schon der Hinflug zerrte an meinen Nerven, denn dank Schneefall hyperventilierte der Münchner Flughafen. Erst lief noch alles normal, dann ist ihnen aufgefallen, dass unser Flugzeug vielleicht doch enteist werden muss. Insgesamt hatte ich vier Stunden Verspätung. Auch mal schön. Und weil das noch nicht ausgereicht hat, wurde mein Rückflug am nächsten Tag spontan gecancelt. Statt weiterem Wartespaß habe ich spontan umgeplant und bin mit dem Zug zurückgefahren, der - ACHTUNG - zwei Minuten zu früh in München ankam. Läuft halt doch! Ansonsten gab es reichlich Essen im Februar, viele Kinobesuche, damit wir topvorbereitet die Oscar-Verleihung gucken können und ein neues Buch für den Buchclub.

Der letzte gelesene Buch-Satz:
"Sie könnte dann nachschauen, was er mitgenommen hat und wie viel, aus den Spuren lesen, ob er wiederkommt, sie könnte ein Shirt von ihm stehlen und anziehen und die ganze Nacht dem Sehnen seinen Geruch entgegenhalten wie einen Schild."
aus "Dunkelgrün fast schwarz" von Mareike Fallwickl, Seite 62

Nächsten Monat und so:
Buchmesse! Buchmesse! Davor findet noch der Blogger Market von mucbook statt, am 04.03. mach ich die Nacht durch und gucke die Oscar-Verleihung, es ist eine Bookshelf-Tour geplant, der indiebookday steht vor der Tür und Ende März freue ich mich gar sehr auf die Lesung von Joachim Meyerhoff in München. So viele Termine, so viel Freude! 

Sonntag, 4. Februar 2018

Neu im Bücherregal - Die Januar-Bücher 2018

Etwas wirklich verrücktes ist im Januar passiert: Ich habe mehr Bücher gelesen als neue Bücher eingezogen sind. Wie es dazu kam? Wie schon fast traditionell bin ich während meines Urlaubs ganz wunderbar erkrankt, lag mit Erkältung im Bett und konnte so 7 Bücher in 10 Tagen lesen. Dazu kommen noch ein Buch vor dem Urlaub und eines danach, macht 9 gelesene vs. 7 neu eingezogene Bücher. Verrückt, sag ich doch! Damit der Beifall nun nicht zu hoch ausfällt: In den nächsten Monaten werde ich dieses Lesetempo sicherlich nicht beibehalten. Man hat schließlich nicht immer Urlaub und man wird auch nicht immer krank. Aber neue Bücher, die werden immer wieder bei mir einziehen. Welche das nun im Januar waren, erfährt man hier:


Es ist Liebe von Stephan Porombka. Und es ist Liebe. Das Buch war ein Spontankauf, weil der Tag doof war und ich nach der Lesung von Stephan Porombka eh das Buch mal lesen wollte. Und nun das. Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, bei dem ich solche Gänsehaut bekommen habe, weil es so wahr ist. Ja, wir starren ständig auf unser Smartphone. Aber das liegt nicht nur an Candy Crush, sondern auch daran, dass wir uns mit unseren Lieben verbinden. Und wenn der Untergang des Liebesbriefes heraufbeschwört wird, scrolle ich mich durch ewig lange Whatsapp-Chats, die genau das sind: Liebesbriefe. 

Rot und Schwarz von Stendhal. Eben jenes Buch stand bereits ungelesen in meinem Bücherregal. Nur eben in einer eher unschönen Ausgabe. Und dann steht man vor dem öffentlichen Bücherschrank und da lacht einen eine Ausgabe von der Büchergilde Gutenberg an. Schwuppdiwupp wurden die Bücher ausgetauscht. Mal sehen, ob die schönere Ausgabe jetzt dazu führt, dass ich das Buch auch mal lese.

Warum wir unseren Eltern nichts schulden von Barbara Bleisch. Wenn ich mich richtig erinnere, hatte ich das Buch in der Hanser-Vorschau entdeckt und es im Hinterkopf abgespeichert. Denn das Thema passt eigentlich zu jedem: Wie weit ist man als Erwachsener seinen Eltern verpflichtet? Wie oft sollte man seine Eltern besuchen? Ich habe mich deswegen sehr gefreut, als das Buch auf meinem Schreibtisch landete und bin gespannt auf Barbara Bleischs Gedanken.

