Mittwoch, 23. März 2011

Auftragsarbeit

Kampfhunde, Rosenblätter, Männermagazine, Orangensaft, Fensterputzmittel. 

Diese Wörter wurden mir von Frau Haferflocke genannt um darüber zu bloggen. Damit sie etwas zu lesen hat und damit ich was zu tun habe. (Nicht, dass ich noch ein Essay schreiben muss über drei deutsche Wörter oder Sätze. Aber dafür hab ich ja noch Zeit bis Sonntag)

Meine Mama hat mir gestern von einem Kampfhund erzählt, der in die selbe Hundeschule geht wie unser Hund. Der Hund ist ein Bullterrier und ist in dieser Hundeschule schon seitdem er (bzw. sie, weil Emmi) ein Welpe ist. Und obwohl meine Mama sonst diese Rasse nicht so toll findet, ist sie doch ganz arg begeistert von der Emmi, weil sie so niedliche Äuglein hat und immer nur spielen will. Oder Bademeister spielt, wenn alle anderen Hunde im Wasser sind. Dann steht nämlich Emmi am Rand und guckt zu und überwacht das ganze. Und anscheinend besteht sie nur aus Muskeln. Und ist schwer. Wurde mir berichtet. Ich habe sie noch nicht gesehen, weil ich noch in der Hundeschule dabei war. 

Ich bin ja in Romantikdingen eher schlecht und irgendwie verknüpfe ich Rosenblätter ganz arg damit. Deswegen fällt es mir jetzt hier schwer irgendetwas zu schreiben. Dabei hängt direkt vor meinen Augen eine getrocknete Rose, welche ich letztes Jahr zum Valentinstag von einer Freundin geschenkt bekommen habe. Diese Rose hat auch Rosenblätter verloren. Aber sie ist immer noch als Rose erkennbar. Auch wenn getrocknet. Rosen find ich eh nicht so toll. Ich mag die Orchidee in meinem Zimmer viel lieber, die blüht gerade so schön. Irgendwie macht sie das aber nur wenn ich nicht da bin ...


Über Männermagazine haben wir letztens in Helsinki gesprochen bzw. da nannten wir es liebevoll Herrenmagazin. Weil so heißt das nämlich in Tankstellen, wenn man die Zeitschriften einräumt. Habe ich gelernt. Bei Hasö liegt gerade neben dem Bett ein "Männermagazin", weil er nämlich von einem Freund einen Playboy fürs Krankenhaus geschenkt bekommen hat. Sehr nett. Als ich den gestern angeguckt habe ist mir auf der ersten Seite die etwas arg schwul-wirkende Modewerbung aufgefallen. Weil da nämlich ein männliches Model in weißer Hose und weißen Sakko und ohne Hemd, also nacktem Oberkörper lassziv auf einem Sessel saß. Oder so. Hatte ich jetzt nicht wirklich im Playboy erwartet. Ausserdem gab es eine Natalia Woerner, fotografiert von Karl Lagerfeld. Die Fotos waren extremst nebelig. Besonders erotisch fand ich die Fotos jetzt auch nicht. Dafür stand das Playmate dann komplett nackt im Schnee. 


Um mich pseudo-gesund in Helsinki zu ernähren, trinke ich Orangensaft. 1 Liter für 79 Cent von Lidl. Weil die 1-Liter-Packung billiger ist als die 1,5-Liter-Packung, auch wenn ich dann öfter welchen kaufen muss. Traurig. Der Orangensaft, der im Wodka-O drinnen war, als wir im Tiger welchen tranken, war teurer. Gut, dass ganze Getränk war teurer. 17 Euro für zwei Wodka-O, die nich besonders groß waren. Aber hauptsache Alkohol, nicht wahr. Sollte ich mir jetzt dann wirklich mal abgewöhnen. Was sich jetzt so anhört, als würde ich wahnsinnig viel trinken. Tu ich gar nicht. Wirklich. Trotzdem. 


Gestern hat Hasös Mutter die Fenster geputzt, dabei ist mir eingefallen, dass ich gar kein Fensterputzmittel in Helsinki habe. Ich habe bis jetzt auch noch nie die Fenster geputzt in meiner Wohnung. Oh, wie schrecklich! Vielleicht sollte ich das mal tuen. Frühjahrsputz. Hurra. Vielleicht auch nicht. Vielleicht eher ganz am Ende des Semesters, wenn ich eh die ganze Wohnung nochmal putzen darf. Aber dafür will ich mir dann kein Fensterputzmittel extra kaufen. Kann man da auch irgendwas anderes nehmen? Ich hätte noch sehr viel Salz übrig von der gescheiterten Ofenreinigungsaktion. Und ich möchte noch kurz erwähnen, dass ich es wirklich liebe das Bad zu putzen, weil das ist so herrlich einfach. Sprühkopf nehmen, alles nass sprühen, Putzmittel verteilen, nochmal alles nass sprühen, mit dem Wischer alles zum Abfluss wischen, trocknen lassen, fertig. Große Liebe. Selbst Toilette sauber machen ist so extremst einfach. Hach. Warum gibt es in deutschen Bädern keinen Abfluss am Badezimmerboden?

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