Es ist schon wieder Donnerstag und damit ist meine Anreise zur Leipziger Buchmesse eine Woche her. Die Zeit fliegt, denn eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, direkt nach der Buchmesse darüber zu berichten, wie es denn so war - so zum ersten Mal mit Standdienst und Lesertreffen und all dem. Doch ich habe unterschätzt, wie fordernd vier Tage Buchmesse doch sind. Glücklicherweise haben meine Kollegen so lange auf mich eingeredet, bis ich dann doch den Montag freigenommen habe. Und nun habe ich wieder frei. Eine Zwei-Tage-Woche also, die trotzdem ganz schön anstrengend war. Die Buchmesse steckt mir noch in den Knochen – dabei bin ich nicht mal krank geworden.
Zum ersten Mal wirklich beruflich auf der Buchmesse. Zum ersten Mal hat LovelyBooks einen eigenen Stand. So viele Premieren. So viele großartige Premieren. Mit all den Usern am Stand reden war schon sehr prima. Wenn plötzlich aus Buchstaben Menschen werden ist das ein wahrer Augenöffner.
Nach dem Messe-Schluss ist vor der Messe-Party und so fuhren wir mit dem Taxi durch die Leipziger Nacht. Zur Tropen-Party, wo es eng und qualmig war (Bundesländer, in denen man in geschlossenen Räumen rauchen darf. Verrückt!). Zur LitPop, wo wir Ronja von Rönne lauschten. Zum Burgeressen. Egal ob im Pub oder bei McDonalds.
Ein ganz besonderer Punkt auf dem Messe-Plan: Das LovelyBooks Leser- und Bloggertreffen. 400 fröhliche Menschen in einem Raum (der auch Platz für Simultanübersetzer hat. Sowas brauchen wir aber nicht, wir haben Tina und Ayla). Mit Guglhüpfen, einem Rollen-Gästebuch, Goodie-Bags, einem besonders kniffligen Quiz und zwei herzallerliebsten Autoren vertrieben wir uns die Zeit. Man kann das gerne wiederholen. Beim nächsten Mal würde ich meinen Ausflug über die Messe auch etwas vorziehen. Am Sonntag lief ich zwar durch die Hallen, konnte aber komplett gar nichts mehr aufnehmen. Nur ein Buch für Herrn Gatsby wurde gekauft. So nett bin ich.
Wart ihr auch da? Haben wir uns gesehen? Hab ich irgendetwas ganz großartiges verpasst?