Wie Monde so silbern von Marissa Meyer. Hallo, mein Name ist Marina und ich habe bisher kein Buch aus den Luna-Chroniken gelesen. Und dabei erinnere ich mich noch daran, dass eine ehmalige  Buchhändler-Kollegin mir die Bücher ans Herz gelegt hat. Aber wie das nun einmal so ist, kommt immer ein anderes Buch dazwischen. Bei "Wie Monde so silbern" wollte ich auch unbedingt die Hardcover-Ausgabe, weil ich das Taschenbuch leider furchtbar langweilig finde. Instagram sei Dank ist es nun meins. 

Die Manns von Tilmann Lahme. Was ich sehr gut kann: Von literarischen Persönlichkeiten fasziniert sein, ohne besonders viele Bücher von ihnen gelesen zu haben. So zum Beispiel bei Truman Capote. Oder eben bei Thomas Mann. Seit mehreren Jahren hänge ich im Zauberberg. Die Buddenbrooks hab ich noch nicht mal angefangen. Aber biografische Sachbücher über die Familie Mann kann man sich ja trotzdem mal kaufen. 

Wonder Woman von Leigh Bardugo. Hach, Wonder Woman. Nachdem ich den neuesten Film mit Gal Gadot ganz famos fand und mir deswegen meinen ersten richtigen Comic-Band gekauft habe, liegt nun eine Buch-Version zu Wonder Woman hier. Leigh Bardugo ist in den letzten Jahren durch ihre "Six of Crows"/"Das Lied der Krähen"-Reihe bei Instagram omnipräsent. Eben jene Bücher habe ich bisher (immer noch) nicht gelesen, umso gespannter bin ich auf "Wonder Woman". Nicht, weil ich denke, dass mich hier hohes literarisches Können erwarten wird, sondern weil ich das Auftrags-Konzept einer Superhelden-Reihe in Buchform, geschrieben von derzeit besonders beliebten Jugendbuchautoren interessiert. Neben "Wonder Woman" wird es noch drei weitere Bücher geben: "Batman" von Marie Lu, "Catwoman von Sarah J. Maas und "Superman" von Matt de la Peña.

Malakeh von Malakeh Jazmati. Ein seltener Anblick: Ich habe ein Kochbuch gekauft. Wobei Herr Gatsby möchte, dass ich darauf hinweise, dass wir das Buch zusammen gekauft haben. Nun wisst ihr also Bescheid. "Malakeh" ist nicht nur optisch ein wahres Goldstückchen, auch die Rezepte klingen alle fabelhaft. Zwei davon habe ich schon ausprobiert: Hummus (ich will nur noch selbstgemachten Hummus essen!) und Shakriyeh - Fleisch in Joghurtsauce (hier hätte ich mir gewünscht, dass das Fleisch noch etwas mehr nach den Gewürzen schmeckt, das nächste Mal wird alles einfach noch länger gegart). Ich bin sehr angetan. Wer mich besucht, darf sich gerne ein Gericht aus dem Buch wünschen! 

Mittwoch, 31. Januar 2018

Fotobreze - Januar 2018


// Wenn in München mal was los ist, dann kommen sie alle. So zu sehen beim Nachtflohmarkt im Zenith. Ich konnte nich widerstehen und habe eine Schul-Schautafel über die weiße Mistel erworben. Wird dann demnächst mal aufgehängt // Literarische Lesung in Kellergewölben mit der allerbesten Ayla und Leander Steinkopf, der sein Buch "Stadt der Feen und Wünsche" vorgestellt hat // Die Erbsenpflanze hätte ich am liebsten behalten, aber Geschenke müssen verschenkt werden // Kaffee und Kuchen sollte gesetzlich vorgeschrieben werden // Sitzen zwei Tauben an der U-Bahn-Station // Frühling lässt sein rosa Bande durch das Bücherregal ziehen. Oder so ähnlich // Wie kann man das neue Jahr besser begrüßen als mit einem brennenden Müllcontainer? // Die tolle Tina ist wieder da, hola! // Meine Ufo-Pflanze hat sich so prächtig entwickelt, ich hab ihr jetzt ihre Babys geklaut. Damit sie nicht so traurig ist, kann sie ihren Zeichnungszwillling betrachten // Achtung, neues Hobby: Brot backen! Läuft mega und schmeckt hervorragend! // Gilt auch für Hamburger-Buns! Ich LIEBE Hefe! // Vergesst das mit dem Feuerwerk. Silvester wird mit Federn gefeiert! //

Herzlich willkommen im neuen Jahr – 31 Tage zu spät! Herzlich willkommen zu einer neuen "Fotobreze"-Version. Ich hatte mich bereits im Herbst beschwert, dass in letzter Zeit diese Art von Monatsrückblick zwickt und zwackt. Deswegen fehlen auch November und Dezember. Nun versuche ich es mit einer anderen Fotoanordnung, mehr Text und und zwei Kurz-Kategorien, die sich in diesen Foto-Beitrag schmuggeln. Welche das sind, sieht man gleich direkt, wenn man diesen Satz beendet hat:

Der letzte gelesene Buch-Satz:
"Das war für ihn eine solche Kränkung, dass er er es bis zu seinem Tod nicht vergaß und immer wieder fragte: 'Ich hab doch keine Wurstfinger, oder?'"
aus "Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war" von Joachim Meyerhoff, Seite 46

Nächsten Monat und so:
Ich fahre nach Köln. Beruflich und so. Das bedeutet aber leider auch, dass ich dieses Jahr nicht zum Bücherflohmarkt nach Gröbenzell kann. Mein Herz blutet. Dafür trifft sich mein Lesekreis Ende Februar, was bedeutet, dass ich endlich mal mit "Der Weltensammler" beginnen sollte. 

Samstag, 20. Januar 2018

Vier Bücher für ... 2018.

Neue Bücher braucht das Land. Oder das Regal. Oder vielleicht eigentlich auch nicht. Bei über 72.000 neuen Büchern, die 2016 erschienen sind, könnte man sich die lästerliche Frage stellen, wer das alles überhaupt lesen soll. Trotzdem hüpft das buchliebhabende Herz im Frühjahr und im Herbst aufgeregt hin und her, denn die Neuerscheinungen werden in den Vorschauen, auf den Buchmessen, in den Buchhandlungen ausgelegt und präsentiert. Genauso geht es meinem buchliebhabenden Herz auch. 

Doch anstatt nun die Nase in die Vorschauen der großen, bekannten Verlage zu stecken, habe ich mir etwas ausgedacht. Ich habe die Anzahl der Verlage direkt künstlich beschränkt, indem ich nur Vorschauen aus Verlagen durchgeguckt habe, die im Katalog der Kurt Wolff Stiftung vertreten sind. Das heißt, es handelt sich um kleine, unabhängige Verlage. Verlage, die nicht immer die Aufmerksamkeit erhalten, die sie unter Umständen verdienen. Und auch, wenn es bis zum Indiebookday 2018 noch ein Weilchen dauert (24.03.!), könnte diese kleine, aber feine Liste vielleicht als Inspiration für zukünftige Indiebook-Käufe dienen.

Dieses Mal war die Beschränkung auf vier Bücher wahnsinnig schwierig. Ich habe eigentlich neun Bücher notiert. Ich halte mich aber an die Regel und stelle hier nun nur vier Bücher vor, auf die ich mich 2018 besonders freue. Eine extended version folgt in den Instagram Stories


Dunkelgrün fast schwarz von Mareike Fallwickl
Ich hatte erst überlegt, ob dieses Buch überhaupt für die Liste zählt, denn es steht ja bereits in meinem Regal. Ich freue mich aber sehr auf die Lektüre und bis zum Erscheinungstermin im März ist es ja auch noch eine Weile hin. Schon bald werde ich also der Freundschaft zwischen Raffael, Moritz und Johanna auf die Spur kommen und freue mich schon sehr auf auf die literarische Reise, dir mir hier bevorsteht.  
Originalausgabe - Erscheint in der Frankfurter Verlagsanstalt - März 2018
Nicht zur Veröffentlichung bestimmt von Elisabeth Borchers
Möglicherweise hatte ich es schon einmal erwähnt. Meine heimliche Leidenschaft gehört der Verlagsgeschichte. Wie gerne würde ich in Verlagsarchiven Mäuschen spielen, noch mehr Tagebücher von Verlegern lesen und in Briefwechseln Geheimnisse der Autor-Verleger-Beziehung aufdecken. Insbesondere bei S. FISCHER und Suhrkamp wird mein Herz ganz flatterig. Elisabeth Borchers war Lektorin bei Suhrkamp und wenn Siegfried Unseld über sie sagt, sie wäre "das literarische Gewissen des Suhrkamp Verlags", dann werde ich direkt hellhörig und ihre Erinnerungen landen direkt auf meiner Wunschliste. 
Originalausgabe - Erscheint bei weissbooks - Februar 2018
Singt, ihr Lebenden und ihr Toten, singt von Jesmyn Ward
Die Autorin war mir bisher unbekannt, aber irgendwie klingt das Buch wie eines, das man unbedingt lesen sollte. Bisher habe ich leider wenige Bücher von PoC gelesen, was insbesondere ärgerlich ist, weil mir die Bücher von Zadie Smith, Chimamanda Ngozi Adichie und Angie Thomas einen ungeschönten Blick auf Rassismus im Alltag geben konnten. Mal sehen, ob das Jesmyn Ward auch gelingt.
Originaltitel: Sing, Unburied, Sing - Aus dem Englischen von Ulrike Becker  - Erscheint im Verlag Antje Kunstmann - Februar 2018
Peach von Emma Glass
Oh, ich glaube, "Peach" könnte ein sehr anstrengendes Buch werden. Aber irgendwas an dieser rhythmischen Sprache des Textauszuges hat mich nicht mehr losgelassen. Einen längeren Blick ins Buch werde ich deswegen auf jeden Fall riskieren. Und außerhalb der gewohnten Leseroutine lesen schadet eh nie.
Originaltitel: Peach - Aus dem Englischen von Sabine Kray - Erscheint bei der Edition Nautilus - März 2018

Mittwoch, 10. Januar 2018

Neu im Bücherregal - Die Dezember-Bücher 2017

Mit dreizehn neuen Büchern im Regal kann man gut sagen, dass es sich um ein gutes Jahresende handelt. Denn auch, wenn die Bücher Platz wegnehmen und mich täglich mahnen, ihnen doch mehr Beachtung zu schenken, so liebe ich doch auch einfach die Aussicht auf mein Bücherregal. Voll bis zur Decke mit neuen Geschichten und Leben, die es zu entdecken gilt. Und da eignet sich diese zweite Januarwoche ganz hervorragend dafür, denn ich habe nun Urlaub. Fast 2 Wochen Urlaub. Verrückt. Und wunderschön. Es wird nun gelesen. Und vielleicht hat auch gleich eines dieser Schätzchen das Glück, zu den ersten Büchern 2018 zu gehören: 


Dunkelgrün fast schwarz von Mareike Fallwickl. Schon auf der Frankfurter Buchmesse hat mich dieses Buch von der Frankfurter Verlagsanstalt angesprochen. Als es dann vor einigen Tagen in meinem Briefkasten lag, mit einer Notiz der Autorin, ist mein Herz ein wenig in die Höhe gesprungen. Seitdem warte ich nur auf die Gelegenheit, endlich "Dunkelgrün fast schwarz" lesen zu können. Und ihr solltet das ab März dann auch gefälligst tun!

Gorsky von Vesna Goldsworthy. Ein russischer Oligarch, der mit einer Bibliothek die Frau seiner Träume beeindrucken möchte, angelehnt an "Der große Gatsby". Klingt doch wie ein Buch für mich. Deswegen habe ich mich sehr gefreut, es in meinem Weihnachtswichtel-Paket zu finden.

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken von John Green. Ich bin nun nicht der größte Green-Fan, ich fand "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" aber schon sehr nett, wohingegen "Margos Spuren" ganz nett war. Bei "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" habe ich bisher eher negative Meinungen gehört. Lesen möchte ich es trotzdem. Vielleicht überrascht es mich ja. 

Die Europäer von Henry James. Herr Gatsby macht gute Weihnachtsgeschenke. Denn Henry James, den mag ich sehr. Jedenfalls mochte ich Washington Square. Und seinen Blick auf das Leben im 19. Jahrhundert in den USA.

Die Nacht ist laut, der Tag ist finster von Kat Kaufmann. Ebenso ein Weihnachtsgeschenk von Herrn Gatsby. Wunderschöner Titel, wunderschöne Autorin. Mal sehen, was das Buch dann kann.

Mischling von Affinity Konar. Noch ein Weihnachtsgeschenk von Herrn Gatsby. Janine von Frau Hemingway hatte letztens schon von diesem Buch berichtet. Und ich war mir lange unsicher, ob ich es auf Deutsch lesen mag, denn im Original wird der englische Text von deutschen Textpassagen durchbrochen und eigentlich ist das ein so wichtiger Bestandteil des Buches, der in der Übersetzung verloren geht. Mal sehen, wie es dann im deutschen Buch gelöst ist.

Die Zweisamkeit der Einzelgänger von Joachim Meyerhoff. Hatte ich erzählt, dass ich letztens 10 Minuten vor Ladenschluss in einen Buchladen gestürmt bin, um mir dieses Buch zu kaufen und dann hab ich es doch nicht gemacht? Verrückt. Aber auch gut. Denn nun habe ich das Buch hier, weil ich beim Adventskalender des Verlags gewonnen habe. Endlich ist die Meyerhoffsche Reihe komplett. Sie müsste nur noch komplett von mir gelesen werden.

Du wolltest deine Sterne - Sylvia Plath und Ted Hughes von Diane Middlebrook. Ich wollte wirklich nichts auf dem Markt der unabhängigen Verlage kaufen. Wirklich! Eigentlich wollte ich nur den zum Buch passende Jutebeutel erwerben. Und dann sagte man mir, dass ich den Beutel geschenkt bekomme, wenn ich das Buch kaufe. Schwuppdiwupp – da war das Buch meins. Und ich freu mich auch heimlich sehr darüber. Überhaupt sollte ich wieder viel mehr von und über Sylvia Plath lesen.

Galveston von Nic Pizzolatto. Ein weiteres Buch aus meinem Weihnachtswichtel-Paket von LovelyBooks. Nic Pizzolatto ist Drehbuch-Autor bei "True Detective", ausnahmsweise eine Krimi-Serie, die ich aufgrund der sehr eigenen Optik mag. Mal sehen, ob sich das auch in Buchform umsetzen lässt. 

Denen man vergibt von Lawrence Osborne. Volker Weidermann fand den Roman großartig. Ich vertraue in dem Fall Herrn Weidermann. Schließlich hat er mich mit seiner Besprechung im Literarischen Quartett überhaupt erst auf das Buch gebracht. Und Herr Gatsby hat es mir nun zu Weihnachten geschenkt.

Bonjour Tristesse von Françoise Sagan. Ein Weihnachtsgeschenk von Josefina. Wie ich feststellen durfte, hat Sibylle Berg das Nachwort geschrieben. Allein dafür lohnt sich das Buch schon. Aber ich wollte "Bonjour Tristesse" schon lange lesen. Jetzt kann ich das einfach machen. Verrückt.

Die nackte Frau von Elena Stancanelli. Ich bilde mir ein, dass das Buch im Literarischen Quartett vorgestellt wurde. Google sagt aber Nein. Egal. Bei Oxfam stand das Buch nun herum, ich hab es eingepackt, fidelbumm. Eine Frau, die ihren Ex über sein Smartphone aus Eifersucht ausspioniert. Klingt vielversprechend. 

Der Weltensammler von Ilija Trojanow. Ein neues Buch für die schnitzelbooks. Trojanow erzählt von einer fiktiven Reise durch Indien, Arabien und Afrika. Mal sehen, ob das Buch in mir die Reiselust in diese Regionen weckt.